AT22325B - Straßenflasterung aus Kunststein, Granit- u. dgl. Steinen mit Kantenschutzeinlagen in den Fugen. - Google Patents

Straßenflasterung aus Kunststein, Granit- u. dgl. Steinen mit Kantenschutzeinlagen in den Fugen.

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AT22325B
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Josef Soukup
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Josef Soukup
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Strassenpflasterung aus Kunststein,   Granit-u. dgi. Steinen   mit Kantenschutzeinlagen in den Fugen. 
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 Zu diesem Zwecke werden zum Schutze der durch das Befahren sich abrundenden Kanten der Steine in die Fugen Einlagen aus Eisen eingefügt, welche durch Vergiessen des geringen verbleibenden Raumes, z. B. mit asphaltartiger Masse, Sandbeton oder dgl. festgelegt werden.

   Hiedurch wird eine fast ebene, von Unebenheiten freie Fahrbahn erreicht und ist eine Abnützung der Kanten durch Ausfahren so gut wie ausgeschlossen, so dass   einerseits die Ursachen   der   Stauherzeugung   auf ein Minimum beschränkt werden, während andererseits dadurch, dass das Pflaster sich selbst gewölbeartig trägt, stellenweise Senkungen der Fahrbahn, in denen sich Schmutz und Unrat sowie Staub ansammeln könnte, nicht eintreten können. 
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 eignete Querschnitte von Kantenschutzeinlagen. Die Fig. 9-15 veranschaulichen in Seitenansicht, Querschnitt und Oberansicht Kantenschutzeinlagen für Fahrbahnen, welche keinen starken und schweren Beanspruchungen ausgesetzt sind. Fig. 16 zeigt schematisch in Oberansicht eine Fahrbahn, welche gemäss vorliegender Erfindung mit Kantenschutzeinlagen versehen ist. 



   Auf einer gut gewalzten oder schon von früher her festen Unterlage wird zur Herstellung des Pflasters nach vorliegender Erfindung eine Betonschicht a (Fig. 1) in dem üblichen Gefälle und genau in der Strassenlaibung hergestellt. Auf dieser Unterlage sind 
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 verbleibt. Dies wird durch Einlegen einer entsprechenden Holzleiste beim Verlegen der Steine erzielt. Etwaige kleine Höhendifferenzen im Beton oder in den einzelnen Steinen werden durch   Untorstreuen   von feinem Sand ausgeglichen. 



   Die zur Pflasterung erforderlichen Steine erhalten zweckmässig die Gestalt von Prismen. Diese Steine besitzen vorteilhaft quadratische Basis und die beiden Quadratflächen sind rein und sauber bearbeitet, während die Seitenflächen möglichst rauh belassen werden. Die   Höhe   der Steine kann geringer soin als die Seite der quadratischen Grundfläche. 



   Die Fugen zwischen den verlegten Steinen werden nach Entfernung der Holzleisten soweit mit Beton c (Fig. I) ausgefüllt, dass die auf denselben eingelegten Kantenschutzeinlagen bündig mit der   Steinoherflärhe   liegen. Dieses Einlegen erfolgt noch vor dem völligen Erhärten des Fugenbetons. Die Fugen zwischen den Steinen und den Einlagen   werden schliesslich mit   Asphalt, Sandbeton oder dgl. vergossen. (In den Fig.   l   und   2   wurde dieser   Verguss nicht angedeutet, um   die Form der Einlagen selbst ersichtlich zu machen.) 
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 welche die Steine in der einen Schare umgreifen und einseitige e (Fig. 16), welche die Steine in den Zwischenscharen trennen.

   Jede Einlage dient daher zum Schutze der Kanten zweier   benachbart & r Steine.   



   Die Kantenschutzeinlagen (Fig. 1-8) besitzen zwei   Köpfe/und , welche   an der Aussenseite   zweckmässig'mit   einer Rille   A versehen sind.   Die beiden Köpfe sind durch einen Steg   i   miteinander verbunden, der eine Reihe von. Löchern k (Fig. 1) besitzt. Ausserdem sind an den   Seiten der Köpfe abwechselnd   rechts oder, links unten Ansätze 1 vorgesehen, durch welche die Einlagen nahezu unverrückbar in den Fugen gehalten werden und ein   gleichmässiger   Abstand zwischen denselben und den Steinen verbleibt.

