AT219321B - Fahrersitzanordnung für Landmaschinen - Google Patents

Fahrersitzanordnung für Landmaschinen

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Publication number
AT219321B
AT219321B AT43660A AT43660A AT219321B AT 219321 B AT219321 B AT 219321B AT 43660 A AT43660 A AT 43660A AT 43660 A AT43660 A AT 43660A AT 219321 B AT219321 B AT 219321B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
seat
machine
agricultural machinery
seat arrangement
driver seat
Prior art date
Application number
AT43660A
Other languages
English (en)
Inventor
Erich Dipl Ing Hamann
Georg Kopetzky
Original Assignee
Alfa Laval Ag
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Publication date
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    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60—VEHICLES IN GENERAL
    • B60N—SEATS SPECIALLY ADAPTED FOR VEHICLES; VEHICLE PASSENGER ACCOMMODATION NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
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    • B60N2/24—Seats specially adapted for vehicles; Arrangement or mounting of seats in vehicles for particular purposes or particular vehicles
    • B60N2/38—Seats specially adapted for vehicles; Arrangement or mounting of seats in vehicles for particular purposes or particular vehicles specially constructed for use on tractors or like off-road vehicles
    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60—VEHICLES IN GENERAL
    • B60N—SEATS SPECIALLY ADAPTED FOR VEHICLES; VEHICLE PASSENGER ACCOMMODATION NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B60N2/00—Seats specially adapted for vehicles; Arrangement or mounting of seats in vehicles
    • B60N2/02—Seats specially adapted for vehicles; Arrangement or mounting of seats in vehicles the seat or part thereof being movable, e.g. adjustable
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    • B60N2/14—Seats specially adapted for vehicles; Arrangement or mounting of seats in vehicles the seat or part thereof being movable, e.g. adjustable the whole seat being movable rotatable, e.g. to permit easy access
    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • B60N2/38—Seats specially adapted for vehicles; Arrangement or mounting of seats in vehicles for particular purposes or particular vehicles specially constructed for use on tractors or like off-road vehicles
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Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Seats For Vehicles (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Fahrersitzanordnung für Landmaschinen 
Die Erfindung bezieht sich auf eine Fahrersitzanordnung für Landmaschinen mit einem zur Fahrtrichtung querstehenden Träger, auf welchem der Sitz in verschiedenen Lagen feststellbar ist. Sie beschäftigt sich mit dem Problem der Vergrösserung der Fahrstabilität der Maschine, falls diese geneigte Felder,
Wiesen od. dgl. längs einer Höhenlinie befährt. 



   Die Bedienung von   fahrbarenlandmaschinen,   insbesondere solchen mit einer Fahrachse, wie Heuwender, Heurechen und Kunstdüngerstreuer, wird beim Einsatz in unebenem Gelände und bei Arbeiten in Hanglagen längs der Höhenschichtlinien dadurch   erschwert, dass die Sitzvorrichtung   starr mit der Maschine verbunden ist. Durch die Querneigung der Maschine und des Sitzes muss die Bedienungsperson eine unnatürliche, ermüdend Haltung einnehmen, wobei bei starker Neigung des Gerätes sogar die Gefahr des Sturzes der Bedienungsperson auf oder unmittelbar vor die arbeitenden Werkzeuge der Landmaschine besteht.

   Bei starker Hangneigung wird insbesondere einachsigen Landmaschinen die Stabilität durch ein   umdas   tiefer stehende Rad wirkendes Kippmoment   gefährdet-eine   Erscheinung, die unter Umständen durch Umfallen der Maschine eine neue, ernste Gefahr für den Bedienenden darstellt. 



   Zur Lösung eines Teiles dieser Probleme sind   bereit ! Konstruktionen   vorgeschlagen worden, bei denen der Sitz über einen Hilfsrahmen an Hebeln frei aufgehängt ist. Bei Schrägstellung der Maschine schwingen die Hebel aus und der Sitz nimmt eine annähernd horizontale Lage ein. Bei dieser Ausführung tritt aber kaum eine merkliche Schwerpunktverlagerung und Verminderung der   Kippgefahr ein. Ausserdem er-   scheint die   Parallelogramm-Aufhängung   als zu schwingungsempfindlich. Nach andern Vorschlägen ist der Sitz um eine zur Fahrtrichtung parallele Achse nur verschwenkbar, wobei die Verstellung mittels Handbetätigung oder selbsttätig durch das auf den Sitz wirkende Gewicht der Bedienungsperson vorgenommen wird. 



   Alle diese bisher bekanntgewordenen Vorschläge berücksichtigen aber nicht die Verschlechterung der Stabilität der Maschine beim Befahren von Hängen und die damit verbundene Kippgefahr. 



   Diese Gefahr bekämpft der Erfindungsgegenstand in wirkungsvoller Weise durch Verschiebung des Gesamtschwerpunktes mittels eines quer zur Fahrtrichtung verschiebbaren Sitzes. Zur Erläuterung der Probleme, mit denen sich die Erfindung befasst, sei auf die schematische Zeichnung verwiesen, die einen Heurechen von hinten zeigt, wie er auf einer zur Horizontalen   x - x   um den Winkel 13 geneigten Bodenfläche   x - y   fährt. Man erkennt die Fahrzeugachse 1 mit den Rädern 2, den Fahrersitz 3, der auf einem Träger 4 über Stützen 5 auf der Achse 1 ruht, den Rechen 6 mit den Zinken 7 und einen Kasten 8, in welchem der Rechenhubmechanismus untergebracht sei. 



