AT223875B - Einspritzpumpe für Brennkraftmaschinen - Google Patents
Einspritzpumpe für BrennkraftmaschinenInfo
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Einspritzpumpe für Brennkraftmaschinen Die Erfindung bezieht sich auf eineeinspritzpumpe für Brennkraftmaschinen, beider die Pumpenkol- ben durch eine Nockenwelle über Stössel angetrieben werden. Diese Nockenwelle ist an beiden Enden in je einem Hauptlager gelagert, das vorzugsweise als Wälzlager ausgebildet ist. Bei mehrzylindrigen Einspritzpumpen ergibt sich nun eine grössere Länge der Nockenwelle und um hiebei eine zu grosse Durchbiegung der Nockenwelle zu vermeiden, werden bei solchen mehrzylindrigen Einspritzpumpen Hilfslager zwischen den beiden Hauptlagern angeordnet, welche die Durchbiegung der Nockenwelle abfangen. Die Anordnung solcher bekannter Hilfslager erfordert nun eine verhältnismässig kostspielige Konstruktion. Es sind Ausbildungen bekannt, bei denen solche Hilfslager aus zwei zusammengeschraubten Halbschalen bestehen und gemeinsam mit einer Nockenwelle in das Gehäuse eingeschoben werden. Auch dieses geteilte und verschraubte Lager stellt aber einen kostspieligen Bauteil dar. Vor allem aber hat die Anordnung solcher bekannter Hilfslager den Nachteil, dass dadurch die Ba, : länge oder die Bauhöhe von Einspritzpum- pen, die mit Stössel mit kleinem Rollendurchmesser ausgerüstet sind, über dasjenige Mass hinaus vergrössert wird, das die Einspritzpumpe ohne ein solches Hilfslager haben könnte, da, um eine Kollision der Stössel mit dem Hilfslager zu vermeiden, entweder der Abstand zwischen den dem Hilfslager benachbar- ten Pumpenkolben grösser gewählt werden muss, als der Summe von Stösseldurchmesser und Hilfslagerbreite entspricht, oder aber der Stössel so hoch gelegt werden muss, dass seine Unterkante auch in seiner tiefsten Betriebslage nicht mehr das Hilfslager berühren kann. Die Erfindung zielt nun darauf ab, bei einer Einspritzpumpe, bei der zwischen den Hauptlagern wenigstens ein als Radiallager wirkendes Hilfslager angeordnet ist, diese Nachteile zu beseitigen und besteht im wesentlichen darin, dass das Hilfslager als nur den unteren Teil des Wellenumfanges, zweckmässig einen Halbkreis, umschliessende Schale ausgebildet ist. Auf diese Weise wird eine einfache und billige Konstruktion ermöglicht. Vor allem aber wird der Vorteil erreicht, dass dadurch, dass die Schale nur den unteren Teil der Welle umschliesst und somit der Bereich, in den die Stössel arbeiten, völlig frei gehalten ist, der Abstand zwischen den dem Hilfslager benachbarten Pumpenzylindern auf ein Minimum reduziert werden kann, ohne dass die Pumpenstössel mit dem Hilfslager in Kollision geraten können. Es kann nun ohne Schwierigkeiten zwischen den dem Hilfslager benachbarten Pumpenzylinder der Abstand gleich gross gewählt werden, wie zwischen den übrigen Pumpenzylinder, da ja zwischen den einzelnen Nocken auf jeden Fall Platz genug für den Angriff des Hilfslagers an der Unterseite der Nockenwelle verbleibt. Des weiteren kann auch ein solches Hilfslager nun dort, wo die Belastung auftritt, nämlich eben im untern Teil des Wellenumfanges, so breit gehalten werden, wie es die beiden benachbarten Nocken gestatten, so dass der spezifische Lagerdruck gering gehalten und damit die Lebensdauer des Lagers vergrössert werden kann. Ein weiterer Vorteil ist darin zu erblicken, dass ein solches zur Hälfte offenes