AT22105B - Kippbarer Munitionswagen. - Google Patents

Kippbarer Munitionswagen.

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AT22105B
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Kippbarer Munitionswagen. 



   Die Erfindung bezieht sich auf kippbare Munitionswagen und besteht in der eigenartigen Anordnung eines Mannschaftssitzes am Wagenkasten. 



   Auf der Zeichnung ist ein   Ausftihrungsboispiel   der Erfindung dargestellt, und zwar zeigt
Fig. 1 eine Seitenansicht des in aufgeprotzter Stellung befindlichen   Munitionswagcns,  
Fig. 2 die   zugehörige   Oberansicht,
Fig. 3 eine   Hinteransicht   des in Kippstellung befindlichen Munitionswagens,
Fig. 4 die zugehörige Seitenansicht. 



   A ist der zur Aufnahme der Munition dienende Wagenkasten, an dessen Seiten- 
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 der Wagenkasten in der Kipp- bezw. Gefechtsstellung (Fig. 3 und 4) des Wagens auf den   Erdboden stützt. Der Wagenkasten   ist auf der in   der FahrtsteHung   (Fig. 1 und 2) oben   liegenden Seite   durch eine Tür geschlossen, deren Flügel G durch Scharniere J mit dem 
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 eigentlicher Sitz. Jede der Armsttitzen   J1 trägt   ein Auge h2 (Fig. 1 und 4), welches einen   drehbolzen nul   (Fig. 1 und 4) aufnimmt, der in einem am Wagenkasten befestigten   layer as   (Fig. 2) ruht.

   Die Anordnung des Mannschaftssitzes in bezug auf den Wagenkasten ist so   getroffen,   dass der eine Schenkel des Winkeleisens M in der in Fig. 1 und 2 wiedergegebenen Stellung des Sitzes auf den Türflügeln   ( ; aufliegt   und der Sitz aus dieser Stellung   um   die Achse der Bolzen al in din in Fig. 3 und 4 wiedergegebene Stellung umgelegt werden kann. Auf den Türflügeln G, und zwar in der Nähe der Scharnierseiten sind Drehriegel P angeordnet, die bei der in Fig. 1   und 2 dargeste ! iten Lage der   einzelnen Teile mit einer Nase p1 (Fig. 1 und 4) den auf den Türflügeln aufliegenden Schenkel des 
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 besonderer Verschluss für die Wagenkastentür wird somit infolge dieser Anordnung ent-   behrtich.   

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   Um don Wagen in die Kipp- bezw. Gefechtsstellung zu bringen, löst man nach Abprotzen des Wagens zunächst den   Schlüssolbotzen D   und kippt dann den Wagenkasten 
 EMI2.1 
   legen sich die. Tragbäume B mit der Strebe C nach unter um, so dass sich die Protz- öse b1 auf den Erdboden stützt. Nunmehr erfasst man die Drehriegel P, dreht sie um 900   nach unten, klappt den Sitz in die aus Fig. 8 und 4 ersichtliche Lage, in welcher die Rückenlehne K an dem Rande des Fussbleches E anliegt und öffnet die Wagenkastentür   a.   



   In dieser Lage vergrössert die Platte   N   des Mannschaftssitzes den durch die Bodenwand und die jetzt nach oben gerichtete Vorderwand des Wagenkastens gegen frontales Feuer gedeckten Raum, so dass auch die Köpfe der im   feindlichen Feuer   den Raum hinter dem Munitionswagen einnehmenden Bedienungsmannschaft wirksam geschützt sind. 



   Wenn man den Sitz aus der in Fig. 3 und 4 wiedergegebenen Lage soweit zurückschwenkt, dass er auf den   Tlirflügeln G   aufliegt, so bietet die Platte N der Bedienungmannschaft Schutz gegen   stei ! einfüllende Sprengstücke.   



   Sieht man den Schutz, welchen das Sitzkissen allein zu bieten vermag, als'ausreichend au, so kann die Platte N des Sitzes in Wegfall kommen. Das Sitzkissen müsste in diesem Falle beispielsweise an dem durch das Winkeleisen M und die   Seite/   der Armstützen H gebildeten Rahmen durch Riemen befestigt werden. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : 
1. Kippbarer Munitionswagen, dadurch gekennzeichnet, dass mit dem Wagenkasten ein. Mannschaftssitz derartig verbunden ist, dass er in zwei Lagen gebracht werden kann, in deren einer seine Sitzplatte auf der geschlossenen Kastentür aufliegt, während sie in der anderen Lage und bei gekipptem Wagen den durch den Kastenboden gegen frontales Feuer gedeckten Raum vergrössert.

Claims (1)

  1. 2. Ausführungsform des Munitionswagens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Sitzplatte durch ein Sitzkissen ersetzt ist.
AT22105D 1905-04-17 1905-04-17 Kippbarer Munitionswagen. AT22105B (de)

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AT22105T 1905-04-17

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AT22105B true AT22105B (de) 1905-11-10

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ID=3530049

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