   Wenn die-nicht gezeichnete-Bedienungsperson den Sitz 3 einnimmt, möge sich der Gesamtschwerpunkt der Maschine in S befinden. Man kann sich dann das Gesamtgewicht P des Aggregates, bestehend aus dem   eigentlichen Gewicht derMaschine   und dem Gewicht des Fahrers, gegebenenfalls auch dem   Ge-   
 EMI1.1 
 
Seine Folge der Schräglage der Maschine entstehende Kippmoment Mx zu wirken trachtet, so erkennt man, dass    P 1. aI   das Kippmoment und   P.b das dem Kippen entgegengesetzte Standmomentist ; solange     P. b   grösser ist als   P. a. wird   die Maschine in der gezeichneten Lage verharren und die Sicherheit 

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 gegen Kippen um den Punkt A wird von der Grösse des Unterschiedes dieser beiden Momente abhängen. 



   Für die Praxis ist nun zu beachten, dass man nach einem relativ leichten Maschinenaufbau zielt, dass anderseits diese leichte Maschine auch von einer schweren Bedienungsperson gefahren wird : je schwerer diese Person aber ist, umso höher rückt   S,   und umso ungünstiger werden damit die Verhältnisse. Ferner : Das - in der Zeichnung-rechtsseitige Rad 2 fährt des öfteren über örtliche Erhebungen, was sich so auswirkt, als ob auf das Fahrzeug Stösse wirken würden, welche es zu kippen trachten. Schliesslich ist auch zu beachten, dass je grösser der Winkel   8   wird, umso unbequemer der Fahrer sitzt, d. h. auch umso schwieriger es für ihn wird, die Maschine sachgemäss zu bedienen.

   Insgesamt liegen die Verhältnisse in   dei   Praxis so, dass der Winkel ss, der in der Praxis noch zulässig ist, nicht so gross sein darf, wie dies für viele Erfordernisse besonders in Gebirgsgegenden erwünscht wäre. 



   Zur Vermeidung dieser Nachteile schlägt die Erfindung bei einer Maschine der eingangs genannten Art vor, dass die Sitzführung ein nach oben vorzugsweise nach einem Kreisbogen gekrümmter, hinsichtlich der Maschine starrer Träger ist, längs welchem der Sitz gleitend verstellbar und fixierbar ist, und dass der Sitz in jeder Einstellage eine Tangentialebene hinsichtlich dieses Trägers definiert. Zwecks einfacher Verschiebbarkeit des Sitzes kann dieser z. B. mit einem im Sitzen zu betätigenden Knebel an der als gebogene Führungsschiene 4 ausgeführten Führungsbahn gehalten bzw. freigegeben werden. 



   Im dargestellten Ausführungsbeispiel ist angenommen, dass der Sitz, wenn die Maschine über die 
 EMI2.1 
 Fläche x-y liegt als S 1. Hingegen ist das stabilisierende Moment   P*.b   erheblich grösser als    P 2. b 1   und somit ist auch die Gefahr, dass die Maschine um den Punkt A kippt, entsprechend vermindert. Ein Vorteil, dass die Führung 4 gebogen ist, liegt dabei in der Tatsache, dass der Fahrersitz automatisch immer eine Lage einnimmt, in welcher die Sitzfläche im wesentlichen parallel zur Horizontalen   verläuft ;   der Fahrer sitzt dadurch auf einer horizontalen und nicht auf einer schrägen Fläche. 



   Die Erfindung erlaubt offensichtlich zahlreiche konstruktive   Ausführungsmöglichkeiten ;   eine davon besteht darin, dass die Führung 4 als Zahnbogen ausgeführt wird, längs welchem man den Sitz 3, im Sitzen, durch ein Zahnrad mit Feststellmöglichkeit verstellen kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Fahrersitzanordnung für Landmaschinen mit einem zur Fahrtrichtung querstehenden Träger, auf welchem der Sitz in verschiedenen Lagen feststellbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Sitzführung ein nach oben vorzugsweise nach einem Kreisbogen gekrümmter, hinsichtlich der Maschine starrer Träger (4) ist, längs welchem der Sitz (3) gleitend verstellbar und feststellbar ist und dass der Sitz in jeder Einstelllage eine Tangentialebene hinsichtlich dieses Trägers definiert.
AT43660A 1960-01-21 1960-01-21 Fahrersitzanordnung für Landmaschinen AT219321B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102019105531A1 (de) * 2019-03-05 2020-09-10 Brielmaier Motormäher Gmbh Landwirtschaftliches Einachsfahrzeug und Trittbrett zur Nachrüstung eines landwirtschaftlichen Einachsfahreugs

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102019105531A1 (de) * 2019-03-05 2020-09-10 Brielmaier Motormäher Gmbh Landwirtschaftliches Einachsfahrzeug und Trittbrett zur Nachrüstung eines landwirtschaftlichen Einachsfahreugs
DE102019105531B4 (de) 2019-03-05 2022-12-01 Brielmaier Motormäher Gmbh Landwirtschaftliches Einachsfahrzeug mit schwenkbar gehaltertem Trittbrett

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