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Vorrichtung zum Giessen und gleichzeitigen Rütteln einer
Anzahl von Betongegenständen in Formen Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Giessen und gleichzeitigen Rütteln einer Anzahl von Betonge, ; enständen in Formen, die in einem gemeinsamen Block angeordnet sind. Die Erfindung geht von der Erkenntnis aus, dass die Vibrationen, die von den in je einer Form wirkenden Rüttlern erzeugt werden, möglichst unbeschränkt auf die in den Formen befindliche Gussmasse übertragen werden sollen, was
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den Schwingungen teilzunehmen und also keine nennenswerte Schwingungsbewegung erfährt. Derartige Schwingungen sind im übrigen auch deshalb unerwünscht, weil sie einerseits störende Geräusche verursachen und anderseits das Gestell und übrige Teile der Giessmaschine starken Beanspruchungen aussetzen.
Diese Anforderungen werden durch die Erfindung dadurch erfüllt, dass mehrere relativ zueinander verschieblich gelagerte Formteile, auf die Rüttler einwirken, vorgesehen und mehrere starr zueinander gelagerte Formteile, die mit den erstgenannten Formteilen die einzelnen Formen für die herzustellenden Betongegenstände bilden, unverrückbar in einem starren Block angeordnet sind, wobei die erstgenannten Formteile elastisch im Verhältnis zum Block angeordnet sind und beispielsweise mit ihren Rüttlern relativ zueinander federnd von einer gemeinsamen Brücke getragen werden, und dass die Rüttler derart synchron und in solcher Richtung im Verhältnis zueinander antreibbar sind, dass ihre hauptsächlich über die Gussmasse auf den Block übertragenen Massenkräfte zwecks Vermeidung von Schwingungen im Block einander im wesentlichen aufheben.
Die beim Rüttelvorgang auftretenden Schwingungen werden somit weitgehend von dem Block, in welchem die Formen angeordnet sind, ferngehalten, wodurch sich der Vorteil ergibt, dass die von den in je einer eigenen Form wirkenden Rüttlern erzeugten Vibrationen zur Gänze und unbeschränkt auf die in den'Formen befindliche Gussmasse übertragen werden. Auf diese Weise wird ein besonders dichtes Gefüge der hergestellten Gusskörper erzielt. Ein weiterer Vorteil der Erfindung besteht darin, dass infolge der Fernhaltung von Schwingungen vom Block unangenehme Geräusche während des Rüttelvorganges vermieden werden und die Beanspruchung des Gestelles und der übrigen Teile der Vorrichtung im wesentlichen vermindert wird.
Bei einer Vorrichtung zum Giessen und Rütteln von Betongegenständen mit zwei Rüttlern ist zwar ein Massenausgleich bereits an sich bekannt ; die beiden Rüttler werden dabei in entgegengesetzter Richtung angetrieben. Im Gegensatz zur Erfindung wirken jedoch beide Rüttler in ein und derselben Form bzw. auf einen einzigen, mittels dieser Form hergestellten Gegenstand, so dass das der Erfindung zugrundeliegende Problem nicht auftritt.
Nach einer bevorzugten Ausführung der Erfindung sind die Formen in dem starren Block in einer Anzahl vereinigt, die ein Vielfaches von zwei und mindestens vier ist, und liegen die Formen ebenso wie die dazugehörigen Rüttler paarweise gleichartig in bezug auf eine zu den Rüttlerachsen parallele, durch den gemeinsamen mechanischen Schwerpunkt der Rüttlergruppe gehende Mittelebene der Rüttlergruppe.
Es handelt sich dabei um eine günstige Gruppierung der Formen, wobei der angestrebte Massenausgleich auf einfache Weise erreicht werden kann.
Erfindungsgemäss kann dabei der Gesamtwert der Exzeijtermornente, somit also auch die Summe der von den Rüttlern erzeugten Kräfte, der zu einer Seite der Mittelebene liegenden Rüttler gleich dem entsprechenden Gesamtwert der auf der andern Seite der Mittelebene liegenden Rüttler sein. Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung können in einer Gruppe von vier Rüttlern entweder alle Rüttler in derselben Richtung angetrieben sein oder die Rüttler paarweise im Gegensinn umlaufen.
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zug auf die Mittelebene ergibt.
