AT22449B - Kontinuierlich betriebene Schleuder mit periodischer Füllung und Etleerung. - Google Patents

Kontinuierlich betriebene Schleuder mit periodischer Füllung und Etleerung.

Info

Publication number
AT22449B
AT22449B AT22449DA AT22449B AT 22449 B AT22449 B AT 22449B AT 22449D A AT22449D A AT 22449DA AT 22449 B AT22449 B AT 22449B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
drum
emptying
paring knife
continuously operated
drum wall
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Original Assignee
Marcheville Daguin & Cie Soc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Marcheville Daguin & Cie Soc filed Critical Marcheville Daguin & Cie Soc
Application granted granted Critical
Publication of AT22449B publication Critical patent/AT22449B/de

Links

Landscapes

  • Drying Of Solid Materials (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Kontinuierlich betriebene Schleuder   mit periodischer Füllung   und Entleerung. 



   Die vorliegende Erfindung betrifft eine zum Ausscheiden von Kristallen aus Lösungen dienende Schleuder mit konischer, um eine horizontale Achse drehbarer, nach aussen hin sich verengender Trommel ohne inneren Randflansch, mit einem Schälmesser und mit 
 EMI1.1 
 dass dem rinnenförmigen   Schälmesser,   um ein Festdrücken der Kristalle an der Trommelwandung zu vermeiden, nach vollendeter, langsamer   Vorbewrgung   eine schnelle Rückbewegung erteilt wird und dass das Zuführungsrohr mit seinem Austrittsende in der Umlaufsrichtung tangentiell zur Trommelwandung gerichtet ist, um die austretende Flüssigkeit gleichmässig zu verteilen. 



   In der Zeichnung ist eine derartige Schleuder dargestellt. Fig. 1 ist eine Ansicht der Maschine zum Teil im Schnitt nach der   linie ab   der Fig. 2. Fig. 2 eine Seitenansicht der Maschine zum Teil im Schnitt. Fig. 3 zeigt die Hubdaumen, welche die Einlassventile für die   Flüssigkeit   betätigen. Die Fig. 4 und 5 zeigen verschiedene Stellungen der in Fig. 2 dargestellten Teile. 



   Die konische Schleudertrommel a, die sich um die horizontale Achse b dreht, soll insbesondere zum Trocknen von kleinen Kristallen dienen. In jeder Arbeitsperiode werden die ausgeschleuderten Kristalle gewaschen, um sie von den ihnen anhaftenden Resten der Mutterlauge, in welcher vorher die Kristalle schwebten, zu reinigen. Die die Kristalle ent- 
 EMI1.2 
 Schleudertrommel in diese eingebracht, und zwar über die Breite al, bl (Fig. 2), so dass am Rande der Trommelinnenwand ein Streifen bl, cl unbedeckt bleibt.

   Der Verteiler besteht aus einem S-förmig gebogenen Rohre, welches am oberen Ende mit einem   Eingusstrichter c   vorsehen und in zwei an diesem angeordneten Drehzapfen y, yl schwingbar aufgehängt ist und mittelst der Hebel d, dl und der Zugstangen e, welche durch auf die Achse des   Hades   g2 aufgekeilte Exzenter x bewegt werden, in eine langsame Schwingbewegung versetzt worden kann. Der untere Rohrschenkel mündet laut Erfindung in der Umlaufsrichtung tangentiell zur Innenwand der Trommel, wodurch gegenüber den senkrecht zur Trommelwand gerichteten Verteilrohren der Vorteil einer gleichmässigeren und daher besseren Verleitung des Gutes auf die Trommel erreicht werden soll. 



   Die Trommelwelle b empfängt ihren Antrieb von einen Motor durch die Riernen-   scheibe a2   und überträgt Bewegung mittelst der Riemenscheibe c2 auf die obere   Weil      d2.   



    Ilifse betreibt mittelst   der über zwei Paar Riemenscheiben f1, f2, von denen die äusseren   lus lue   inneren fest auf der Welle sitzen, laufenden Riemen el, e2 die Vorrichtung zum Entleeren und durch das Zahnrad e3 das Rad g, welches die selbsttätig in und ausser Funktion tretenden Vorrichtungen zum Füllen, Entleeren und Waschen des Trockengutes 
 EMI1.3 
   aufgekeilten     Schnecke h2 seine   Bewegung erhält. Durch den   Huhdaumen A   wird ein Klappenventil A1 betätigt, welches das Einströmen der zu filtrierenden Flüssigkeit während des   Scbicudervorganges   gestattet ; durch den   Hubdanll10n   B wird ein Ventil   BI   betätigt, wel bes beim Waschprozess in   Tätigkeit tritt.

