AT225775B - Trennschalter mit Sicherungspatronen - Google Patents

Trennschalter mit Sicherungspatronen

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AT225775B
AT225775B AT775060A AT775060A AT225775B AT 225775 B AT225775 B AT 225775B AT 775060 A AT775060 A AT 775060A AT 775060 A AT775060 A AT 775060A AT 225775 B AT225775 B AT 225775B
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Telemecanique Electrique
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    • H01H9/10Adaptation for built-in fuses

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Description


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  Trennschalter mit Sicherungspatronen   Es ist bekannt, dass eine elektrische Installation bei sachgemässer Anlage in Richtung auf die Spannungsquelle einen Schutzschalter, Sicherungen und einen Trennschalter aufweisen muss, der dazu bestimmt ist, die gesamte Anlage vom Netz abzuschalten. 



  Die drei genannten Einrichtungen werden im allgemeinen unmittelbar nebeneinander installiert und sind verhältnismässig sperrig. Der Austausch von Sicherungen muss mit Sicherheit nur. dann möglich sein, wenn der Trennschalter geöffnet ist. Es ist deshalb bereits bekannt, die Sicherungspatronen im beweglichen Teil des Trennschalters unterzubringen, so dass beim Öffnen des Trennschalters die gesamte Installation vom Netz abgeschaltet ist und dass dabei die im allgemeinen in Form von Sicherungspatronen verwendeten Sicherungen, die nunmehr vom Netz getrennt sind, leicht ausgetauscht werden können. 



  Es ist bereits ein Trennschalter mit Sicherungspatronen bekannt (USA-Patentschrift l, 730,764), bei dem die Sicherungspatronen vom beweglichen Teil des Trennschalters getragen werden und unmittelbar mit ihren leitenden zylindrischen Enden mitKontaktklemmen der durch sie zu überbrückenden Leiter zusammenarbeiten. 



  Bei diesem bekannten Trennschalter werden für die Festlegung der Sicherungspatronen im beweglichen Teil die Enden des isolierenden Mittelstücks jeder Sicherungspatrone gegen V-förmige Aufnahmen aus Isolierstoff mit Hilfe einer durch Schrauben befestigbaren Klammer angedrückt, die sich gegen den beweglichen Teil abstützt und auf den Mittelteil der Sicherungspatrone gegenüber den V-förmigen Aufnahmen einwirkt. 



  Die Handhabung dieser durch Schrauben befestigbaren Klammern dauert verhältnismässig lang. 



  Ausserdem besteht die Gefahr, dass bei zu starkem Anziehen der Schrauben das isolierende Mittelstück der Sicherungspatronen beschädigt werden kann. Schliesslich sind besondere Massnahmen notwendig, um die richtige Lage der Sicherungspatronen in der Längsrichtung sicherzustellen. 



  Durch die vorliegende Erfindung soll die Aufgabe gelöst werden, diese Nachteile der bekannten Vorrichtung zu vermeiden und einen Trennschalter mit Sicherungspatronen anzugeben, dessen Benutzung ausserordentlich einrac : ist. Diese Aufgabe wird gemäss der Erfindung dadurch gelöst, dass der bewegliche Teil des Schalters mindestens einen isolierenden Formblock umfasst, der in Gleitführungen zwischen zwei Endwänden beweglich ist, wobei dieser Formblock, an der dem Sockel abgekehrten Seite, Ausnehmungen einer Form aufweist, die jener der beiden leitenden Enden der Patronen entspricht, um durch Formschluss die Patronen zu tragen und jene Teile ihrer elektrischleitenden Enden freizulassen, die mit den Kontaktklemmen zusammenwirken, wogegen in dem gegen den Sockel weisenden Teil des Blockes Ausnehmungen vorgesehen sind,

   die in Richtung senkrecht zu den Gleitführungen länglich sind und durch die eine Hubstange senkrecht zu den Endwänden verläuft, welche sie in kreisbogenförmigen Schlitzen durchsetzt, welche Schlitze zentriert sind mit Bezug auf Drehlager wenigstens eines Kurbelarmes, der einem die Hubstange bewegenden Bedienungshebel zugeordnet ist, und wobei sich die bogenförmigen Schlitze und die länglichen Ausnehmungen unter einem spitzen Winkel schneiden, wenn sich der Formblock in einer seiner beiden Endstellungen befindet. 



