AT221283B - Anlage zur Aufnahme von Elektrolyseöfen für die Herstellung von Aluminium - Google Patents

Anlage zur Aufnahme von Elektrolyseöfen für die Herstellung von Aluminium

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AT221283B AT175561A AT175561A AT221283B AT 221283 B AT221283 B AT 221283B AT 175561 A AT175561 A AT 175561A AT 175561 A AT175561 A AT 175561A AT 221283 B AT221283 B AT 221283B
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Aluminium Ind Ag
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  • Electrolytic Production Of Metals (AREA)
  • Vertical, Hearth, Or Arc Furnaces (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Anlage zur Aufnahme von Elektrolyseöfen für die Herstellung von Aluminium 
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 sich der Boden um die heissen Öfen frei ausdehnen kann. Dies ist für die Zonen zwischen benachbarten Öfen einer Reihe besonders wichtig, weil dort die höchsten Temperaturen ausserhalb der Öfen auftreten. 



   Die Unterstützung des anodischen Teiles der Öfen ist zwischen den Öfen einer Reihe und zwischen den durch deren Längsseiten gebildeten Fluchtlinien angeordnet, wo sie die Bedienung der Öfen von den
Längsseiten her nicht behindert. Vorzugsweise ist die Unterstützung im wesentlichen zwischen den durch die Längsseiten der Anoden 11 gebildeten Fluchtlinien angeordnet, so dass ein Krustenbrecher von einem
Ofen zum andern fahren kann, ohne dass sein Ausleger weggeschwenkt werden muss. Bei genügend langem   Auslegerkönnen auchdieKrusten andenStirnseiten vondenLängsseiten der Öfen   her eingebrochen werden. 



   Damit die Dilatationsmöglichkeit auch in der Unterstützung vorhanden ist, ist die Unterstützung in zwei Säulen 7 getrennt, die je auf einer Auskragung 6 stehen. Vorzugsweise sind zwischen zwei Öfen vier
Säulen angeordnet, je zwei zu einem Ofen gehörend und je zwei auf den voneinander getrennten Auskra- gungen 6   desHallenbodens stehend. Die Säulen   7 bestehen vorzugsweise aus armiertem Beton wie die Aus- kragungen des Hallenbodens, auf denen sie stehen. Zur Vermeidung von Kurzschlüssen zwischen zwei Öfen durch die Säulen und denHallenboden und zur Unterbindung von vagabundierenden Strömen sind die
Armierungen zwischen den Säulen und dem Boden in bekannter Weise elektrisch voneinander isoliert. 



   Eine solche Isolierung wird vorteilhaft auch zwischen den Armierungen anderer aneinanderstossender Beton- teile angebracht, z. B. zwischen den Konsolen und dem Fundament. 



   Die zwei auf der gleichen Auskragung stehenden Säulen 7 sind an ihrem oberen Ende je durch einen
Längsbalken 8 miteinander verbunden. Über die zwei Längsbalken 8 zwischen zwei Öfen sind an deren
Enden zwei Querbalken 9 gelegt, an denen der Anodenträger 10 aufgehängt ist. Zum Ausgleich von Wär- medehnungen liegt der Querbalken 9 mindestens auf dem einen Längsbalken 8 frei gleitend auf, ist aber gegen Abheben gesichert. 



   Die Anode 11 ist mittels der Stromzuführungsbolzen 12 am Anodenträger 10 aufgehängt. Der Anodenträger besteht vorzugsweise aus einer Aluminiumlegierung mit hoher Festigkeit und hoher elektrischer Leitfähigkeit und dient gleichzeitig als Stromleiter. Zu letzterem Zweck ist er über die an den Stirnseiten der Öfen angeordneten Leiter 13 mit den längsseits der Öfen auf den Konsolen 3 liegenden Sammelschienen 14   verbunden. Der Anodenträger   10 ist   über Spindeln   15 an den zu einem Ofen gehörenden Querbalken 9   aufgehängt,   so dass er mitsamt der Anode 11 gehoben und gesenkt werden kann. 



   Der Hallenboden besteht vorzugsweise aus einzelnen, voneinander getrennten, an Ort und Stelle betonierten Inseln 16 mit den Auskragungen 6 und zwischen diesen aufgelegten vorgefertigten Elementen 17, wie z. B. Betonplatten oder Gitterrosten. Diese Ausbildung ergibt neben dem Vorteil einer rationellen Arbeitsweise bei der Herstellung der erfindungsgemässen Anlage auch eine wirksame Unterbindung von vagabundierenden Strömen und die Verhinderung von Kurzschlüssen zwischen den Öfen, sofern die Elemente 17 mittels elektrisch isolierender Zwischenschichten zwischen die Inseln 16 gelegt sind. Die Dilatationsfuge zwischen zwei Auskragungen 6 kann durch eine elektrisch isoliert aufgelegte Platte überbrückt werden. 



   Die erfindungsgemässe Aufhängung des anodischen Teiles von Aluminium-Elektrolyseöfen kann sowohl   beiöfen   mit selbstbackendenAnoden als auch   bei Öfen mit vorgebranntenAnoden   verwendet werden. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Anlage zur Aufnahme von Elektrolyseöfen für die Herstellung von Aluminium, bei der die auf der Höhe des Hallenbodens mit ihren Längsachsen in geraden Reihen liegenden Ofenwannen auf unter Flur angeordneten Konsolen abgestützt sind, dadurch gekennzeichnet, dass für die Aufhängung des anodischen Teiles der Öfen zwischen den Öfen und zwischen den beiden durch die Ofenlängsseiten gebildeten Fluchtlinien mindestens zwei Säulen (7) angeordnet sind, die auf voneinander getrennten, von den Längsgängen der Ofenhalle   zwischend ! eöfenragenden, unterstützungsfreien   Auskragungen (6) des Hallenbodens stehen.

Claims (1)

  1. 2. Anlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen zwei Öfen in einer Reihe vier Säulen (7), je zwei zu einem Ofen gehörend, angeordnet sind, wobei je die zwei Säulen auf der gleichen Auskragung an ihrem oberen Ende durch einen Längsbalken (8) miteinander verbunden sind und über diese Längsbalken an deren Enden ein Querbalken. (9) gelegt ist, der mindestens auf einem Längsbalken frei gleitend aufliegt und den Anodenträger (10) trägt.
    3. Arlage nach Anspruch 1 oder 2. dadurch gekennzeichnet, dass die Säulen (7) zwischen den durch die Längsseiten der Anoden (11) gebildeten Fluchtlinien angeordnet sind.
    4. Anlage nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Konsolen (3) zur Abstützung der Ofenwannen unter Flur so angeordnet und ausgebildet sind, dass die mit seitlich vorspringenden Trägern (4) versehenen Ofenwannen in den Unterraum abgesenkt und weggefahren werden können. <Desc/Clms Page number 3>
    5. Anlage nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Armierungen zwischen den aus Beton bestehenden Säulen (7) und den Auskragungen (6) elektrisch voneinander isoliert sind.
    6. Anlage nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Hallenboden aus von- einander getrennten, an Ort und Stelle betonierten Inseln (16) mit den Auskragungen (6) und zwischen diesen aufgelegten vorgefertigten Elementen (17) besteht.
AT175561A 1960-03-29 1961-03-03 Anlage zur Aufnahme von Elektrolyseöfen für die Herstellung von Aluminium AT221283B (de)

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