   Diese Ventile , B'sind   in die Leitungen für die   Flüssigkeiten   eingeschaltet. Nach beendeter Waschung und darauf erfolgter Trocknung 
 EMI1.4 
 die Filterfläche der Trommel heran, um nur eine sehr dünne Schicht des getrockneten   Gutes zurückzulassen, deren   Dicke sich nach der mehr oder minder genauen Zeutrierung der Trommel richtet. 



   Das getrocknete und durch die Ausräumer entfernte Gut fällt in einen Trog   1.   Nach   beendeter Entleerung kehrt der Ausräumer   rasch in seine Ruhestellung zurück und ver-   lasst vollständig den   Innenraum der Trommel, so dass er zu einem neuen Arbeitsvorgang bereit ist. 



    Die Vorrichtung xum Entleeren der Trommel wird durch einen Schlitten k gebildet, welcher den Ausräumer l trägt. Der letztere befindet sich während der verschiedenen Vor-   

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 Hilfswelle kl, die durch die Zahnräder k2 und k3 die Schraube des Schlittens   mitnehmen.   



  Das. Ein-und Ausrücken zu den   gewünschten   Zeiten vollzieht sich auf folgende Weise : Das Rad h, dessen Welle h1 die die Füllung und Entleerung bewirkenden   Hubdaumen   trägt, macht eine Umdrehung-In dem Augenblicke, wo die Entleerung beginnen soll, hebt dieses Rad vermittelst dos Stiftes   l2   die an der Ein- und Ausrückstange l angebrachte Nase l1. Der an dem   konischen Rade   befestigte Stift   g3   stösst gegen den Anschlag l3 und treibt die Stange l solange vor, bis der Stift l2 frei wird, so dass die Stange   l   in dieser vorgerückten Stellung herabfallen kann. Infolgedessen ist der Riemen el durch die   Riemengabet m   auf die feste Riemenscheibe geschoben worden. 



   Das Entfernen der getrockneten Masse kann vonstatten gehen. In seiner Ruhestellung g (Fig. 2) hielt der Schlitten den Arm n des gebogenen Hebels   n'mittels   des auf der Tragstange des Ausräumers befestigten Ansatzes   n2 angehoben.   Bei seiner Vorwärtsbewegung lässt er allmählich diesen Arm n sich senken, bis der   Hakes nul   den Stift n3 (Fig. 4) 
 EMI2.2 
 (Fig. 5), welcher die Stange l nach rückwärts mitnimmt und so die Ausrückung der Entleerungsbewegung bewirkt. Zugleich aber nimmt der Haken n1 den Stift 3 und damit die Stange p, welche mittelst der Riemengabel ml den geschränkten Riemen e2 verschiebt und dadurch die Rückkehr des Schlittens bewirkt.

   Bei seiner Rückwärtsbewegung hebt der Schlitten den   Hebel, löst   somit den Hebel nl aus, der den Stift   113   freigibt und stösst am Ende seiner Bewegung gegen den Anschlag o, welcher die Stange p in ihre Anfangsstellung zurückbringt, wodurch die rückgängige Bewegung unterbrochen und der Stillstand der Entleerungsvorrichtung bewirkt wird. 



   Für die auszuführende Waschung macht das Zahnrad ql, welches durch das auf die Welle/tl des Rades h aufgekeilte Zahnrad q angetrieben wird, eine Umdrehung in einer Stunde. Das Rad ql hebt mittelst des Stiftes r1 den Anschlag   r2,   der an der Stange r befestigt ist. In dem Augenblicke, wo   nit   bei seiner rückgängigen Bewegung mittelst des Stiftes n3 die Einrückstange p zwecks Rückwärtsbewegung des Schlittens mitnimmt, stösst die Nase si gegen den Anschlag s.

   Hieraus folgt, dass, wenn der Schlitten die Stange   p   nach vorwärts mitnimmt, um die Rückwärtsbewegung zu beenden, er auch gleichfalls die 
 EMI2.3 
 der Stange p, die sich genau am Ende der Entleerung vollzieht, wird benutzt, um das Ventil für Zuführung der auszuschleudernden Flüssigkeit zu schliessen und das für Zuführung der Waschflüssigkeit zu   offnen. Das Füllen   wird augenblicklich aufgehoben und der Waschprozess tritt ein, welcher sein Ende erreicht, wenn der Stift tl des Rades t, welches von dem auf der Welle des konischen Zahnrades g2 befestigten Zahnrad M an- 
 EMI2.4 
 



   Die Stange p wird ungefähr 15 Sekunden, nachdem sie der Stift t nach vorn gestossen hat,   zurückgeführt,   so dass sie ihre anfängliche Stellung einnimmt, welche sie solange innehält, bis das Rad ql abermals eine Umdrehung gemacht hat, d. h. ungefähr eine Stunde. 

**WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : An einer kontinuierlich betriebenen Schleuder mit nach aussen verengter, konischer Sehleudertrommel, die sich um eine wagerechte Achse dreht : t. ein längs der inneren Trommelwandung verschiebbares, selbsttätig bewegtes Schäl- messer, dadurch gekennzeichnet, dass dasselbe eine langsame Vorbewegung und einen schnellen Rückgang erhält, um ein Glätten oder Festdrücken der an der Trommelwandung haftenden Kristallschicht durch das Schälmesser zu vermeiden ;
    2. ein um eine horizontale Achse schwingbares Zuführungsrohr für das Schleudergut und die Waschflüssigkeit, dadurch gekennzeichnet, dass das Austrittsende des Rohres in der Umlaufsrichtung der Trommel gekrümmt ist, so dass der eintretende Flüssigkeitsstrahl tangentiell zur Trommelwand gerichtet ist, wodurch eine gleichmässige Vertilung der aus- EMI2.5 **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT22449D 1903-04-09 1903-04-09 Kontinuierlich betriebene Schleuder mit periodischer Füllung und Etleerung. AT22449B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT22449T 1903-04-09

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT22449B true AT22449B (de) 1905-12-27

Family

ID=3530709

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT22449D AT22449B (de) 1903-04-09 1903-04-09 Kontinuierlich betriebene Schleuder mit periodischer Füllung und Etleerung.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT22449B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE368712C (de) Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Trinkkaffee bzw. Kaffee-Extrakt
AT22449B (de) Kontinuierlich betriebene Schleuder mit periodischer Füllung und Etleerung.
DE200322C (de)
DE2555851B2 (de) Verfahren zum Filtrieren einer Suspension und Vorrichtung zum Durchführen des Verfahrens
DE2162838C3 (de) Flüssigkeitsverdampfer und Verfahren zum Füllen oder Entleeren desselben
DE1782327C3 (de)
EP2783737B1 (de) Filtervorrichtung und Verfahren zum Abscheiden von Material aus einer Flüssigkeit
DE292172C (de)
DE324198C (de) Steuerungsvorrichtung fuer die Abschlussventile, Ein- und Ausrueckvorrichtungen, Signalvorrichtungen u. dgl. an Waeschereimaschinen mit durch Nocken beeinflussten Sperrhebeln
DE152675C (de)
DE55786C (de) Maschine zum Schälen von genäfstem Getreide mittelst umlaufender Schmirgelscheiben
DE389808C (de) Schleuderkegel mit Austragschaufeln
AT29767B (de) Maschine zum Auftragen flüssiger Gummimasse oder anderer Dichtungsmaterialien auf Deckel oder dgl.
DE38189C (de) Stetig wirkende Centrifugal-Filterpresse
DE745206C (de) Vorrichtung zum Reinigen und Auffrischen der Filze in Papiermaschinen
DE1432902B1 (de) Zentrifuge
DE649095C (de) Anwendung einer drehbaren Galvanisiertrommel mit im Innern vorgesehener Foerdereinrichtung
DE484731C (de) Vorrichtung zum Sondern der von einer Strangzigarettenmaschine hergestellten Zigaretten
DE3133855A1 (de) Foerdermaschine zum abnehmen und wegfoerdern von in haufen zu beiden seiten des schrapparms vorhandenem, schuettgutartigem material, wie sand, kies, schotter, zement usw.
DE2304336C3 (de) Abscheider für eine diskontinuierlich arbeitende Saugförderanlage
DE348525C (de) Aus Verdraengerscheiben auf gemeinsamer Welle bestehende Steuervorrichtung fuer die verschiedenen Arbeitsvorgaenge bei Schleudermaschinen
AT22255B (de) Vorrichtung zum Auflegen der Tonkuchen auf Revolverpressen.
DE955220C (de) Verfahen und Vorrichtung zum Ausschleudern von Graumehl, Fasern und Fruchtwasser aus Staerke
DE243195C (de)
DE116982C (de)