  Bei einer ersten Ausführungsform eines solchen Trennschalters für zylindrische Sicherungspatronen oder allgemeiner für solche Sicherungspatronen, deren leitende Enden eine grössere Abmessung aufwei-   

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   -In den einander parallelen Wänden45a der beiden Metallwinkel 45 sind Aufnahmeschlitze 52 für die
Messerkontakte angeordnet. Jeder dieser Aufnahmeschlitze kann, wie dies die Fig. 9 und 11 zeigen, als
Schrägschlitz mit einer der Dicke der Messerkontakte entsprechenden Breite aufgefasst werden. Am Grund ist dieser Schrägschlitz zu einem rechtwinkligen Fenster 52b erweitert, dessen Querschnitt dem Querschnitt der Messerkontakte entspricht. Der Schrägschlitz mündet in dieses rechteckige Fenster in einer solchen Weise, dass er die ganze Höhe der grossen Rechteckseite des Fensters einnimmt. 



   Auf der Oberseite jedes Blockes 39 (vgl.   Fig. 11)   ist ausserdem mit Hilfe einer Schraube 53 das eine . Ende einer   Blatt- oder Drahtfeder   54 befestigt, deren freies Ende umgebogen und zwecks Führung in ein
Loch 55 in der Oberseite des Blockes   eihgeführt   ist. Die Biegestelle dieser Feder 54 liegt seitwärts der
Mittellinie des rechteckigen Fensters 52b in den Metallwinkeln 45, u. zw. nach der Seite versetzt auf der der Schrägschlitz 52a in das rechteckige Fenster 52b mündet. Eine Sicherungspatrone 50 wird in der
Weise zwischen die   Metall winkel 45 eingesetzt, d'ass   die Messerkontakte 51 zunächst in Schräglage in die
Schrägschlitze 52a eingeführt werden.

   Man muss dann die Sicherungspatrone von Hand gegen die Kraft der Feder 54 ganz herunterdrücken und schliesslich die Sicherungspatrone so drehen, dass die Messerkon- takte in das rechteckige Fenster eintreten. In dieser Stellung wird die Sicherungspatrone dann durch das   Drehmonent   gehalten, das die exzentrisch zu den Messerkontakten an der Sicherungspatrone angreifende
Federkraft auf die Sicherungspatrone ausübt. Zum Herausnehmen der Sicherungspatrone wird diese zu- nächst so gedreht, dass die Messerkontakte in die Richtung des Schrägschlitzes zu liegen kommen. Darauf- hin kann man die Sicherungspatrone herausnehmen. 



   Wenn die Sicherungspatronen eingesetzt sind, kann man, wie das an Hand des Ausführungsbeispieles nach Fig. 1-5 beschrieben worden ist, mit Hilfe des Hebels 21 die Blöcke 39 relativ zum Sockel 2 verschieben und damit die Messerkontakte in und ausser Eingriff mit den Kontaktklemmen bringen (vgl. 



   Fig. 11 und Fig. 9). 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Trennschalter mit in diesem angeordneten Sicherungspatronen, die von einem isolierenden Teil getragen werden, welcher senkrecht zur Basis des Trennschalters beweglich ist und die mit ihren leiten- den Enden unmittelbar mit Kontaktklemmen zusammenwirken, die am unbeweglichen Sockel des Schal- ters befestigt sind, dadurch gekennzeichnet, dass der bewegliche Teil des Schalters mindestens einen iso- lierenden Formblock (3,39) umfasst, der in   Gleitführungen     (alla)   zwischen zwei Endwänden (11) beweg- lich ist, wobei dieser Formblock, an der dem Sockel (2) abgekehrten Seite, Ausnehmungen (13,52a, 52b) einer Form aufweist, die jener der beiden leitenden Enden (20b, 51) der Patronen (20a, 50) entspricht, um durch Formschluss die Patronen (20,50)

