DE153545C - - Google Patents
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- DE153545C DE153545C DENDAT153545D DE153545DA DE153545C DE 153545 C DE153545 C DE 153545C DE NDAT153545 D DENDAT153545 D DE NDAT153545D DE 153545D A DE153545D A DE 153545DA DE 153545 C DE153545 C DE 153545C
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- NRTLIYOWLVMQBO-UHFFFAOYSA-N 5-chloro-1,3-dimethyl-N-(1,1,3-trimethyl-1,3-dihydro-2-benzofuran-4-yl)pyrazole-4-carboxamide Chemical compound C=12C(C)OC(C)(C)C2=CC=CC=1NC(=O)C=1C(C)=NN(C)C=1Cl NRTLIYOWLVMQBO-UHFFFAOYSA-N 0.000 claims description 4
- 229910000831 Steel Inorganic materials 0.000 claims description 3
- 239000010959 steel Substances 0.000 claims description 3
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F41—WEAPONS
- F41A—FUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
- F41A9/00—Feeding or loading of ammunition; Magazines; Guiding means for the extracting of cartridges
- F41A9/87—Ammunition handling dollies or transfer carts
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Special Wing (AREA)
Description
eftigfc bet cUxivvi-i-t-i'tmcj Ij
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung bezieht sich auf Munitionswagen bezw. Protzen und bezweckt, die Tür
des Wagen- bezw. Protzkastens derartig einzurichten, daß sie der Bedienungsmannschaft
als Schutzschild gegen frontales und seitliches Feuer dienen kann.
Dieser Zweck wird der Erfindung gemäß dadurch erreicht, daß der Wagen- bezw. Protzkasten
mindestens eine aus Stahlblech her-
gestellte Tür von ! I-förmigem Querschnitt
besitzt, welche derartig am Wagen- bezw. Protzkasten angelenkt ist, daß der Steg die
Kastenöffnung abzudecken vermag und die Schenkel bei geöffneter Tür als Seitenschutz-Schilde
dienen.
In der Zeichnung sind drei Ausführungsbeispiele eines mit einer derartigen Tür ausgerüsteten
Munitionswagens veranschaulicht, und zwar zeigen
Fig. i, 5 und 10 je eine Ausführungsform
bei geschlossener Tür in einer Seitenansicht, teilweise im Schnitt.
Fig. 2 ist eine der Fig. 1 entsprechende Darstellung bei geöffneter Tür.
Fig. 3 ist die der Fig. 1 entsprechende Hinteransicht des Munitionswagens und
Fig. 3 ist die der Fig. 1 entsprechende Hinteransicht des Munitionswagens und
Fig. 4 die zugehörige Oberansicfat.
Fig. 6 und 7 sind der Fig. 5 entsprechende Darstellungen bei geöffneter Tür.
Fig. 8 ist die der Fig. 5 entsprechende Hinteransicht des Munitionswagens und
Fig. 8 ist die der Fig. 5 entsprechende Hinteransicht des Munitionswagens und
Fig. 9 die zugehörige Oberansicht.
Fig. Ji ist eine der Fig. 10 entsprechende
Darstellung bei geöffneter Tür und
Fig. 12 die zugehörige Hinteransicht des
Munitionswagens.
Der Munitionswagen besteht im wesentlichen aus dem Wagenkasten A, welcher zur
Aufnahme der Munition dient und hinten durch eine Tür geschlossen ist, ferner dem
durch die Kastenträger C und die Tragbäume D gebildeten Gestell, der Achse E, den
Rädern F, dem Fußbrett G und dem Sitz. Letzterer wird durch die Decke H (Fig. 4
und 9) des Wagenkastens, die Seitenlehnen K und die Rückenlehne Mgebildet. Die Lehnen K
sind an den Längsseiten der Wagenkastendecke befestigt und mit je einem Handgriff /
ausgerüstet.
Der Beschreibung der Bauart und Anordnung der Wagenkastentür wird die in den
Fig. I, 5 und 10 wiedergegebene Stellung zugrunde gelegt. Bei sämtlichen Ausführungsformen ist die Tür des Wagenkastens aus
Stahlblech hergestellt, um der Bedienungsmannschaft im feindlichen Feuer als Schutzschild
dienen zu können.
Nach Fig. I bis 4 besteht die Wagenkastentür aus einem einzigen Flügel NN1 JV2,
welcher LJ-förmigen Querschnitt besitzt und auf dem hinteren Rahmen αl des Wagenkastens
durch Scharniere B derartig befestigt ist, daß er aus der in Fig. I, 3 und 4 veranschaulichten Stellung in der Richtung des
Pfeiles χ (Fig. 1) in die durch Fig. 2 wiedergegebene Stellung umgelegt werden kann.
