AT221978B - Doppelzylinderschloß mit zahnstangenartig getriebenem Schubriegel - Google Patents
Doppelzylinderschloß mit zahnstangenartig getriebenem SchubriegelInfo
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Description
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Doppelzylinderschloss mit zahnstangenartig getriebenem Schubriegel
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<Desc/Clms Page number 2>
ten Doppelzylinderschloss, Fig. 2 einen Längsschnitt gemäss der Linie A-B der Fig. 1, Fig. 3 einen Querschnitt gemäss Linie C-D der Fig. 2, Fig. 4 einen teilweisen Längsschnitt gemäss Fig. 2 in vergrössertem Massstab ; hiezu in Fig. 5 die zusammenwirkenden Freilauf- und Kupplungsteile in Einzeldarstellung in Ansicht ; Fig. 6 eine Draufsicht auf die Schlossteile vor dem Einbau in entsprechender Lage zum Rohrprofil, Fig. 7 eine entsprechende Vorderansicht hiezu und Fig. 8 eine Ansicht der Stirnfläche des Riegelabschnittes.
Das mit rechteckigem Querschnitt ausgestaltete Rohrrahmen-Metallprofil weist in den beiden parallelen Seitenflächen 1 dem Umriss des Zylinderschlossgehäuses 2 entsprechende Ausnehmungen 3 auf, in die das Gehäuse eingeschoben werden kann. Die Stirnseite 4 des Metallprofils ist in passender Anordnung mit einem Durchtrittsloch S für den Schubriegel 6 sowie zwei Schraubenlöchern für die Befestigungsschrauben 7 versehen. Letztere dringen in Gewindebohrungen 8 im Schlossgehäuse 2 ein und spannen das letztere im Metallprofil festsitzend ein.
Der Riegel 6 besteht aus zwei in der Längsachse hintereinander liegenden Riegelabschnitten 6'und 6", welche mittels in Zentrierlöcher 9 der Stirnfläche des einen Riegelabschnittes 6" eingreifender Zapfen 9'und einer durch den vorderen Riegelabschnitt 6'eingezogenen Ankerschraube 10', die mit ihrem Gewinde in die Gewindebohrung 10 eintritt, untereinander verbunden sind. Die Zentrierlöcher 9 und die Zapfen 9'sind zwecks Sicherung der vorbestimmten Verbindungsstellung beider Riegelabschnitte 6'und 6" asymmetrisch zum Achsenkreuz x-x/y-y angeordnet (s. Fig. 8).
Der hintere, mit einer in ein Zahnsegment 15 eingreifenden Verzahnung 16 versehene Abschnitt 6" des Riegels ist in einer Führungsausnehmung 11 des Zylinderschlossgehäuses 2 gleitend gelagert. Er ist mit einer Längsnut 12 versehen, in die ein federnd ausweichbarer Haltestift 13 eingreift, und weist ferner Rastausnehmungen für eine federnd gelagerte Rastkugel 14 auf, welche die Schliessendstellungen festhält.
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Das Zahnsegment 15 ist an einem mit einer Freilaufnut 17 versehenen Zahnsegmentkranz 18 angebracht, der auf einer Nabe 19 sitzt, die sich mit einem seitlich vorstehenden Zapfen 20 in der Nut 17 führt. Der Kranz 18 ist (wie Fig. 4 zeigt) zwischen den Schliesszylindern 21,22 gelagert und unter Zwischenschaltung der Nabe 19 in begrenzter Freilaufdrehung mit dem Kupplungsglied 23 verbunden. Letzteres ist axial verschieblich und überträgt die Schlüsseldrehung des jeweils entsperrten Zylinders auf den Zahnsegmentkranz 18.
Die Mitnehmerwirkung zwischen dem Kupplungsglied 23 und der Nabe 19 vermittelt der Querstift 24, der in der Nabe eingelassen ist und den Längsschlitz 25 des Kupplungsgliedes 23 durchsetzt. Je nach seiner Lage, in die das Kupplungsglied 23 durch den Schlüssel 26 gebracht wird, tritt es mit seinen Kupplungsvorsprüngen 27 in Schlitze 28 des betreffenden Zylinders 21 bzw. 22 ein, so dass die Drehverbindung erzielt ist.
