AT223553B - Schmiervorrichtung für Druckluftgeräte u. dgl. - Google Patents

Schmiervorrichtung für Druckluftgeräte u. dgl.

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AT223553B
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Description


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  Schmiervorrichtung für Druckluftgeräte u. dgl. 



   Die Erfindung bezieht sich auf eine Schmiervorrichtung für Druckluftgeräte u.   dgl.,   die mit einem Ölvorratsbehälter und einem in diesen reichenden, zu einer Zerstäuberdüse führenden Rohr versehen ist, wobei in dem Rohr bzw. in einer Bohrung der Zerstäuberdüse oder des Gehäuses der Vorrichtung ein Stift untergebracht ist. Die bekannten Geräte dieser Art hatten den Nachteil einer ungleichmässigen   Ölförde-   rung. 



   Die Erfindung setzt sich zum Ziel, diesen Nachteil zu beseitigen und eine Schmiervorrichtung zu schaffen, bei der nicht nur Schwankungen in der Aufwärtsbewegung des Öls verhindert werden, sondern bei der auch die Ölförderung bei jedem "Pumpen- eines an die Pressluftleitung angeschlossenen Gerätes beschleunigt wird, wobei die Ölförderung wieder regelmässig wird, sobald die Pressluft wieder in normaler Weise durchströmt. Dies wird bei einer Vorrichtung der eingangs genannten Art vor allem dadurch erreicht, dass der Stift mindestens auf einem Teil seiner Länge mit einem Gewinde versehen ist, welches zusammen mit der glatten Innenwandung des Rohres bzw. Wand der Bohrung eine   schraubenlinienförmige   Zuleitung für das Öl zur Zerstäuberdüse bildet. 



   Die erfindungsgemässe Schmiervorrichtung wirkt wie eine Regelvorrichtung, die die Ölförderung, trotz der Schwankungen in der Menge der geförderten Pressluft, praktisch konstant hält. 



   Weiters wird beim Erfindungsgegenstand der Düse ein bestimmtes Ölgewicht je Volumeneinheit der die Vorrichtung durchströmenden Pressluft zugeführt. Ausserdem muss diese Förderleistung je nach dem Verwendungszweck veränderlich sein. 



   Der Öler gemäss der Erfindung ist so beschaffen, dass man eine Kurve der Ölförderleistungen in Abhängigkeit von den angesaugten Luftvolumina einstellen kann, was bei keiner andern Vorrichtung bisher möglich war. 



   Damit wird jede übermässige Schmierung, die oft schädlich, stets aber kostspielig ist, wie auch jede ungenügende Schmierung vermieden. Das Gerät ermöglicht infolgedessen einen zuverlässigen Dauerbetrieb der pneumatischen Vorrichtungen oder Motoren, welchen es zugeordnet ist. 



   Die Vorrichtung zur Zuführung des Öls ist dem Gehäuse des Ölers so angepasst, dass eine Abänderung des letzteren unnötig ist. Der Öler behält also bei Zunutzemachen aller soeben erwähnten Vorteile alle seine sonstigen Eigenschaften. 



   Weiters schlägt die Erfindung vor, dass der Stift oberhalb des Gewindes einen mit Durchlässen versehenen Bund sowie einen Zapfen trägt, der sich gegen einen elastischen, mit einer ringförmigen Dichtungslippe versehenen, als Rückschlagventil ausgebildeten Pfropfen stützt, welcher in dem am oberen Ende abgeschlossenen, in den Ölvorratsbehälter ragenden Rohr untergebracht wird. 



   Gemäss einem weiteren Merkmal der Erfindung bildet der Gewindequerschnitt ein gleichschenkeliges Dreieck, dessen Spitze entsprechend dem Innendurchmesser des den Stift umgebenden Rohres abgedreht ist. Diese Schraube sitzt mit enger Passung in einem Rohr, um zwischen je zwei aufeinanderfolgenden Gewindegängen eine gute Abdichtung zu gewährleisten. Die Schraube taucht mit ihrem Unterteil in die zentrale Bohrung des Behälters, während der Oberteil unmittelbar hinter dem Gewinde und gegenüber der Spritzdüse abgesetzt ist.

   Damit wird es möglich, mit einem Satz von Schrauben verschiedener Gewinde mit dem gleichen Gerät regelmässige Ölförderleistungen zu erzielen, die den jeweils erforderlichen Luftfördermengen angepasst sind. 

