AT218281B - Rechnungsanordnung - Google Patents

Rechnungsanordnung

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AT218281B AT790059A AT790059A AT218281B AT 218281 B AT218281 B AT 218281B AT 790059 A AT790059 A AT 790059A AT 790059 A AT790059 A AT 790059A AT 218281 B AT218281 B AT 218281B
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  Rechnungsanordnung 
Die Erfindung betrifft eine Rechnungsanordnung zur Umrechnung von vorbestimmten kolorimetrischen Werten, die einer gegebenen optischen Anordnung entsprechen, in davon abhängige kolorimetrische Grö- ssen, die lineare Funktionen der Ausgangswerte sind. 



   Die erfindungsgemässe Anordnung eignet sich insbesondere zur Verwendung in Zusammenhang mit einem   Filmprüfgerät,   bei dem Schwärzungswerte für Filter ermittelt werden, die zur Abschwächung bestimmter Spektralbereiche der bei einem Kopierverfahren verwendeten Lichtquelle zu benutzen sind, damit das kopierte Bild die richtige Farbzusammensetzung erhält. Das Kopiergerät kann dabei nach dem additiven Prinzip arbeiten, d. h. das Licht der Lichtquelle wird in drei Grundfarben aufgeteilt, wonach die Abschwächung jeder Grundfarbe für sich mittels eines zugeordneten Filters erfolgt.   Die derart abgeschwäch-   ten Grundfarben werden danach zusammengesetzt und dienen zur Belichtung z. B. eines farbigen Filmpositivs.

   Das Kopiergerät kann jedoch auch vom subtraktiven Typ sein, bei dem in den Strahlgang der Lichtquelle nacheinander Filter für verschiedene Spektralbereiche eingeschaltet werden. Wenn das Filmprüfgerät als Ausgangswerte die   Schwärzungswene für   ein additives Kopiergerät liefert, und das vorhandene Kopiergerät vom subtraktiven Typ ist, wird eine Umrechnung erforderlich. Der Grund daftir, dass die Umrechnung erforderlich wird, ist darin zu sehen, dass die subtraktiven Filter nicht nur die ihnen zugeordneten Spektralbereiche absorbieren, sondern ihre Absorption erstreckt sich mehr oder weniger über den ganzen Spektralbereich. Diese Zusammenhänge werden nachstehend eingehender erläutert werden. 



   Die Rechnungsanordnung zur Ermittlung einer Mehrzahl von kolorimetrischen Grössen, die je eine mit vorbestimmten Bewerten gebildete lineare Funktion einer Mehrzahl von Ausgangswerten sind, kennzeichnet sich gemäss der Erfindung durch zur Ermittlung je einer Grösse dienende   Rechnungseinheiten   sowie durch eine der Zahl der Ausgangswerte entsprechende Anzahl von Einstellmitteln, von denen jedes zur Steuerung mehrerer einstellbarer Organe verschiedener Rechnungseinheiten in Übereinstimmung mit einem der Ausgangswerte dient, wobei das einstellbare Organ im Hinblick auf den dem entsprechenden Ausgangswert zugeordneten Beiwert bemessen und ein auf sämtliche einstellbare Organe einer Rechnungseinheit   anspre-   chender Anzeiger   zum   Anzeigen der der Rechnungseinheit entsprechenden Grösse vorgesehen ist. 



   Auf den beigefugten Zeichnungen zeigen : Fig. 1-3 Kurven zur Veranschaulichung der Einwirkung verschiedener Farbkompensierfilter auf das spektrale Ansprechen eines typischen positiven Farbfilms, Fig. 4 die grundsätzliche Wirkungsweise eines   Filmp rufgeräts   zur Nachbildung eines Umkehrverfahrens, durch das aus einem vorgelegten Farbnegativ das entsprechende Positiv hergestellt wird, Fig. 5 eine schematische Darstellung einer Kopierlichtquelle nach dem additivenPrinzir, Fig. 6 eine schematische Darstellung einer Kopierlichtquelle nach dem subtraktiven Prinzip, Fig. 7 das Schaltbild einer nach der Erfindung   ausgebil-   deten Rechnungsanordnung, und Fig. 8 ein Schema über die Steuerung der Anordnung nach Fig. 7 durch ein Filmprüfgerät. 