Der Steg N der Tür, welcher den Wagenkasten verschließt und ,hierbei an einem
äußeren Flansch α2 des Rahmens al anliegt,
ist unmittelbar über den Scharnieren B mit einem rechteckigen Ausschnitt versehen, um
das Umlegen der Tür zu ermöglichen. Die Schenkel JV1 JV2 der Tür, welche infolge der
Anbringung dieses Ausschnittes im Steg JV der Tür höher sind als der volle Teil des
Steges, ragen bei geschlossener Tür nach vorn in den Raum zwischen den Rädern .F
ίο und dem Wagenkasten A, während sie bei
geöffneter Tür (Fig. 2) nach hinten gerichtet sind und die im feindlichen Feuer den. Raum
hinter dem Munitionswagen einnehmende Be-. dienungsmannschaft gegen seitliches Feuer
schützen. In dieser Stellung der Tür befindet sich der volle Teil ihres Steges JV über dem
Wagenkasten, so daß er der Bedienungsmannschaft Schutz gegen frontales Feuer bietet. Die Tür kann in der geschlossenen
ao Stellung in beliebiger Weise mit dem Wagenkasten verriegelt werden. Um die Tür in
der geöffneten Stellung festlegen zu können, sind beispielsweise an ihrem Steg zwei Ösen na.
und an den Stirnseiten der Rückenlehne ''M in der Bahn dieser Ösen Haken m1 angebracht.
Das Umlegen der Tür aus der geöffneten in die geschlossene Stellung erfolgt
in der Richtung des Pfeiles χ 1 (Fig. 2).
Die in Fig. 5 bis 9 veranschaulichte Ausführungsform unterscheidet sich von der eben beschriebenen im wesentlichen nur dadurch, daß außer der Tür JVJV1 JV2 eine zweite Tür P P1 P2 mit l_!-förmigem Querschnitt vorgesehen ist, deren Schenkel P1P2 jedoch dieselbe Höhe besitzen wie ihr Steg P. Die Tür PP1 P2 ist unmittelbar unter dem Rahmen αJ des Wagenkastens A an den
Die in Fig. 5 bis 9 veranschaulichte Ausführungsform unterscheidet sich von der eben beschriebenen im wesentlichen nur dadurch, daß außer der Tür JVJV1 JV2 eine zweite Tür P P1 P2 mit l_!-förmigem Querschnitt vorgesehen ist, deren Schenkel P1P2 jedoch dieselbe Höhe besitzen wie ihr Steg P. Die Tür PP1 P2 ist unmittelbar unter dem Rahmen αJ des Wagenkastens A an den
; Kastenträgern C und den Tragbäumen D
durch Scharniere B1 (s. auch Fig. 8) derartig befestigt, daß sie aus der in Fig. 5, 8.und 9
veranschaulichten Stellung in die Stellung nach Fig. 6 und 7 heruntergeklappt werden
kann. Die Schenkel P1P'2 dieser Tür haben
einen größeren Abstand voneinander als die Schenkel der Tür JV JV1 JV2 und ragen, wenn
beide Türen geschlossen sind (Fig. .5, 8 und 9), nach vorn in den Raum zwischen den Rädern F
'■ und den Schenkeln' der Tür JVJV1JV2. Bei
geöffneten Türen (Fig. 6 und-7) sind die
Schenkel P1 P'2 nach hinten gerichtet, so daß sie der Bedienungsmannschaft Schutz gegen
seitliches Feuer bieten können. Der Steg P der TUrPP1P2 überdeckt bei geschlossenen
Türen den Steg JV der Tür JVJV1 JV2 und
schützt, wenn die Türen geöffnet sind, die Bedienungsmannschaft gegen frontales Feuer.
Das öffnen der Türen erfolgt in der Weise,
·'■■' daß zunächst die Tür PP1P2 heruntergeklappt
und dann die Tür JVJV1JV2 in der
Richtung des Pfeiles χ (Fig. 5) in die in Fig. 6 oder 7 wiedergegebene Stellung umgelegt
wird, in welcher sie der Bedienungsmannschaft Schutz gegen frontales und seitliches
Feuer bietet. Das Schließen der Türen geschieht in umgekehrter Reihenfolge und Drehrichturig. Um die Türen in den in der
Zeichnung wiedergegebenen Stellungen festlegen zu können, ist folgende Einrichtung
getroffen. An der Außenfläche der Schenkel der Tür PP1P'2 ist je ein Lappen ρΆ befestigt,
welcher mit einem Loche p4 (Fig. 8) versehen ist. In der Bahn dieser Lappen ist
an der Außenfläche der Kastenträger C je ein rechtwinklig abgekröpftes Blech c1 angenietet,
dessen nach außen gerichteter Schenkel ein Loch c2 (Fig. 5 bis 7) besitzt.
Ferner sind in den Schenkeln der Tür JV JV1 JV2
je zwei Löcher ni vorgesehen. Die Löcher c2
und M* sind derartig angeordnet, daß sie mit dem Loche ρi der Lappen j?3 zur Deckung
gebracht werden können. Infolgedessen können die Türen mittels zweier Schlüsselbolzen S
(Fig. 8 und 9), welche in die Löcher p4-und-c2
bezw. 724 eingeführt werden, sowohl in der geschlossenen als auch in der geöffneten
Stellung festgelegt werden.
