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Eggenzinke zum Ablassen von fliessendem Ammoniak
Die Erfindung bezieht sich auf eine Eggenzinke zum Ablassen von fliessendem Ammoniak, die einen
Zinkenkörper mit nach vom verjüngtem Querschnitt aufweist, auf dessen Rückseite ein Rohr zum Leiten des Ammoniaks befestigt ist.
Das Ablassen von fliessendem Ammoniak ist ein Düngungsverfahren, das in den letzten Jahren grosse Verbreitung gefunden hat, unter anderem weil es durch dieses Verfahren möglich ist, eine sehr gleichmä- ssige Streuung des Düngungsmittels zu erreichen, weil dieses nach dem Ablassen in die Gasphase übergeht und sich von der Furche, worin es abgelassen worden ist, zu den umliegenden Erdmassen verbreitet. Für die erfolgreiche Durchführung des Verfahrens ist es indessen Voraussetzung, dass die durch die Eggenzinke gebildete Furche, in welche das Ablassen stattfindet, unmittelbar danach mit Erde gedeckt wird, weil sonst das Ammoniak, allmählich wie es verdampft, in die Atmosphäre übergehen würde.
Bei den bisher bekannten Eggenzinken der beschriebenen Art wird das schnelle und wirksame Abdekken der Furche dadurch erschwert, dass die Eggenzinke die Neigung hat, die Erde in den Furchenwänden zusammenzupressen und zu glätten, so dass die Erde nicht mehr bestrebt ist zusammenzufallen, insbesondere wenn ein verhältnismässig feuchter oder steifer Erdboden vorliegt. Wenn eine bekannte Eggenzinke, z. B. mit flacher vorderer Leiste und einer weiteren Leiste zwischen dem Zinkenkörper und dem Ammoniakrohr, an den Furchenseiten sich vorbeibewegt und diese verdichtet, werden diese so weit auseinander gepresst, dass mit der vollständigen und augenblicklichen Schliessung der Furche nach dem Passieren des Ammoniakrohres nicht gerechnet werden kann. Ausserdem wird dabei ferner die Eggenzinke gleichzeitig selbst stark abgenutzt, so dass eine häufige Erneuerung erforderlich ist.
Die Erfindung bezweckt, diesen Mängeln abzuhelfen. Dies erfolgt dadurch, dass die die Vorderkante des Zinkenkörpers bildende Leiste ein keilförmiges Profil aufweist, das den Zinkenkörper an beiden Seiten überragt, und dass das den Ammoniak zuleitende Rohr unmittelbar hinter dem Zinkenkörper angeordnet ist.
Hiedurch wird erreicht, dass die Erde, sofort nachdem sie durch die an der Vorderkante angeordnete Leiste keilartig auseinandergepresst worden ist, wieder den Kontakt mit den Seitenflächen der Eggenzinke verliert und somit keinem Glätten unterworfen wird, sondern sofort wieder zusammenzufallen beginnt, so dass dieser Prozess schon in vollem Gange ist, wenn das Ammoniakrohr eintrifft, wodurch die Furche über dem abgelassenen Ammoniak sofort nach Passieren des Auslassrohres sehr schnell und wirksam vollständig geschlossen wird. Diese Wirkung ergibt sich somit aus der besonderen Profilform des erfindungsgemässen Werkzeuges.
Ferner wird die Abnutzung auf die vordere Leiste beschränkt, die einfach und billig ausgewechselt werden kann und die ferner, je nachdem die Abnutzung, die sich insbesondere am unteren Ende bemerkbar macht, vorschreitet, im Verhältnis zum Zinkenkörper nach unten vorgeschoben werden kann.
Dadurch lässt sich die Profilform im wesentlichen konstant halten.
Durch das Zuspitzen der Leiste an ihrem unteren Ende wird erreicht, dass die Eggenzinke leicht in die Erde hineingeführt werden kann, trotzdem sie übrigens, um eine genügende Festigkeit und Unterstützung des Ammoniakrohres zu erhalten, verhältnismässig grob sein muss. Wenn man nämlich die Leiste so einstellt, dass ihre Spitze über das untere Ende des Zinkenkörpers hinausragt, dringt die Spitze leicht in den Erdboden hinein und erleichtert dadurch das Einführen des Zinkenkörpersmit dem darauf sitzenden Ammoniakrohr.
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Mit besonderem Vorteil kann erfindungsgemäss der eigentliche Zinkenkörper eine im wesentlichen rechteckige Querschnittsform haben, während die Leiste einen Querschnitt eines im wesentlichen gleichschenkeligen Dreieckes mit der Grundlinie nach hinten aufweist. Durch die Ausbildung wird die beschriebene erdlockernde und verschleissvermindemde Wirkung auf besonders günstige Weise erzielt, und die durch Abnützung der Leiste verursachte Änderung der Zinkenform wird so klein wie möglich. Eine entsprechend günstige Ausbildung kann auch dadurch erreicht werden, dass der eigentliche Zinkenkörper in seiner Vorderkante eine Rille mit dreieckigem Querschnitt besitzt, während die Leiste einen viereckigen Querschnitt aufweist, der in die Rille passt, u. zw. so, dass eine der Ecken am Boden der Rille zu liegen kommt.
Das Zuspitzen der Leiste kann erfindungsgemäss zweckmässig so erfolgen, dass sie in einer sich nach hinten erstreckenden Schrägfläche endet, wobei dann der Zinkenkörper an seinem unteren Ende eine entsprechende, sichnach hinten erstreckende Schrägfläche aufweist, die sich über eine stumpfe Endfläche an die Vorderseite des Zinkenkörpers anschliesst. Hiedurch wird das Einführen der Eggenzinke in den Boden erleichtert, indem der Zinkenkörper mit seiner Schrägfläche unbeschwert in das von der Leiste vorbereite Loch eindringen kann.