Die Begrenzung der Winkeldrehung des Zahnsegmentes 15 wird dadurch bewirkt, dass die Wandung des Zahnsegmentkranzes 18 von der Innenseite her (s. Fig. 5) mit einer geräumten Ausnehmung 29 versehen ist, in die die Freilaufnut 17 mündet. Nach dem Einbringen der Nabe 19, deren Zapfen 20 durch die Ausnehmung 29 in die Nut eingeführt werden kann, wird die Ausnehmung 29 mittels eines Füllstückes 30 geschlossen. Die Bogenlänge des FUllstückes 30 ist so gross, dass seine die Freilaufnut 17 abschliessenden Flächen 31, 31'die Mitnehmeranschläge für die Drehverbindung bilden. Die Freilaufstrecke und die Mitnehmerstrecke ergeben hiebei zusammen eine volle Umdrehung.
Zum Einbau des Doppelzylinderschlosses in das Metallprofil ist, wie in Fig. 6 und 7 dargestellt, der Vorderteil 6'des Schubriegels 6 von dem hinteren Abschnitt 6" durch Herausdrehen der Schraube 10'ge- löst und entfernt. Der Abschnitt 6"wird in die aus Fig. 7 ersichtliche Mittelstellung gebracht, und nun kann das Doppelzylinderschloss in Richtung des Pfeiles z (Fig. 6) durch die Ausnehmungen 3 hindurchgeschoben und in der passenden Stellung (Fig. 3) mittels der Schrauben 7 befestigt werden. Nunmehr wird noch der Riegelabschnitt 6'durch das Loch 5 hindurch in Pfeilrichtung z'eingeschoben und mit dem Abschnitt 6" vereinigt und verschraubt.
Die Betätigung des Schlosses kann nun von jeder der beiden Seiten der Tür durch Schliessen mittels des Schlüssels erfolgen, wobei stets zunächst die Freilaufdrehung eintritt und erst am Ende derselben die Drehung des Zahnsektors 15. Alsdann dreht sich letzterer und schiebt den Riegel 6 hinein oder wieder heraus. Da der Schlüssel 26 stets eine volle Umdrehung ausführt, ist er nach jeder Schliessung abziehbar.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE : 1. Doppelzylinderschloss mit zahnstangenartig getriebenem Schubriegel insbesondere zum Einbau in Rohrrahmen, dadurch gekennzeichnet, dass der Riegel (6) aus zwei in seiner Längsrichtung hintereinander liegenden und untereinander zu verbindenden Riegelabschnitten (6', 6") besteht, von dem der hintere mit einer in ein Zahnsegment (15) eines zwischen den Zylindern (21,22) gelagerten Kranzes (18) eingreifenden Verzahnung (16) versehene Abschnitt (6") in seiner Länge höchstens der Breitenausdehnung des Doppelzylindergehäuses (2) entspricht und auf seiner Stirnfläche eine Gewindebohrung (10) zur Aufnahme einer Ankerschraube (10') trägt, die durch den vorderen Riegelabschnitt (6') von dessen Stirnfläche her eingezogen wird.2. Doppelzylinderschloss nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Stirnfläche des hinteren Riegelabschnittes (6") mit Zentrierlöcher (9) versehen ist, in die entsprechende Zapfen (9') des vorderen Riegelabschnittes (6') eintreten und die asymmetrisch zum Achsenkranz (x-x/y-y) der Gewindebohrung (10) angeordnet sind.3. Doppelzylinderschloss nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der mit einer Freilaufnut (17) versehene Zahnsegmentkranz (18) auf einer das Kupplungsglied (23) in bekannter Weise tragenden Nabe (19) sitzt, die sich mit einem seitlich vorstehenden Zapfen (20) in der Freilaufnut (17) des Zahnsegmentkranzes (18) führt.4. Doppelzylinderschloss nach den Ansprüchen 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Wandung des Zahnsegmentkranzes (18) von der Innenseite her mit einer geräumten Ausnehmung (29) versehen ist, in die die Freilaufnut (17) mündet und welche mit einem FUllstUck (30) geschlossen wird, das so lang ist, dass seine die Freilaufnut (17) abschliessenden Flächen (31,31') die Mitnehmeranschläge für die Kupplung bilden.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE221978T | 1960-03-25 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT221978B true AT221978B (de) | 1962-06-25 |
Family
ID=29593322
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| AT245061A AT221978B (de) | 1960-03-25 | 1961-03-24 | Doppelzylinderschloß mit zahnstangenartig getriebenem Schubriegel |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT221978B (de) |
-
1961
- 1961-03-24 AT AT245061A patent/AT221978B/de active
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