AT219746B - Verfahren zur selektiven Hydrierung - Google Patents

Verfahren zur selektiven Hydrierung

Info

Publication number
AT219746B
AT219746B AT765660A AT765660A AT219746B AT 219746 B AT219746 B AT 219746B AT 765660 A AT765660 A AT 765660A AT 765660 A AT765660 A AT 765660A AT 219746 B AT219746 B AT 219746B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
sep
catalyst
hydrogen
temperature
vol
Prior art date
Application number
AT765660A
Other languages
English (en)
Original Assignee
British Petroleum Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by British Petroleum Co filed Critical British Petroleum Co
Application granted granted Critical
Publication of AT219746B publication Critical patent/AT219746B/de

Links

Landscapes

  • Production Of Liquid Hydrocarbon Mixture For Refining Petroleum (AREA)
  • Catalysts (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zur selektiven Hydrierung 
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

   tragen, wobei kürzere Behandlungszeiten höhere Temperaturen erfordern. Wird die Reaktivierung während einer Zeitdauer durchgeführt, die über der unbedingt notwendigen Behandlungszeit liegt, tritt jedoch keine Schädigung des Katalysators auf. Das Wasserstoff enthaltende Gas kann reiner Wasserstoff oder Wasserstoff vermischt mit andern gegenüber Wasserstoff und dem Katalysator und dem Träger inerten Gasen sein, z. B. Stickstoff oder niedrig siedende normale gasförmig & KohIenwasserstoffe, wie sie im Abgas einer katalytischen Reformierung auftreten. Die Durchsatzmenge des Wasserstoffes kann 20 - 2000 vol/ ol/Std., vorzugsweise-100-500 vol/vol/Std., betragen. Der Druck kann im Bereich von 0 bis 70 atü, vorzugs- weise 0 - 24, 5 atü liegen. 



  Der metallische Nickelkatalysator kann zunächst in üblicher Weise hergestellt werden. z. B. durch Imprägnierung eines geeigneten Trägers mit einer Lösung einer Nickelverbindung, normalerweise eines Salzes, oder durch inniges Vermischen einer Nickelverbindung mit einem Träger.. Hierauf wird der Katalysator-falls notwendig-zu Teilchen geeigneter Grösse und Gestalt geformt und die Nickelverbindung zu metallischem Nickel entweder direkt oder über eine Zwischenstufe, in welcher die Nickelverbindung zunächst in Nickeloxyd übergeführt wird, reduziert. 



  Bei dem selektiven Hydrierverfahren wird das Gasolin zusammen mit einem Wasserstoff enthaltenden Gas über einen Katalysator aus metallischem Nickel, vorzugsweise auf einem Träger, unter solchen Bedingungen geleitet, dass die Harzbildungstendenz des Gasolins herabgesetzt wird. Vorzugsweise werden auch die Verfahrensbedingungen so gesteuert, dass die Hydrierung von Monoolefinen und Aromaten das zur Sicherstellung der Verbesserung in der Harzbildungstendenz notwendige Minimum nicht überschreitet. 



  Je nach dem zu behandelnden Gasolin kann der Wasserstoffverbrauch mindestens 10,7 m3fm3, insbesondere mindestens 21, 4 m3/m3 betragen, und kann mehr als 26, 8 m3/m3 ausmachen. Die obere Grenze des Wasserstoffverbrauches wird durch die Unerwünschtheit einer wesentlichen Verkleinerung der Oktanzahl des Gasolins durch unnötige Hydrierung von Monoolefinen und bzw. oder Aromaten bestimmt. In der Praxis erweist sich z. B. ein Wasserstoffverbrauch von weniger als 44, 3 m3/m3 als geeignet. Vorzugsweise liegt die Research-Oktanzahl (mit 1, 5 ml TÄB/4, 54 1) des Gasolinproduktes um nicht mehr als eine Einheit unter der Research-Oktanzahl des ähnlich verbleiten Ausgangsmaterials.

