AT22283B - Selbstschmierendes Lager für stehende Wellen. - Google Patents

Selbstschmierendes Lager für stehende Wellen.

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AT22283B
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bearing
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Muehlenbauanstalt Und Maschinenfabrik Vorm Gebr Seck
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   Das in der Praxis sich vorteilhaft bewährende Lager für stehende Wellen nach Patent Nr. 12285 ist in seiner Anwendung auf Wellen mit bis etwa 800 bis 1000 Touren   beschranlit, weil   bei einer schnelleren Umdrehung das Öl oben von der Glocke mit einer 
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 deckels hindurch nach aussen tritt. 



   Gemäss vorliegender Erfindung ist dieses Lager dahin ausgebildet worden, dass die bei der sehr hohen Geschwindigkeit auftretende Zentrifugalkraft vornehmlich nur im Innern der Glocke zur Geltung kommt, indem diese letztere allein, oder mit ihr verbundene Organe, nicht aber die Lagerschale in das Ölbad tauchen und das Öl aus dem Innern der Glocke heraus don Lagerflächen zugeführt wird. 



   Die Zeichnung dient zur Erläuterung der Erfindung und stellt das   abgeänderte   Lager in mehreren Ausführungsformen dar. 



   Fig. 1 zeigt den senkrechten Schnitt durch das Lager, das besonders für Zentrifugen sehr geeignet ist. 
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   Es zeigt ferner Fig. 3 eine zweite, Fig. 4 eine dritte und Fig. 5 eine vierte Aus-   führungsform   der Vorrichtung im senkrechten Schnitt. 



   Es seien wie in der Stamm-Patentschrift mit a die stehende Welle, mit b die Glocke, mit   r der Ölkasten   oder Lagerkörper und mit d die Lagerschale bezeichnet. 



     Die Glocke b   soll zu dem gedachten Zwecke in verschiedenartiger Weise für die selbsttätige Schmierung nutzbar gemacht werden. 



   Bei der Ausführung nach Fig. 1 ist diese Glocke nach unten zu verlängert und taucht mit ihrem offenen Ende in das tiefer gelegene Ölbad ein. Dabei ist sie so gestaltet, dass ihre Innenwandung einen nach unten sich verjüngenden Hohlkegel bildet. Ausserdem ist sie an mehreren Stellen mit   Öffnungen/,/   versehen, die zu den Lagerschalen d führen. 



   Wenn die Glocke mit einem ansehnlichen Teile im Ölbade steckt, wie aus Fig. 1 ersichtlich, so wird ein gewisser Teil des Öles an der konischen Innenfläche der Glocke eine feste Unterlage finden, wo es der Zentrifugalkraft ausgesetzt ist. Bei der hohen Geschwindigkeit, mit der die Glocke sich dreht, wird alsdann das Öl immer mehr emporsteigen, indem die Zentrifugalkraft stets die Schwerkraft des Öles überwältigen und das letztere zwingen wird, die Innenwandung der Glocke als eine Steigfläche zu benutzen, auf der es zu den Öffnungen fund/1 gelangt. 



   Das Öl tritt hienach stufenweise zu den Lagerflächen, und zwar zuletzt durch die schrägen Bohrungen fl, um alsdann infolge seiner Schwere zugleich die Lagerflächen in senkrechter Richtung zu durchlaufen und in das ruhende Bad zurückzukehren. Selbstver-   ständlich können auch hier spiraligo Nuten   in den Lagerschalen den Öllauf unterstützen. 
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 haben ; sie kann auch   ? ylindrlsch und qnten   mit einem nach innen vorspringenden Rande versehen sein. 



   Ferner kann gemäss Fig. 3 anf der Innenseite der Glocke oder auf der Aussenseite der   Ölschate   eine   Steigschnecke   p angeordnet sein, durch die das   Öl gleichsam 80S   seinem Bade herausgebohrt wird, wobei natürlich noch immer die Zentrifugalkraft einen grossen Anteil an der Beförderung haben wird.   Zugleich können in   der   ûischale unter   der Glocke Leitbleche g vorgesehen sein, die diese Wirkung unterstützen. 