   Fig.   l   zeigt die Einwirkung eines Blau-Grün-Filters zur Abschwächung des roten Spektralbereichs auf das spektrale Ansprechen eines typischen Positivfilms, z. B. des   Eastman-Films   5382. Die mit B, G und R bezeichneten Kurven stellen das relative Ansprechen der blauen, der grünen bzw. der roten Schicht des Films auf weisses Licht dar. Die Kurve Rc zeigt das Ansprechen der rotempfindlichen Schicht, wenn das auf sie einfallende Licht einen Blau-Grün-Filter vom Schwärzungsmass 0,5, z. B. vom Kodak-Typ 50 C, durchgegangen hat. Das Schwärzungsmass stellt einen   angenäherten   Mittelwert über den der Filterfarbe 

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 entsprechenden Spektralbereich dar, im vorliegenden Fall also den Bereich der roten Wellenlängen.

   Die Kurven Be und Gc zeigen in ähnlicher Weise das Ansprechen der blauen und der grünen Filmschicht auf weisses Licht, das denselben Filter durchgangen hat. Die Kurven Bc und Gc liegen unterhalb der Kurven B und G, und aus dem Verlauf der Kurven ist ersichtlich, dass ein Blau-Grün-Filter einen erheblichen   Schwärzungswert   im grünen und blauen Spektralbereich und nicht nur in dem roten Bereich besitzt. 



   Die Kurven der Fig. 2 und 3 zeigen in ähnlicher Weise die Einwirkung eines   Purpur- bzw. eines   Gelbfilters vom Schwärzungswert 0, 5 auf das Ansprechen desselben Positivfilms. Im folgenden werden durcngehend die Buchstaben B, G und R zur Bezeichnung der Grundfarben Blau, Grün bzw. Rot und die Buchstaben   Y, C   und M zur Bezeichnung der dazu komplementären Farben   Gelb, Blaugrün   (Cyan) bzw. Purpur (Magenta) verwendet. Aus der Fig. 2 geht hervor, dass die wesentliche Einwirkung des Purpurfilters in dem grünen Spektralbereich liegt, wo eine Abschwächung von der Kurve G zur Kurve    G   vorhanden ist. Es liegt jedoch auch eine nicht vernachlässigbare Abschwächung in den Bereichen der Kurven B und R vor, wie durch die Kurven Bm und R angedeutet wird.

   Entsprechende Verhältnisse ergeben sich aus der Fig. 3 für das Gelbfilter. 



   Aus der Gesamtheit der Kurven der Fig. 1, 2 und 3 ergibt sich die wesentliche Tatsache, dass der Höchstwert der spektralen Empfindlichkeit in dem Bereich jeder Grundfarbe im wesentlichen bei derselben Wellenlänge liegt, unabhängig von der Art des Filters, durch den die Belichtung stattfindet. Diese Höchstwerte liegen ungefähr bei den Wellenlängen 4, 300, 5, 500 und 6,900 Ä. Ausserdem ist die allgemeine Form der Empfindlichkeitskurve für einen gegebenen Bereich im wesentlichen die gleiche, so dass es sich im wesentlichen nur um einen Massstabunterschied handelt.

   Hieraus kann gefolgert werden, dass die Ansprechkurve eines Positivfilms, der durch eine Gruppe von nacheinander   geschaltetenFarbfilternbelichtetwird,   im wesentlichen mit der Ansprechkurve übereinstimmt, die sich bei Belichtung mit gesonderten Lichtstrahlen in den verschiedenen Grundfarben ergibt, die je für sich in demselben Verhältnis abgeschwächt worden sind, das der Summe der verschiedenen Dämpfungsmasse der nacheinander geschalteten Filter für die entsprechenden Farben entspricht. Dies kann auch so ausgedruckt werden, dass der Schwärzungswert für eine Grundfarbe von einer gegebenen Kombination von absorbierenden Filtern einfach der Summe der   Schwärzungswerte   der verschiedenen Filter für die Grundfarbe entspricht. 