   Der auf diese Weise gebildete, freie Raum wird schliesslich mit   aspbaltähnlicher   Masse oder dgl. vergossen : Der durch die Erhitzung   dünnflüssige   Asphalt füllt dabei die Löcher k in dem Stege, sowie die freien Räume unterhalb der Ansätze    aus. Hiedurch,   sowie durch die Rauheiten der Seitenflächen der Steine wird ein unverrückbares Festhalten der Schutzleisten in den Fugen gesichert. 



   Bei Pflastersteinen aus gepresstem oder gegossenem Asphalt, deren Herstellung eine genauere Gleichmässigkeit der Grösse der-einzelnen Steine gestattet, können die zu vergiessenden Fugen zwischen den Steinen und den Einlagen kleiner gehalten werden und die Ansätze l an den Köpfen entfallen. Auch wird hiebei vorteilhaft die verbleibende Fuge statt mit Asphalt mit Zementmilch, der sehr feiner Sand beigemengt ist, vergossen. 



   Bei notwendig werdenden Umpflasterungen können die Pflastersteine mit der zweiten bearbeiteten Fläche verlegt werden. Auch können hiebei die Kantenschutzeinlagen, sofern sie stark abgenützt sind, durch Umwenden noch einmal Verwendung finden, aus welchem Grunde die Köpfe auf beiden Seiten gleichmässig ausgebildet sind. 



   Für weniger stark beanspruchte Strassen können vereinfachte, leichtere Schutzeinlagen Verwendung finden. Diese Einlagen (Fig. 9-15) bestehen aus einfachen Metallrahmen m, welche an den Seiten die in verschiedenen Höhen befindlichen Ansätze l besitzen. Die Unterseite dieser Einlagen ist mit schwalbenschwanzförmigen Ausnehmungen versehen. Auch diese Einlagen können mit Löchern, die sich beim Vergiessen der Fugen mit Asphalt etc.   füllen, vorsehen   sein. Im übrigen bleiben die Verhältnisse dieselben wie bei dem zuerst beschriebenen Pflaster. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : 
1. Strassenpflasterung aus Kunststein, Granit- oder dgl. Steinen mit Kantenschutz- einlagen aus Metall (Eisen) in den mit Beton ausgefüllten Fugen, dadurch gekennzeichnet, dass abwechselnd in einer Schar dreiseitige Einlagen (d) je einen Stein von drei Seiten umfassen, während in der folgenden Schar die einzelnen Steine durch einseitige Schutz- einlagen (e) getrennt sind.

Claims (1)

  1. 2. Bei der Strassenpflasterung nach Anspruch 1 Kantenschutzeinlagen, welche an ein oder mehreren Seiten die verlegten Steine umgeben, dadurch gekennzeichnet, dass dieselben EMI2.1 unten versetzt Ansätze (1) vorgesehen sind, mit denen die Einlagen die Breite der Fuge erfüllen, während in dem Stege eine Reihe von Löchern (k) vorgesehen ist, zum Zwecke, einerseits die Einlagen auf zwei Seiten verwenden zu können, andererseits die Einlagen durch das Vergiessen mit einer erhärtenden Masse gegen Verschiebungen und Ausheben zu sichern.
    3. Eine Ausführungsform der Kantenschutzeinlagen nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch mit Ansätzen (/, eventuell auch mit Löchern versehene Metallstreifen (m), welche an der Unterseite mit vorteilhaft schwalbenschwanzförmigen Ausnehmungen versehen sind.
    4. Bei Kantenschutzeinlagen nach den Ansprüchen 2 und 3 die Anordnung von Rillen (h) in den in der Fahrbahn liegenden Flächen der Einlagen, zum Zwecke, den Zugtiere in der Oberfläche der Einlagen einen Widerhalt zu bieten.
AT22325D 1904-08-16 1904-08-16 Straßenflasterung aus Kunststein, Granit- u. dgl. Steinen mit Kantenschutzeinlagen in den Fugen. AT22325B (de)

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