   Die Research-Oktanzahlen (verbleit) werden als Vergleichsbasis vorgezogen, da in den Research-Oktanzahlen (rein) zwischen Ausgangsmaterial und Endprodukt ein leichtes Absinken auftreten kann, was durch eine erhöhte Bleieinstellung im Endprodukt ausgeglichen wird. Als geeignete Hydrierbedingungen kommen in Frage :

      
 EMI2.1 
 
<tb> 
<tb> Temperatur <SEP> 0-200 C <SEP> (vorzugsweise <SEP> 80-180OC <SEP> 
<tb> Druck <SEP> 0 <SEP> - <SEP> 70 <SEP> atü <SEP> (vorzugsweise <SEP> 14 <SEP> - <SEP> 35 <SEP> atü) <SEP> 
<tb> Gasmenge <SEP> (Rückführung <SEP> und <SEP> einmaliger <SEP> 53, <SEP> 5 <SEP> - <SEP> 350 <SEP> m3 <SEP> H <SEP> 1m3 <SEP> 
<tb> Durchsatz)
<tb> 
 Durchsatzgeschwindigkeit   0,     5-10 vol/vol/Std.   (vorzugsweise etwa 2 vol/vol/Std.) 
Das behandelte Gasolin kann stabilisiert werden, um ein Produkt mit niedrigem C-Gehalt zu erhal- ten, und auch zur Entfernung einer geringen Menge,   z. B.   6   Gel.-%   oder weniger, an schwereren Kohlenwasserstoffen,   feinfraktionicit   werden.

   Eine Feinfraktionierung bei einer Maximaltemperatur von nicht mehr als 2500C und vorzugsweise nicht mehr als 2100C ist angezeigt, da hohe   Fraktionierungstemperatu-   ren die Harzstabilität nachteilig beeinflussen können. 



   Die Reaktivierungsbehandlung wird zweckmässigerweise in situ im Reaktor ausgeführt. Eine Notwendigkeit, den Katalysator zu diesem Zwecke aus dem Reaktor zu entfernen, besteht nicht. Wenn jedoch der Katalysator entfernt werden musste,   z. B.   um eine Verstopfung zu beseitigen, wurde gefunden, dass der Katalysator wieder an seinen Platz zurückgebracht und gemäss der Erfindung reaktiviert werden kann.

   Die vorliegende Erfindung betrifft daher auch einen   selektivenHydrierungsprozess,   der folgende Stufen umfasst : Führung eines Gasolins, das aus einem bei einer Temperatur über 5930C arbeitenden thermischen Crackprozess stammt, zusammen mit einem wasserstoffhaltigen Gas über einen metallischen Nickelkatalysator, der vorzugsweise auf einem inerten Träger aufgebracht ist, unter Bedingungen, die die Harzbildungstendenz des Gasolins vermindern, Unterbrechung des Prozesses, sobald eine Desaktivierung des Katalysators bemerkbar wird, Reaktivierung des Katalysators nach der vorliegenden Erfindung und Wiederaufnahme des Hydrierprozesses.

   Da der Hydrierprozess in Gegenwart von Wasserstoff stattfindet, ist es, wenn die Entfernung des Katalysators aus dem Reaktor nicht nötig ist, nur erforderlich, den Durchgang des Ausgangsmaterials zu unterbrechen und das Durchströmen des Wasserstoffes mit gewissen notwendigen Änderungen der Verfahrensbedingungen fortzusetzen. Das Auftreten der Katalysator-Desaktivierung zeigt sich in einer 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 
Verminderung des Wasserstoffverbrauches unter den gegebenen   Verfwensbedingungen   und wird-wie früher dargelegt- üblicherweise durch Änderung einer oder mehrerer Verfahrensbedingungen zur Auf- rechterhaltung des Wasserstoffverbrauches kompensiert.

   Geeignete Änderungen der   Verfahrensbedingun-   gen umfassen die Steigerung des Wasserstoffpartialdruckes, Erhöhung des Wasserstoff-Ausgangsmaterials, 5 Verminderung der Durchsatzmenge des Ausgangsmaterials oder Erhöhung der Temperatur, wobei letzte- res bevorzugt wird. Die erfindungsgemässe Reaktivierungsbehandlung kann in Kombination mit einem
Verfahren angewendet werden, bei dem die   Katalysatordesaktivierung   durch Änderung von   Verfahrensbe-   dingungen ausgeschaltet werden kann, da die Reaktivierungsbehandlung die Wiederaufnahme des Verfah- rens unter weniger extremen Bedingungen gestattet, auch wenn die Aktivität nicht auf diejenige eines   0   frischen Katalysators zu bringen ist. 
 EMI3.1 
 