Bei einer zweckmässigen Ausführungsform einer Eggenzinkenach der Erfindung ist mit dem Zinkenkörper ein Bügelstück verbunden, das die Leiste umschliesst und in dem eine Spannschraube vorgesehen ist, mittels der die Leiste fest am Zinkenkörper festlegbar ist. Um die Leiste gegenüber dem Zinkenkörper zu verschieben, genügt es, die genannte Spannschraube zu lösen und sie nach erfolgter Verschiebung der Leiste wieder anzuzieuen.
Eine genaue Führung der Leiste dem Zinkenkörper gegenüber kann bei der genannten Ausführungsform dadurch erreicht werden, dass über einen Teilbereich der Leiste um ihre beiden nach vom gekehrten Schrägflächen ein Führungsblech gelegt ist, das mit umgebogenen Kanten an den Seitenflächen des Zinkenkörpers anliegt. Es wird hiedurch ein sicheres Festhalten der Leiste in genau richtiger Lage an der Vorderkante des Zinkenkörpers erreicht, trotzdem für das Festhalten der Teile aneinander nur eine einzige Spannschraube verwendet wird.
Die Erfindung soll im folgenden an Hand der Zeichnung näher beschrieben werden. In dieser zeigt : Fig. 1 eine Eggenzinke gemäss der Erfindung in Seitenansicht, Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie TU-TRI der Fig. 1,
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eine abgeänderte Ausführungsform.
Die in der Zeichnung gezeigte Eggenzinke hat in bekannter Weise einen federnden Aufhängebügel l, der einen nach unten verlaufenden Schaftteil 2 trägt. An diesem ist mittels zweier Spannbügel 3 und 4 ein weiterer Schaftteil 5 befestigt, der unten mit einem Bügelstück 6 verbunden ist, das einen Zinkenkörper 7 trägt ; dieser ist am Boden des Bügels so angeschweisst ; dass er sich etwas in die Öffnung des Büge 1s hinein erstreckt. Längs der Vorderkante des Zinkenkörpers 7 ist eine Leiste 8 angebracht, die ebenfalls von den Schenkeln des Bügels 6 umfasst wird und mittels einer in dem Bügelkopf vorgesehenen Spannschraube 14 am Zinkenkörper 7 festgehalten wird.
Die Leiste wird mittels eines um die vorderen Schrägflächen der Leiste gelegten Führungsbleches 15, das mit umgebogenen, an den Seitenkanten des Zinkenkörpers 7 anliegenden Kanten 16 versehen ist, geführt.
Wie aus den Fig. 2 und 3 ersichtlich, hat der eigentliche Zinkenkörper 7 im wesentlichenrechteckigen Querschnitt, während die Leiste 8 einen Querschnitt in der Form eines gleichschenkeligen Dreieckes mit der Grundlinie nach hinten aufweist. Stattdessen kann, wie Fig. 4 zeigt, die Leiste 8 eine viereckige Querschnittsform haben, die in einer Rille mit dreieckigem Querschnitt in die Vorderfläche des Zinkenkörpers passt. Die Leiste ist unten mittels einer hintenliegenden Schrägfläche 9 zugespitzt, während der Zinkenkörper unten eine entsprechende hintenliegende Schrägfläche 10 aufweist, die sich jedoch nicht ganz bis zur Vorderseite des Zinkenkörpers erstreckt, sondern sich über eine stumpfe Endfläche 11 daran schliesst.
Auf der Hinterseite des Zinkenkörpers 7 ist das Rohr 13 angeschweisst, welches flüssiges Ammoniak in die von der Eggenzinke gebildete Furche leitet. Das Ammoniak wird durch einen Schlauch 17 dem Rohr 13 zugeführt. Das Rohr 13 ist innen mit einer isolierenden Futterung 18, z. B. in der Form eines Schlauches aus Polyäthylen oder einem ähnlichen Kunststoff, ausgekleidet, wodurch die Neigung zur Eisbildung am Zinkenkörper infolge des Kochens des durch das Rohr strömenden Ammoniaks herabgesetzt wird. Dies ist wichtig, weil etwaige Eisbildung am Zinkenkörper zur Bildung eines Blockes führen könnte, der sich über die Konturlinie der Eggenzinke hinaus erstrecken könnte, so nass er eine Glättung der Seitenwände der Furche bewirken würde, die den durch die Leiste erreichten Effekt wieder aufheben würde.
Durch Lösen der Spannschraube 14 wird es möglich, die Leiste 8 dem Zinkenkörper 7 gegenüber zu verschieben, und wenn die Leiste in die gewünschte neue Stellung nach vorn geschoben worden ist, kann
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sie wieder durch Anziehen der Spannschraube 14 in der neuen Lage gesichert werden.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Eggenzinke zum Ablassen von flüssigem Ammoniak, die einen Zinkenkörper mit nach vorn verjüngtem Querschnitt aufweist, an dessen Rückseite ein Rohr zum Zuleiten des Ammoniaks und an dessen Vorderseite eine Leiste befestigt ist, dadurch gekennzeichnet, dass die die Vorderkante des Zinkenkörpers (7) bildende Leiste (8) ein keilförmiges Profil aufweist, das den Zinkenkörper (7) an beiden Seiten überragt, und dass das den Ammoniak zuleitende Rohr (13) unmittelbar hinter dem Zinkenkörper (7) angeordnet ist.