Lager eine bessere und betriebssichere Schmierung ermöglicht, als ein geschlossenes Lager, da der jeweils offene vom Lager nicht umschlossene Teil der Welle ständig mit Schmiermittel besprüht wird, Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist die Anordnung so getroffen, dass die Schale gegenüber der Pumpenwelle, vorzugsweise durch Anlage an zwei benachbarte Nocken, gegen Axialverschiebung gesichert ist und die Schale im Pumpengehäuse axial verschiebbar, jedoch gegen Verdrehung gesichert gelagert ist. Bei einer Einspritzpumpe wird die Nockenwelle in der Weise montiert, dass sie mit EMI1.1 <Desc/Clms Page number 2> Lagerngegenüber dem Gehäuse, sondern gegenüber der Pumpenwelle gegen Axialverschiebung gesichert sind, wesentlich erleichtert, da nun die Hilfslager einfach in ihre Lage am Pumpengehäuse eingeschoben werden können. Dies ist gemäss der Erfindung in einfacher Weise dadurch ermöglicht, dass die Auflagefläche des Pumpengehäuses für die Schale eine axiale Nut aufweist, in die ein in die Schale eingesetzter Stift eingreift. Zweckmässig ist die Anordnung hiebei so getroffen, dass die Symmetrieebene der Schale ungefähr in der mittleren Kraftrichtung, die sich durch die auf die Nocken wirkende Federkraft und die während der Einspritzung wirkende Kraft ergibt, liegt. Auf diese Weise wird der im Betrieb auftretenden Lagerbelastung Rechnung getragen und es kann die Lagerfläche voll ausgenützt werden. Gemäss der Erfindung kann hiebei die Auflagefläche der Schale am Pumpengehäuse zylindrisch ausgebildet und die Schale in zwei verschiedenen zur Symmetrieebene des Pumpengehäuses symmetrischen Stellungen, entsprechend verschiedenen Drehrichtungen der Nockenwelle, festlegbar sein. Es kann auf diese Weise dieselbe Konstruktion für rechts-und linkslaufende Einspritzpumpen Verwendung finden. In der Zeichnung ist die Erfindung an Hand eines Ausführungsbeispieles schematisch erläutert. Fig. l zeigt einen Längsschnitt durch den unteren Teil einer sechszylindrigen Einspritzpumpe nach EMI2.1 gesehen, das von einer halbzylindrischen Schale 6 gebildet ist, die nur den unteren Teil des Umfanges der Nockenwelle 1 umgreift. Diese Schale 6 ist zylindrisch ausgebildet und liegt auf einer zylindrischen Aufla- gefläche 7 einer Rippe 13 des Pumpengehäuses 11 auf. Gegen Verschiebung in der Axialrichtung ist die Schale 6 dadurch gesichert, dass ihre beiden Stirnflächen 8 an den Stirnflächen der benachbarten Nocken 5 anliegen. In eine Bohrung der Schale 6 ist ein Stift 9 eingesetzt, der in eine Nut 10 der Auflagefläche 7 eingreift. Durch diesen Stift d und die Nut 10 ist eine Sicherung gegen Verdrehung gegeben, wogegen die Schale gegenüber dem Gehäuse axial verschiebbar ist. Auf diese Weise kann nun bei der Montage die Schale 6 mit der Nockenwelle 1 in einfacher Weise axial in das Pumpengehäuse 11 eingeschoben werden. Um dieses Einschieben zu ermöglichen, ist im Sitz des Rollenlagers 3 am Gehäuse eine Nut 12 vorgesehen. Der Abstand zwischen den beiden dem Hilfslager 6 benachbarten Nocken 5 und damit der Abstand zwischen den zugehörigen Pumpenzylinder ist gleich gross wie der Abstand zwischen den übrigen Pumpenzylindern. Dies wird ohne konstruktive Schwierigkeiten dadurch ermöglicht, dass das Hilfslager 6 eben nur den unteren Teil des Umfanges der Welle 1 umschliesst, so dass im oberen Bereich die Stössel 4 sich unbehindert bis zur Pumpenwelle 1 absenken können. Wenn