   Fig. 4 zeigt die allgemeine Anordnung eines   Filmprüfgeräts   zur Ermittlung von Schwärzungswerten, die einem Kopiergerät vom additiven Typ angepasst sind. Das Prüfgerät umfasst einen Abtaster 13, der ein Filmnegativ 11 abtastet, wodurch elektrische Farbspannungen erzeugt werden, die denjenigen Belichtungswerten proportional sind, die auf die farbempfindlichen Schichten des Positivfilms einwirken werden, wenn der Positivfilm dem durch das Negativ hindurchgegangenen Licht ausgesetzt wird. Der Abtaster 13 kann z. B. aus einer Kathodenstrahlröhre bestehen, die einen Lichtfleck erzeugt, dessen Licht nacheinander auf sämtliche Punkte des Negativs geworfen wird sowie aus teildurchlässigen Spiegeln zur Auftrennung des vom Negativ kommenden Lichts in seine roten. grünen und   blauen Komponenten.

   DieseGrundfarbenkompo-   nenten können dann Photoröhre beeinflussen, durch die Spannungen erzeugt werden, die den entsprechenden Belichtungswerten des Positivfilms proportional sind. Die ganze Anordnung ist so zu bemessen, dass die Abhängigkeit der Ausgangsspannung jedes Farbkanals von dem dem Kanal zugeführten Licht, das die entsprechende Grundfarbe des Filmnegativs wiedergibt, in linearem Verhältnis steht zur Abhängigkeit der Belichtung des Positivfilms mit derselben Grundfarbe zur   Eingangslichtstärke.   



   Die den Belichtungswerten entsprechenden Spannungen werden dann entsprechenden linearen Verstärkern,   15, 17 und   19   zugeführt, in dellen eine   Verstärkung mit je einem konstanten Faktor stattfindet, damit die Ausgangsspannungen im selben relativen Verhältnis zu einander stehen, wie die   Belichtungswerte   der entsprechenden Schichten des Positivfilms. Die Ausgangsspannungen erscheinen an Spannungsteilern 21, 23 und 25, deren Anzapfungen gesondert mittels   Einstellknöpfen21a,   23a und 25a einstellbar sind. Da   die Spannung z.

   B. am Spannungsteiler   23 der Belichtung der   rotempfindlichen Schicht   des Positivfilms proportional ist, und da die Belichtung dieser Schicht im linearen Verhältnis zur Stärke der roten Komponente des Kopierlichts steht, entspricht eine Verschiebung des Anzapfungspunkts einer dazu proportionalen Änderung der genannten Lichtstärke. Die an den Spannungsteilern 21,23 und 25 abgegriffenen Teilspan-   zungen werden   Einheiten 27, 29 bzw. 31 zugeführt, in denen Ausgangsspannungen erzeugt werden, die denjenigen Schwärzungswerten proportional sind, die sich in den entsprechenden empfindlichen Schichten des Positivfilms bei der chemischen Fertigstellung der Positivkopie ergeben.

   Die so erhaltenen Schwärzungsspannungen werden dann einer Mischschaltung 33   zugeführt,   wo eine gegenseitige Beeinflussung der Schwärzungsspannungen stattfindet in Übereinstimmung mit der gegenseitigen Beeinflussung der empfindlichen Schichten, die darauf   zurückzuführen   ist, dass eine bestimmte Schicht nicht ausschliesslich auf den zugeordneten Spektralbereich einwirkt, sondern auch in   den Bereichen der beiden übrigen Grundfarben   eine 

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 gewisse Absorption aufweist. Die in der Mischschaltung korrigierten Farbspannungen werden schliesslich einem Bildwiedergabegerät 35 mit einem Bildschirm 37 zugeführt, auf dem ein positives Bild erzeugt wird. 



