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Vorrichtung zum Mischen zweier Flüssigkeiten
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14 weist eine kreisbogenförmige Öffnung 19 auf, deren Form jener der Mündungen 20 der Kanäle 8,9 in den Wänden 18 entspricht. Die in den Flanschen 13 und 14 vorgesehenen Öffnungen 19 sind gegeneinan- der versetzt, so dass die Mündung 20 am Einlass des Kanales 9 von einem Teil des Flansches 14 geschlos- sen ist, wenn die Öffnung 19 des Flansches 13 genau mit der Mündung 20 am Einlass des Kanales 8 über- einstimmt (Fig. 2), Diese Öffnungen 19 und 20 bilden also die Durchlässe mit zueinander entgegengesetzt veränderlichem Querschnitt.
Bringt man den Drehschieber 5 in eine bestimmte Winkelstellung, kann man auf diese Weise eine
Mischung der beiden Flüssigkeiten, die durch die Durchlässe mit veränderlichem Querschnitt fliessen, in jedem gewünschten Mengenverhältnis erzielen. Die Kanäle 8 und 9 (Fig. l) munden in die Mischkam- mer 12 über eine gemeinsame, durch die Zwischenwand 22 getrennte Öffnung 21. Diese gemeinsame Öff- nung 21 bildet den Sitz eines Ventiles 23, das mit einer Dichtung 24 versehen ist. Das Ventil 23 wird von einer Hülse 25 geführt, die in das Mittelstück des Drehschiebers 5 eingeschraubt ist. Die Hülse 25 trägt eine Achse 26, auf deren Ende 27 ein Betätigungsgriff 28 befestigt ist, mit dem die Achse 26 gedreht werden kann.
Die Achse 26 ist mit einem Bolzen 29 mit Innengewinde kraftschlüssig verbunden, in dem eine mit dem Ventil 23 kraftschlüssig verbundene Spindel 30 eingeschraubt ist. Das Ventil 23 weist ausserdem einen Sporn 31 auf, der in einer Nut 32 der Hülse 25 geführt ist. Jede Drehbewegung des Betätigungsgrif- fes 28 in der einen oder andern Richtung bewirkt eine achsgleiche Verschiebung des Ventiles 23 im Sinne einer Entfernung von oder eine Annäherung an den Sitz 21, je nachdem, ob eine Verminderung oder eine Verstärkung des Mischf1üssigkeitsabflusses aus dem Auslass 4 gewünscht wird. Die gemischten Flüssigkeiten fliessen aus der Mischkammer 12 durch einen Kanal 33 und erreichen über eine Hohlkehle 34 einen Sammler 35, der oberhalb des Auslasses 4 angebracht ist.
Dichtungsringe 87 sind zwischen den Drehschieber 5 und der Innenwand des Gehäuses 1 eingeschoben, um die Dichtigkeit der verschiedenen Kanäle im Inneren des Gerätes zu gewährleisten.
Das Gehäuse 1 weist in seinem Mittelteil eine längliche Öffnung 36 auf, welche die Hülse 25 durchsetzt. Die Öffnung 36 ist gross genug bemessen, um die Verschiebung des Betätigungsgriffes 28 in der Richtung des in Fig. 2 dargestellten Pfeiles 37 zu gestatten. Die Winkelstellungen der Öffnungen 19 und 20 in bezug auf die Hülse 25 sind derart, dass-wenn die Hülse 25 gegen ein Ende der Öfinung 36 stösst-einer der Durchlässe mit veränderlichem Querschnitt 19 und 20 vollständig geöffnet und der andere vollständig geschlossen ist.
Wenn also der Betätigungsgriff 28 dahin geführt wird, dass sich die Hülse 25 in der Mitte der Öffnung 36 befindet, was durch Merkzeichen 38 (Fig. 3) angegeben wird, so haben die Durchlässe 19 und 20 denselben Querschnitt, so dass sich eine Mischung von 50% von jeder der in die Stutzen 2 und 3 fliessenden Flüssigkeiten ergibt.
Die Mischung der beiden Flüssigkeiten, die an den Stutzen 2 und 3 eintreten, kann in jedem ge- wünschten Mengenverhältnis erzielt werden, indem die eine entsprechende Winkelstellung des Betätigungsgriffes 28 in bezug auf die Öffnung 36 gewählt wird. Hiefür können Merkzeichen entweder auf dem Drehschieber 5 oder auf dem Gehäuse 1 angebracht werden, um das entsprechende Mischverhältnis sichtbar zu machen.
In der in Fig. 3 veranschaulichten Ausführungsform wurden Merkzeichen 39 und 40, die im allgemeinen dreieckig und z. B. verschiedenfarbig sind, auf der Aussenwand des Drehschiebers 5 angebracht. Diese dreieckförmigen Merkzeichen erscheinen je nach der Winkelstellung des Drehschiebers 5 in bezug auf das Gehäuse 1 in verschiedenen Ausmassen, da ja ein Teil jedes dieser Merkzeichen 39 und 40 vom Gehäuse 1 verdeckt werden kann. Je grösser also eines der Merkzeichen 39 oder 40 in der Öffnung 36 ist, desto stärker ist der ihm entsprechende Flüssigkeitsanteil in der ans dem Auslass 4 fliessenden Mischung vorhanden.
Fig. 2 zeigt, dass die Stutzen 2 und 3 durch Formstücke gebildet sind, die es zulassen, das Gerät entweder an einer senkrechten Wand 41 oder auf einem waagrechten Träger 42 anzubringen. Es genügt, die die Stutzen 2 und 3 bildenden Formstücke in bezug auf das Gehäuse 1 um 1800 zu drehen, um entweder die eine oder die andere der in Fig. 2 veranschaulichten Montagestellungen zu erhalten.
Das gemäss den Fig. 1 bis 3 beschriebene Gerät wird folgendermassen verwendet : Soll kein Ausfluss von Flüssigkeit aus dem Auslass 4 erfolgen, so wird der Betätigungsgriff 28 im Uhrzeigersinn gedreht, um das Anlegen des Ventiles 23 gegen den Sitz 21 zu erhalten. Wünscht man eine Mischung von zwei Flüssigkeiten, die über die Stutzen 2 und 3 in einem bestimmten Mengenverhältnis zufliessen, so verschiebt man den Drehschieber 5 winkelig zum Gehäuse 1, indem man auf den Betätigungsgriff 28 einwirkt, damit die Mischung im gewünschten Mengenverhältnis erhalten wird Man braucht dann nur am Griff 28 zu drehen, um die Entfernung des Ventiles 23 vom Sitz 21 zu erreichen, und erhält so die Mischung der beiden Flüssigkeiten, die über die Kanäle 8 und 9 in die Kammer 12 fliessen,
wobei die erzielte Mischung in einer
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Ausflussmenge, die durch das Ausmass der Öffnung des Ventiles 23 gegenüber seinem Sitz 21 bestimmt wird, durch den Anlass 4 ausfliesst. Es kann also die Wahl eines bestimmten Mengenverhältnisses der beiden Flüssigkeiten sowie die Wahl der Ausflussmenge aus dem Anlass 4 gleichzeitig gesteuert werden, indem man den Betätigungsgriff 28 handhabt.