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 nie   A-B in Fig. l, Fig. 3   einen Vertikalschnitt in einer Ebene, die zu der Schnittebene der Fig. 1 senkrecht steht und   Fig. 4 einen. Aufriss   einer Einzelheit. Fig. 5 gibt in einem Vertikalschnitt, die Fig. 6 und 7 in Querschnitten und Fig. 8 im Axialschnitt durch eine Einzelheit eine weitere Ausführungsform der Vorrichtung wieder. Die Fig.   9-13   zeigen eine dritte Ausführungsform, u. zw.

   Fig. 9 in einem Vertikalschnitt, Fig. 10 in einem Horizontalschnitt durch die Achse der Spritzdüse und Fig. 11 in einem Vertikalschnitt in einer Ebene, die zu der Schnittebene der Fig. 9 senkrecht steht, Fig. 12 ist eine Ansicht der Fördermengen-Regulierschraube in grösserem Massstabe und Fig. 13 ein Schnitt durch den die Düse enthaltenden Düsenkörper. 



   Die Schmiervorrichtung nach den Fig.   1-4   besteht aus einem einen Hohlraum 97 umschliessenden Zylinder 20, der mit einem Boden 38 und einem, Öffnungen 65, 66 und einen Kanal 96 enthaltenden Gehäuse 86 versehen ist. Letzteres besitzt eine Mulde 39, Im Innern des Zylinders 20 befindet sich ein zen-   trales Rohr 25. In   das Gehäuse 86 ist ein   Düsenkörper   26 eingesetzt. Der   Düsenkörper   26 trägt einen Dichtungsring 92, der ihn gegenüber einer Aussparung 93 des Gehäuses 86 abdichtet. In einem Kanal 80 des Gehäuses 86 befindet sich ein Einsatz mit kalibrierter Bohrung 94. Der Kopf 95 einer Dasennadel 31 hat am Umfang eine nach unten zu geneigte Lippe, welche sich beim Anziehen dicht an den Sitz anlegt. 



   In das zentrale Rohr 25 ist an Stelle eines Dochtes ein in   Fig. 4   dargestellter Stift 98 eingesetzt, der aus Kunststoff, Aluminium, Duraluminium od. dgl. bestehen kann. Der Stift 98 trägt an jedem Ende ein Gewinde 99, das seitlich ein wenig vorsteht und das ohne Spiel in die glatte Bohrung des Rohres 25 passt. 



  Die Gewinde des Stiftes 98 haben nur den Zweck, das Aufsteigen des Öls in einem schraubenförmigen Kanal zu erleichtern. Im unteren Ende des Stiftes 98 ist ein Schlitz vorgesehen (s. Fig. 4), um den Durchgang des Öls zu den Hohlräumen des Gewindes zu erleichtern. Selbstverständlich könnte der Stift 98 auch mit einem durchgehenden Gewinde oder mit einem Gewinde an nur einem Ende versehen sein. 



   Die Arbeitsweise der   erfindungsgemässen   Schmiervorrichtung ist folgende : Der Druck der Luft vor dem Rohrstutzen 65 verteilt sich durch den Kanal 80 und die Bohrung 94 sowohl in die Mulde 39 als auch, infolge der Bohrung 40, in dem Hohlraum 97 des Zylinders 20. Das in dem Zylinder 20 befindliche Öl steht also unter dem Druck der Pressluft vor dem Öler. 



   Der Dichtungsring 92 verhindert einen Luftdurchtritt um den   Düsenkörper   26. In Wirklichkeit wird nur ein sehr geringer Druck auf den Spiegel des Öls ausgeübt, das durch den Kanal 30 in das Rohr 25 eintritt. Der   Ölspiegel   in diesem Rohr hebt sich also bis zu der Höhe der Düse. 



   Der sehr geringe Unterdruck um die Öffnungen der Düse führt ein Ansaugen des Öls herbei. Da nun aber der Druck in dem Zylinder 20 praktisch konstant bleibt, hängt dieFörderleistung der Düse direkt von der Höhe dieses Unterdruckes und damit von der in der Zeiteinheit geförderten Luftmenge ab. Man erhält somit schliesslich eine praktisch   automatische Regelung der Schmierölmenge. Jm Falle   eines Unterdruckes in dem Verbrauchernetz und damit in dem Rohrstutzen 66-beispielsweise bei Inbetriebsetzung der Gesamtanlage oder beim   plötzlichenZuschalten   eines   Gerätes - senkt   sich der Druck weder in der Muide 39 noch in dem Zylinder 20 sofort,   u. zw.   wegen des sehr geringen Querschnittes der Bohrung 94.

