AT223095B - Skiroller - Google Patents

Skiroller

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Publication number
AT223095B
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Authority
AT
Austria
Prior art keywords
binding plate
rail
steel
roller
roller ski
Prior art date
Application number
AT659059A
Other languages
English (en)
Inventor
Engelbert Bachler
Original Assignee
Engelbert Bachler
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Engelbert Bachler filed Critical Engelbert Bachler
Priority to AT659059A priority Critical patent/AT223095B/de
Application granted granted Critical
Publication of AT223095B publication Critical patent/AT223095B/de

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62KCYCLES; CYCLE FRAMES; CYCLE STEERING DEVICES; RIDER-OPERATED TERMINAL CONTROLS SPECIALLY ADAPTED FOR CYCLES; CYCLE AXLE SUSPENSIONS; CYCLE SIDE-CARS, FORECARS, OR THE LIKE
    • B62K13/00Cycles convertible to, or transformable into, other types of cycles or land vehicle
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62KCYCLES; CYCLE FRAMES; CYCLE STEERING DEVICES; RIDER-OPERATED TERMINAL CONTROLS SPECIALLY ADAPTED FOR CYCLES; CYCLE AXLE SUSPENSIONS; CYCLE SIDE-CARS, FORECARS, OR THE LIKE
    • B62K3/00Bicycles
    • B62K3/002Bicycles without a seat, i.e. the rider operating the vehicle in a standing position, e.g. non-motorized scooters; non-motorized scooters with skis or runners

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Braking Arrangements (AREA)

Description


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  Skiroller 
Der Skiroller ist für Sportzwecke bestimmt u. zw. in erster Linie für Wintersportler, die in der schnee- losen Zeit üben wollen. 



   Es sind wohl schon zahlreiche ähnliche Geräte bekanntgeworden, aber keines erfüllt die gestellte
Aufgabe so vollkommen wie der Erfindungsgegenstand, denn nur mit diesem können alle Bewegungen   in gleicher Weise ausgeführt werden   wie bei Schneelage. Der Skiroller besitzt ein mit Bremseinrichtungen versehenes Vorderrad, ein gelenkig an der Hauptstahlschiene angebrachtes Hinterrad und eine gelenkig an der
Hauptstahlschiene angebrachte Bindungsplatte.

   Die Erfindung ist darin zu erblicken, dass die mit d   (r   Bindung- platte unlösbar verbundene vordere Querschiene, die das Vorderrad steuert, schwenkbar auf der Hauptstahl- schiene sitzt und vermittels zweier gekreuzter Gelenkbänder mit der hinteren Querschiene gekoppelt ist, welch letztere über Verbindungsglieder das Hinterrad in entgegengesetztem Sinne zur seitlichen Bewegung der Bindungsplatte steuert und dass am Vorderrad in an sich bekannter Weise eine Bremskugel als Rücklauf- bremse angeordnet ist und am Kotschirm des Vorderrades an der Unterseite zwei Gummiklötze vorgesehen sind,   von denen sich der hintere durch Druck auf den Kotschirm auf   die Bremskugel presst, während der vorde- re unmittelbar das Vorderrad bremst. 



   Die weitere erfindungsgemässe Ausbildung des Gegenstandes wird nachstehend geschildert. 



   In der Zeichnung ist der Skiroller in einer beispielsweisen Ausführungsform schematisch dargestellt, u. zw. zeigt Fig. 1 eine Ansicht von der Seite und Fig. 2 einen Grundriss mit abgehobener Bindungsplatte und abgehobenen Kotschirmen ; unwesentliche Einzelheiten sind weggelassen. 



   Der Grundkörper des Skirollers ist eine Stahlschiene   l,   die die verschiedenen Einzelteile trägt. 



   Am vorderen Ende der Stahlschiene 1 ist das Vorderrad 3 mittels eines Stahlgehauses 5 schwenkbar angeordnet. Das Vorderrad ist mit zwei Bremseinrichtungen ausgerüstet, u. zw. einer Rücklaufbremse und einer normalen Bremse. Die Rücklaufbremse wird durch eine Bremskugel 6 gebildet, die auch durch einen Gummiklotz 10 an der Unterseite der Kotschiene 7 abwärts gedrückt werden kann. Die normale Bremse ist ebenfalls durch einen an der Unterseite des Kotschirmes 7 angebrachten vorderen Gummiklotz 11 gebildet, der sich an das Rad 3 pressen kann. Der Kotschirm 7 ist gelenkig (8) am Stahlgehäuse 5 befestigt und wird durch eine Doppelfeder 9 hochgehalten. Das Herabdrücken des Kotschirmes 7 wird mittels des Skistockes vorgenommen. 



   Oberhalb der Stahlschiene 1 ist die Bindungsplatte 14 schwenkbar um den Punkt 22 angeordnet Ein bogenförmiges Steuerglied 21 ist in der Mitte am Stahlgehäuse 5 befestigt und verschwenkt das Vorderrad 3. 



   An der Bindungsplatte 14 ist vorne eine Querschiene 2a unbeweglich befestigt, die Stahlschiene 1   trägt hinten eine schwenkbar gelagerte Querschiene 2b,   welche beide durch gekreuzte Gelenkbänder 15,16 verbunden sind. Durch das seitliche Ausschwenken der Bindungsplatte 14wird hiedurch eine entgegensetzte Bewegung des Hinterrades erzielt, so dass Bogen gefahren werden können. 