 EMI3.2 
 
<tb> 
<tb> :

  5 <SEP> Druck <SEP> 24, <SEP> 5 <SEP> atil <SEP> 
<tb> Durchsatzgeschwindigkeit <SEP> 2, <SEP> 0 <SEP> vol/vol/Std.
<tb> 



  Gasrückführverhältnis <SEP> 89, <SEP> 5 <SEP> m <SEP> /m'
<tb> Gas <SEP> zur <SEP> Aufrechterhaltung <SEP> der <SEP> erforder- <SEP> Platformer <SEP> Abgas, <SEP> das <SEP> 70-80 <SEP> Mol4 <SEP> Wasserstoff <SEP> enthalt
<tb> lichen <SEP> Wasserstoffmenge
<tb> 
 Die Ausgangstemperatur mit frischem Katalysator betrug 111 C, was einen Wasserstoffverbrauch von
26,8   m/m   und ein Fraktionierungsprodukt mit folgenden Daten Im Vergleich zum Ausgangsmaterial ergab :

   
 EMI3.3 
 
<tb> 
<tb> Ausgangsmaterial <SEP> Fraktionierungsprodukt
<tb> Harzgehalt <SEP> mg/100 <SEP> mi <SEP> 1 <SEP> 1 <SEP> 
<tb> i <SEP> Harzgehalt, <SEP> beschleunigt <SEP> (120 <SEP> Minuten) <SEP> mg/100 <SEP> ml <SEP> 10 <SEP> 3
<tb> Induktionsperiode <SEP> (ASTM) <SEP> Minuten <SEP> 435 <SEP> 560
<tb> Gesamtschwefel <SEP> Grew.-% <SEP> 0,009 <SEP> 0,009
<tb> O. <SEP> Z. <SEP> (Res. <SEP> rein) <SEP> 92, <SEP> 3 <SEP> 90, <SEP> 8- <SEP> 
<tb> O. <SEP> Z. <SEP> (Res. <SEP> + <SEP> 1, <SEP> 5 <SEP> ml <SEP> T <SEP> ÄB/4, <SEP> 54 <SEP> 1) <SEP> 95, <SEP> 9 <SEP> 95, <SEP> 8 <SEP> 
<tb> 
 
Zur Aufrechterhaltung des Wasserstoffverbrauches und damit der Qualität des Produktes wurde die Temperatur schrittweise - wie im folgenden   angegeben-erhöht :

     
 EMI3.4 
 
<tb> 
<tb> Betriebsstunden <SEP> 70 <SEP> 190 <SEP> 670 <SEP> 2220 <SEP> 2550
<tb> Temperatur <SEP> OC <SEP> 127 <SEP> 143 <SEP> 152 <SEP> 166 <SEP> 204
<tb> 
 
Nach 2595 Betriebsstunden, was einer Verarbeitung von etwa 2, 25 m3 Ausgangsmaterial pro 0, 45 kg Katalysator entspricht, wurde die Verfahrensführung auf Grund der Desaktivierung des Katalysators unterbrochen. Der Katalysator wurde durch Leiten eines Wasserstoffstromes durch den Reaktor unter den folgenden Bedingungen reaktiviert : 
 EMI3.5 
 
<tb> 
<tb> Temperatur <SEP> 250 C <SEP> 
<tb> Druck <SEP> Atmosphärendruck
<tb> Wasserstoffdurchflussmenge <SEP> 100/vol/vol/Std. <SEP> 
<tb> 



  Zeit <SEP> 4 <SEP> Stunden
<tb> 
 
Das Verfahren wurde hierauf unter den oben angegebenen Bedingungen wieder aufgenommen, da ge-   funden wurde, dass gleicher Wasserstoffverbrauch und Qualität des Produktes bei einer Temperatur von 1430C erzielt werden konnten. Entsprechend dem Fortschreiten des Verfahrens wurde die Temperatur   

 <Desc/Clms Page number 4> 

 wieder schrittweise, wie im folgenden   angegeben, erhöht ;   
 EMI4.1 
 
<tb> 
<tb> Betriebsstunden <SEP> 307 <SEP> 477 <SEP> 690
<tb> Temperatur <SEP>  C <SEP> 160 <SEP> 166 <SEP> 204
<tb> 
 
Die Stufe der Katalysator-Reaktivierung brachte daher den Effekt einer   Erhöhung der Betriebsstunden   um 696, was einer zusätzlichen Verarbeitung von 0,59 m3 an Ausgangsmaterial pro 0, 45 kg Katalysator entspricht. 



