AT222206B - Elektrisches Schaltgerät, insbesondere Endschalter - Google Patents

Elektrisches Schaltgerät, insbesondere Endschalter

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AT222206B
AT222206B AT730158A AT730158A AT222206B AT 222206 B AT222206 B AT 222206B AT 730158 A AT730158 A AT 730158A AT 730158 A AT730158 A AT 730158A AT 222206 B AT222206 B AT 222206B
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AT
Austria
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spring
plunger
switching device
armature
switching
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AT730158A
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Voigt & Haeffner Ag
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Elektrisches Schaltgerät, insbesondere Endschalter 
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



    Mit den Festkontakten l, 2 und 3,4 wirken die Kontaktbrücken 5 und 6 zusammen. Die Kontaktbrücken 5 und 6 sind in einem Schaltglied 7 unter der Wirkung einer Feder 8 gelagert. 



  Die Betätigung des Schalters erfolgt durch einenDruckknopf 9, der in dem nicht gezeichneten Schaltergehäuse geführt ist. Ebenso ist das bereits beschriebene Schaltglied 7 im Schaltergehäuse verschiebbar gelagert. Der Druckknopf 9 wirkt über eine Feder 10, die im Inneren des Druckknopfes 9 angeordnet ist, auf den Ankerstössel 11 ein. Der Ankerstössel 11 trägt den kreisringförmigen Anker 12, der zwischen zwei ferromagnetischen Platten 13 und 14 angeordnet ist. Der Stössel 11 ist in den Platten 13 und 14 gefuhrt. 



  Der Anker 12 besteht aus permanentmagnetischem Material, so dass er jeweils an einer der Platten 13 und 14 haften bleibt. Zweckmässig ist der Magnet vielpolig, so dass die Wirkung der Kraftlinien nach aussen eine geringe ist. Die Haltekraft ist hiebei gross, während der magnetische Einfluss schon bei geringen Entfernungen stark nachlässt. Der Stössel 11 wirkt mit seinem rechten Ende auf das Schaltglied 7 ein, das von einer Feder 15 in Anlage an den Stössel 11 gehalten wird. 



  Mit einem in seinem Durchmesser kleineren Teil 16 ist der Stössel 11 in der nach dem Schalter zu liegenden Stirnseite 17 des Druckknopfes 9 geführt. Zwischen dem in seinem Durchmesser kleineren Teil 16 und dem übrigen Stössel 11 wird ein bundförmiger Anschlag 19 gebildet. Zwischen der Stirnseite 17 des Druckknopfes 3. und der Platte 13 ist eine Feder 18 vorgesehen. 



  Die Wirkungsweise des Schalters ist folgende. In Fig. 1 ist die Ausgangsstellung gezeichnet. Soll nun eine Umschaltung erfolgen, so wird der Druckknopf 9 nach rechts gedrückt, wodurch die in seinem Inneren gelagerte Feder 10 zusammengedrückt wird. Die ZusammendrUckung bzw. das Spannen der Feder 10 erfolgt so lange, bis die Stirnseite 17 des Druckknopfes 9 den bundförmigen Anschlag 19 des Stö- ssels 11 erreicht. Diese Stellung ist in Fig. 2 gezeigt. Gleichzeitig ist auch die Feder 18 zusammengedrückt worden. Bis zu dieser Phase der Bewegung des Druckknopfes 9 ist also der Kraftspeicher 10 gespannt worden. Bei weiterer Bewegung wirkt nun der Druckknopf 9 unmittelbar auf den Stössel 11 ein und muss nun die magnetische Haltekraft des Ankers 12 überwinden, d. h. den Anker 12 von der Platte 13 abdruckken.

   Sobald der Anker 12 etwas von der Platte 13 wegbewegt worden ist, erfolgt seine weitere Bewegung durch die gespannte Feder 10, die sich nun plötzlich entspannt und den Anker 12 und damit das Schaltglied 7 schlagartig in die andere Endstellung bringt. Diese Bewegung wird noch im letzten Teil unterstützt durch die Anziehungskraft zwischen Anker 12 und der Platte 13, an der er nun anliegen bleibt. 



  Die Feder 15 wird dabei gespannt. Diese Stellung zeigt Fig. 3. 



