AT225263B - Schutzleiter-Erdanschluß für Badewannen od. dgl. - Google Patents

Schutzleiter-Erdanschluß für Badewannen od. dgl.

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  • Connections Effected By Soldering, Adhesion, Or Permanent Deformation (AREA)

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  Schutzleiter-Erdanschluss für Badewannen od. dgl. 



   Die   Erfindung betrifft einen Schutzleiter-Erdanschluss für Badewannen od. dgl.   mit Wasser zu fallenden sanitären,   feueremaillierten Behältern, bei dem   eine an der Badewanne   od. dgl. angeschweisste Blechla-   sche nach dem Emaillieren der Wanne an der Befestigungsstelle des Erdleiters vom Emailauftrag befreit wird. 



   Es bereitet Schwierigkeiten, diese vom Email befreite Stelle gegen spätere Korrosion zu schätzen. Es hatsich gezeigt, dass ein einfacher Anschluss des Erdleiters an dieser blanken Stelle der Lasche nicht aus- reicht, um auf lange Zeit einen guten elektrischen Übergang von der Blechlasche auf den Erdleiter zu ge-   währleisten. Die Atmosphäre in Badezimmern bringt es mit   sich, dass die Blechlasche an der   Anschlussstel-   le korrodiert, was zu einem hohen Übergangswiderstand führt. 



   Die Erfindung bezweckt diesen Mangel der bekannten Schutzleiter-Erdanschlüsse zu beseitigen, was dadurch gelingt, dass wenigstens an der Befestigungsstelle des   Erdleiter   der Lasche korrosionsfestes Ma- terial, insbesondere rostfreier Stahl durch Schweissen oder Löten befestigt ist. Eine bevorzugte Ausbildung und billige Ausführungsform des Schutzleiter-Erdanschlusses ergibt sich, wenn an der Lasche, u. zw. bloss an der   Befestigungsstelle des Erdleiters mindestens   auf einer Seite derselben eine durch Schweissen oder Lö- ten mit der Lasche verbundene Auflage aus korrosionsfestem Material vorgesehen ist.

   Durch diese Ausbil- dung wird   gewährleistet. dass   die   Berührungsfläche   zwischen Erdleiter und Auflage korrosionsfrei und daher immer blank bleibt, und dass ferner infolge der verhältnismässig kurzen, der Atmosphäre ausgesetzten Berthrungslinie zwischen Lasche und Auflage, welche durch den   Schweiss- oder   Lötvorgang geschaffen wird, eine Korrosion entlang der Berührungsfläche zwischen Auflage und Lasche verhindert ist. Die Erfindung bezieht sich ferner auf die besondere Ausgestaltung der Auflage sowie auf das hiebei verwendete Material. 



   Inder Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in zwei beispielsweisen Ausführungsformen dargestellt. 



  Es zeigen Fig. 1 eine Befestigungslasche für einen Badewannenfuss in Ansicht und teilweise geschnitten, Fig. 2 eine Draufsicht auf die Befestigungslasche und Fig. 3 eine solche Befestigungslasche mit abgeänderter Anschlussstelle in Ansicht und teilweise im Schnitt. 



   Die Lasche 1 istmit ihren Flanschen 2 an der Badewanne im Bereich des gekrümmten Überganges von der Seitenwand zum Boden angeschweisst, mit einem Schlitz 3 versehen, in den der Kopf einer Befestigungsschraube für den Badewannenfuss eingeschoben werden kann. Diese Lasche wird gemeinsam mit der Badewanne   emailliert. Infolge   der   Verschweissung besteht   eine gute elektrische Verbindung zwischen Badewanne und dieser Lasche, die einen seitlichen, mit einem Loch 4 versehenen Fortsatz 5 aufweist. Vor der Emaillierung wird eine Auflage auf die blanke Lasche aufgebracht. Gemäss den   Fig. 1   und 2 besteht diese Auflage aus einer gelochten Scheibe 6, die durch Pressschweissung mit der Lasche korrosionssicher verbunden ist. Die Scheibe besteht aus nichtkorrodierendem Material,   z.

   B.   hochlegiertem Stahl. 



   Nach der Emaillierung wird die Oberfläche der Auflage 6 blank gemacht, worauf der Erdleiter 7 mittels einer Verbindungsschraube 8 an der Lasche 1 befestigt werden kann. Die gute elektrische Verbindung bleibt lange Zeit aufrecht. 



   Bei der Ausführungsform gemäss Fig. 3 wird das Loch 4 mit eingezogenem Rand 9 hergestellt. Nach dem Emaillieren wird der Emailauftrag von der Stirnseite des Randes 9 durch Schleifen entfernt und der Rand mit einem Überzug 10 aus Weich- oder Hartlot versehen. Hierauf kann der Erdleiter 7 mittels der Schraube 8 befestigt werden. 



   Als Material für eine Auflage aus einer gelochten Scheibe eignen sich ausser hochlegiertem Stahl noch 

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Messing, Bronze und Kupfer. Der aufgestellte Rand des Loches 4 kann verbleit, verzinnt oder mit einem   Überzug aus einem andern korrosionsfesten   Metall versehen werden. Die Verbindung zwischen Auflage und Lasche kann entweder durch   Pressschweissen   oder durch Lötung vorgenommen werden. In weiterer Ausgestaltung der Erfindung können auf beiden Seiten der Lasche Auflagen vorgesehen werden, um den Über- gangswiderstand weiter herabzusetzen. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Schutzleiter-Erdanschlussfür Badewannen   od. dgl.   mit Wasser zu füllenden sanitären, feueremail-   Uenen Behältern,   bei dem eine an der Badewanne   od. dgl. angeschweisste   Blechlasche nach ihrem Email-   lieren an der Befestigungsstelle des Erdleiters vom Emailauftrag   befreit wird, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens an der Befestigungsstelle des Erdleiters an der Lasche korrosionsfestes Material, insbesondere rostfreier Stahl durch Schweissen oder Löten befestigt ist. 



   2.   Schutzleiter-ErdanschlussnachAnspruchl,   dadurch gekennzeichnet, dass an der Befestigungsstelle   des Erdleiters auf mindestens einer Seite der   Lasche eine durch Schweissen oder   Löten   mit dieser verbundene Auflage aus korrosionsbeständigem Material vorgesehen ist.

Claims (1)

  1. 3. Schutzleiter-Erdanschluss nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Auflage aus einer gelochten Scheibe aus nichtrostendem Material besteht, die mittels elektrischer Pressschweissung dicht mit der Lasche verbunden ist.
    4. Schutzleiter-Erdanschluss nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Lasche an der Anschlussstelle ein- Loch mit eingezogenem Rand aufweist, der mit einem Weich- oder Hartlot überzogen ist.
    5. Schutzleiter-Erdanschluss nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Scheibe auf hochlegiertem Stahl besteht.
    6. Schutzleiter-Erdanschluss nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Auflage aus Zinn, Blei oder Messing besteht.
    7. Schutzleiter-Erdanschluss nach einem der Ansprüche 2 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Auflage an einer zur Befestigung der Badewannenfüsse dienenden Lasche angeordnet ist.
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