   Beispiel 2: Ein dampfgecracktes Gasolin mit einem durchschnittlichen Siedebereich von 45 bis 2000C wurde unter Verwendung eines Katalysators, der   9, 45 Gew. -%   Nickel auf Sepiolith enthielt, unter folgenden Verfahrensbedingungen hydriert : 
 EMI4.2 
 
<tb> 
<tb> Druck <SEP> 24, <SEP> 5 <SEP> atü <SEP> 
<tb> Durchsatzgeschwindigkeit <SEP> 2 <SEP> vol/vol/Std.
<tb> 



  Gasrückführverhältnis <SEP> 89, <SEP> 5mVm
<tb> 
 Gas zur Aufrechterhaltung der erforder- Platformer Abgas, das 70-80   Mol-%   Wasserstoff enthält lichen Wasserstoffmenge
Die Ausgangstemperatur mit frischem Katalysator betrug 1180C, was einen Wasserstoffverbrauch von   26. 8 m3/m3 und   ein Fraktionierungsprodukt mit folgenden Daten im Vergleich zum Ausgangsmaterial ergab :. 
 EMI4.3 
 
<tb> 
<tb> 



  Ausgangsmaterial <SEP> Fraktionierungsprodukt
<tb> Harzgehalt <SEP> mg/100 <SEP> ml <SEP> 1 <SEP> 1 <SEP> 
<tb> Harzgehalt <SEP> beschleunigt <SEP> (120 <SEP> Minuten) <SEP> mg/100 <SEP> ml <SEP> 10 <SEP> 5
<tb> Induktionsperiode <SEP> (ASTM) <SEP> Minuten <SEP> 435 <SEP> 720
<tb> Gesamtschwefel <SEP> Gew.-% <SEP> 0, <SEP> 009 <SEP> 0, <SEP> 008 <SEP> 
<tb> O. <SEP> Z. <SEP> (Res. <SEP> iein) <SEP> 92, <SEP> 3 <SEP> 91, <SEP> 0
<tb> O. <SEP> Z. <SEP> (Res. <SEP> + <SEP> 1, <SEP> 5 <SEP> ml <SEP> TÄB/4, <SEP> 54 <SEP> 1) <SEP> 95, <SEP> 9 <SEP> 95, <SEP> 9 <SEP> 
<tb> 
 
Zur Aufrechterhaltung des Wasserstoffverbrauches und damit der Qualität des Produktes wurde die Temperatur schrittweise-wie im folgenden   angegeben-erhöht :

     
 EMI4.4 
 
<tb> 
<tb> Betriebsstunden <SEP> 335 <SEP> 703 <SEP> 924 <SEP> 3250
<tb> Temperatur <SEP>  C <SEP> 127 <SEP> 135 <SEP> 152 <SEP> 154
<tb> 
 
Nach 4934 Betriebsstunden (entsprechend einer Verarbeitung von etwa 7 m3 Ausgangsmaterial pro 0, 45 kg Katalysator) wurde die Verfahrensführung unterbrochen und nach Ablassen des restlichen Ausgangsmaterials und Wasserstoffes aus dem Reaktor der Katalysator zur Beseitigung einer Verstopfung entfernt und wieder eingebracht. Der Katalysator wurde dann durch Leiten eines Wasserstoffstromes durch den Reaktor unter den folgenden Bedingungen reaktiviert : 
 EMI4.5 
 
<tb> 
<tb> Temperatur <SEP> 2500C
<tb> Druck <SEP> Atmosphärendruck
<tb> Wasserstoffdurchsatzmenge <SEP> 100 <SEP> vol/vol/Std.
<tb> 