   zu tragen und jene Teile ihrer elektrischleitenden   Enden (2Qb,  
51) freizulassen, die mit den Kontaktklemmen (7,35) zusammenwirken, wogegen in dem gegen den
Sockel weisenden Teil des Blockes Ausnehmungen (25) vorgesehen sind, die in Richtung senkrecht zu den
Gleitführungen   (alla)   länglich sind und durch die eine Hubstange (23) senkrecht zu den Endwänden (11) verläuft, welche sie in kreisbogenförmigen Schlitzen (24) durchsetzt, welche Schlitze zentriert sind mit
Bezug auf Drehlager wenigstens eines Kurbelarmes (41), der einem die Hubstange (23) bewegenden Be- dienungshebel (21, 43) zugeordnet ist, und wobei sich die bogenförmigen Schlitze (24) und die längli- chen Ausnehmungen (25) unter einem spitzen Winkel schneiden, wenn sich der Formblock (3,39) in einer seiner beiden Endstellungen befindet.

Claims (1)

  1. 2. Trennschalter nach Anspruch 1 für Sicherungspatronen mit leitenden Enden, die grössere Abmes- sungen aufweisen als der Mittelteil der Sicherungspatrone, dadurch gekennzeichnet, dass zur Aufnahme der Patronen (20) Sacklöcher (13) gebildet sind, die sich von einer Seite her in den beweglichen Form- block (3) erstrecken, wobei diese Sacklöcher in ihrem Querschnitt dem Querschnitt der Enden (20b) der Sicherungspatronen (20) entsprechen, so dass diese einzelweise in ein solches Sackloch einschiebbar sind, und dass die Wandung der Sacklöcher (13) von beiden Seiten des Formblocks her durch Ausnehmungen (15) angeschnitten ist, in die beiderseits jeder Sacklochwandung die federnden Arme der Kontaktklemmen (7) eintreten.
    3. Trennschalter nach Anspruch 1 für Sicherungspatronen mit einem prismatischen Mittelteil und an seinen Stirnflächen angeordneten Messerkontakten, dadurch gekennzeichnet, dass die Stützflächen für die Messerkontakte (51) in zwei auf dem beweglichen Teil zwischen dem Kontaktklemmenpaar (35-35) auf dem Sockel (2) befestigten parallelen Wänden (45) angeordnet sind, dass diese Wände senkrecht zu den Messerkontakten (51) stehen und mit Schrägschlitzen (52a) versehen sind, die sich von dem den Kontaktklemmen abgewendeten Rand dieser Wände in Richtung auf die Kontaktklemmen erstrecken, eine der Dicke der Messerkontakte (51) entsprechende Breite aufweisen und sich zu je einem im Querschnitt dem <Desc/Clms Page number 6> Messerkontaktqurs0chnitt entsprechenden rechteckigen Fenster (52b) erweitern, welche Fenster mit den Kontaktklemmen (35) fluchten,
    und dass zwischen den Wänden (45) eine auf den Körper (50) der Sicherungspatrone wirkende Feder (54) vorgesehen ist, deren Kraftangriffspunkt bezüglich der Mittelachse der Fenster (52b) nach der Seite hin versetzt ist, auf der der Schrägschlitz (52a) in das Fenster (52b) mündet.
    4. Trennschalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der bewegliche Teil aus mehreren Blöcken (39) besteht, von denen jeder eine Sicherungspatrone (50) aufnimmt und mindestens ein Lang- loch (25) aufweist, das senkrecht zur Bewegungsrichtung verläuft, und dass die einzelnen Blöcke (39) durch die sie gemeinsam durchsetzende Hubstange (23) miteinander gekoppelt sind.
    5. Trennschalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass mit einem beweglichen Schalterteil (3) ein Arm (30) verbunden ist, der mit einer Drucktaste (31) eines am Sockel (2) angeordneten Unterbrecherschalters (32) zusammenarbeitet, der im Steuerstromkreis eines Schutzschalters liegt.
    6. Trennschalter nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Wände (45) als Teile von zwei auf dem beweglichen Teil (39) angeordneten Metallwinkeln ausgebildet sind.
    7. Trennschalter nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Feder (54) als abgewinkelte Draht- oder Blattfeder ausgebildet, quer zum Körper (50) der Sicherungspatrone auf dem beweglichen Teil angeordnet und auf ihm gegenüber der Einmündung des Schrägschlitzes (52a) in das Fenster (52b) mit ihrem einen Ende befestigt ist.
AT775060A 1959-10-15 1960-10-14 Trennschalter mit Sicherungspatronen AT225775B (de)

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