AT223703B - Kraftfahrzeug-Scheinwerferlampe - Google Patents

Kraftfahrzeug-Scheinwerferlampe

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AT223703B
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Nowak Karl Ing Ohg Spezialfab
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Description


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  Kraftfahrzeug-Scheinwerferlampe 
Die Erfindung betrifft eine   Kraftfahrzeug-Scheinwerferlampe   für blendungsfreie Beleuchtung, bei welcher der Fernlichtfaden oberhalb eines Schirmteiles bzw. Reflektors angeordnet ist, der die Lichtaus- strahlung des Fernlichtfadens gegen die Unterseite des Scheinwerferspiegels abdeckt, und besteht darin, dass sich zwischen Fernlichtfaden und dem Scheitel (Spiegelgrund) des Scheinwerferspiegels ein zusätz- licher Schirmteil befindet, dessen Ausdehnung quer zur Lampen-bzw. Scheinwerferspiegelachse minde- stens den bezüglichen Abmessungen des Fernlichtfadens entspricht oder diese übertrifft, so dass er diesen gegen den Spiegelgrund hin abdeckt.

   Insbesondere ist die erfindungsgemässe Scheinwerferlampe so aus- geführt, dass sich der Fernlichtfaden nur vor, jedoch nicht hinter den Brennpunkt des Scheinwerferspiegels erstreckt und der zusätzliche Schirmteil sich hinter dem Brennpunkt in unmittelbarer Nähe desselben be- findet. 



   Durch Anordnung des Fernlichtfadens einer Kraftfahrzeug-Scheinwerferlampe oberhalb eines Reflek- torschirmes, der die Lichtausstrahlung des Fernlichtfadens gegen den unteren Teil des Scheinwerferspie- gels abdeckt, erscheint es möglich, eine blendungsfreie Scheinwerferlampe zu bauen, deren Lichtaus- strahlung in waagrechter Ebene eine scharfe Lichtgrenze besitzt, so dass sich die Scheinwerferwirkung auf die unteren Strassenteile beschränkt und die Lenker entgegenkommender Fahrzeuge nicht mehr direkt vom Scheinwerferlicht getroffen werden. Dadurch ist es möglich, auf gerader Strasse ständig mit vollem Scheinwerferlicht zu fahren und das bisherige Umschalten auf Abblendlicht bei Gegenverkehr usw. kann entfallen bzw. ist auf Sonderfälle, wie unebene Strassen u. dgl., beschränkt. 



   Es zeigt sich jedoch, dass auch bei einer solchen Anordnung der Scheinwerfer noch durch Streulicht blenden kann. Es besteht das Problem, dieses Streulicht zu beseitigen, derart, dass man auch in den Scheinwerfer blicken kann, ohne geblendet zu werden. Der Scheinwerfer soll also nur in einem begrenzten Bereich, unterhalb einer gewissen Höhe (von zirka   l   Meter), ein scharfes Fernlicht liefern, oberhalb dieser Zone aber blendungsfrei bleiben. Letzteres wird gemäss der Erfindung erreicht, indem ein zusätzlicher Schirmteil, der den Fernlichtfaden gegen den Spiegelgrund des Scheinwerferspiegels abdeckt, vorgesehen und nahe beim Scheitel des Fernlichtfadens angeordnet ist, zweckmässig unmittelbar hinter dem Brennpunkt des Scheinwerferspiegels, wodurch ein Blendreflex des Fernlichtfadens über die obere Spiegelhälfte vermieden wird. 



   Der Erfindungsgegenstand wird an Hand der Zeichnung näher erläutert. Es zeigen die Fig. 1-3 in schematischer Darstellung und im Schnitt die Seitenansicht, Ansicht von oben und von vorne einer erfin-   dungsgemässen   Anordnung. In den Fig. 4 und 5 ist eine besondere Ausbildung des erfindungsgemässen Zusatzschirmes (Draufsicht und seitlicher Schnitt) dargestellt, während in der Fig. 6 eine gegenüber Fig. 4 abgeänderte Ausführungsform des Schirmteiles gezeichnet ist. Die Fig. 7 zeigt das System einer erfindungsgemässen Scheinwerferlampe in perspektivischer Darstellung. In der Fig. 8 ist ein vorteilhafter Stanzteil für eine erfindungsgemässe Scheinwerferlampe dargestellt. 