Anstatt durch die vorstehend beschriebene Doppeltür kann man unter Beibehaltung aller
übrigen Einzelheiten die Kastenöffnung auch durch eine einfache zweiflügelige Tür ab- go
schließen, indem man die Höhe der Stege JV und P derart bemißt, daß jeder Steg die
Kastenöffnung je zur Hälfte bedeckt.
Die in Fig. 10 bis 12 dargestellte Ausführungsform
unterscheidet sich von der eben beschriebenen im wesentlichen nur dadurch,
daß außer den Türen JVJV1JV2 und PP1P'2
mit I I-förmigem Querschnitt zwei platten-
förmige Türflügel QQ1 vorgesehen sind und
die Schenkel der Tür JVJV1 JV2 dieselbe Höhe
besitzen wie der Steg dieser Tür. Die Türflügel Q. Q.1 sind an den senkrechten Seiten
des Wagenkastenrahmens a1 durch Scharniere
B2 derartig befestigt, daß sie aus der in Fig. 10 veranschaulichten-Stellung in die
Stellung nach Fig. 11 und 12 umgelegt werden können, in welcher sie der Bedienungsmannschaft
Schutz gegen seitliches Feuer bieten. Bei geschlossenen Türen (Fig. 10)
liegen die Flügel Q. Q.1 an den Rahmen a1
an; sie werden in dieser Stellung von dem Stege JV der Tür JVJV1JV2 überdeckt, der
seinerseits wieder von dem Stege P der Tür P P1 P2 überdeckt wird. Das Öffnen der
Türen erfolgt in der Weise, daß zunächst die Tür PP1P2. nach unten, sodann die
Tür JVJV1JV2 nach oben geklappt wird und
schließlich die . Flügel QQ.1 so weit nach
außen geschwungen werden, daß sie parallel zu den Schenkeln der Türen JV JV1 JV2 und
P P1 P2 verlauf en. Das Schließen der Türen geschieht in umgekehrter Reihenfolge und
Drehrichtung. In der geschlossenen Stellung werden die Türen durch dieselben Mittel gehalten,
wie sie zu dem gleichen Zwecke bei . der zweiten Ausführungsform vorhanden sind.
Um die geöffneten Türen durch Schlüsselbolzen S und T (Fig. Ί2) starr miteinander
verbinden zu können, ist auf der Außenfläche der Schenkel der Tür N N1 N'2 je ein
mit einem Loch «6 (Fig. io und 12) versehener
Lappen n" befestigt; ferner sind in den Flügeln QQ1 je zwei Löcher ^2 vorgesehen,
welche derartig angeordnet sind, daß sie paarweise mit dem Loche ρ * der Lappen ρΆ
bezw. dem Loche na der Lappen nr° zur
Deckung gebracht werden können. Die dargestellte Anordnung der Türen gestattet auch,
daß man die Tür NN1N'2 in eine solche
Lage bringt, in welcher ihr Steg N auf der oberen Kante der geöffneten Türflügel Q. Q.1
ruht und infolgedessen der Bedienungsmannschaft Schutz gegen von oben einfallende
Sprengstücke oder dergl. bietet.
In gleicher Weise läßt sich die Erfindung auch auf Protzen anwenden. Letztere unterscheiden
sich von den Munitionswagen der vorliegenden Art im wesentlichen nur dadurch, daß an Stelle der Tragbäume D des Gestelles
die Protzarme mit Deichsel treten und daß am Gestell ein Protzhaken R (Fig. 1, 5
und 10) sitzt. Bei den in Fig. 5 bis 12 veranschaulichten
Ausführungsformen müßte dann der Steg P der Tür PP1 P2 mit einem Ausschnitt
für den Protzhaken versehen sein.
Claims (4)
1. Munitions wagen bezw. Protze, dadurch
gekennzeichnet, daß der Wagenbezw. Protzkasten mindestens eine aus
Stahlblech hergestellte Tür (N N1 N'2) von
I !-förmigem Querschnitt besitzt, welche
derart am Wagen- bezw. Protzkasten angelenkt ist, daß der Steg (N) die Kastenöffnung abzudecken vermag und die
Schenkel (N1 N2J bei geöffneter Tür als
Seitenschutzschilde dienen.
2. Ausführungsform des Munitionswagens bezw. der Protze nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß die Schenkel der Wagen- bezw. Protzkastentür höher sind als der Steg der Tür.
3. Ausführungsform des Munitionswagens bezw. der Protze nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß die Tür aus
zwei Flügeln von | !-förmigem Quer-
schnitt besteht.
4. Ausführungsform des Munitionswagens bezw. der Protze nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß zwei Türen (NN1N'2 und PP1P'2) vorgesehen sind,
welche, wenn sie geschlossen sind, einander mit ihren Stegen (N P) überdecken.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH30598T | 1904-03-10 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE153545C true DE153545C (de) |
Family
ID=4247689
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT153545D Active DE153545C (de) | 1904-03-10 |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH30598A (de) |
| DE (1) | DE153545C (de) |
-
0
- DE DENDAT153545D patent/DE153545C/de active Active
-
1904
- 1904-03-10 CH CH30598A patent/CH30598A/de unknown
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| CH30598A (de) | 1905-01-15 |
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