an Stelle der halben Schale 6 ein voller Lagerring verwendet werden würde, so müsste dieser Lagerring an der Oberseite bis zu einer geringfügigen Wandstärke von kaum einem Millimeter abgefräst werden, um eine Kollision mit den Rollenstösseln zu vermeiden. Abgesehen davon, dass hiefür ein zusätzlicher Arbeitsgang erforderlich wäre, ist die Bruchgefahr bei einer solchen Verringerung der Wandstärke übermässig hoch, insbesondere da ja ein solcher Lagerring radial geteilt und durch Schrauben zusammengespannt sein muss. Die mittlere Richtung der durch den Einspritzdruck und die Federkraft bestimmten Auflaufkraft des Rollenstössels 4 auf den Nocken 5 ist durch den Pfeil P angedeutet. In dieser Richtung wirkt die Kraft auf das Hilfslager und um dieser Kraftrichtung Rechnung zu tragen, ist die Schale 6 derart verschwenkt an-, geordnet, dass ihre Symmetrale a - a ungefähr parallel zu dieser Kraftrichtung liegt. Bei rechts und links laufenden Pumpen verläuft nun diese Kraftrichtung P in verschiedenen Richtungen. Wenn im Schnitt nach Fig. 2 gesehen die Drehrichtung umgekehrt wird, so ist die Kraft P spiegelbildlich gegenüber der Symmetrale des Pumpengehäuses versetzt. Die Nut 10 ist in der Symmetrale des Pumpengehäuses angeordnet, wogegen der Stift 9 gegenüber der Symmetrale der Schale 6 versetzt ist. Wenn nun die Schale 6 mit dem Stift 9 einfach seitenverkehrt angeordnet wird, so liegt ihre Symmetrale spiegelbildlich zu der in Fig. 2 eingezeichneten Symmetrale a - a gegenüber der Symmetrieebene des Einspritzpumpengehäuses. Auf diese Weise kann durch einfaches Umdrehen der Schale 6 mit dem Stift 9 der Drehrichtung der Pumpe Rechnung getragen werden. **WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE : 1. Einspritzpumpe für Brennkraftmaschinen, bei der die Pumpenkolben durch eine Nockenwelle über Stössel angetrieben werden, die im Pumpengehäuse durch zwei, vorzugsweise als Wälzlager ausgebildete, <Desc/Clms Page number 3> Hauptlager und wenigstens ein dazwischenliegendes als Radiallager wirkendes Hilfslagergelagert sind, dadurch gekennzeichnet, dass das Hilfslager als nur den unteren Teil des Wellenumfanges, zweckmässig einen Halbkreis, umschliessende Schale ausgebildet ist.2. Einspritzpumpe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schale gegenüber der Pumpenwelle, vorzugsweise durch Anlage an zwei benachbarten Nocken, gegen Axialverschiebung gesichert ist und die Schale im Pumpengehäuse axial verschiebbar jedoch gegen Verdrehung gesichert gelagert ist.3. Einspritzpumpe nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Auflagefläche des Pumpengehäuses für die Schale eine axiale Nut aufweist, in welche ein in die Schale eingesetzter Stift eingreift. EMI3.1 kende Federkraft und die während der Einspritzung wirkende Kraft ergibt, liegt.5. Einspritzpumpe nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Auflagefläche der Schale am Pumpengehäuse zylindrisch ausgebildet ist und die Schale in zwei verschiedenen, zur Symmetrieebene des Pumpengehäuses symmetrischen Stellungen entsprechend verschiedenen Drehrichtungen der Nockenwelle, festlegbar ist.6. Einspritzpumpe nach Anspruch 3,4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Nut in der Symmetrieebene des Pumpengehäuses angeordnet ist und die Schale einen einzigen gegenüber ihrer Symmetrieebene versetzten Stift aufweist.
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