  Das Gerät 35 kann einen exponentialen Verstärker umfassen, durch den die Schwärzungsspannungen in Spannungen umgewandelt werden, die   Licbtstärkewerten   für die entsprechenden Grundfarben entsprechen. 



  Das Gerät kann auch eine dreifarbige Kathodenstrahlröhre umfassen, die durch die   Lichtstärkespannungen   gesteuert wird und auf ihrem Bildschirm ein farbiges Bild entstehen lässt. Das in der Fig. 4 gezeigte Prüfgerät dann dazu verwendet werden, um die richtige Bemessung des Kopierlichts bei einem Kopierverfahren zu ermitteln. Zu diesem Zweck werden die Knöpfe 21a, 23a und 25a so eingestellt, dass das auf dem   Bilaschirm   37 erscheinende Bild die richtige Helligkeit und die richtige Farbzusammensetzung aufweist. 



  Wenn das Kopierverfahren auf dem additiven Prinzip beruht, braucht man dann nur eine Abschwächung der roten, grünen und   blauen Komponente des Kopierlichts   in demselben Verhältnis zu bewirken, wie durch die an den Spannungsteiler eingestellten Teilungsverhältnisse angegeben wird. Es sei z. B. angenommen, dass ein additives Kopiergerät in Übereinstimmung mit der Fig. 5 benutzt wird, bei dem weisses Licht von einer Lampe 39 durch teildurchlässige Spiegel 41 in seine rote, grüne und blaue Grundfarbe zerlegt wird. 



  Die Teilstrahlen durchgehen Filter 43,45 bzw. 47, deren Schwärzungswerte gesondert einstellbar sind, und werden danach wieder durch zusätzliche teildurchlässige Spiegel 49 zu einem einheitlichen Lichtstrahl zusammengesetzt, der als Kopierlichtquelle dient. Bei der Verwendung dieser Anordnung zusammen mit dem Prüfgerät nach der Fig. 4 werden die Schwärzungswerte der Filter 43,45 und 47 einfach so eingestellt, dass sich optische Abschwächungswerte ergeben, die den elektrischen Teilungsverhältnissen an den Spannungsteilern entsprechen. Um die Übereinstimmung zwischen Prüfgerät und Kopiergerät noch grösser zu machen, können die Spannungsteiler so angeordnet sein, dass die verschiedenen Zapfpunkte so angeordnet sind, dass die Abstände zwischen ihnen gleich grossen Änderungen des logarithmischen Dämpfungsmasses entsprechen. 



  Die Einstellung der Einstellknöpfe würde dann mit gleichmässig abgestuften logarithmischen Dämpfungswerten erfolgen, die den gleichmässig abgestuften Dämpfungswerten entsprechen, mit denen photographische Filter üblicherweise bezeichnet sind. Diese Anordnung ist möglich, weil der optische Schwärzungswert im linearen Verhältnis zum Logarithmus des Dämpfungswertes steht. 



   Es sei nun angenommen, dass das zur Verwendung gelangende Kopiergerät, statt von additiven, vom subtraktiven Typ gemäss Fig. 6 ist.   Der weisse   Lichtstrahl der Lampe 39 durchgeht hier nacheinander Farbfilter C, M und Y zur Abschwächung der roten, grünen bzw. blauen Grundfarbe, ehe der in dieser Weise in seiner farbigen Zusammensetzung abgeänderte Lichtstrahl zum Negativfilm gelangt. Dabei kann für jede Grundfarbe eine Mehrzahl von Filtern zur Verwendung kommen damit das resultierende   Schwärzungsmass   seinen richtigen Wert   erhält. Ausserdem   wird üblicherweise ein neutrales Filter L verwendet, um einen einstellbaren zusätzlichen Schwärzungswert für alle Grundfarben zu bewirken.

