AT225758B - Zweifrequenz-Tonwahlempfänger - Google Patents

Zweifrequenz-Tonwahlempfänger

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AT225758B
AT225758B AT596161A AT596161A AT225758B AT 225758 B AT225758 B AT 225758B AT 596161 A AT596161 A AT 596161A AT 596161 A AT596161 A AT 596161A AT 225758 B AT225758 B AT 225758B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
amplifier
low
frequency
pass filter
signal frequencies
Prior art date
Application number
AT596161A
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English (en)
Inventor
Dezsoe Ing Forro
Original Assignee
Budavox Budapesti Hiradastechn
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Description


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  Zweifrequenz - Tonwahlempfänger 
Die Erfindung betrifft einen   Zweifroquenz-Tonwahlempfange :   mit einem transistorbestückten Eingangsverstärker mit einer pegelregelnden Begrenzerschaltung, an dessen Ausgang zur Trennung der SignalfrequenzenSelektionsfilter angeschlossen sind, über die Empfangsrelais erregbar sind, wobei ein gleichfalls an den Eingangsverstärker angeschlossener Sperrkreis vorgesehen ist, der ein Ansprechen der Empfangsrelais bei andern als den Signalfrequenzen verhindert. 
 EMI1.1 
 bestückt.

   Im Hinblick auf die Tatsache, dass die Verwendung von   Elektronenröhren   die Heranziehung hoher Spannungen für die Erzeugung der Anodenspannungen erforderlich macht, ergeben sich bei deren Gebrauch insoferne Schwierigkeiten, als in   Fernsprechvermittluflgen   die erforderlichen Spannungen im allgemeinen nicht zur Verfügung stehen. Die bei   Elektronenröhren   erforderlichen Heizspannungen bringen ferner einen relativ hohen Energiebedarf mit sich. Abgesehen davon, dass für die Stromversorgung der bezüglichen Geräte Netzanschlussgeräte erforderlich sind, sind auch zur Vermeidung von Störungen durch etwaige Netzstromausfälle   Reservestromquel1en   nötig. 



   In neuerer Zeit ist man daher   übergegangen, an Stelle   von Elektronenröhren Transistoren zu benützen. 



  Abgesehen davon, dass die Lebensdauer von Transistoren wesentlich grösser ist als jene von Elektronenröhren, ist auch der Energiebedarf von Transistoren bedeutend niedriger. Der Spannungsbedarf von Transistoren ist derart gering, dass die in   FeIl1sprechvermittlungen   üblichen Akkumulatoren auch für den Energiebedarf der Transistoren herangezogen werden können. 
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 kreise bei andern als den bezüglichen Tonfrequenzen ansprechen, haben sich die bei Röhrenschaltungen herangezogenen Massnahmen zur Verhinderung der Wirkung von Störströmen als ungeeignet erwiesen. 



     Erfindungsgemäistdsr   Sperrkreis, der ein Ansprechen der   Empfa : 1gsrelais   bei andern als den Signalfrequenzen verhindert, mit einem Tiefpassfilter ausgestattet, an den, über einen Verstärker getrennt, für jeden der Signalempfänger-Stromkreise einstellbare und parallelgeschaltete Potentiometer angeschlossen sind, deren Gleitkontakte mit den Steuerelektroden von   Halbleiterelem !cen in Verbindung   stehen, die 
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 filter geschaltet sind. 



   Weitere Einzelheiten der Erfindung ergeben sich an Hand der Zeichnung, in der ein Ausführungsbeispiel dargestellt ist. 



   Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist an den Leitungsausgang über eine übliche Gabelschaltungein mit den Transistoren Tl und   T :   bestückter Verstärker angeschlossen. Die Pegelregelung bzw. die Stabilisierung des Verstärkers ist mittels einer einfachen Begrenzerschaltung realisiert. Dies wird dadurch erreicht, dass einerseits im Emitterkreis des Transistors   Ti   ein ohms her Widerstand Ri, anderseits für die zweite Stufe des Verstärkers ein leistungsarmer und damit leicht übersteuerbarer Transistor   T :   vorgesehen ist. 



   An den Ausgang des Eingangsverstärkers sind zunächst zwei Selektivfilter angeschlossen, wobei der eine die eine Signalfrequenz X und der andere die   ignaltrequeiiz   Y   hindurchlasst.     1) 1e   von den Selektivfiltern hindurchgelassenen Schwingungen werden gleichgerichtet und den Basiselektroden je eines Tran- 

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 EMI2.1 
 
TR4 und Potentiometer   Pl   und P2 an Erde gelegt. 



  An den Ausgang des   Eingangsverstärkers   ist ferner ein Sperrkreis geschaltet, der ein Tiefpassfilter Sz enthält, an dessen Ausgang ein Transistorenverstärker Ts geschaltet ist. Die Ausgangsspannungen dieses   Verstärkers   werden gleichgerichtet und über die parallelgeschalteten Potentiometer   Pt   und Pz geführt. 



