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Verbindung von Bauteilen, insbesondere Möbelteilen
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teil in einemDübel 7, 8 vorher einzuschrauben und nachher die Dübel in die Bauteile einzusetzen. Da die
Verbindungsorgane 5,6 gleichachsig hinsichtlich ihrer Befestigungsmittel angeordnet sein sollen, können die Löcher für die Dübel in die Bauteile mit einer Bohrschablone in beide Bauteile auf Umschlag gebohrt werden, worauf die Dübel in ihre zugeordneten Bauteile durch ein Bindemittel, vorzugsweise Leim, be- festigt werden. Die Dübel bestehen aus Hartholz, Hartpressholz, Kunststoff od. dgl. Material.
In den Dü- beln lassen sich die Verbindungsorgane 5,6 in Gewinde verdrehen und dadurch axial zueinander verstel- len, so dass die Verbindungsorgane 5,6 beim Aufsetzen des Teiles 2 auf den Teil 1 und gegenseitiges
Verschieben so eingestellt werden können, dass die Verbindungsorgane zügig und unter Spannung mein- ander eingreifen und die Bauteile 1, 2 gegeneinander ziehen, wodurch eine sehr stabile Verbindung er- zielt wird.
Die Anzahl der angeordneten Verbindungsorgane richtet sich nach der Länge bzw. Breite der zu ver- bindenden Bauteile. Erfindungsgemäss ist beim ersten oder letztenVerbindungsorganbau eine zusätzliche seitliche Ausnehmung 9 im Bauteil 2 vorgesehen, die vorzugsweise in die Verschubrichtung der Bauteile in eine Stirn- oder Schmalseite mündet und von derDeckplatte 3 nach aussen verschlossen wird und durch die eineSicherungsmutter 10 einführbar ist, die auf das Gewinde 6b aufgeschraubt wird, wodurch sämtli- che Verbindungsorgane 5,6 gesichert sind.
Die Sicherung der ganzen Verbindung kann auch in der Weise erfolgen, dass durch die zusätzliche
Ausnehmung 9 mittels eines Werkzeuges das dieser Ausnehmung zugeordnete Verbindungsorganpaar um
1800 verdreht wird, so dass der Haken 6 in entgegengesetzter Richtung wie die übrigen Haken in die Öse
5 eingreifen, wodurch ein Verschieben der Bauteile nicht mehr möglich und die Verbindung derselben gleichfalls gesichert ist.
Um eine seitliche Sicherung der Bauteile gegen Verschieben zu erhalten, kann z. B. der Dübel 8a des hakenförmigen Verbindungsorganes 6 in die Ausnehmung 2a ein Stück hineinragen (s. Fig. 1), deren lichte Weite in der Querrichtung gleich dem Dübeldurchmesser ist, so dass die Dübel des einen Bauteiles
1 in die Ausnehmungen 2a des andern Bauteiles 2 mit Passsitz eintreten.
Die Verbindung der beiden Bauteile erfolgt in der Weise, dass diese vorerst mit den Verbindungsor- ganen 5 bzw. 6 versehen werden, worauf die Bauteile etwas versetzt aufeinander aufgesetzt werden, so dass die Haken in die Ausnehmungen 2a zu liegen kommen. Hierauf werden die beiden Bauteile 1 und 2 verschoben, so dass sämtliche Verbindungsorgane ineinander eingreifen, und das erste oder letzte Ver bindungsorganpaar in einer der beschriebenen Arten gesichert ist. Nach dem Aufsetzen der Deckplatte 3 ist die Art der Verbindung nicht mehr ersichtlich.
Beim Ausführungsbeispiel nach den Fig. 3 und 4 ist an der als Befestigungsmittel dienenden Schraube 15,16 ein zylindrischer Schaft 17 bzw. 18 angesetzt, der eine Querbohrung 20 aufweist, wobei in die Querbohrung einesVerbindungsorganes17 ein aus einemRundmaterialbefestigter Haken 19 für den Eingriff in die Querbohrung 20 des andern Verbindungsorganes 18 verankert ist. Wie die Fig : 3 und 4 zeigen, sind bei diesem Ausführungsbeispiel die Schrauben 15,16 besonders stark ausgebildet, um die Stabilität der Erfindung zu erhöhen. Für das Einschrauben der Erfindungsorgane müssen die Bauteile 1, 2 entsprechend aufgebohrt werden, um die Bauteile nicht zu sprengen.
Um den Seitenschub der Verbindung besser aufnehmen zu können, weist von jedem Verbingungsorganpaar ein Schaft 18 an der Stirnseite eine Nut 18a' und der andere Schaft 17 eine in diese eingreifende Feder 17 a auf. Auch bei diesem Ausführungsbeispiel ist beim ersten oder letzten Verbindungsorganpaar das Ende des Hakens 19 mit einem Gewinde 19a versehen, um die ganze Verbindung mittels einer durch die zusätzliche Ausnehmung 9 eingeführten Schraubenmutter 10 zu sichern.
Die Verbindung nach den Fig. 5 und 6 wird gleichfalls mit Verbindungsorganen gebiJdet, die eine Schraube 21 als Befestigungsmittel und einen Schaft 22 als Verbindungsorgan aufweisen. Jeder zylindrische Schaft 22 isthalbzylinderförmig ausgenommen und die verbleibenden Schaftteile sind für ihre Verbindung mit einer Ausnehmung 23 bzw. einem Zapfen 24 versehen, der in die Ausnehmung 23 beim Verschieben der beidenBauteile 1, 2 eintritt. Der Zapfen 24 besitzt gleichfalls ein Gewinde, für die durch die zusätzliche Ausnehmung 9 eingeführte Sicherungsmutter 10. Die Zapfen der übrigen Verbindungsorgane müssen natürlich mit keinem Gewinde versehen sein.
Selbstverständlich kann die Verbindung nach den Ausführungsbeispielen gemäss Fig. 3 - 6 auch durch Verdrehen des ersten bzw. des letzten Verbindungsorganpaares gesichert werden, so dass die Schraubenmutter 10 überflüssig wird.
Wie die Fig. 7 zeigt, können mit dem erfindungsgemässen Verbindungsorganen auch zwei Bauteile 31, 32 verbunden werden, die zueinander in Gehrung geschnitten sind, ohne dass die Verbindung von aussen sichtbar ist. In diesem Falle liegen die Achsen der Verbindungsorgane nach erfolgter Verbindung nach
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