   Wie schon erwähnt wurde, bewirkt jedes der Filter C, M und Y   eine Abschwächung sämtlicher Grundfarben   in verschiedenem Ausmass, so dass der Schwärzungswert der nacheinander geschalteten Filtergruppen für jede Grundfarbe gleich der Summe der Schwärzungswerte sämtlicher Filter für diese Grundfarbe ist. Man kann sich aus diesem Grunde nicht damit   begnügen,   für die verschiedenen Grundfarben Filter auszuwählen, deren Schwärzungswerte den Einstellungen an den Spannungsteilern entsprechen, da dies zu einem ganz unrichtigen Ergebnis führen würde. 



   Durch die Erfindung wird es in einfacher Weise möglich, aus den an den Spannungsteilern eingestellter   Teilverhälmissen,   die richtigen Schwärzungswerte für die Filter C, M, Y und L zu ermitteln. Zu diesem Zweck werden für einen vollständigen Satz von Standardfarbfiltern mit verschiedenen angegebenen   Schwärzungswerten   die durchschnittlichen Schwärzungswerte bestimmt. Diese Bestimmung erfolgt für eine bestimmte Grundfarbe, auf die der Positivfilm ansprechen soll. Die Bestimmung kann dadurch geschehen, dass die durchschnittliche Empfindlichkeit im ganzen Spektralbereich des   weissen Lichts für die infragekom-   mende farbempfindliche Schicht des Positivfilms bestimmt wird. Danach wird dieselbe Bestimmung wiederholt, nachdem das weisse Licht durch einen Farbfilter hindurchgegangen ist.

   Der zuerst erhaltene Wert der durchschnittlichen Empfindlichkeit wird danach mit dem   letztgenanntenwert dividiert   Der Logarithmus des Quotienten stellt für den betreffendenFilter den Wert der durchschnittlichen oder äquivalenten Schwär-   zungswertes   dar. In der Fig. 1 ist z. B. der Flächeninhalt unter der Kurve B ein Mass für die durchschnittliche Empfindlichkeit der   bl31lempfindlichellFilmschicht   für   weisses Licht. Der Flächeninhalt   unter der Kurve Bc ist der entsprechende Empfindlichkeitswert für Licht, das durch das Filter 50C durchgegangen ist. Die Kurve Bc kann aus der Kurve B dadurch hergeleitet werden, dass für jeden Wert der Wellenlänge die Ordinate B mit dem Abschwächungsmass des Filters für diese Wellenlänge multipliziert wird.

   Das Abschwägungsmass der Filter als Funktion der Wellenlänge kann aus verschiedenen Handbüchern entnommen werden,   z. B. aus"Kodak Wratten Filters", 19. Auflage,   der Eastman Kodak Company, 1957, wo Spektral- 

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 EMI4.1 
    Schwärzungswertzungswerten   von 0,4, 0,3, 0,2, 0, 1 und 0,05 wiederholt werden. Entsprechend wird   mit den M-und   YFiltern für dieselben Werte der angegebenen Schwärzungsmasse verfahren. 



   Die in dieser Weise ermittelten Werte ergeben, dass das   Schwärzungsmass   der Filter eines jeden Filtersatzes für eine der Grundfarben mit sehr guter Annäherung in linearem Verhältnis steht zu dem angegebenen   Schwärzungswert,   mit dem die Filter bezeichnet sind. Z. B. ergibt sich der Schwärzungswert eines 
 EMI4.2 
 aus den Gleichungen   : Der = 0,   89C + Ö, 04,   (2) ; Dyr = 0,   04, (3). 



   Der resultierende Schwärzungswert für rotes Licht von irgend einer Kombination von Filtern ergibt sich ganz einfach als die Summe der Schwärzungswerte für diese Farbe, die den einzelnen Filtern zuzuschreiben sind. Somit ist der resultierende Schwärzungswert für eine beliebige Kombination von Filtern mit Bezug auf die rote Grundfarbe   D'j. = 0, 03M +   0,89   C   + 0,04N, (4), wo N die Anzahl der verwendeten Filter bedeutet. 



