DE663268C - Verfahren zum Herstellen von Schleudergussmuffenkokillen - Google Patents

Verfahren zum Herstellen von Schleudergussmuffenkokillen

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DE663268C
DE663268C DED72984D DED0072984D DE663268C DE 663268 C DE663268 C DE 663268C DE D72984 D DED72984 D DE D72984D DE D0072984 D DED0072984 D DE D0072984D DE 663268 C DE663268 C DE 663268C
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DE
Germany
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production
socket
workpieces
centrifugally cast
cast socket
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Expired
Application number
DED72984D
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English (en)
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Deutsche Eisenwerke AG
Original Assignee
Deutsche Eisenwerke AG
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Application granted granted Critical
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22DCASTING OF METALS; CASTING OF OTHER SUBSTANCES BY THE SAME PROCESSES OR DEVICES
    • B22D13/00Centrifugal casting; Casting by using centrifugal force
    • B22D13/10Accessories for centrifugal casting apparatus, e.g. moulds, linings therefor, means for feeding molten metal, cleansing moulds, removing castings
    • B22D13/101Moulds

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Forging (AREA)

Description

  • Verfahren zum Herstelled.vo'ü '##hleudergußmuffenkokillen Bei der Herstellung von Schleudergußmuffenkokillen aus vollen Blöcken verfuhr inan bisher derart, daß der den Schaft der Kokille bildende Teil des Blockes stärker und infolgedessen auf einen geringeren Durchmesser ausgeschmiedet wurde als das später den Mufienteil der Kokille bil-Aende Werkstückende. Diese Arbeitsweise bringt es mit sich, daß gerade diejenigen Stellen der Kokille, welche am empfindlichsten sind und welche beim Gebrauch am leichtesten und raschesten verschleißen, näm-]ich der Muffenteil und der übergangsteil zwischen Mufie und Schaft, eine geringere Durchschiniedung erfahren als der Schaft, so daß, verstärkt durch die beim Vergütungsvorgang gegebenenfalls auftretenden Werkstoffspannungen, die Haltbarkeit der Kokillen gerade an dieser am stärksten beanspruchten Stelle gegenüber dem Schaft vermindert ist.
  • Man hat auch schon Vorgeschlagen, die Schleudergußmufienkokillen aus einem dickwandigen Werkstück, und zwar aus einem dickwandigen Hohlkörper dadurch herzustellen, daß die Formgebung lediglich durch Verspannen des überschüssigen Werkstoffes erfolgt. Bei diesem Verfahren ist jedoch insbesondere die außenzuentfernende,abfallende Werkstoffmenge verhältnismäßig groß.
  • Gemäß der Erfindung wird daher vorgeschlagen, zur Herstellung von Schleudergußnitiffenkokillen als Ausgangswerkstücke volle Blockvorwerkstücke mit einem abgesetzt verdickt gegossenen Ende zu verwenden, aus denen die Muffenkokillen durch Ausschmiedung bzw. Pressung und nachfolgendes Einarbeiten der durchgehenden Schaft- und ern,eiterten Muffenbohrung sowie äußere Bearbeittnig beispielsweise durch Verspannung und gegebenenfalls daran anschließende Ver-"ütung hergestellt werden. Infolge des abge setzt verdickt gegossen-en Endes des Blockvorw,erkstückes erfolgt bei der Ausschmiedung ib eine gleichmäßige Verdichtung und Durcharbaitung des Werkstoffes an allen Stellen des Werkstückes, so daß sowohl der Werkstoff des verdickten Endes als auch der Werkstoff des abgesetzten Schaftes den gleichen Bearbeitungsgrad erfahren und mithin der Mufienteil sowie der übergangsteil zwischen Muffe und Schaft die gleiche Haltbarkeit besitzen wie der Schaftteil.
  • In der Zeichnung ist das neue Verfahren an einem Augfüht-ungsbeispiel dargestellt. Als Vorwerkstück dient ein in ausgezogenen Linien gezeichnetes volles Blockvorwerkstück i, welches ein abgesetzt verdickt gegossenes Ende 2 besitzt. Dieses Vorwerkstück wird durch Ausschmieden oder Pressen in die gestrichelt eingezeichnete Form 3 gebracht. Darauf wird die durchgehende Schaftbohrtirig 4 und die erweiterte Muffenbohrung 5 eingearbeitet. Nach der darauf gegebenenfalls stattfindenden Vergütung erfolgt das äußere überdrehen und innere Nacharbeiten der Bohrung, so daß die schraffiert dargestellte Schleudergußmuffenkokille entsteht.

Claims (1)

  1. PATENT AN SPRUCH: Verfahren zum Herstellen von Schleudergußmuffenkokillen aus vollen Blöcken, aus denen durch Ausschrnieden oder Pressen die Kokillenforin herausgearbeitet wird, worauf nötigenfalls eine Vergütung und Bearbeitung auf Maß erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß als Ausgangswerkstücke volle Blockwerkstücke mit einem derart abgesetzt verdickt gegossenen Ende benutzt werden, daß beim Ausschmieden bzw. Pressen dieser Blockwerkstücke zur Muffenkokillenform der Muffenteil und ,der Schaftteil etwa die gleiche Durchschmiedung erfahren.
DED72984D Verfahren zum Herstellen von Schleudergussmuffenkokillen Expired DE663268C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE748061C (de) * 1941-10-18 1944-10-25 Verfahren zur Herstellung von spannungsfreien staehlernen Schleudergusskokillen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE748061C (de) * 1941-10-18 1944-10-25 Verfahren zur Herstellung von spannungsfreien staehlernen Schleudergusskokillen

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