  Zeit <SEP> 4 <SEP> Stunden
<tb> 
 
Das Verfahren wurde hierauf unter den oben angegebenen Bedingungen wieder aufgenommen, da gefunden wurde, dass gleicher Wasserstoffverbrauch und Qualität des Produktes bei einer Temperatur von 127 C erzielt werden konnte. Entsprechend dem Fortschreiten des Verfahrens wurde die Temperatur wieder schrittweise-wie im folgenden   angegeben-wieder erhöht :   
 EMI4.6 
 
<tb> 
<tb> Betriebsstunden <SEP> 127 <SEP> 661 <SEP> 700
<tb> Temperatur <SEP>  C <SEP> 138 <SEP> 143 <SEP> 149
<tb> 
 

 <Desc/Clms Page number 5> 

 
Die Stufe der Katalysator-Reaktivierung brachte daher den Effekt einer Erhöhung der Betriebsstunden um mindestens 1300 Stunden, was einer zusätzlichen Verarbeitung vor 1, 3 m3 an Ausgangsmaterial pro 0, 45 kg Katalysator entspricht.

   Darüberhinaus zeigt dieses Beispiel, dass   dieReaktivierungsbehandlung   einer Veränderung des Katalysators, die durch Einwirkung der Atmosphäre während des Entfemens und   Wiedereinsetzens   des Katalysators auftreten kann, wirksam entgegensteht. 



   Beispiel 3 : Ein dampfgecracktes Gasolin mit einem durchschnittlichen Siedebereich von 48 bis 2000C wurde unter Verwendung eines Katalysators, der 10 Gew.-% Nickel auf Sepiolith enthielt, unter folgenden Verfahrensbedingungen hydriert : 
 EMI5.1 
 
<tb> 
<tb> Druck <SEP> 24, <SEP> 5 <SEP> atü <SEP> 
<tb> Durchsatzgeschwindigkeit <SEP> 2 <SEP> vol/vol/Std.
<tb> 



  Gasrückführverhältnis <SEP> 89,5 <SEP> mS <SEP> 
<tb> Gas <SEP> zur <SEP> Aufrechterhaltung <SEP> der <SEP> erforderlichen <SEP> Platformer <SEP> Gas, <SEP> das <SEP> zirka'70 <SEP> Mol-% <SEP> Wasserstoff
<tb> Wasserstoffmenge <SEP> enthält
<tb> 
 
 EMI5.2 
 
 EMI5.3 
 
<tb> 
<tb> :Ausgangsmaterial <SEP> Fraktionierungsprodukt
<tb> Harzgehalt <SEP> mg/100 <SEP> ml <SEP> 8 <SEP> 2 <SEP> 
<tb> Harzgehalt <SEP> beschleunigt <SEP> (120 <SEP> Minuten) <SEP> mg/100 <SEP> ml <SEP> 41 <SEP> 14
<tb> Induktionsperlode <SEP> (ASTM) <SEP> Minuten <SEP> 310 <SEP> 705
<tb> Gesamtschwefel <SEP> Gew.-% <SEP> 0, <SEP> 039 <SEP> 0, <SEP> 023 <SEP> 
<tb> O. <SEP> Z. <SEP> (Res. <SEP> rein) <SEP> 97, <SEP> 4 <SEP> 97, <SEP> 6 <SEP> 
<tb> O. <SEP> Z. <SEP> (Res.

   <SEP> + <SEP> 1, <SEP> 5 <SEP> ml <SEP> T <SEP> ÄB/4, <SEP> 54 <SEP> 1) <SEP> 99, <SEP> 2 <SEP> 99, <SEP> 2 <SEP> 
<tb> 
 
Zur Aufrechterhaltung des Wasserstoffverbrauches und damit der Qualität des Produktes wurde die Temperatur wie folgt erhöht : 
 EMI5.4 
 
<tb> 
<tb> Betriebsstunden <SEP> 130 <SEP> 210 <SEP> 327
<tb> Temperatur <SEP> OC <SEP> 121 <SEP> 132 <SEP> 160
<tb> 
 
Nach 397 Betriebsstunden wurde die Verfahrensführung unterbrochen und nach Entfernung des restlichen Ausgangsmaterials vom Katalysator die Reaktivierung durchgeführt, indem ein Platformer-Gasstrom, der etwa   70%   Wasserstoff enthielt, durch den Reaktor unter folgenden Bedingungen geleitet wurde :

