AT21846B - Verfahren zur Brikettierung von Eisenerzen. - Google Patents

Verfahren zur Brikettierung von Eisenerzen.

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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zur Brikettierung von Eisenerzen. 



   Es ist bereits bekannt, eine durch   mehrstündige   Einwirkung von gespanntem Wasserdampf auf geschlossene   Hochofenschlacke a) s Bindemittel   zur Herstellung von Kalksandsteinziegeln   und   Erzbriketts zu verwenden (österr. Patente Nr. 12006 und 19467), also ein technisch eisenfreios Material, das den Feinorzen in einer Menge bis zu   30% zugesetzt   wurde, wodurch sich aber der Eisengehalt derselben bedeutend verminderte. Bei der Vorhüttung solcher Erzbriketts ist infolgedessen eine viel höhere Brennmaterialmenge nötig als bei den ursprünglichen, an Eisen reicheren Feinerzen, wodurch die   Vorhüttungskosten   stark erhöht werden.

   Bei dem vorliegenden Verfahren wird dieser Übelstand dadurch vermieden, dass als Bindemittel für die Feinerze, anstatt Hochofenschlacke, hoch eisenhaltige und kieselsäurereiche MAterialien, wie z. B. Puddelschlacke,   Schweissschlacke,     Martinfrischschlacke etc. verwendet werden. Die Anwendung von eisenreicher Herd- und   Frischschlacke sowie von   Eisenerzen als Bindemittet   ist wohl schon bekannt ; doch wurden diese Materialien bisher bloss in ihrer ursprünglichen Form oder in fein zerkleinertem Zustande verwendet, so dass ihnen gerade die zur Brikettierung notwendige Bindefähigkeit fehlte. Diese Zusatzmaterialien werden daher der Erfindung gemäss vorher, eventuell unter Zusatz einer geringen Menge Kalk durch Anwendung von gespanntem Wasserdampf in aus dem österr.

   Patent   Nr.     12006 bekannter Weise   aufgeschlossen und dann mit den Erzen innig gemischt. Bei der darauf folgenden neuerlichen, an sich bekannten Einwirkung von Wasserdampf geht die Kieselsäure derselben durch Zusammenwirkung mit den Feinerzen in eine   Eisen-Kieselsäure-Verbindung   über, wodurch der mechanische Zusammenhang der im Gemische enthaltenen Materialien erzielt wird und feste Briketts entstehen. Dieselben 
 EMI1.1 
 bisher erzeugten einen geringeren, sondern unter Umständen sogar einen höheren Eisengehalt aufweisen als die   ursprünglichen Feinerze,   so dass sich bei ihrer Verwendung für den Schmelzprozess im Hochofen ganz bedeutende Ersparnisse ergeben. 



   Die Ausführung des Verfahrens kann in Apparaten bekannter Art erfolgen (siehe österr. Patent Nr. 12006), in welchen die hoch eisenhältigen und kieselsäurereichen Zusatzmaterialien in einer rotierenden Eisentrommel der Einwirkung von gespanntem Wasserdampf   ausgaset/t, sodann   in einer Mischschnecke mit den zu brikettierenden Feinorzen gemischt   werden. Das (tomisch wird   in einer oder in mehreren Ziegelpressen zu rohen Briketts verarbeitet und diese auf Wagen geschlichtet, welche mit den rohen Briketts beladen in   t'inpn eisernen Kessc) gebracht werden,   in weichen in bekannter Weise mehrere Siunden lang gespannter Wasserdampf eingeleitet wird. Die Briketts sind nach dem   Ausführen   aus dem Kessel sofort gebrauchsfertig. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : EMI1.2 <Desc/Clms Page number 2> durch Einwirkung von gespanntem Wasserdampf nach dem für Hochofenschlacke bekannten Verfahren aufgeschlossen wurden, innig gemischt, nach dem Mischen mittelst Pressen in beliebige Ziegelform gebracht und in diesem Zustande neuerlich der an sich bekannten einwirkung von gespanntem Wasserdampf ausgesetzt werden, wodurch eine Umlagerung der einzelnen Bestandteile in der Art stattfindet, dass das Feinerz mit der Kieselsäure EMI2.1 wodurch der für die Hrikettiorung von Feinerzen nötige mechanische Zusammenhang der ursprünglichen Mischung erreicht wird.
AT21846D 1904-04-02 1904-04-02 Verfahren zur Brikettierung von Eisenerzen. AT21846B (de)

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