   Es ist ersichtlich, dass die in den Empfangsstromkreisen gleichgerichteten Ströme die Potentiometer 
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 tiometer   P   und   Px   wird nun die Einrichtung so eingestellt, dass die Transistoren   Tg   und   T4   gesperrt sind und die Relais Xj und Y. nicht ansprechen können, wenn am Signalempfängereingang zusätzlich zur Si-   gnalfrequenz Schwingungen entstehen bzw.   vorhanden sind, die das Tiefpassfilter hindurchlässt. Der Pegel, bei dem der Sperrkreis wirksam wird, ist mittels der Potentiometer   P   und Pz in einfacher Weise einstellbar, so dass man beispielsweise die Möglichkeit hat, die Einstellung je nach dem auftretenden Geräuschpegel zu variieren.

   Dadurch, dass jeder der Empfangskreise für sich einstellbar ist, besteht die Möglichkeit einer getrennten Regelung, so dass der Sperrpegel an den jeweils zur Verwendung gelangenden Tran- 
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 gesondertsioniert, dass die Transistoren   Tg   und T4 im Ruhezustand des Signalempfängers zufolge des hohen Sperrwiderstandes der Dioden gesperrt sind und der Kollektor-Ruhestrom der Transistoren möglichst niedrig gehalten werden kann. 



   Das erfindungsgemäss vorgesehene Tiefpassfilter bringt nicht nur den Vorteil mit sich, dass die Empfangsrelais durch die zufolge der Begrenzerschaltung im Eingangsverstärker entstehenden Oberwellen nicht   erregt werden können,   sondern auch den Vorteil, dass   für   die Betätigung des Sperrstromkreises nur ein geringer Bruchteil der von dem leistungsschwachen Transistor T2 gelieferten Energie benötigt wird. 



   Die beiden Signalfrequenzen liegen im oberen Bereich der Sprachfrequenzen, wobei die Grenzfrequenz des Tiefpassfilters unterhalb der beiden Signalfrequenzen liegt. 



   Es ist ersichtlich, dass die Sperrvorrichtung für alle Frequenzen unterhalb der Grenzfrequenz des Tief-   passfiltersinFunktiontritt. Infolgedessengelangt   an den Eingang des Empfäugers gleichzeitig mit den beiden Signalfrequenzen eine Frequenz, die vom Tiefpassfilter durchgelassen wird. Diese Frequenz verhindert das Ansprechen der Relais X. und   Yj.   Die im Eingangsverstärker vorgesehene Begrenzerschaltung hat 
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 zen gleichzeitig auftreten, am Verstärkerausgang eine Schwingung entsteht, deren Frequenz gleich der Differenz der beiden Signalfrequenzen ist. Dies könnte zur Folge haben, dass der Sperrkreis die beiden Transistoren   Tg   und   T   sperrt, da die Differenzfrequenz vom Tiefpassfilter Sz durchgelassen wird.

   Der er-   findungsgemä3   hinter dem Tiefpassfilter angeordnete Verstärker kann nun so eingestellt werden, dass bei   AuftretendieserDifferenzschwingungkeineSperreder Transistoren Tg   und   T   erfolgt, so dass die Empfangsbereitschaft keinerlei Einbusse erleidet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Zweifrequenz-Tonwahlempfänger mit einem transistorbestückten Eingangsverstärker mit einer pegel- regelndenBegrenzerschaItung, an dessen Ausgang zur Trennung der Signalfrequenzen Selektionsfilter angeschlossensind, über die Empfangsrelais erregbar sind, wobei ein gleichfalls an den Eingangsverstärker angeschlossener Sperrkreis vorgesehen ist, der ein Ansprechen der Empfangsrelais bei andern als den Signalfrequenzen verhindert, dadurch gekennzeichnet, dass der Sperrkreis mit einem Tiefpassfilter (S) ausgestattet ist, an das über einen Verstärker (Ts) getrennt für jeden der Signalempfängerstromkreise einstellbare und parallelgeschaltete Potentiometer (P P ) angeschlossen sind, deren Gleitkontakte mit den Steuerelektroden von Halbleiterelementen (Tg, T )
    in Verbindung stehen, die in je einen der Empfangskreise zwischen dem zugehörigen Empfangsrelais (X, Yj) und dem zugehörigen Selektionsfilter geschaltet sind.
AT596161A 1961-04-21 1961-08-01 Zweifrequenz-Tonwahlempfänger AT225758B (de)

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HU225758X 1961-04-21

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AT225758B true AT225758B (de) 1963-02-11

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ID=10978334

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AT596161A AT225758B (de) 1961-04-21 1961-08-01 Zweifrequenz-Tonwahlempfänger

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