AT221026B - - Google Patents

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AT221026B
AT221026B AT491360A AT491360A AT221026B AT 221026 B AT221026 B AT 221026B AT 491360 A AT491360 A AT 491360A AT 491360 A AT491360 A AT 491360A AT 221026 B AT221026 B AT 221026B
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manure
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AT491360A
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Becker-Pruente G. M. B. H.
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Dungförderanlage 
Die Erfindung bezieht sich auf maschinelle Anlagen zum Wegfördern von Dung, vorzugsweise un- mittelbar aus dem Stall, und Abwerfen des Dunges auf einen Dunghaufen, der in einem späteren Zeit- punkt weggeladen wird. 



   Es sind zahlreiche Konstruktionen von solchen Dungförderanlagen bekannt, deren zweckmässigste mit einer endlosen Kratzerkette arbeitet, die über die Kotplatte rückwärts der Viehstände läuft und ausserhalb des Stalles in einer Schleife durch eine ansteigende, von einem Ausleger getragene Rinne geführt ist, deren Boden zum Zwecke der Verteilung des Dunges an beliebigen Stellen ausklappbar ausgebildet ist. 



   Bei diesen bekannten Konstruktionen ist es jedoch an sich nicht möglich, wie das grundsätzlich bei Dungförderern mit voneinander unabhängigem Fördermittel für den im Stall verlegten horizontalen Bereich und den ansteigenden Bereich der Förderanlage bekannt ist, den ausserhalb des Stalles liegenden, ansteigenden. Bereich in der horizontalen Richtung verschwenkbar auszubilden. 



   Die Möglichkeit, eine einzige durchgehende Kratzerkette für den horizontalen und den ansteigenden Bereich der Anlage zu ver-wenden, wird gemäss der Erfindung durch eine neuartige Führung der Kratzerkette an der Übergangsstelle zwischen dem horizontal verlegten Bereich und dem Ausleger gelöst, durch welche die relative Längenänderung der beiden Trümer der Kratzerkette bei solchen Verschwenkungen ausgeglichen wird und derart die Kettenspannung in jeder Schwenkstellung die gleiche bleibt. 



   Gemäss der Erfindung wird die Kratzerkette um ein auf der Schwenkachse des Auslegers lose sitzendes Kettenrad von wesentlich grösserem Durchmesser, als dem normalen Abstand der beiden Kettentrümer voneinander entspricht, geführt, durch welches also beide Trümer örtlich auseinandergespreizt werden. An dieses Kettenrad wird das innenliegende Kettentrum durch beiderseits des Kettenrades angeordnete Rollen angelegt, von welchen die eine an dem ortsfesten Teil der Anlage und die andere auf dem Ausleger befestigt ist. Der Durchmesser des Kettenrades muss ein. Vielfaches des Durchmessers dieser Rollen betragen. 



   Durch diese Anordnung wird, wie eine einfache Überlegung ergibt, die bei der Verschwenkung des Auslegers erfolgende Verlängerung des aussenliegenden Trums der Kette durch gleichzeitige Verlängerung des innenliegenden Trums ausgeglichen und deshalb die Verschwenkung des Auslegers in der horizontalen Ebene in keiner Stellung desselben etwa durch Rücksichtnahme auf Längenänderungen der Kratzerkette erschwert bzw. begrenzt.

   Vielmehr ändert sich beim seitlichen Verschwenken des Auslegers lediglich die Grösse des Umschlingungswinkels, u. zw. von der mit dem anschliessenden Teil des Förderers fluchtenden Stellung des Auslegers, in welcher im Leertrum die Kette glatt durchläuft, anderseits aber im Fördertrum durch die beiden kleinen Rollen der grösste Umschlingungswinkel auf dem Kettenrad gebildet wird, bis zu einer entgegengesetzten Endstellung des Auslegers, die durch die Grösse des Kettenrades bestimmt ist und maximal bis zur rechtwinkligen Abwinkelung gehen kann. 



   Der Ausleger ist als solcher auf einem ortsfesten Kugeldrehkranz oder Zapfen gelagert. 



   Der Ausleger kann gleichzeitig in an sich bekannter Weise höhenverstellbar ausgebildet sein, jedoch verbleibt er in der Regel während des Aufbaues des Dunghaufens immer in der gleichen Höhen- 

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 lage. 



   Der Antrieb für die Kratzerkette ist am Kopf des Auslegers angeordnet und gemäss einem besonde- ren Merkmal der Erfindung mit einer federnd wirkenden Spannvorrichtung für die Kratzerkette kombi-   niert,   die zweckmässig nach dem Prinzip eines Wagenhebers aus der Entfernung bedienbar ist. 