   In der Fig. 1 bezeichnet 1 den Scheinwerferspiegel mn dem Brennpunkt 2. Mit 3 ist die Glühwendel einer Scheinwerferlampe und mit 4 ein in derselben angebrachter Schirmreflektor bezeichnet, der die Lichtausstrahlung der Scheinwerferwendel gegen den unteren Teil des Scheinwerferspiegels abdeckt. Die übrigen Einzelheiten der Lampe (Glaskolben, Sockel, Halterdrähte usw.) sind der Einfachheit halber weggelassen. Die Scheinwerferwendel 3 besitzt ihren Scheitel beim Brennpunkt 2, während ihre Enden gegen 

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 die Spiegelöffnung zu verlaufen, also in grösserer Distanz vom Brennpunkt liegen.

   Zwischen Scheinwer- ferwendel 3 und Spiegelgrund, unmittelbar hinter dem Brennpunkt 2, befindet sich nun ein erfindungsge- mässer   Zus8tzschirm   5, der die Glühwendel derart gegen den Scheinwerferspiegel abdeckt, dass ein Blend- reflex für den von oben in den Scheinwerferspiegel blickenden Verkehrsteilnehmer nicht auftritt oder auf ein zulässiges Mass reduziert ist. 



   In der Fig. 2 ist die Draufsicht der in der Fig. 1 in seitlichem Schnitt gezeigten Anordnung darge- stellt. Man erkennt eine U- oder V-förmige Scheinwerfer wendel 3,'deren Scheitel eine durch den Brennpunkt 2 gelegte senkrechte Ebene gerade berührt, sowie unterhalb dieser Glühwendel einen Schirmreflektor 4, ferner unmittelbar hinter dem Wendelscheitel des Fernlichtfadens, in einem Abstand a, einen er- findungsgemässen Schirmteil 5. Der Abstand a besitzt zweckmässig eine Grösse von zirka 1 mm. 



   Die gleiche Anordnung ist in der Fig. 3 in Vorderanischt dargestellt. Man sieht den Scheinwerfer-   spiegel l,   die Glühwendel 3 und den Abdeckschirmreflektor 4, der die Glühwendel topfförmig über einen Bereich von mindestens 180  umgibt. Hinter der Glühwendel 3 befindet sich der erfindungsgemässe Zusatzschirm 5, der die gesamte Glühwendel in ihrer axialen Projektion gegen den Scheinwerferspiegel (Spiegelgrund) abdeckt und zweckmässig das Niveau der Glühwendel 3 um eine Höhe b   überragt.   Die Höhe b liegt z. B. in der Grössenordnung 1-2   mm.   



   In der Fig. 4 ist eine besondere Ausführungsform des erfindungsgemässen Schirmteiles 5 dargestellt. 



  Der Schirmteil 5 überragt hier zunächst das Niveau der Fernlichtwendel 3 als Rechteck beispielsweise um 1 mm und geht dann in einen kurvenförmigen Abschlusslappen über, der beispielsweise eine weitere Höhe von 2 bis 3 mm besitzt. Der Schirmteil 5 ist auf einem Halterdraht 6 befestigt und füllt fast die ganze Öffnung (lichte Weite) des Reflektorschirmes 4 aus. 



   Der kurvenförmige Verlauf des Schirmteiles5 ist zweckmässig der Wendelform angepasst. Die Blendgefahr eines Wendelteiles erweist sich nämlich für den Blick von oben in den Scheinwerfer als umso grö- sser, je näher der Wendelteil beim Brennpunkt liegt. Dieser Blendgefahr wird daher in der zweckmässigsten Form mit geringstem Lichtverlust begegnet, indem die Schirmhöhe in der Mitte grösser gehalten ist als an den Seiten, entsprechend der U-oder V-Form der Scheinwerferwendel. 



   Den seitlichen Schnitt durch eine Schirmanordnung gemäss Fig. 4 zeigt die Fig. 5. Man erkennt   die ;   Fernlichtwendel   3,   den Reflektorschirm 4 und den für die Befestigung des Zusatzschirmes 5 dienenden Halterdraht 6. Der Zusatzschirm 5 besitzt gemäss der Darstellung eine weitere   besondereAlisgestD. Itung   indem er nicht bzw. nicht nur senkrecht   verläuft,   sondern zumindest in seinem Oberteil abgebogen ist und so den Scheitel der Fernlichtwendel 3 verstärkt abschirmt. 



   In der Fig. 6 ist eine   weitere Ausführungsform   des Schirmteiles 5 dargestellt. Hier ist der Schirm 5 auf der rechten (von vorne gesehen linken) Seite mit durchgehend maximaler Höhe ausgeführt und besitzt nur auf der andern Seite einen   Höhenabfall,   welcher Streulicht gegen die rechte Strassenseite (Fahrbahnseite) hin austreten lässt. 



