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Ausbildung von aus Beton od. ähnl. härtbarer Masse gefertigten streifenförmigen Randmarkierungen an Kraftfahrzeugstrassen und Verfahren zu deren Herstellung
Die Ausbildung von aus Beton od. ähn1. härtbarer Masse gefertigten Randmarkierungsstreifen für Kraftfahrzeug-Schnellverkehrsstrassen unter Verwendung von Beton, z. B. aus einer Vielzahl in Reihe hintereinander angeordneter hellfarbener Betonkörper mit Reflexflächen, die so wirken, dass sie bei Anstrahlung durch das Scheinwerferlicht der Fahrzeuge aufleuchten, ist schon vorgeschlagen worden. Dabei verlaufen die Reflexflächen unterhalb der Fahrbahnebene, so dass deren obere Kanten über die Fahrbahnebene nicht vorstehen.
Weiterhin ist vorgeschlagen worden, die in Reihe hintereinander verlegten, die Randmarkierung bildenden Körper plattenförmig auszubilden und an ihrer der Fahrbahn zugekehrten Seite einen mit der Fahrbahndecke bündig verlaufenden flachen. Rand vorzusehen, der als durchlaufender Streifen an der Fahrbahnkante verläuft, derart, dass dieser Streifen als Leitschiene an beiden Seiten der Fahrbahn bei Fertigung der Fahrbahndecke dienen kann.
Die Oberfläche jedes einzelnen plattenförmigen Markierungskörpers sollte ausserhalb des fahrbahnseitigen Randstreifens und der die Reflexflächen aufweisenden Vorsprünge einen gegen die Horizontalebene geneigten, vorzugsweise windschiefen Verlauf aufweisen und die einzelnen oder alle den durchlaufenden Streifen bildenden Markierungskörper sollten einander entgegengesetzt wirkende Reflexflächen mit gegebenenfalls nach Farbgebung, Form und/oder Grösse unterschiedlicher Gestalt besitzen, so dass der entgegenkommende Verkehr die jeweils linke oder rechte Fahrbahnkante z. B. bei Nebel deutlich unterscheiden kann.
Schliesslich sollten mehrere Einzel-Elemente zu einer balkenförmigen langgestreckten baulichen Einheit miteinander verbunden werden oder aus einem einheitlichen langgestreckten Körper bestehen ; ferner sollten ein oder mehrere an ihrer Oberfläche völlig flache bündig mit der Fahrbahndecke verlaufende Markierungselemente mit den die Reflexflächen aufweisenden plattenförmigen oder balkenförmigen Teilen abwechseln und die Reflexfläche nach der Gefälleweise des Markierungselementes hin verjüngt sein, so dass die Raumecke zwischen der Reflexfläche und dem geneigten, vorzugswindschiefen Oberflächenteil durch das abfliessende Regenwasser ausgewaschen und dadurch sauber gehalten wird.
Erfindungsgemäss ist nun die Steinoberfläche ausserhalb der die Anschlagleiste bildenden Randzone über einen wesentlichen Teil ihrer Erstreckung windschief gestaltet mit einem bündig an die Anschlagleiste anschliessenden Randstreifen, wobei zwischen diesem Randstreifen und der windschiefen Zone eine vertikale quer zur Fahrbahn verlaufende keilige, aus dem Steinwerkstoff herausgearbeitete oder eingeformte Reflexfläche vorhanden ist ; zur Verwendung in Linkskurven soll die windschiefe Oberflächenzone des Steines Gefälle nach der Strassenmitte hin aufweisen, wobei eine dem Verkehr zugewandte keilförmige Steinfläche nach oben aus der Ebene des parallel zur Unterseite des Steines verlaufenden Randstreifens hervortritt.
Der Randmarkierungsstreifen bzw. Markierungsstein gemäss vorliegender Erfindung soll einfach herstellbar sein als Massenartikel und er soll wenig transportempfindlich sein und dem geschilderten Verwendungszweck in bezug auf Reinhaltung der Ecken und Fugen sowie der Möglichkeit des Einsatzes von Mähmaschinen am Strassenrand voll entsprechen.
Bei dem neuzeitlichen Strassenbau ist es infolge der Überhöhung der Kurven nicht möglich, das Regenwasser immer nur nach der der Fahrbahn abgewandten Seite abfliessen zu lassen. Bei Linkskurven muss also das Regenwasser nach der Strassenmitte vom rechten Strassenrand her abfliessen können. Dieser Forde-
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rung muss der Markierungsstein, der in einer Linkskurve Verwendung finden soll, Rechnung tragen.
Nach der vorliegenden Erfindung ist die Steinoberfläche ausserhalb der Randzonen über einen wesentlichen Teil ihrer Erstreckung windschief ausgebildet.
Nun müssen aber die zur Verwendung gelangenden plattenförmigen Marlderungssteine auf ihrer der Strasse zugekehrten Seite einen Randstreifen aufweisen, der in der Wirklage bündig mit der Strassenoberkante verläuft.
Man kann den Stein gemäss der Erfindung in einfacher Weise herstellen, indem man eine windschiefe Fläche erhaben aus der Steinoberfläche hervorstehen lässt unter Bildung einer Reflexkante.
Der für Linkskurven zur Verwendung gelangende Stein kennzeichnet sich dadurch, dass die windschiefe Oberfläche des Steines Gefälle nach der Strassenmitte hin aufweist, wobei eine dem Verkehr zugewandte keilförmige Seitenfläche der windschiefen Fläche nach oben aus der Ebene des parallel zur Unterseite des Steines verlaufenden Randstreifens hervortritt.
Der für Linkskurven bestimmte Stein ist in der Zeichnung schaubildlich dargestellt.
Der plattenförmige und Reckteckform aufweisende Stein besitzt eine der Fahrbahn zugekehrte als Anschlag dienende und bündig mit der Fdhrbahndecke verlaufende Randzone 1. Im rechten Winkel zu dieser Randzone befindet sich ein Rand 2. Dabei steht eine windschief gestaltete Fläche 4 erhaben aus der Steinoberfläche, d. h. Über die Ebene der Ränder 1 und 2 vor. Die hohe Kante 5 der windschiefen Fläche bildet dabei eine vertikale Reflexfläche 6, zusammen mit der Randzone 2.
Es ist nicht notwendig, dass die Steine gemäss der Erfindung jeweils unmittelbar aneinander anschlie- ssen. Man kann auch volle flache plattenförmige Steine abwechselnd mit den Steinen nach der Erfindung kombinieren. Dies ist ein wesentlicher Vorteil, denn es ist nicht immer erforderlich, dass die Reflexflächen in dichter Reihenfolge den Strassenrand säumen.
Wenn man also jeweils glatte plattenförmige Körper einfugt, so lässt sieh die unterschiedliche Markierung dabei verbessern und trotzdem gleichzeitig eine Verbilligung der Herstellungskosten für die Randmarkierung erreichen.
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Reihe hintereinander angeordneter hellfarbener Betonkörper mit Reflexflächen, die so wirken, dass sie bei Anstrahlung durch das Scheinwerferlicht der Fahrzeuge aufleuchten, dadurch gekennzeichnet, dass die Steinoberfläche ausserhalb der die Anschlagleiste (1) bildenden Randzone über einen wesentlichen Teil ihrer Erstreckung windschief gestaltet ist mit einem bündig an die Anschlagleiste anschliessenden Randstreifen (2), wobei zwischen diesem Randstreifen und der windschiefen Zone (4)
eine vertikale quer zur Fahrbahn verlaufende keilige aus dem Steinwerkstoff herausgearbeitete oder eingeformte Reflexfläche (6) vorhanden ist.