   Daraus ergibt sich, dass das Öl der Düse durch das Rohr 25 mit der gleichen Kraft wie vor dem Abfall des Druckes   zuströmt.   wodurch zusammen mit der   grösserenSaugwirkung   infolge des Unterdruckes die   Ölförderleistung   auf einen kurzen Augenblick beträchtlich erhöht wird. Das ist der Grund für die Anordnung der kalibrierten Bohrung, welche bei jedem "Pumpen" die Beschleunigung der   Ölförderung,   wie sie soeben erwähnt wurde, bereits vorher besorgt. 



   Die Wirkung des Stiftes 98 ist folgende : Er bremst die Strömung des Öls sowohl beim Eintritt in das 
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 des und von dessen Länge. Der Stift hält in dem Rohr 25 dauernd eine Ölreserve, um die Düse jederzeit speisen zu können ; ferner reguliert der Stift die Strömung des Öls, indem er ein zu rasches Aufsteigen, beispielsweise unter der Einwirkung eines übermässigen Unterdruckes, verhindert. Im Vergleich zu einem Docht besitzt ein solcher Stift absolut beständige Kennwerte und unterliegt nicht. wie der Docht, Schwankungen infolge Änderungen des Druckes, Verschmutzung, usw. 



   Die in den Fig.   5 - 8.   dargestellte Ausführungsform einer Schmiervorrichtung hat eine gedrungene Bauart. Sie besitzt einen Ölvorratsbehälter 78, einen Kanal 67 für den Zutritt der Luft, einen Kanal 74 
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 ist in das Gehäuse des Gerätes eingeschraubt und gestattet den Durchfluss des Öles durch die beiden Löcher 102 zu der Düse 103, die in den Kanal 74 für den Austritt der Luft hineinragt. Die Düse 103 bildet einen Teil eines Stiftes 104 aus Kunststoff, dessen dicker Teil ein Gewinde 105 hat, das sehr genau in die Bohrung 106 des Ölergehäuses hineinpasst. Ein Bund mit nach dem Umfang zu dünner werdenden Lippen 107 legt sich an das Ende des Rohres 100 an und hält die Düse an Ort und Stelle ; die letztere wird elastisch an den Boden der Bohrung 106 gedrückt.

   Eine Verlängerung 108 legt sich an den Pfropfen 101 an und hält diesen an dem Ende des Rohres fest. Die kalibrierte Öffnung 109 der Düse wird von dem Querkanal 110 aus gespeist. 



   Die Arbeitsweise ist folgende : Die durch den Kanal 67 eintretende Luft geht durch das Filter 68 hindurch und strömt durch den Kanal 72 in den Austrittsstutzen 74. Das Öl dringt unter der Einwirkung des in dem Hohlraum 78 herrschenden Druckes durch die Löcher 102 in das Innere des Rohres 100 ein, fliesst durch die Gewindegänge 105 des Stiftes 104 und gelangt durch den Kanal 110 und die kalibrierte Öffnung 109 bis zur Spitze der Düse 103, wo es durch die durch den Austrittsstutzen 74 hindurchströmende Luft angesaugt wird. 



   Eine Regulierung des Ölaustrittes ergibt sich wie vorher aus den Schwankungen der Luftfördermenge ; es erfolgt also bei plötzlicher Belastung eine Zunahme der   Ölförderung,   bei abnehmender Last eine Abnahme der Ölförderung. 
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 per 26. 



   Die Vorrichtung für das Aufsteigen des Öles besteht aus zwei Bauelementen, nämlich einem Rohr 122 aus Kupfer oder Messing, das von dem Düsenkörper 26 umgeben ist, und einem Stift 126, der einen geschlitzten Kopf 128 hat und mit einem Gewindeteil 127 in das Gehäuse 86 eingeschraubt ist. Dieser Stift 126 geht durch das Rohr 122 hindurch und besitzt ein zweites Gewinde 129. dessen Aussendurchmesser nur um 0, 01 mm geringer als der Innendurchmesser des Rohres 122 ist. 



   Der   Düsenkörper   26 ist in die Bohrung 93 des Gehäuses 86 eingepasst und zwischen diesem und dem zentralen Rohr 25 befestigt. Der Dichtungsring 92 gewährleistet eine gute Abdichtung des Düsenkörpers 26 in seinem Sitz. Der genaue Einbau wird dadurch sichergestellt, dass das Ende des   Düsenkörpers   26 in eine hiefür vorgesehene Aussparung in dem Gehäuse 86 eingreift. 



