AT218095B - Maschine zur Herstellung von Mehrbündelkabeln - Google Patents

Maschine zur Herstellung von Mehrbündelkabeln

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AT218095B
AT218095B AT72360A AT72360A AT218095B AT 218095 B AT218095 B AT 218095B AT 72360 A AT72360 A AT 72360A AT 72360 A AT72360 A AT 72360A AT 218095 B AT218095 B AT 218095B
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AT
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switch
basket
winding
machine
circuit
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AT72360A
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Western Electric Co
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Description


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  Maschine zur Herstellung von   Mehrbündelkabeln   
 EMI1.1 
 

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 Einrichtungen in Betrieb nehmen und schliesslich die Maschine stillsetzen, falls ein Wickelband reissen sollte. 



   Weitere Ziele und Merkmale der Erfindung gehen aus der nachfolgenden Beschreibung eines Ausfüh-   rungsbeisplels   an Hand der Zeichnungen hervor.   Fig. 1   zeigt eine Seitenansicht der Maschine, wobei einige   äussere Teile zwecks Freilegung   der   inneren Teile weggebrochen sind.

   Fig.   2 eine Stirnansicht, gesehen von der Linie 2-2 in   Fig. 1 : Fig. 3 ist   ein Vertikalschnitt längs der Linie 3-3 in   Fig. 1 : Fig. 4   zeigt in grösserem Massstab die Stirnansicht eines Verseilkopfes ; Fig. 5 ist ein Schnitt längs der Linie 5-5 in Fig. 4 und Fig. 6 ein Schnitt längs der Linie 6-6 in Fig. 4 ; Fig. 7 zeigt in grösserem Massstab einen Teilschnitt längs   der Linie 7-7 m   Fig.   5 ;   Fig. 8 stellt in grösserem Massstab eine teilweise geschnittene Seitenansicht eines Teiles eines Wickelkopfes   dar : Fig. 9   zeigt schematisch einen Teil der elektrischen und pneumatischen Steuereinrichtung und Fig. 10, die rechts an Fig. 9 anzuschliessen ist, zeigt den übrigen Teil dieser Einrichtung ;

   Fig. 11 stellt schematisch die Betätigungsstromkreise für die verschiedenen, durch Ziffern bezeichneten Kontakte dar ; Fig. 12 zeigt schematisch die Gesamtanordnung der Maschine und insbesondere die unter   der Steuereinwirkung der Wickelköpfe stehendenstromkreise, während Fig. 13   schliesslich eine Einzelheit einer der Kontrolleinrichtungen für die Bewickelung wiedergibt. 



   Es sei zunächst auf Fig. 12 verwiesen, wo bei 15 ein Haspelstand angedeutet ist, in dem mehrere Haspeln mit   aufgespultenleitern, u. zw.   entweder Einzeladern oder Aderpaaren gelagert sind ; diese Leiter sollen in   gewünschter Anzahl den Verseilköpfen einer Verseilmaschine   16 zugeführt werden. Nach dem Verlassen der Verseilmaschine 16 gelangen die verseilten Leiter durch eine übliche   Bündelungs-und Be-   wickelungsmaschine 17 zu einer Abzug- und Aufwickelvorrichtung 18, die vom Hauptmotor 20 angetrieben wird. 



   Aus denFig. 1 bis 8 geht hervor, dass die Verseilmaschine 16 ein Gestell 22 mit Rollensätzen 23,24, 25 für die Lagerung eines mit 26 bezeichneten Verseilkorbes hat. Der Korb 26 weist zwei parallele Scheibenglieder 27,28 auf, die durch in gleichem gegenseitigem Abstand befindliche Zylinder 29 miteinander verbunden sind. Die Scheibenglieder 27, 28 und die Zylinder 29 werden durch Verbindungsorgane,   z. B.   



  Muttern 30, zusammengehalten. Die Zylinder 29 ragen links über das Scheibenglied 28 vor und sind an ihren Enden mit einem weiteren vertikalen Scheibenglied 32 verbunden. In den Zylindern 29 befinden sich Kolben 33, deren Kolbenstangen 34 durch Öffnungen im Scheibenglied 32 aus den Zylindern austreten und an ihren äusseren Enden bei 35 mit einem weiteren Scheibenglied 36 verbunden sind. Die Scheibenglieder 32 und 36 bilden ebenfalls Teile des Korbes 26. 



   Das Scheibenglied 27 hat eine zentrale Öffnung und sechs weitere Öffnungen, die in gleichen Abständen von der zentralen Öffnung angeordnet sind und in denen sich Lager 38 befinden. In diesen Lagern 38 sind gemäss den Fig. 5 und 6 drehbar die Verseilköpfe 40 gelagert, die hohl sind und die zugeordneten Gruppen vonAderpaaren 41 vom Haspelstand 15 aufnehmen. jeder Kopf 40 ist bei 42 zum Einsetzen einer   abnehmbaren Verseilplatte   43 ausgenommen. Die Verseilplatten 43 sind untereinander gleich ausgebildet und weisen an einer Umfangsstelle eine Nut 44 auf, in die ein Passstift 45 des zugeordneten Verseilkopfes eingreift, wodurch für die Verseilplatte eine Null- oder Ausgangsposition festgelegt wird. Die Verseilplatten sind mit übereinstimmenden Öffnungen versehen.