   In der Fig. 7 ist eine zweckmässige Ausführungsform des Systems einer erfindungsgemässen Scheinwerferlampe perspektivisch dargestellt. Die Fernlichtwendel 3   verläuft   hier zwischen zwei Elektrodendrähten 7 und 8 bzw. einer V-förmigen Ausbiegung des letzteren Drahtes, der auch den Reflektorschirm 4 trägt. Der den Zusatzschirm 5 tragende Halterdraht 6 verläuft unterhalb der in der vertikalen Symmetrieebene der Lampe liegenden Halterdrähte 7 und 8. Der Zusatzschirm 5 ist hier Bestandteil eines Stanzteiles, welcher auch einen Blechlappen 9 aufweist, der als senkrechter weiterer Trennschirm zwischen den Schenkeln des U-oder V-förmigen Fernlichtfadens 3 angeordnet ist und hiedurch auch die Blendgefahr für seitliche Sicht weiter vermindert. 



   Eine Ausführung eines solchen Stanzteiles zeigt die Fig. 8. An einem zur Befestigung am Halterdraht 6 dienenden Mittelteil sind der erfindungsgemässe Schirmteil 5 und der weitere Teil 9 angeordnet, welche Teile als   Blechfahnen   sodann je senkrecht aufgebogen werden, so dass sie gemäss Fig. 7 sodann in zueinander vertikalen Ebenen verlaufen. 

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Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Kraftfahrzeug-Scheinwerferlampe für blendungsfreieBeleuchtung, bei welcher der Fernlichtfaden oberhalb eines Schirmteiles bzw. Reflektors (4) angeordnet ist, der die Lichtausstrahlung des Fernlichtfadens gegen die Unterseite des Scheinwerferspiegels abdeckt, dadurch gekennzeichnet, dass sich zwischen Fernlichtfaden (3) und dem Scheitel (Spiegelgrund) des Scheinwerferspiegels ein zusätzlicher Schirmteil (5) befindet, dessen Ausdehnung quer zur Lampen-bzw. Scheinwerferspiegelachse mindestens den bezüglichen Abmessungen des Fernlichtfadens entspricht oder diese übertrifft, so dass er diesen gegen den Spiegelgrund hin abdeckt. <Desc/Clms Page number 3>
    2. Scheinwerferlampe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sich der Fernlichtfaden (3) nur vor, jedoch nicht hinter den Brennpunkt (2) des Scheinwerferspiegels (l) erstreckt und der Schirmteil (5) sich hinter dem Brennpunkt in unmittelbarer Nähe desselben befindet.
    3. Scheinwerferlampe nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der waagrechte Abstand (a) des Schirmtelles (5) vom Scheitel der fo'ernl1chtwendel, welch letzterer zweckmässig eine senkrecht durch den Brennpunkt geführte Ebene gerade berührt, in der Grössenordnung 1 mm liegt.
    4. Scheinwerferlampe nach den Ansprüchen 1 bis 3 oder einem derselben, dadurch gekennzeichnet, dass der Schirmteil (5) das Niveau der Scheinwerferwendel um 1-2 mm oder mehr (b in Fig. 3) überragt.
    5. Scheinwerferlampe nach den Ansprüchen 1 bis 4 oder einem derselben, dadurch gekennzeichnet, dass der Schirmteil (5) eine runde oder zweckmässig kurvenförmige obere Abschlusskante besitzt, also in der Mitte höher ist (Fig. 4).
    6. Scheinwerferlampe nach den Ansprüchen 1 bis 5 oder einem derselben, dadurch gekennzeichnet, dass der Schirmteil (5) über den Scheitel des Fernlichtfadens (3) gebogen ist und diesen so verstärkt abschirmt (Fig. 5).
    7. Scheinwerferlampe nach den Ansprüchen 1 bis 6 oder einem derselben, dadurch gekennzeichnet, dass der Schirmteil (5) unsvmmetrisch ausgebildet ist, vorzugsweise derart, dass die Ausstrahlung von Streulicht gegen die Strassenmitte stärker gehemmt ist als gegen die Fahrbahnseite (Fig. 6).
    8. Scheinwerferlampe nach den Ansprüchen 1 bis 7 oder einem derselben, dadurch gekennzeichnet, dass der Schirmteil (5) auf einer Elektrode (6) des Lampenfusses befestigt ist, die unterhalb der Stromzuleitungen (7,8) der Scheinwerferwendel (3) verläuft (Fig. 4,5 und 7).
    9. Scheinwerferlampe nach den Ansprüchen 1 bis 8 oder einem derselben, dadurch gekennzeichnet, dass der Schirmteil von einem Stanzstück gebildet wird, von welchem sich auch ein fahnenförmiger Teil als Trennwand innerhalb der Krümmung der Fernlichtwendel erstreckt (Fig. 7 und 8).
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