Die Rüttler werden beispielsweise von je einem elektrischen Motor angetrieben, die alle ungefähr mit gleicher Drehzahl laufen. Ist der die Formen aufweisende Blockimoben angegebenen Sinn ein starres Ge- bilde und laufen alle Rüttler um, so hat die Anordnung der Rüttler in bezug auf die genannte Mittelebene und die beschriebene Verteilung der Exzentermassen sowie die vollständig elastische Verbindung zwischen den Rüttlern und dem Block zur Folge, dass die Exzentergewichte beim Giessen im Beharrungszustand sich von selbst in eine solche Lage einstellen, dass ihre über die Gussmasse in den Formen auf den Block über- tragenen exzentrischen Momente einander im wesentlichen aufheben und eine resultierende Kraft ergeben, die Null oder ungefähr Null ist. Der Block ist daher ganz oder nahezu ganz schwingungsfrei.
) In Fig. 4 sind die gegenseitigen Lagen der Exzentergewichte der Rüttler 15e-151 in Fig. 3 im Betrieb in einem gewissen Augenblick mit Bezug auf Ebenen dargestellt, die parallel zur y-Ebene liegen. Elek- trische Motoren mit ungefähr gleicher Drehzahl treiben die Exzenter in den durch die Pfeile angegebenen
Richtungenan. Auch wenn die Gewichte beim Ingangsetzen der Motoren genau dieselben Richtungen in be- zug auf ihre Drehachsen haben, also beispielsweise parallel zur y-Ebene, so stellen sie sich von selbst im i Betrieb in eine Lage ein, inderihre Momente einander aufheben und die resultierende Kraft ungefähr Null ist. Fig. 5 zeigt die gegenseitige Lage der Gewichte nach einer Drehung der Motorwellen um 90 aus der in Fig. 4 gezeigten Lage.
Wie die Gewichte sich in einem aus nur vier Rüttlern bestehenden System ge- mäss Fig. 1 und 2 einstellen, dürfte ohne weiteres klar sein Auch wenn die Motoren für etwas voneinan- der abweichende Drehzahlen entworfen sind, stellen sie sich dennoch im Betrieb auf gleiche Drehzahlen ein.
Die Gruppen 15a - 15d und 15e-151 in Fig. 3 lassen sich als zwei selbständige Systeme betrachten, deren exzentrische Momente je eine resultierende Kraft von Null ergeben. Es sei erwähnt, dass in Fig. 3 beispielsweise die Elemente 15b, 15d auf der entgegengesetzten Seite der Gruppe 15e-151 angeordnet sein können, ohne dass sica die beschriebene Wirkungsweise dadurch ändert.
Die besc" ebene Ausbildung des Blocks und der synchrone Antrieb der Rüttler haben auch Gültigkeit
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g fön-auchrüttler, können von einem gemeinsamen Halter. elastisch getragen und gleichzeitig in die in einem Block angeordneten Gussformen hinabgesenkt bzw. daraus emporgezogen werden.
An Stelle der Anordnung je eines elektrischen Motors für die Rüttler können zwei oder mehrere oder sämtliche Rüttler von einer gemeinsamen Kraftquelle über geeignete Getriebe betätigt werden, beispielsweise über Riemengetriebe oder gegebenenfalls zwangsläufig über Zahnradgetriebe, wobei sie zwangsläufig so eingestellt sein können, dass sich das angestrebte Gleichgewicht der Vibratorkräfte ergibt.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Vorrichtung zum Giessen und gleichzeitigen Rütteln einer Anzahl von Betongegenständen in Formen, die in einem gemeinsamen Block angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere relativ zueinander verschieblich gelagerte Formteile, auf die Rüttler einwirken, vorgesehen und mehrere starr zueinander gelagerte Formteile (15a-151), die mit den erstgenannten Formteilen die einzelnen Formen für die herzustellenden Betongegenstände bilden, unverrückbar in einem starren Block (6) angeordnet sind, wobei die erstgenannten Formteile elastisch im Verhältnis zum Block (6) angeordnet sind und beispielsweise mit ihren Rüttlern relativ zueinander federnd von einer gemeinsamen Brücke getragen werden, und dass die Rüttler derart synchron und in solcher Richtung im Verhältnis zueinander antreibbar sind,
dass ihre hauptsächlich über die Gussmasse auf den Block (6) übertragenen Massenkräfte zwecks Vermeidung von Schwingungen im Block einander im wesentlichen aufheben.