   Ein besonderes Merkmal der Erfindung besteht ferner in der konstruktiven Gestaltung des ver- schwenkbaren Auslegers, durch welche mit geringstem Materialaufwand eine ausgesprochen gute Sei- tensteifigkeit des Auslegerkörpers als solchen unter gleichzeitig vorteilhafter   Unterbringungsmöglichkeit   der beiden Trümer der Kratzerkette erzielt wird. 



   Das wird gemäss der Erfindung dadurch erzielt, dass die nach dem Baukastensystem fachwerkartig zusammengesetzte, aus Einzelelementen in Leichtbauweise hergestellte Tragkonstruktion einen grund- sätzlich dreieckigen Querschnitt besitzt, wobei der Scheitel des Dreiecks an der von der Förderrinne ab- gewendeten Seite des Auslegers und die Basis   des Dreiecks-trogseitig   liegt. Das   rücklaufende Trum   der
Kratzerkette läuft ausserhalb des von dem Dreieck umschlossenen Raumes unterhalb der sich vom Schei- tel erstreckenden Dreieckseite. 



   Die grundsätzlich dreieckige Profilierung des Querschnitts der aus Rohrabschnitten zusammenge- setzten Tragkonstruktion des Auslegers ergibt den weiteren besonderen Vorteil, dass, weil nunmehr der
Abstand zwischen Vor- und Rücktrum der Kette verhältnismässig klein ist, der Durchmesser des Um- kehrkettenrades entsprechend verkleinert werden kann. 



   Die Einzelheiten und weiteren Merkmale der Erfindung ergeben sich aus der nachstehenden Be- schreibung eines Ausführungsbeispieles des neuen Dungförderers an Hand der Zeichnung, von der Fig. 1 und 2 schematisch in Aufsicht den Ausgleich der Längenänderungen der Kratzerkette beim horizontalen
Verschwenken des Auslegers zeigen. Fig. 3 ist eine Seitenansicht und Fig. 4 eine Aufsicht auf die Ge- samtanordnung. Fig. 5 ist ein Schnitt gemäss Linie 5-5 der Fig. 4. 



   In den Fig. 1 und 2 ist mit la das Fördertrum, mit   Ib   das Leertrum der Kratzerkette mit den Krat- zern 2 bezeichnet, die über das angetriebene Kettenrad 3, das am Kopf des Auslegers 10 angeordnet ist, läuft. 



   Die Kratzerkette ist über ein lose auf dem Drehzapfen des Auslegers, der im einzelnen noch beschrieben werden wird, sitzendes Kettenrad 4, durch welches ihre beiden Trümer örtlich um ein zweckentsprechend wählbares Mass auseinandergespreizt werden und an den beiden Seiten dieses Kettenrades angeordnete Führungsrollen 5,6, von denen die Führungsrollen 5 ortsfest angeordnet und die Führungsrollen 6 auf dem Ausleger gelagert sind, geführt. 



   Die Laufrichtung der Kette ist durch den Pfeil angedeutet. 



   Lediglich zur Veranschaulichung der Vorgänge ist in den Fig. 1 und 2 in das Kettenrad 4, dessen Durchmesser, wie ersichtlich, ein Mehrfaches des unter sich gleichen Durchmessers der Rollen 5 und 6 beträgt, ein Sektor, dessen Öffnungswinkel gleich dem Verschwenkungswinkel (Fig. 2) ist, eingezeichnet. 



   Es ist ersichtlich, dass dieser Sektor und damit die entsprechende Umfangslänge des Kettenrades 4 bei der Verschwenkung aus der Geradeausrichtung gemäss   Fig. l   in die abgewickelte Stellung des Auslegers gemäss Fig. 2 von dem einen Trum zu dem andern verlegt wird, d. h. die Verkürzung, die in dem einen Trum eintritt, zur Verlängerung des andern Trums ausgenutzt wird und umgekehrt. 



   Aus den Fig. 3 und 4 ist ersichtlich, dass das Kettenrad 4 lose auf dem Zapfen 7 gelagert ist, dessen Achse gleichzeitig die Drehachse der auf einem ortsfesten Drehkranz 8 gelagerten Grundplatte 9 des Auslegers bildet. 



   Der Ausleger trägt seitlich einen Abschnitt des Kratzertroges, dessen Boden aus einer Mehrzahl von unabhängig voneinander nach unten ausklappbaren und damit beliebig wählbare Austragstellen bildenden Platten 14 besteht, von denen in der Zeichnung der Einfahheit halber nur zwei dargestellt sind. 



   Die Kratzer 2 werden in dem anschliessenden Bereich, in welchem die Kratzerkette um das Antriebskettenrad 3 läuft, durch einen Bügel 15 geführt und in ihrer ordnungsgemässen, die Möglichkeit einer Verdrehung der Kette ausschliessenden Lage gehalten. Nach Verlassen dieses Bügels können die Kratzer nach unten ausklappen, und etwa noch mitgeschleppte Dungreste fallen ab. Durch eine anschlie- ssende Leitschiene 16 werden dann die Kratzer wieder aufgerichtet. Die vorübergehende Verwindung der Kette in dem Bereich, in welchem die Kratzer nicht unterstützt sind, ergibt keine Schwierigkeiten. 



