AT220080B - Vorrichtung zur Führung von Roll- oder Gleitschützen - Google Patents

Vorrichtung zur Führung von Roll- oder Gleitschützen

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AT220080B
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water pressure
cylinder
contactor
guiding rolling
sliding gates
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AT310260A
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Dingler Werke Ag
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  Vorrichtung zur Führung von   Roll- oder Gleitschützen   
Im Stahlwasserbau verwendete   Roll-und Gleitschütze   und deren Abstützorgane in Form von Rollen bzw. Gleitschuhen unterliegen im Betrieb häufig einer wechselnden Durchflussrichtung (Lastumkehr) des
Wassers und damit wechselnden Wasserdruckbelastungen, die sich in Form von starken Schlägen bemerkbar machen und infolgedessen einen hohen Verschleiss an den rollenden und gleitenden Teilen verursachen. Solche Wechselbelastungen treten vornehmlich bei nebeneinander angeordneten Schützen, beispielsweise in Sparschleusen auf, wenn die eine   Schützöffnung   durchströmt wird und die andere geschlossen ist oder gerade im Hub- oder Senksinne betätigt wird. 



   Da in Durchflussrichtung ein gewisses Spiel der Lauf- oder Gleitorgane gegenüber den in den Schütznischen angeordneten Laufbahnen vorhanden ist, ist eine einwandfreie, d. h. spielfreie Führung des Schützes gegenüber der oberwasserseitigen und unterwasserseitigen Laufbahn bislang noch nicht möglich. Die bisher übliche Anordnung von gefederten oder ungefederten Führungsorganen genügt infolge der Lastumkehr nicht, insbesondere würde sich die Wirkung von in der Schutznische auf der Oberwasserseite und Unterwasserseite sich gegenüberliegenden   Fthrungsorganen   gegenseitig aufheben. 



   Die Erfindung hat sich zur Aufgabe gestellt, die Führung solcher Schütze spielfrei auszuführen. Dies wird erfindungsgemäss dadurch erreicht, dass am Schütz spielfrei verschiebliche Führungsorgane angeordnet werden, die unabhängig von der jeweiligen Wasserdruckbelastungsrichtung der Schützen gegen die Laufschienen gepresst werden, wobei die Steuerung der Bewegung der Führungsorgane pneumatisch oder hydraulisch unabhängig davon erfolgen kann, ob das Spiel zwischen den Abstützorganen und der Laufbahn der Oberwasserseite oder der Unterwasserseite auftritt. Als Führungsorgane können beispielsweise Rollen verwendet werden, die auf hydraulische oder pneumatische Weise unter Anwendung der Zylinder-KolbenWirkung vorgespannt und an die Laufbahn angepresst werden. 



   In der Zeichnung sind verschiedene Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt. Es zeigen : Fig. 1 einen horizontalen Schnitt durch eine Schütznische und Führungsorgane, Fig. 2 einen senkrechten Schnitt nach I-I der Fig. 1. Fig. 3 einen horizontalen Schnitt durch den Schütz mit einem   membranbetätigten   Steuerschieber und Fig. 4 einen senkrechten Schnitt durch die   Schütznische   mit schwingend aufgehängten Führungsorganen. 



     Fig. 1 und 2 zeigen   einen   Rollschütz   mit seiner Stauwand 1 und dem Endschott 2, das in die Schutznische 3 mit der oberwasserseitigen Laufschiene 4 und der unterwasserseitigen Laufschiene 5 hineinragt. Das Abstützorgan in Form der Hauptlaufrolle 6 sitzt an der Laufschiene 4 satt auf und weist gegenüber der Laufschiene 5 das üblicherweise vorhandene Spiel 7 auf.   Die Wasserdruckbelastungsrichtung   auf das Schütz ist durch einen Pfeil gekennzeichnet. Sie weist im vorliegenden Fall von UW nach OW. 



   Die erfindungsgemässe Vorrichtung besteht aus der Führungsrolle 8 auf der Oberwasserseite und der Führungsrolle 9 auf der Unterwasserseite, welche beide im Zylinder 10 verschiebbar gelagert sind. Dieser Zylinder ist durch die Mittelwand 11 in den oberwasserseitigen Raum 12 und den unterwasserseitigen Zylinderraum 13 unterteilt. Die Führungsrollen 8 und 9 sind in den im Zylinder 10 kolbenartig wirkenden Gehäusen 14 auf der Oberwasserseite und 15 auf der Unterwasserseite gelagert. Durch einen Umsteuerschieber können die Zylinderräume 12 und 13 über die Rohrleitungen 16, 17 wahlweise unter Öldruck gesetzt werden, so dass entweder die Führungsrolle 8 mit einer vom Öldruck abhängigen, einstellbaren Kraft entweder auf die Laufschiene 4 oder die Rolle 9 auf die Laufschiene 5 aufgedrückt wird.

   Als Folge hievon wird die gewünschte spielfreie Führung des Schützes erzeugt. 



   Gemäss Fig. 3 kann die Steuerung der Führungsrollen 8,9, also die wechselseitige Beaufschlagung der 

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 kolbenartig wirkenden Gehäuse 14,15 über die Rohrleitungen 16 und 17 unmittelbar durch den auf die Stauwand 1 des Schutzes wirkenden Wasserdruck erfolgen, wobei die Membrane 18 den Steuerschieber 19 in Abhängigkeit vom Wirkungssinn des Wasserdruckes verstellt. Eine vom Wirkungssinn des Wasserdruckes unabhängige Steuerung lässt sich beispielsweise durch elektrische Betätigung des Steuerschiebers 19 bewirken. Diese Art der Steuerung ergibt sich   z. B.   auf einfachste Weise dadurch, dass sie mit der Hub- bzw. 



  Senkbewegung des Schützes gekoppelt wird. 



     Di   Fig. 4 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel der erfindungsgemässen Vorrichtung dargestellt. Die Führung der Rollen 8 und 9 wird gegenüber der Anordnung nach Fig. 1 und 2 durch eine um die Achse 20 schwenkbare Schwinge 21 bewirkt. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Vorrichtung zur Führung von Roll-oder Gleitschützen, dadurch gekennzeichnet, das am Schutz   (1)   spielfrei verschiebliche Führungsorgane, beispielsweise in Form von Rollen (8,9) angeordnet sind, die unabhängig von der jeweiligen Wasserdruckbelastungsrichtung der Schützen mittels pneumatischer oder hydraulischer Steuerung gegen die Laufschienen (4,5) gepresst werden.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1,. dadurch gekennzeichnet, dass die Führungsorgane (8,9) in kolbenartig wirkenden Gehäusen (14,15) gelagert sind, die in einem Zylinder (10) verschieblich sind.
    3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungsorgane (8, 9) in einer mit einem Zylinder (10) verbundenen schwenkbaren Schwinge (21) verlagert sind.
    4. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Zylinderräume (12,13) über eine Membrane (18) und ein Steuerventil (19) mit dem auf das Schütz (1) wirkenden Wasserdruck in Beziehung stehen.
    5. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Zylinderräume (12,13) über ein Steuerventil (19) mit einer vom Wirkungssinn des Wasserdruckes unabhängigen Verstelleinrichtung verbunden sind.
    6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Betätigung der Verstelleinrichtung in Abhängigkeit des Wasserdruckes oder der Hub- und Senkbewegung des Schützes (1) erfolgt.
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