  Lässt die Kraft, die auf den Druckknopf 9 einwirkt, nach, so bewegt dieser sich unter der Wirkung der Federn 10 und 18 wieder in die Ausgangsstellung zurück. Die Feder 18 wird beim Zurückbewegen in die Ausgangsstellung zunächst auf den Druckknopf 9 und dann über diesen auf den Stössel 11 einwirken, so dass sie den Anker 12 von der Platte 14 abreisst. FUr die Weiterbewegung des Stössels 11 dient dann die Feder 15. Damit die Feder 18 auf den Stössel 11 einwirken kann, ist der Teil 16 des Stössels 11 an seinem linken Ende mit einem Bund 20 versehen, mit dem die Stirnseite 17 des Druckknopfes 9 bei der Ausschaltbewegung zusammenwirkt. 



  Die Erfindung ist nicht an das dargestellte Ausführungsbeispiel gebunden. An Stelle einer permanentmagnetischen Haftvorrichtung kann auch eine elektromagnetische Haftvorrichtung vorgesehen sein, wobei dann die magnetische Haltekraft durch Abschalten der Erregerspulen aufgehoben werden kann. Ferner kann natürlich das Schaltglied 7 und der Stössel 11 aus einem StUck bestehen. 



  PATENTANSPRÜCHE : 1. Elektrisches Schaltgerät, insbesondere Endschalter, mit einem zum Zwecke eines sprunghaften Umschaltens der Kontakte mit zwei gegenüberliegenden festen Teilen magnetisch zusammenwirkenden Anker, der an einem mit einem Schaltglied zusammenarbeitenden Sprungglied befestigt ist, das unter der Wirkung einer Schaltfeder steht, dadurch gekennzeichnet, dass auf das Sprungglied (11) ein Betätigungsteil (9) nach Zurücklegung eines bestimmten Weges unmittelbar unter Trennung der Magnetverbindung zwischen Anker (12) und einer dem Betätigungsteil (9) benachbarten Scheibe (13) einwirkt und während der Bewegung neben dem Spannen der Schaltfeder (10) eine zweite Feder (18) spannt, die beim Zurückbewegen des Betätigungsteiles (9) über diesen auf das Sprungglied (11) einwirkt und die in der andern Endstellung wirksame Haftkraft zwischen Anker (12)

   und einer dem Schaltglied (7) benachbarten Scheibe (14) überwindet.

Claims (1)

  1. 2. Schaltgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an dem als Stössel ausgebildeten Sprungglied (11) zwei Anschläge (19,20) vorgesehen sind, von denen der erste (19) zur unmittelbaren Mitnahme des Stössels (11) durch den den Stössel (11) übergreifenden Betätigungsteil (9) nach Spannen der <Desc/Clms Page number 3> Federn (10,18) und der zweite (20) zur unmittelbaren Mitnahme des Stössels (11) in entgegengesetzter Richtung nach teilweisem Entspannen der Federn (10,18) dient.
    3. Schaltgerät nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Sprungglied (11) unter der Einwirkung einer weiteren am Schaltglied (7) angreifenden Feder (15) nach Entspannen der zwischen Betätigungsorgan (9) und Sprungglied (11) vorgesehenen Feder (10) und Abreissen des Ankers (12) von der dem Schaltglied (7) benachbarten Scheibe (14) durch die zwischen der Scheibe (13) und dem Betätigungsorgan (9) angeordnete Feder (18) sprungartig in die Ausgangsstellung zurückkehrt.
    4. Schaltgerät nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der bewegte Anker (12) als Permanentmagnet ausgebildet ist.
AT730158A 1957-11-26 1958-10-20 Elektrisches Schaltgerät, insbesondere Endschalter AT222206B (de)

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DE222206X 1957-11-26

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AT222206B true AT222206B (de) 1962-07-10

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ID=5844153

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AT730158A AT222206B (de) 1957-11-26 1958-10-20 Elektrisches Schaltgerät, insbesondere Endschalter

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1222138B (de) * 1961-03-03 1966-08-04 Magneti Marelli Spa Zusaetzliches Gehaeuse fuer Druckknopfschalter
DE1246082B (de) * 1963-03-04 1967-08-03 Fabriek Van Electrische App N Schnelleinschalt-Vorsatz fuer einphasige oder dreiphasige Schublasttrennschalter

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DE1222138B (de) * 1961-03-03 1966-08-04 Magneti Marelli Spa Zusaetzliches Gehaeuse fuer Druckknopfschalter
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