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Zerlegbarer Tisch
Die Erfindung bezieht sich auf einen zerlegbaren Tisch, welcher ausser der Tischplatte noch minde- stens ein Ablagefach aufweist.
In vielen Fällen ist es zweckmässig an Stelle eines festgefügten Tisches einen zerlegbaren zu ver- wenden, beispielsweise dann, wenn der betreffende Tisch nur fallweise als Arbeitstisch oder Abstelltisch verwendet wird, ferner dann, wenn der Tisch dazu bestimmt ist, an verschiedenen Orten aufgestellt zu werden, wiedies etwa bei Camping-Möbelstücken sowie Radio-, Fernseh- und Rauchtischen usw. der Fall ist. In all diesen Fallen ist die geringe Kaumbeanspr chung ler im wesentlichen plattenförmigen Teile des zerlegten Tisches der besondere Vorteil derartiger Tischkonstruktionen.
Esgibtheute schon sehr viele verschiedene Konstruktionen für zerlegbare Tische, wobei man die Be- obachtung machen kann, dass gerade solchen Konstruktionen der Vorzug gegeben wird, die einfach ge- staltet sind und eine einfache Bedienung zulassen, trotzdem aber im aufgestellten Zustand stabil sind.
Gemäss der Erfindung wird diesem Bestreben dadurch Rechnung getragen, dass die Tischplatte und mindestens ein Ablagefach mit den Tischfüssen, von denen je zwei zu einem einstückigen Seitenteil ver- einigt sind, durch Bänder mit einem Zapfenteil und einem Pfanilenteil lösbar verbunden sind, wobei zur lösbaren Verbindung der Tischplatte und mindestens eines Ablagefaches mit den beiden Seitenteilen mindestens je vier Bänder vorgesehen sind.
Derartige Bänder sind an sich bekannt, jedoch wurden sie bisher ausschliesslich als Gelenkbänder für Fenster und Türen verwendet. Die erfindungsgemässe Verwendung derartiger Bänder dient jedoch nicht zu einer gelenkigen Verbindung von im wesentlichen flächenhaften Gebilden, sondern vielmehr zu einer starren Verbindung derartiger Gebilde.
Der Vorteil der erfindungsgemässen Verwendung von Bändern mit einem Zapfen- und einem Pfannenteil zur lösbaren Verbindung der Standteile des zerlegbaren Tisches mit der Tischplatte und mit den Ablagefächern liegt vor allem in der Einfachheit der Montage.
Es ist zweckmässig, solche Bänder zu verwenden, bei denen sowohl der Zapfenteil als auch der Pfannenteil senkrecht zur Zapfen-bzw. Pfannenachse verlaufende Schraubenbolzen aufweist. Durch diese Schraubenbolzen lassen sich die Bänder auf einfache Weise in Bohrungen der zu verbindenden Teile des Tisches einschrauben. Es ist daher die erfindungsgemässe Verbindungsart besonders für eine Serienherstellung von zerlegbaren Tischen mit Vorteil geeignet.
Die Stabilität und Standfestigkeit der erfindungsgemässen Konstruktion wird vor allem durch die Anordnung mindestens eines Ablagefaches zusätzlich zur Tischplatte gewährleistet. Auch die Vereinigung von je zwei Tischftissen zu einem einstückigen Seitenteil und das Merkmal, dass zur lösbaren Verbindung der Tischplatte und der Ablagefächer mit den beiden Seitenteilen mindestens je vier Bänder vorgesehen sind, tragen zur Erzielung einer ausreichenden Standfestigkeit und Stabilität der erfindungsgemässen Tischkonstruktion bei.
Die Erfindung ist in den Zeichnungen durch Ausführungsbeispiele näher erläutert, ohne darauf beschränkt zu sein. Fig. 1 zeigt ein Ausführungsbeispiel eines zerlegbaren Tisches in Seitenansicht, Fig. 2 in Vorderansicht und Fig. 3 in einer Ansicht von oben. In Fig. 4 sind die wesentlichen Elemente der lösbaren Verbindung im Detail dargestellt. Fig. 5 zeigt ein Detail einer Verbindungsart, welche in Kombination mit der erfindungsgemässen Verbindung verwendet werden kann.
Der zerlegbare Tisch gemäss Ausführungsbeispiel nach Fig. l - 3 besteht im wesentlichen aus den Seitenteilen 1, welche gleichzeitig die Standteile des Tisches bilden, aus der Tischplatte 2 und einem Ablagefach 3. Bei den beiden Seitenteilen 1 sind je zwei Füsse des Tisches durch eine Querleiste verbunden.
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Sowohl die Tischplatte 2 als auch das Ablagefach 3 sind durch je vier Bänder 4, die einen Zapfenteil und einen Pfannenteil aufweisen, mit den Seitenteilen 1 lösbar aber doch stabil verbunden.
Diese Verbindung ist in Fig. 4 im Detail dargestellt. Der Zapfenteil 5 des Bandes 4 weist senkrecht zur Zapfenachse liegend einen Schraubenbolzen 6 auf. welcher in eine Bohrung am Seitenteil 1 des zer-
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die Pfani1enachse vertikal steht.
Das Abheben und Aufsetzen der Tischplatte 1 gestaltet sich mit einer Verbindung dieser Art besonders einfach und bedarf keiner näheren Erläuterung. Die Verbindung ist ausserdem sehr stabil, da die gf : - mäss der Erfindung zur Verwendung gelangenden Bänder eine sehr hohe Tragfähigkeit aufweisen.
In gleicher Weise wie die Verbindung der Tischplatte 2 mit dem Seitenteil l, kann auch die Verbindung des Ablagefaches 3 mit dem Seitenteil 1 erfolgen.
Im Sinne der Erfindung liegt es aber auch, wenn man beispielsweise nur das Ablagefach 3 mit Hilfe der erfindungsgemässen Bänder mit den Seitenteilen 1 lösbar verbindet und für die lösbare Verbindung der Tischplatte 2 mit den Seitenteilen 1 eine andere Verbindungsart wählt, beispielsweise eine solche, wie
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die von oben her eine mit der Tischplatte 2 verbundene Leiste 11 eingreift.
Für das Wesen der Erfindung ist es unerheblich, welche äussere Formgebung der zerlegbare Tisch aufweist.