   
 EMI5.5 
 
<tb> 
<tb> Katalysator <SEP> Temperatur <SEP> 204 C
<tb> Druck <SEP> 24,5 <SEP> atü
<tb> Aktivierungsgasdurchsatzmenge <SEP> 175 <SEP> vol <SEP> Gas <SEP> (bei <SEP> Normalbedingungen) <SEP> 
<tb> vol/Katalysator/Std.
<tb> 



  Zeit <SEP> 4 <SEP> Stunden <SEP> 
<tb> 
 
 EMI5.6 
 
 EMI5.7 
 
<tb> 
<tb> 



  Betriebsstunden <SEP> 1410 <SEP> 1500
<tb> Temperatur <SEP> OC <SEP> 142 <SEP> 149
<tb> 
 
Die   Katalysatortemperatur   1100 Stunden nach der Reaktivierung war also noch geringer als vor der Reaktivierung.

Claims (1)

  1. EMI6.1
AT765660A 1959-10-13 1960-10-12 Verfahren zur selektiven Hydrierung AT219746B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
GB219746X 1959-10-13

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT219746B true AT219746B (de) 1962-02-12

Family

ID=10171871

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT765660A AT219746B (de) 1959-10-13 1960-10-12 Verfahren zur selektiven Hydrierung

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT219746B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP0262389B2 (de) Verfahren zur Herstellung von medizinischen Weissölen und medizinischen Paraffinen
DE3019216C2 (de)
DE2205057A1 (de) Verfahren zur selektiven Hydrierung verschiedener Kohlenwasserstoffeinsatzmaterialien in temperaturreguUerten Hydrierungszonen
DE2018244A1 (de) Verfahren zur Regenerierung von Hydrierungskatalysatoren
DD283951A5 (de) Verfahren zur herstellung von zeolitischen katalysatoren, danach hergestellter katalysator und dessen verwendung
DE1000949B (de) Verfahren zum Reformieren von Benzinen oder Benzinfraktionen unter Verwendung von Katalysatoren, die Platin auf einem Traeger mit sauren Eigenschaften enthalten
DE2821308A1 (de) Verfahren fuer das katalytische kracken von kohlenwasserstoffoelen
AT219746B (de) Verfahren zur selektiven Hydrierung
DE1470462A1 (de) Reaktivierung von Nickelkatalysatoren,insbesondere in Verbindung mit einem partiellen Hydrierverfahren
DE2557914C2 (de)
DE2658657C2 (de) Verfahren zur Herstellung von Kresolen
DE2557913C2 (de)
DE2300038C2 (de) Verwendung eines geschwefelten Katalysators für die Herstellung von technischen Weißölen
DE869198C (de) Verfahren zur Reinigung von Rohbenzol
DE2515919A1 (de) Verfahren zur katalytischen hydrierenden entschwefelung von vanadium und nickel enthaltenden kohlenwasserstoff- rueckstandsoelen ohne katalysatornachbeschickung
US3981796A (en) Desulfurization of black oil utilizing a pretreated cobalt-molybdenum catalyst
DE1280845B (de) Verfahren zur selektiven Hydrierung von Butadien-(1, 3) in einem groessere Mengen Buten-1 sowie geringe Mengen Butadien-(1, 3) enthaltenden C-Kohlenwasserstoffgemisch
US3933683A (en) Pretreatment of catalyst employed in the hydrogenation of hydrocarbons
DE2937828C2 (de) Verfahren zur gleichzeitigen Gewinnung von Düsenkraftstoff und Dieselkraftstoff
DE3744086C2 (de) Verfahren zur selektiven Hydrierung von Alkinen
DE1470472A1 (de) Verfahren zur Behandlung von Kohlenwasserstofffraktionen
DE1245524B (de) Verfahren zum Hydrocracken von Kohlenwasserstoffdestillaten
DE766092C (de) Verfahren zur Herstellung von Dekahydronaphtholen
AT261083B (de) Einstufiges Verfahren zur Herstellung eines Mitteldestillats aus Paraffindestillat
AT239946B (de) Verfahren zur hydrierenden Spaltung eines Kohlenwasserstofföls