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Skriptenhalter
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arbeitenden Aufzugsschlittens die Möglichkeit, bei entsprechend grosser Geschwindigkeitsuntersetzung einen äusserst kleinen Elektromotor und ein entsprechend klein dimensioniertes Untersetzungsgetriebe zu verwenden, was sowohl hinsichtlich des beanspruchten Raumes als auch der Anschaffungskosten von grossem Vorteil ist. Dazu treten zwei weitere, wesentliche Vorteile, die in der nachfolgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispieles des Erfidnungsgegenstandes näher erklärt werden, u. zw. : Vibrationsfreiheit und leichteres Auswechseln der Skripten.
Ein weiterer wichtiger Vorteil besteht in der Möglichkeit, das stabile und relativ hohe Gestell auch gleichzeitig als Stativ für eine Schwenklampe zu verwenden, die nicht nur (wie bei bekannten Skripten- haltern) zur Beleuchtung der am Skriptenhalter befestigten Vorlagen dient, sondern so ausgestaltet werden kann, dass sie, dank ihrer Höhe und genügend weiten Ausladung nach vorne, eine reflexspiegelungs- und schattenfreie Ausleuchtung der Büromaschine, hinter welcher der Skriptenhalter befestigt ist, gewährleistet, was insbesondere hinsichtlich der Tasten von Schreib- und Rechenmaschinen wichtig erscheint.
Der Erfindungsgegenstand ist an Hand eines Ausführungsbeispieles, das für die Verwendung von
Skripten im Ausmass bis zur Höhe vom DIN-A 4-Format gedacht ist, nachstehend beschrieben :
Fig. 1 zeigt eine Vorderansicht des Skriptenhalters, Fig. 2 eine Seitenansicht desselben.
Ein etwa 60 cm hohes Gestell 1, das als länglicher Hohlkörper ausgebildet ist, wird hinter einer Schreibmaschine 11 an einem eigenen Ständer oder an der Wand befestigt. Der im vorliegenden Beispiel auf der
Grundplatte 2 montierte Motor 3 wickelt bei Kontaktschliessung das Zugseil 4 (Nylonschnur usw. ) auf eine auskuppelbare, auf der Achse 5 des vom Motor 3 angetriebenen Untersetzungsgetriebess 6 sitzende
Seiltrommel 7 auf. Dadurch wird das andere Ende des um eine am oberen Ende des Gestelles 1 angeordnete
Seilführungsrolle 8 geführten Zugseiles 4, welches an der Vorderseite des Gestelles 1 frei herabhängt und an das eine Klemme 9 befestigt ist, hochgezogen und damit auch die in ihr eingeklemmten Schriftstücke. Bei Unterbrechung des Stromkreises, z.
B. durch einen Fusstaster, wird die Aufwärtsbewegung der Skripten gestoppt und das Zurückfallen derselben durch den Reibungswiderstand des Untersetzungsgetriebes 6 verhindert. Dieses muss die Geschwindigkeit des Motors derart herabsetzen, dass auch ein zeilenweise Vorwärtsschalten der Skripten ermöglicht wird.
Der Motor 3 bezieht seinen Strom entweder aus einer in dem Gestell 1 eingebauten Batterie 10, oder über einen Transformator aus dem Netz. Ausser der Verwendung eines Schaltgetriebes zur Erzielung verschiedener Geschwindigkeiten der Klemme, könnten auch Vorrichtungen verwendet werden, um die Drehzahl des Motors in bekannter Art und Weise zu regeln ; es liegt natürlich auch imRahmen der Erfindung, beide Regelarten, d. h. sowohl ein Schaltgetriebe, als auch einen regelbaren Motor zu verwenden.
Ist nun das abzuschreibende Schriftstück ganz hochgezogen, d. h., ist auch dessen letzte, unterste Zeile oberhalb des Zeilenlineals 12 sichtbar geworden, so kann über einen Drehknopf 13, einer Stange 14 und einer Kupplungsgabel J ! J die Kupplungsscheibe 16 gegen die Kupplungs-Druckfeder 17 zurückgedrückt werden. Dadurch wird die Seiltrommel 7 frei und der um sie aufgewickelte Teil des Zugseiles 4 wird nun kraft dem Gewicht des an der Klemme 9 hängenden Schriftstückes wieder abgespult ; das abgeschriebene Schriftstück kehrt zur Tischplatte 18 zurück und in die Klemme 9 kann nun eine neue Seite eingespannt werden.
Dadurch, dass das Schriftstück nicht starr mit dem Gestell 1 verbunden ist, sondern über Klemme 9 und Zugseil 4 frei von der Seilführungsrolle 8 herabhängt und nur unter leichtem Druck auf der Vorderseite des annähernd lotrecht stehenden Gestelles 1 gleitet, bzw. aufliegt, wird es von den am Gestell 1 auftretenden Schwingungen nicht ergriffen, da das Zugseil 4 diese nicht überträgt. Weiters ist auch gleichzeitig der Vorteil gegeben, dass beim Auswechseln der Skripten in der Klemme 9, diese vom Benützer ohne weiteres zu sich nach vorne gezogen werden kann.
Um den Motor jedenfalls auszuschalten, wenn Klemme 9 die höchste Stellung erreicht hat, der Benützer aber dennoch den Taster betätigt, ist im Inneren des Gestelles 1 am Zugseil 4 eine verstellbare Seilklemme 19 fixiert, die im entsprechenden Moment eine Kontaktfeder 20 hinunterdrückt, den Stromkreis dadurch unterbricht und so selbsttätig den Motor ausschaltet.
PATENTANSPRÜCHE :
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mderes Ende mit einer auskuppelbaren Seiltrommel (7) verbunden ist, und dass die Aufzugsgeschwindigkeit ier Klemme durch den Bedienenden regulierbar ist.