   Bei den tatsächlich verwendeten, auf dem subtraktiven Grundsatz beruhenden Kopiergeräten wird ein 
 EMI4.3 
   : D,teilern 21,23 und 25 eingestellt sind, eingesetzt werden als Werte für Dr, Dg, und Db, so können die sich ergebenden Werte von C, M, Y und Dil bei einem auf dem subtraktiven Grundsatz beruhenden Kopiergerät   verwendet werden, wobei sich dieselbe Belichtung des positiven Films ergibt, wie sich bei einem   additi-   ven Kopiergerät unter Verwendung der an den Spannungsteilern vorhandenen Schwärzungswerte. Der Wert 
 EMI4.4 
 von N in der Gleichung (13) die Totalanzahl der verwendeten Filter einzusetzen. Die Gleichung (13) gibt dann, da Dn bekannt ist, den passenden    Schwärzungswert D des   neutralen Filters an. 



   Wie schon erwähnt wurde, sind die in den Gleichungen (10)- (12) angegebenen Beiwerte unter der 
 EMI4.5 
 die Standardfilter der Firma Kodak sind. In Wirklichkeit aber lassen sich diese Werte mit guter Genauigkeit auf die meisten üblichen Filmtypen anwendenDie erfindungsgemässe Anordnung dient zur Ausführung der durch die Gleichungen (10)- (13) angedeuteten Berechnungen in elektrischer oder mechanischer Weise   für gegebene Ausgangswerte der Grössen D Dr und Db'Da Gleichungen dieser Form in fast allen kolorimetrischen Anpassungspioblemen auftauchen, ist eine Rechnungsanordnung dieser Art unter den verschie-   densten Verhältnissen verwendbar. 



   Eine Ausführungsform der   Rechnungsanordnung   ist in der Fig. 7 schematisch dargestellt. Zwei Spannungsquellen E dienen zur Erzeugung gleich grosser Spannungen entgegengesetzter Polarität mit Bezug auf Erde und sind in   ReihenveAindung   mit jeder von vier Rechnungseinheiten 51, 53, 55 und 57 verbunden, die zur Auflösung der Gleichungen (10), (11), (12) bzw. (13) dienen. Zu diesem Zweck ist jede Rechnungseinheit im Hinblick auf die entsprechende Gleichung bemessen. Dabei kann jede   Rechnungseinheit   filr jedes Glied der   aufzulösenden   Gleichung ein entsprechendes einstellbares Organ umfassen. Die Einheit 51 mag als Beispiel näher erläutert werden. Durch sie soll der Wert von C nach der Gleichung (10) bestimmt wer- 

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 den.

   Die Einheit umfasst einen Zweigwiderstand 511 mit einem Widerstandswert von   1/1, 13 Dr Ohm,   der mit der positiven Klemme einerseits und mit einem Verbindungspunkt der verschiedenen   Zweigwiderst  ! 1-   de anderseits verbunden ist. Zwischen dem Verbindungspunkt und der negativen Klemme liegen Zweig- 
 EMI5.1 
   Dund 554 mit den Widerstandswerten 1/1,10Db, 1/017D ,1/OP7Dr bzw.1/0,86Dn. 



  Es ist darauf hinzuweisen, dass jede der in der Fig. 7 gezeigten Rechnungseinheiten im Hinblick auf   die Beiwerte der durch sie   aufzulösenden.   Gleichung eine bestimmte Bemessung erhalten soll. Bei der gezeigten Anordnung sind z. B. eine der Zahl der Glieder in der Gleichung entsprechende Anzahl von Widerstandszweigen vorhanden. Jeder dieser Zweigwiderstände muss unter Berücksichtigung des entsprechenden Beiwertes der aufzulösenden Gleichung bemessen werden. 



   Die Rechnungsanordnung nach Fig. 7 kann durch eine zusätzliche Einheit 57 ergänzt werden, die einen Zweigwiderstand 571 mit einem Widerstandswert   1/D   Ohm umfasst, der mit einem zweiten Zweigwiderstand 572 mit einem Widerstandswert von 1/0, 04N Ohm verbunden ist. Der Verbindungspunkt dieser beiden 
 EMI5.2 
 in Schwärzungswerten D1 für den neutralen Filter geeicht werden kann. 



