AT225157B - Einteilige Scheidewände bzw. Böden und Anordnung derselben in Destillierkolonnen u. dgl. - Google Patents

Einteilige Scheidewände bzw. Böden und Anordnung derselben in Destillierkolonnen u. dgl.

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AT225157B
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D3/00Distillation or related exchange processes in which liquids are contacted with gaseous media, e.g. stripping
    • B01D3/14Fractional distillation or use of a fractionation or rectification column
    • B01D3/32Other features of fractionating columns ; Constructional details of fractionating columns not provided for in groups B01D3/16 - B01D3/30
    • B01D3/324Tray constructions
    • B01D3/326Tray supports
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16JPISTONS; CYLINDERS; SEALINGS
    • F16J13/00Covers or similar closure members for pressure vessels in general
    • F16J13/02Detachable closure members; Means for tightening closures
    • F16J13/06Detachable closure members; Means for tightening closures attached only by clamps along the circumference

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Description


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  Einteilige Scheidewände bzw. Böden und Anordnung derselben in Destillierkolonnen u. dgl. 



   Die Erfindung bezieht sich auf einteilige Scheidewände bzw. Böden und auf die Anordnung derselben in
Destillierkolonnen, Absorptionskolonnen u. dgl., wobei die einteiligen Scheidewände bzw. Böden in einem zylindrischen Behälter und in diesem auf ringförmigen Flanschen angeordnet sind. 



   Für die Befestigung von derartigen Scheidewänden werden bekannterweise ringförmige Flansche verwendet, die an der Innenwand des zylindrischen Behälters befestigt werden, u. zw. an jeder Stelle, wo eine Scheidewand untergebracht werden soll. Wenn die Scheidewände lösbar eingebaut sein sollen, um gereinigt und gegebenenfalls ausgewechselt werden zu können, sind die bisher angewendeten Ausführungen nicht zufriedenstellend, insbesondere weil dabei die Abdichtung mangelhaft ist oder besondere Dich- tungsanordnungen erfordert, wodurch die Einbauarbeit zeitraubend wird, aber auch weil es mit Schwierig- keiten verbunden ist, eine lösbare Befestigung der Scheidewände genügend steif und fest zu machen. 



   Die Aufgabe der Erfindung besteht demnach darin, Destillierkolonnen u. dgl. zu schaffen, deren Böden durch eine einfache Ausführung gegenüber der zylindrischen Wand des Behälters tadellos abgedichtet sind, wobei ein leichter Ein- und Ausbau der Scheidewände ermöglicht wird. 



   Gemäss der Erfindung wird dies dadurch erreicht, dass auf den ringförmigen Flanschen je ein aus metallischem Material bestehender, elastisch verformbarer flacher Ring angeordnet ist, dessen Aussendurchmesser im wesentlichen gleich dem Innendurchmesser des zylindrischen Behälters ist und dessen Innendurchmesser kleiner ist als der Innendurchmesser der Flansche, wobei die Ringe in einem etwas zusammengebogenen
Zustand durch die Flansche hindurch in den Behälter einführbar sind und dass die Ringe die Scheidewände tragen, deren Aussendurchmesser kleiner als der Innendurchmesser der Flansche und grösser als der Innen- durchmesser der Ringe ist, sowie dass die Scheidewände durch Befestigungsglieder gegen die Ringe und
Flansche festspannbar sind. 



   Der elastisch verformbare Ring wird einfach in gebogenem Zustand zu der gewünschten Stelle im Behälter eingeführt und dann flach auf den betreffenden Innenflansch gelegt. Der Ring muss selbstverständlich so stark zusammengebogen sein, dass er durch die Innenflansche hindurch in den Behälter eingeschoben werden kann. Eine von den Scheidewänden, deren Umfangsdurchmesser etwas kleiner als der Innendurchmesser der Innenflansche aber wesentlich grösser als der Innendurchmesser des Ringes ist, wird daraufhin eingeführt und auf den Ring gelegt. Durch eine Mehrzahl von lösbaren Befestigungsgliedern wird die eingeführte Scheidewand gegen den Ring festgespannt, wobei der Ring zwischen Innenflansch und Scheidewand festgehalten wird. 



   Falls Scheidewände ausgebaut oder ersetzt werden sollen, kann dies sehr leicht dadurch geschehen, dass die Befestigungsglieder gelöst und die Scheidewände bzw. Ringe ausgehoben werden, wobei die letztgenannten Teile wieder etwas zusammengebogen werden, damit sie durch die voranliegenden Innenflansche hindurch bewegt werden können. Weil der Ring in sich geschlossen ist, ergibt er beim Einspannen zwischen Innenflansch und Scheidewand eine äusserst solide und zuverlässige tragende Befestigung der Scheidewand, indem der Ring nicht nachgibt oder durchbiegt, auch wenn er als dünner Blechring ausgebildet ist, und gleichzeitig wird die Abdichtung völlig sicher. Dies beruht insbesondere darauf, dass die auf den Innenflanschen aufliegenden Teile der Ringe in entgegengesetzter Richtung zu den gegen die Scheidewände anliegenden Teilen der Ringe belastet sind.