   Der Anschluss an den ortsfesten Teil der Anlage wird durch die in diesem Übergangsbereich die För-   derfläche   darstellende, drehbar gelagerte Grundplatte 9 gebildet. Um in diesem Bereich ein seitliches Abfallen von Dung zu verhindern, kann-in der Zeichnung nicht dargestellt - um den Umfang der Grundplatte 9 an der Förderseite ein hochkantstehendes Band gespannt sein, das die   Verschwenkbewe-   gungen der Platte 9 mitmacht und den seitlichen Abschluss eines derart entstehenden Troges bildet. 

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   Selbstverständlich müssen, um die Kratzerkette zu hindern, sich an der Abknickstelle nach dem Ausleger hin in die Sehne einzustellen, hier geeignete Führungsrollen od. dgl. 17 vorgesehen sein. 



   Aus Fig. 4 ist ferner die zweckmässig vorzusehende, federnd nachgiebige Spannvorrichtung 19 für die Kratzerkette und ihre Betätigung von Hand ersichtlich,   die - gemäss   einem besonderen Merkmal der Erfindung-mittels einer sich nach rückwärts erstreckenden Hubstange 20 in Art eines Wagenhebers betätigt wird. 



   Fig. 5 lässt, ohne dass eine ausführliche Erläuterung erforderlich ist, die Bildung der im Querschnitt dreieckigen Tragkonstruktion, deren Scheitel an der von dem Fördertrog abgewendeten Seite liegt, aus Rohrabschnitten 21', 21",   21'"erkennen.   Aus der Zeichnung ist ersichtlich, eine welch vorteilhafte Möglichkeit sich hiedurch für die Führung der beiden durch Kreuze angedeuteten Trümer der Kratzerkette ergibt, die nunmehr in nur geringem seitlichen Abstand voneinander liegen, was eine entsprechende Verringerung des Durchmessers des die Kratzerkette umlenkenden Kettenrades bedeutet. 



   Selbstverständlich ist die Erfindung nicht auf die vorstehend im einzelnen beschriebenen und die in den Figuren dargestellte Ausführungsform beschränkt, sondern es sind demgegenüber zahlreiche Änderungen möglich, ohne von ihrem Grundgedanken abzuweichen. So könnte z. B. ferner die Anordnung und auch die Anzahl der Rollen 5 und 6 eine andere als die im Ausführungsbeispiel dargestellte sein. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
 EMI3.1 
 einen in horizontaler Richtung verschwenkbaren Ausleger geführt ist, von dem aus der Dung abgeworfen wird, dadurch gekennzeichnet, dass unter Verwendung einer einzigen, sowohl die Kotrinne wie den Ausleger bestreichenden Kratzerkette beide Trümer (la, lb) der Kratzerkette über ein lose auf der Schwenkachse des Auslegers (10) sitzendes Kettenrad (4) von grösserem Durchmesser als dem Abstand der Kettentrümer (la, Ib) in den beiderseits anschliessenden Bereichen geführt und derart örtlich auseinandergespreizt werden und auf die Kette durch beiderseits dieses Kettenrades (4) auf das innenliegende Trum wirkende Rollen (5,6), von denen die eine (5) ortsfest und die andere (6) auf dem schwenkbaren Ausleger (10) angeordnet ist, an einen Umfangsbereich des Kettenrades (4) angelegt wird,

   wobei der Durchmesser dieses Kettenrades in Abhängigkeit von dem gewünschten äussersten Schwenkwinkel aus der mit dem anschliessenden Bereich des Förderers fluchtenden Stellung des Auslegers so bemessen ist, dass in allen Schwenkstellungen die in dem einen Trum der Kette erfolgende Verkürzung unter Verkleinerung des Umschlingungswinkels sich in einer entsprechenden Verlängerung des andern Trums auswirkt.

Claims (1)

  1. 2. Dungförderanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Durchmesser des Kettenrades (4) ein Vielfaches der Anlegerollen (5, 6) beträgt.
    3. Dungförderanlage nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die drehbar gelagerte Grundplatte (9) des Auslegers (10) so dimensioniert ist, dass sie in dem Übergangsbereich vom Ausleger zum ortsfesten Teil der Anlage selbst den Kratzertrog bildet.
    4. Dungförderanlage nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Seitenwaniung des auf der Grundplatte (9) gebildeten Bereiches des Kratzertroges durch ein hochkant an die Grundplatte angelegtes, deren Schwenkbewegungen mitmachendes Band od. dgl. gebildet ist.
AT491360A 1959-07-13 1960-06-27 AT221026B (de)

Applications Claiming Priority (1)

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DE221026T 1959-07-13

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ID=29593182

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