   Die beiden Querschienen 2a und 2b sind ferner durch zwei seitlich angeordnete parallel liegende Wendelfedern 13 verbunden, deren Mitte 19 verstellbar mit der Bindungsplatte verbindbar ist. Hindurch wird ermöglicht, den Fuss d. h. die Bindungsplatte 14 in gleicher Weise wie bei normalen Skibindungen abschwenken zu   können die   Bindungen 12 entsprechen normalen Skibindungen. Durch Verlegung des Punktes 19 kann die Federkraft eingestellt werden. 



   Die hintere Querschiene 2b ist mittels Verbindungsglieder 17, 18 mit dem Gehäuse des Hinterra- 

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 des 4 verbunden. wodurch dieses in Abhängigkeit von der Schwenkung der Bindungsplatte 14 gelenkt wird. 



   Diese Verbindungsglieder 17. 18 sind von der hinteren Querschiene 2b abnehmbar und an der Stahlschie- ne 1 befestigbar ; hiedurch kann die Beweglichkeit bzw. Ausschwenkbarkeit des Hinterrades aufgehoben werden, so dass es nur in gerader Fahrt verbleibt
Des weiteren ist eine Fixierverbindung 20 zwischen Bindungsplatte 14 und Stahlschiene 1 vorgesehen, wodurch die Ausschwenkbarkeit der Bindungsplatte verriegelt werden kann, so dass der gesamte Skiroller wie ein Schlittschuh wirkt und jedwede Verstellung ausgeschaltet ist. 



   Die Einzelteile des Skirollers müssen nicht flache Schienen sein, sie können auch als Stahlrohre aus- geführt werden. Ebenso kann die Rücklaufbremse aus mehreren Bremskugeln, Aluminiumkugeln oder
Keilen bestehen ; es können auch Sperrklinken mit Zahnrädern Verwendung finden. Statt der flachen Ge- lenkbänder können auch Ketten oder Stahlstangen Verwendung finden. 



   Es ist auch möglich, die beiden Skiroller mittels der Skistöcke zu verbinden, um darauf sitzen zu können. In diesem Falle können die Vorderradbremsen mit der Hand bedient werden. 



   Naturgemäss sind die beiden Bindungen 12 zwecks Anpassung an verschiedenen   Schuhgrösse,   verstell- bar. 



   Bei der Verbindung der beiden Skiroller durch die Skistöcke können, Sitzflächen bildende   Stahlbü-   gel, welche über   den Hinterrädern angeordnet sind, seitlich heruntergeklappt und miteinander verbunden   werden ; welche Sitzflächen auch mit Lehnen ausgerüstet sein können. 



   Die zu den Skirollern gehörenden Skistöcke können vorteilhafterweise dreiteilig ausgebildet werden, wobei die Einzelteile mittels Rohrhülse untereinander verbunden werden. 



   Ferner können die Skistöcke an jedem Einzelteil mit Schrauben und Muttern versehen sein, um die verschiedenen Muttern und Schrauben des Gerätes lösen und wieder festziehen zu können. 



   Ebenso werden an den unteren Enden der Skistöcke gegebenenfalls Gummiballen angeordnet, die auf der Bodenfläche nicht rutschen können, sondern bestens haften. Die Anordnung einer Signalglocke und eines Stoplichtes für die Fahrt auf Strassen ist gegebenenfalls erforderlich. 



   Die Betätigung der Vorderradbremsen kann zusätzlich auch durch eine Schnurverbindung erfolgen, die über eine Umlenkrolle geführt ist, so dass ihre Betätigung durch Ziehen erfolgen kann. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Skiroller, der ein mit Bremseinrichtungen versehenes Vorderrad, ein gelenkig an der Hauptstahlschiene angebrachtes Hinterrad und eine gelenkig an der Hauptstahlschiene angebrachte Bindungsplatte aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass die mit der Bindungsplatte (14) unlösbar verbundene vordere Querschiene (2a), die das Vorderrad (3) steuert, schwenkbar auf der Hauptstahlschiene   (1)   sitzt und vermittels zweier gekreuzter Gelenkbänder (15,16) mit der hinteren Querschiene (2b) gekoppelt ist, welch letztere über Verbindungsglieder (17,18) das Hinterrad (4) in entgegengesetztem Sinne zur seitlichen Bewegung der Bindungsplatte (14) steuert und dass am Vorderrad (3) in an sich   bekannterweise eine Brems-     kugel (6) als Rücklaufbremse angeordnet ist   und am Kotschirm (7)

   des Vorderrades (3) an der Unterseite zwei Gummiklötze (10, 11) vorgesehen sind, von denen sich der hintere (10) durch DrucK auf den Kotschirm (7) auf die Bremskugel (6) presst, während der vordere (11) unmittelbar das Vorderrad (3) bremst.

Claims (1)

  1. 2. Skiroller nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Kotschirm (7) gelenkig (8) am Stahlgehäuse (5) sitzt und durch Federn (9) hochgehalten ist.
    3. Skiroller nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Bindungsplatte (14) durch beiderseits angeordnete Federn (13) mit der vorderen (2a) und mit der hinteren (2b) Querschiene verbunden ist, wobei der Befestigungspunkt. (19) an der Bindungsplatte (14) zwischen den beiden Bindungen (12) verstellbar ist.
    4. Skiroller nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungsglieder (17,18) von der hinteren Querschiene (2b) abnehmbar und an der Stahlschiene (1) befestigbar sind, wodurch die Steuerung des Hinterrades ausgeschaltet wird.
    5. Skiroller nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen der Bindungsplatte (14) und der Stahlschiene (1) eine Fixierverbindung (20) vorgesehen ist, durch die die gesamte Steuerung ausschaltbar ist.
AT659059A 1959-09-10 1959-09-10 Skiroller AT223095B (de)

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