   Der Ring kann gegebenenfalls im voraus in seiner Ebene gekrümmt sein, so dass er erst beim Einspannen zwischen Innenflansch und Scheidewand ausgerichtet wird. 



   Die Erfindung wird im Folgenden an Hand eines in der zugehörigen Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert werden. 



   Fig. 1 ist eine Ansicht des oberen Teiles eines Destillationsturmes mit Glockenböden und einer Einrichtung gemäss der Erfindung, teilweise in einem senkrechten Schnitt. Fig. 2 ist ein in grösserem Massstab ausgeführter Teilschnitt durch die Turmwand und die benachbarten Teile der Einrichtung an einer Befesti- 
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 gestellt), 4 die gemäss der Erfindung angeordneten Blechringe, 5 die als Spannkloben oder dergleichen ausgebildeten Befestigungsglieder (Fig. 2 und 3), 6 die an den Spannkloben zwischen den Enden vorge- sehenen Spannbolzen, 7 die Spannmutter für dieselben und 8 die entsprechenden Unterlagscheiben. 



   Sämtliche Innenflansche für eine Kolonne werden zunächst in dem Turm untergebracht und an den gewünschten Stellen durch Schweissen, Hartlöten oder dergleichen befestigt. Die Glockenböden 3 sind mit Löchern versehen, die dem Umfang entlang verteilt und für die Spannbolzen 6 vorgesehen sind, wobei also die Anzahl der Löcher der Anzahl der Spannbolzen entspricht. Die einzelnen, in sich geschlossenen, elastisch verformbaren Blechringe 4 haben einen Aussendurchmesser, der dem Innendurchmesser des Turmes im wesentlichen gleich ist, so dass sie in dem Turm zentriert werden. Der Innendurchmesser der Ringe ist wesentlich kleiner als der Aussendurchmesser der Böden 3 (s. Fig. 2), so dass die Böden eine genügend grosse Tragfläche auf den Ringen erhalten.

   Der innere Endteil   J'der   Spannkloben 5 ist nach oben gerichtet und stützt sich gegen die Unterseite des Bodens ab. Der äussere Endteil 5" derselben greift unter den Innenflansch ein und stützt sich gegen die Innenwand des Turmes bzw. gegen die Schweissnaht zwischen Innenflansch und Turmwand ab. Der äussere Endteil 5" ist schräg abgeschnitten, u. zw. in Übereinstimmung mit der schrägen Richtung des Spannkloben 5 gegenüber der Turmwand (Fig. 3). 



    Durch die Abstützungen der äusseren Endteile J"an   der Turmwand werden die Spannkloben an einer Drehbewegung verhindert, wenn man die Spannmutter 7 anzieht, und auf diese Weise wird auch ein Zentrieren des Bodens gewährleistet. 



   Es ist einleuchtend, dass jeder einzelne Blechring 4 beim Einbau zu einem derart stark gekrümmten Zustand zusammengebogen werden kann, dass er in diesem gebogenen Zustand und stehend durch die Innenflansche hindurch zu der gewünschten Stelle in dem Behälter eingeführt werden kann, und dass er daraufhin seine flache ebene Form wieder gewinnen und flach auf den betreffenden Innenflansch gelegt werden kann. Für das Festspannen jedes Bodens werden mehrere, um den Umfang herum verteilte Spann-   kloben verwendet. Der Austausch der Böden auf die entsprechende Weise leicht erfolgen.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Einteilige Scheidewände bzw. Böden und Anordnung derselben in Destillierkolonnen u. dgl., wobei die einteiligen Scheidewände bzw. Böden in einem zylindrischen Behälter und in diesem auf ringförmigen Flanschen angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, dass auf den ringförmigen Flanschen (2) je ein aus metallischem Material bestehender, elastisch verformbarer flacher Ring (4) angeordnet ist, dessen Aussendurchmesser im wesentlichen gleich dem Innendurchmesser des zylindrischen Behälters (1) ist und dessen Innendurchmesser kleiner ist als der Innendurchmesser der Flansche (2), wobei die Ringe (4) in einem etwas zusammengebogenen Zustand durch die Flansche (2) hindurch in den Behälter einführbar sind und dass die Ringe (4)
    die Scheidewände (3) tragen, deren Aussendurchmesser kleiner als der Innendurchmesser der Flansche (2) und grösser als der Innendurchmesser der Ringe (4) ist, sowie dass die Scheidewände (3) durch Befestigungsglieder (5-8) gegen die Ring, (4) und Flansche (2) festspannbar sind.
AT309760A 1959-05-11 1960-04-23 Einteilige Scheidewände bzw. Böden und Anordnung derselben in Destillierkolonnen u. dgl. AT225157B (de)

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SE225157X 1959-05-11

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GB959558A (en) 1964-06-03
DE1134356B (de) 1968-08-09
FR1255758A (fr) 1961-03-10

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