   Es ist nicht Bedingung, dass die   Ölschale   mit dem Lagerkörper ein Stück bildet ; sie kann vielmehr auch gesondert angeordnet und an dem nach unten offenen Lagerkörper aufgehängt sein. 



   Bei den Ausführungsformen nach Fig. 4 und 5 taucht die Glocke nicht in das Ölbad,   vielmehr hängen   von ihr Rohre k herab, die, in das Innere der Glocke hineinragend, eine offene Verbindung zwischen dieser und dem Ölbad herstellen. Diese Rohre k tauchen in das Ölbad ein, sind an dieser Stelle knieförmig gebogen, und zwar so, dass sie in der Draufsicht des   Öl bades tangential gebogen sind, Diese   tangentiale Biegung muss sich nach. dem Drehsinn der Glocke richten, indem sie den Zweck hat, das Öl in der Röhre durch die Trägheit einwärts zu ziehen und darin zum Steigen zu bringen.

   Die Glocke hat bei dieser Ausführungsform einen festen Boden und wenn einmal das Öl aus den Röhren k in die Glocke gestiegen ist, wird es unter denselben Erscheinungen, wie bei der Fig. 1 erläutert ist, emporsteigen und zu den Lagerflächen geführt werden. Bei dieser Anordnung kann die Glocke oben ganz offen sein (Fig. 5). 



   PATENT-ANSPRÜCHE : 
1. Selbstschmierendes Lager für stehende Wellen nach Patent Nr. 12285, dadurch gekennzeichnet, dass die Lagerschale d das Öl durch die auf der Welle befestigte Glocke b zugeführt erhält, indem diese als Mittel benutzt wird, um das Öl an der darunter beendlichen Ölkammer zu schöpfen.

Claims (1)

  1. 2. Eine Ausführungsform des selbstschmierenden Lagers für stehende Wellen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass, während die Glocke b in das Ölbad taucht, die' Lagerhülse d das Öl stufenweise von oben her zugeführt erhält, indem die Glocke b durch ihre schnelle Drehung das Öi an ihrer Innenwandung emportreibt, wo es durch Öffnungen f und f1 hindurch zu den Lagerflächen Zugang findet.
    3. Eine Ausführungsform des selbstschmierenden Lagers nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die Glocke b zur Unterstützung ihrer das Öl in die Höhe treibenden Wirkung eine nach unten zu verjüngte konische Innenwandung hat, die gleichsam bohrend in das Ölbad taucht und zugleich eine Steigfläche für das von der Zentrifugalkraft gegen sie getriebene Öl bildet.
    4. Eine Ausführungsform des selbstschmierenden Lagers nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Glocke b oder die die Welle umgebende Öl schale oder beide mit Vorrichtungen, wie z. B. Schraubenflächen, Schaufeln oder dgl., ausgerüstet wird, um die das Öl in die Höhe treibende Wirkung zu erzielen.
    5. Eine Ausführungsform des selbstschmierenden Lagers nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Glockenkörper b mit einem festen Boden versehen ist und dabei mit der ölkammer c durch Rohre k in offener Verbindung steht, die an ihrem in das () \bad tauchenden freien Ende so gebogen oder gestaltet sind, dass das Öl in ihnen ver- möge der Trägheit eine nach dem Glockenkörper b führende Richtung nehmen muss, von wo aus dessen weitere Verteilung zu den Lagerflächen durch die bei der schnellen Drehung des Körpers b auftretende Zentrifugalkraft, gegebenenfalls noch unter Zuhilfenahme der in den Ansprüchen S und 4 angegebenen Mittel, erfolgt.
AT22283D 1901-04-05 1904-11-28 Selbstschmierendes Lager für stehende Wellen. AT22283B (de)

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