   Der Stift 126 besitzt oberhalb des Gewindeteiles 129 an der Stelle der Düsenöffnungen 114 eine Ausdrehung 130, ferner einen glatten Teil 112 unterhalb des Gewindeteiles 127 und darüber den geschlitzten Kopf   128.   



   Der Gewindeteil 129 besitzt ein Gewinde, das von einer schraubenförmigen sehr genau bealbeiteten Nut mit dem Querschnitt eines Dreieckes, beispielsweise eines gleichseitigen, gebilde- wird. Zwischen je   zwei Gewindegängen   verbleibt stets ein zylindrischer Teil, so dass die Berührung der Schraube mit dem Rohr 122 durch diesen zylindrischen Teil erfolgt, welcher eine gute Abdichtung gegenüber dem Rohr herstellt und Anrisse des Rohres bei Einführung der Schraube ausschliesst. Scharfe Kanten einer normalen Schraube würden bald stumpf werden und die notwendige Abdichtung zwischen Schraube und Rohr wäre dann nicht mehr gewährleistet. 



   Das Rohr 122 ist ferner mit Öffnungen 113 versehen, welche sich mit den   Düsenöffnungen   114 des Düsenkörpers 26 decken. 



   Die Arbeitsweise dieser Vorrichtung ist folgende : Das Rohr 25 ist infolge des Druckes, welcher auf den Ölspiegel in dem Behälter 97 durch die durch die Bohrungen 94 und 40 einströmende Luft ausgeübt wird, stets mit Öl angefüllt. An dem Ende 13 des Rohres 122 angekommen steigt das Öl in demselben an, u. zw. unter der Einwirkung des soeben erwähnten Druckes im Verein mit der Saugwirkung an der   Düsenöffnung   114, wobei es die schraubenförmige Nut der Schraube 126 durchströmt, während jedes Dahinfliessen längs des Rohres unter Überschreitung der Gewindegänge verhindert wird. Dieser verhältnismässig lange Lauf, zweckmässigerweise etwa in der Grössenordnung von 30 cm, bei genau kalibrierte Querschnitt, regelt den Ölstrom äusserst genau.

   Durch eine sorgfältige Wahl des Durchgangsquerschnittes ist es möglich, eine regelrechte volumetrische Dosierung der Ölförderung zu erhalten. 



   Mit einem Satz von Regulierschrauben kann ein recht ausgedehnter Förderleistungsbereich umfasst werden. 

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Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Schmiervorrichtung für Druckluftgeräte u. dgl. mit einem Ölvorratsbehälter und einem in diesen <Desc/Clms Page number 4> reichenden, zu einer Zerstäuberdüse fahrenden Rohr, wobei in dem Rohr bzw. in einer Bohrung der Zer- stäuberdüse oder des Gehäuses der Vorrichtung ein Stift untergebracht ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Stift (98, 104, 126) mindestens auf einem Teil seiner Länge mit einem Gewinde (99, 105, 129) versehen ist, welches zusammen mit der glatten Innenwandung des Rohres bzw. Wand der Bohrung eine schraubenlinienförmige Zuleitung für das Öl zur Zerstäuberdüse (26) bildet.
    2. Vorrichtung nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass der Stift (98) an beiden Enden mit Gewinde (99) versehen ist, wobei der Durchmesser des glatten, mittleren Teiles des Stiftes kleiner ist als der Aussendurchmesser des Gewindes.
    3. Vorrichtung nach Anspruch l, bei der der Ölvorratsbehälter oberhalb der Zerstäuberdüse angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Stift (104) oberhalb des Gewindes (105) einen mit Durchlässen versehenen Bund (107) sowie einen Zapfen (108) trägt, der sich gegen einen elastischen, mit einer ringförmigen Dichtungslippe versehenen, als Rückschlagventil ausgebildeten Pfropfen (101) stützt, welcher in dem am oberen Ende abgeschlossenen, in den Ölvorratsbehälter (78) ragenden. Rohr (100) untergebracht ist.
    4. Vorrichtung nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass der Gewindequerschnitt ein gleichschenkeliges Dreieck bildet, dessen Spitze entsprechend dem Innendurchmesser des den Stift (126) umge- benden Rohres (122) abgedreht ist.
AT937359A 1958-12-31 1959-12-23 Schmiervorrichtung für Druckluftgeräte u. dgl. AT223553B (de)

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