AT221910B - Verfahren zur Herstellung von Kurbelwellen und Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von Kurbelwellen und Vorrichtung zur Durchführung des VerfahrensInfo
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Description
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Verfahren zur Herstellung von Kurbelwellen und Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens
EMI1.1
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Der rohrförmige Rohling 1 wird auf einen Dorn 2 mit kleinerem Durchmesser mit Hilfe von Hämmern
3 aufgeschmiedet, wobei die Breite der Hämmerbahn beispielsweise der Länge eines Kurbelzapfens 4 ent- spricht. Durch das Einstechschmieden verbleiben Abschnitte 7 grösseren Aussendurchmessers, die später zu den Kurbelwangen durch Biegen verformt werden. Der Rohling 1 ist während des Schmiedens zwischen zwei stirnseitigen Anschlägen verspannt, so dass ein axialer Materialfluss praktisch unterbunden ist. Die Folge davon ist eine exakte Formgebung, d. h. es tritt an den gefährdeten Übergangsstellen 10 keinerlei Materialschwächung, sondern unter Umständen sogar eine Verstärkung auf.
Selbstverständlich könnte auch mit Hämmern gearbeitet werden, die ein die Wangenabschnitte 7 umgreifendes Profil haben, in welchem Falle die Ausnehmung in der Hammerbahn exakter ausgefüllt wird.
Als Anschläge zur axialen Werkstückverspannung können gemäss Fig. 2 im einfachsten Fall ein Dornabsatz 13 einerseits und eine Überwurfhülse, die sich an einer auf das I ? omende aufgeschraubten Mutter 15 abstützt, anderseits dienen. Bei der Ausführung nach Fig. 3 trägt der Dorn 2 eine Anschlaghülse 16 und lagert mit seinem freien Ende in einem Gegenhalter 17, der hydraulisch entgegengedrückt wird. In Fig. 4 ist eine Schmiedemaschine in ihrer Gesamtheit dargestellt. Der Dorn 2 mit der Anschlaghülse 16 wird von einem Spannkopf 18 gehalten, der verschiebbar gelagert ist. Der Gegenhalter 17 ist mit dem Spannkopf 18 durch domparallele Stangen 19 verbunden, die den Schmiedekasten 20, in dem die Hämmer 3 mit ihrem Antriebsmechanismus untergebracht sind, gleitbar durchsetzen.
Bei der Spannkopf Verschiebung bewegt sich der Gegenhalter in gleichem Mass.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Verfahren zur Herstellung von Kurbelwellen, bei dem, ausgehend von einem zylindrischen Rohling, koaxial die Lager- und Kurbelzapfen und dazwischen Abschnitte grösseren Aussendurchmessers zur späteren Bildung der Kurbelwangen geschmiedet werden, nach Patent Nr. 208193, wonacheinrohrförmiger Rohling durch Rundschmieden über einen Dorn verformt wird und die Kurbelwangen nach Entfernen des Domes durch blosses Biegen der entsprechenden Abschnitte gebildet werden, dadurch gekennzeichnet, dass der Rohling (1) während des Schmiedens zwischen zwei Anschlägen (13, 14 bzw. 16,17) in Achsrichtung verspannt wird.
Claims (1)
- 2. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Schmiededom (2) als Anschläge einerseits einen Absatz (13) aufweist, anderseits eine sich zweckmässig an einer auf das Domende aufgeschraubten Mutter (15) abstützende Überwurfhülse (14) trägt.3. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Schmiededom (2) eine Anschlaghülse (16) durchsetzt und mit seinem freien Ende in einem Gegenhalter (17) lagert, der unter Hydraulikdruck steht oder mit dem Domhalter (18) bzw. der Anschlaghülse (16) über domparallele, gegebenenfalls den Schmiedekasten (20) durchsetzende Stangen (19) od. dgl. starr verbunden ist.
Priority Applications (2)
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Publications (1)
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| AT221910B true AT221910B (de) | 1962-06-25 |
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ID=25598904
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1959
- 1959-04-09 AT AT267959A patent/AT221910B/de active
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