AT221187B - Verfahren zur Herstellung einer Oxydkathode - Google Patents

Verfahren zur Herstellung einer Oxydkathode

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  Verfahren zur Herstellung einer Oxydkathode 
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung einer Oxydkathode, bei dem auf einem im wesentlichen aus Nickel bestehenden Träger eine Schicht aus Erdalkalikarbonaten angebracht wird, der eine Edelmetallverbindung zugesetzt ist. 



   Aus den ersten Jahrzehnten der Oxydkathoden ist es bekannt, dem Bedeckungsmaterial für Katho- den z. B. Ammoniumplatinchlorid zuzusetzen. Der Zusatz erfolgt im wesentlichen zwecks Verbesserung der elektrischen Leitfähigkeit der Oxydschicht. Hinsichtlich des damaligen Standes der Technik wurden die Eigenschaften von Oxydkathoden soviel verbessert, dass für die meisten normalen   Verstärketröhrsn   kein Bedarf an wesentlicher Verbesserung vorliegt. 



   Bei Kathoden, wie sie z. B. in Fernseh-Bildwiedergaberöhren verwendet werden, ist aber eine kontinuierliche Belastbarkeit mit hoher Stromdichte ein Wunsch, der nahezu von keinem einzigen billigen Kathodentyp erfüllt werden kann. 



   Bei einem Verfahren zur Herstellung einer Oxydkathode, bei dem auf einem im wesentlichen aus
Nickel bestehenden Träger eine Schicht aus Erdalkalikarbonaten angebracht wird, der eine Edelmetallverbindung zugesetzt wird, wird nach der Erfindung den Erdalkalikarbonaten eine geringe Silberkarbonatmenge zugesetzt und anschliessend wird die Kathode auf die übliche Weise bearbeitet. Der Zusatz erfolgt vorzugsweise durch gleichzeitigen Niederschlag von Erdalkalikarbonat und Silberkarbonat. 



   Mit gemäss dem Verfahren nach der Erfindung hergestellten Kathoden können während mehr als
1000 Stunden ununterbrochen Stromdichten von 1   A/cm2   und höher erreicht werden. Eine mögliche Erklärung könnte sein, dass das Silber in das Gitter der Erdalkalioxyde eingebaut wird, so dass in den   Koor-   nern eine derarrige Störung der Energiepegel auftritt, dass eine grössere Bariummenge als bei Abwesenheit dieser Störung adsorbiert werden kann. Infolge der verbesserten Adsorption des Bariums ist der Emissionsstrom grösser. 



   Die Erfindung wird an Hand des nachfolgend an Beispiels näher erläutert. 



   Auf normales Kathodennickel wird eine Schicht aus Barium-Strontium-karbonat (55-45%) gespritzt, mit dem   1û/o   Silberkarbonat niedergeschlagen wurde. Nach Montieren der Kathode in einer Röhre, Zersetzung der Karbonate und Formierung der Kathode wurden ausgezeichnete Charakteristiken erzielt. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Verfahren zur Herstellung einer Oxydkathode, bei dem auf einem im wesentlichen aus Nickel bestehenden Träger eine Schicht aus Erdalkalikarbonaten angebracht wird, der eine Edelmetallverbindung zugesetzt ist, dadurch gekennzeichnet, dass den Erdalkalikarbonaten eine geringe Menge an Silberkarbonat zugesetzt wird und anschliessend die Kathode auf die übliche Weise bearbeitet wird. 

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Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die zugesetzte Menge an Silberkarbonat annähernd 10/0 beträgt.
    3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Zusatz durch gleichzeitigen Niederschlag von Erdalkalikarbonat und Silberkarbonat erfolgt. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT596260A 1959-08-06 1960-08-03 Verfahren zur Herstellung einer Oxydkathode AT221187B (de)

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