   Bei der Verwendung der Rechnungsanordnung nach Fig. 7 werden die verschiedenen Zweigwiderstände   in Übereinstimmung mit den entsprechenden als Ausgangswerte gegebenen Schwärzungswerten. Dr, Dg und Db eingestellt. Danach werden die vom neutralen Schwärzungswert abhängigen Zweige, d. h. die Zweige   513,534, 554 und 571, gemeinsam variiert, bis der Ausschlag eines der Strommessgeräte Ic,   und Iy   den Wert Null angenommen hat, während die beiden übrigen   Strom messgeräte   positive Werte anzeigen. Es sei angenommen, dass das Gerät IC Null anzeigt. Die Ausschläge der beiden Geräte IM und Iy geben dann die totalen angegebenen oder bezeichneten   Farbschwärzungswerte   für die richtigen Kombinationen von   M-und Y-Standardfiltern,   an. Wenn z.

   B. der Ausschlag IM den Wert 0,65 hat, kann eine richtige Kombination von M-Filtern durch Zusammensetzen von Filtern mit den bezeichneten   Schwärzungswerten     0, 5,   0, 1 und 0, 05 erreicht werden. In derselben Weise ergibt sich, welche Y-Filter zu verwenden sind. Es sei angenommen, dass zwei Y-Filter erforderlich sind. Die Totalanzahl von Farbfiltern beträgt dann 5.

   Dieser Wert von N wird dann verwendet, um den Zweigwiderstand 572 der Einheit 57 auf den Widerstandswert 
 EMI5.3 
 wählt ist, kann dann bei einem subtraktiven Kopiergerät des in der Fig. 6 dargestellten Typs verwendet werden, und das dadurch erzeugte Kopierlicht wird dann den Positivfilm genau so belichten, wie das additive Kopiergerät nach Fig. 5 unter Verwendung von roten, grünen und blauen Filtern mit den Schwärzungs- 
 EMI5.4 
 des Prüfgeräts nach Fig. 4 die Einstellung der entsprechenden Zweigwiderstände bewirken lässt.

   Eine derartige Anordnung ist in der Fig. 8 schematisch dargestellt mit Bezug auf die Widerstandszweige 511,   532   und 553, die nach dem roten   Schwärzungswert     D   einzustellen sind. Ähnliche Vorrichtungen können für 
 EMI5.5 
 Reihe von nacheinander geschalteten Widerständen dargestellt, die einen stufenförmigen Spannungsteiler bilden, dessen eines Ende geerdet und dessen anderes Ende mit dem Ausgang des Verstärkers 15 verbunden ist. Der Spannungsteiler 21 kann auf mit 0, 1, 2... 5 bezeichnete Stufen eingestellt werden, wobei die   entsprechenden Widerstandswertederart logarithmisch gewähltsind, dass der Logarithmus des durch den Span-    nungsteiler bewirkten   Übertragungsverhältnisses   bei Einstellung auf den Kontakt n den Wert nS hat.

   Da der optische Schwärzungswert mit dem Logarithmus des optischen   Übertragungsverhältnisses übereinstimmt,   entspricht der Kontakt n einem totalen Schwärzungswert Dr gleich   nS.   

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   Der Abgreifer des Spannungsteilers 21 ist mit den Schaltblättern dreier Blattschalter 81, 83 und 85 mechanisch verbunden, so dass der Drehwinkel jedes Schaltblattes mit dem des Abgreifers übereinstimmt, wie in schematischer Weise durch die gestrichelten Linien 81a, 83a und 85a angedeutet. Jedes Schaltblatt verbindet bei Einstellung des Abgreifers auf den Kontakt n unter sich die n ersten Widerstände. Die Kontakte 0-5 des Schalters 81 sind durch parallelgeschaltete Widerstände mit dem Widerstandswert 1/1, 13 S Ohm mit einer Ausgangsklemme 87 verbunden, wobei die andere Klemme 87 mit dem   Schaltblatt   verbunden ist. 



  Die Schalter 90 und 92 sind in gleicher Weise ausgebildet, jedoch betragen die Werte der parallelen Widerstände hier 1/0, 24S bzw.   1/0,   07S. 



   Bei Einstellung des Spannungsteilers 21 auf den Kontakt n beträgt der Widerstand   R zwischen   den 
 EMI6.1 
 derstände 511,532 und 553 der Rechnungsanordnung nach Fig. 7 und umfassen   sämtliche Wderstandszwei-   ge, die von Dr abhängig sind. Ähnliche mechanische Kupplungen können zwischen den   Spammngsteilern  
23 und 25 nach Fig. 4 und davon gesteuerten Blattschaltern vorgesehen sein.   Die Knöpfe   21a, 23a und 25a können dann immer in derselben Weise eingestellt werden, unabhängig davon, ob das Kopiergerät vom additiven oder vom subtraktiven Typ ist.

   Der einzige Unterschied besteht darin, dass bei einem additiven
Gerät die Knopfeinstellungen direkt die   Schwärzungswerte   angeben, während bei einem subtraktiven Ge- rät diese von der Rechaungsanordnung nach Fig. 7 ermittelt werden. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Rechnungsanordnung zur Ermittlung einer Mehrzahl von   Icolorimetrischeil   Grössen, die je eine mit vorbestimmten Beiwerten gebildete lineare Funktion einer Mehrzahl   von. Ausgangswerten   sind, gekenn- zeichnet durch zur Ermittlung je einer Grösse dienende   Rechnungseinheiten   sowie durch eine der Zahl der
Ausgangswerte entsprechende Anzahl von Einstellmittein von denen jedes zur Steuerung mehrerer   einstell -   barer Organe verschiedener Rechnungseinheiten in Übereinstimmung mit einem der Ausgangswerte dient, wobei das einstellbare Organ im Hinblick auf den dem entsprechenden Ausgangswert   zugeordcetsn.

   Beiwert   bemessen und ein auf sämtliche einstellbaren Organe einer Rechnungseinheit ansprechender Anzeiger zum
Anzeigen der der Rechnungseinheit entsprechenden Grösse vorgesehen ist.

Claims (1)

  1. 2. Rechnungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zusätzliche Einstellmittel mit dadurch gesteuerten einstellbaren Organen vorgesehen sind zur Addierung von konstanten Grössen zur line- aren Funktion.
    3. Rechnungsanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die einstellbaren Organe aus Widerständen bestehen, die an eine Spannungsquelle angeschlossen sind.
    4. Rechnungsanordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die zur Ermittlung einer Grösse dienenden Widerstände zueinander parallelgeschaltet sind.
    5. Rechnungsanordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Widerstände in zwei Grup- pen aufgeteilt sind, je nach dem Vorzeichen der entsprechenden Beiwerte, wobei in Reihenschaltung mit den beiden Gruppen Spannungsquellen verschiedener Polarität liegen.
    6. Rechnungsanordnung nach Anspruch 4 oder 5, gekennzeichnet durch ein in Reihenschaltung mit sämtlichen Widerständen liegendes Amperemeter als Anzeiger.
    7. Rechnungsanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche mit einer Mehrzahl von Rechnungs- einheiten, dadurch gekennzeichnet, dass die demselben Ausgangswert entsprechenden einstellbaren Organe der verschiedenen Einheiten durch ein gemeinsames Einstellmittel gesteuert sind.
    8. Rechnungsanordnung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass das gemeinsame Einstellmittel mit einem Einstellmittel eines Filmprüfgeräts zur Ermittlung eines Schw rzungsmasses mechanisch ge- kuppelt ist.
    9. Rechnungsanordnung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Einstellmittel des Film- prüfgeräts an einen Spannungsteiler bei vorbestimmten Anzapfungen Widerstandswerte abgreift, die eine geometrische Reihe bilden, während die entsprechenden Leitwerte des gesteuerten einstellbaren Organs eine arithmetische Reihe bilden.
AT790059A 1958-11-19 1959-11-02 Rechnungsanordnung AT218281B (de)

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