   In denen sich gegen Abnutzung widerstandsfähige Büchsen 46 befinden, durch welche die Aderpaare 41 laufen. An diametral gegenüberliegenden Seiten der Verseilplatten sind in jedem Verseilkopf gemäss Fig. 7 unter dem Druck von Federn 50 stehende Klinken 49 angeordnet, welche die Verseilplatte in der richtigen Lage festhalten, aber eine leichte Abnahme dieser Platte beim Befädeln der Maschine ermöglichen. An einigen der   Verseilköpfe   40 sind Handräder 51 für die manuelle Verstellung der Köpfe beim Einfädelvorgang vorgesehen. An jedem Verseilkopf 40 ist ein Kettenzahnkranz 53 befestigt ; alle diese Zahnkränze liegen in einer gemeinsamen Ebene und werden gemäss Fig. 3 von einer endlosen Kette 54 umschlungen.

   Die Kette 54 läuft auf der in Fig. 3 dargestellten Bahn um und greift dabei sowohl in die Zahnkränze 53 als auch in ein Antriebskettenrad 56 und in ein blind mitlaufendes Umlenkrad 57 ein, wodurch die Verseilköpfe gleichzeitig und in gleichen Richtungen in Drehung versetzt werden können. Das Umlenkrad 57 ist durch eine Feder 58 belastet, so dass die Kette in sattem Eingriff mit den Zahnkränzen 53 gehalten wird. Das Antriebskettenrad 56 sitzt auf einer am Scheibenglied 27 gelagerten Welle 60, an der noch ein Zahnrad 61 befestigt ist. Das Zahnrad 61 wird über ein Untersetzungsgetriebe 63 und ein weiteres Getriebe, das allgemein mit 64 bezeichnet ist, von einem reversierbaren Motor 62 angetrieben.

   Zu dem Getriebe 64 gehören ein Kettenrad 65, das an der Ausgangswelle 66 des Untersetzungsgetriebes 63 montiert ist, eine Kette 67, die vom Kettenrad 65 angetrieben wird und ihrerseits ein Kettenrad 68 treibt, welches an einem Ende einer Welle 69 montiert ist, und schliesslich ein Zahnrad 70, welches am andern Ende der Welle 69 montiert ist und mit dem Zahnrad 61 im Eingriff steht. 

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   Zwischen   denScheibengliedern27 und 28   ist   eine kreisförmige Platte 72 (Fig. l)   eingefügt, die bei 73 von den Zylindern 29 abgestützt wird und mit den Verseilköpfen 40 eingefluchtete Öffnungen aufweist, welche von den Adergruppen 41 durchsetzt werden. Die Adergruppen 41 werden von feststehenden hohlen Führungen 75 aufgenommen und durch untereinander gleich ausgebildete Wickelköpfe 76 geleitet. Die Wickelköpfe 76 und ihre Antriebsmotoren 77 werden vom Scheibenglied 28 getragen und sind zwischen den Platten 32 und 72 konzentrisch zur Führung 75 angeordnet. Die Führung 75 erstreckt sich durch einen Motor 77 und durch den zugehörigen Wickelkopf 76. Einer der Wickelköpfe ist in Fig. 8 genauer herausgezeichnet.

   Man erkennt aus dieser Figur, dass der Endteil 79 des Wickelkopfes 76 in geeigneter Weise an der Hohlwelle des zugehörigenMotors 77 befestigt ist und daher von diesem angetrieben wird. Das Aussengehäuse des Motors ist in geeigneter Weise an dem Scheibenglied 28 befestigt. Die mit 77 bezeichnete Motoreinheit kann aus einem Motor mit einem Untersetzungsgetriebe bestehen und hat die Aufgabe, die Rotationsgeschwindigkeit der Wickelköpfe zu steuern. 



   Der Endteil 79 des Wickelkopfes 76 bildet einen Hohlring 80, der über Durchlässe 81 Druckmedium von den nachfolgend beschriebenen Druckquellen aufnehmen kann. Mit dem Teil 79 dreht sich ein ringförmiger, kolbenähnlicher Teil 82, der an einem Kugellager 83 unter der Steuerwirkung des Druckmediums im Hohlring 80 axial verschiebbar ist. An Lagern 88 ist ein Träger 85 für eine Wickelbandspule 86 gelagert, so dass der Spulenträger frei rotieren kann, wenn Bandmaterial 87 von der Spule abgezogen und schraubenlinienförmig auf das durch die   verseiltenAdern   41 gebildete Bündel aufgebracht wird. Der rohrförmigeKern 90 derVorratsspule wird mit Hilfe eines Klemmringes 92 gegen eine Schulter 91 des Spulenträgers 85 gedrückt.

   An dem kolbenähnlichen Teil 82 ist ein Bremsglied 93 befestigt, das eine konische Fläche 94 hat, die so angeordnet ist, dass sie unter der Wirkung des hinter dem Kolbenteil 82 befindlichen Druckmediums an der Vorratsspule'86, wie bei 95 angedeutet, anliegt und dadurch auf die Spule eine Bremskraft ausübt, die eine vorgegebene Spannung des Bandmaterials 87 sicherstellt.

   Sobald jedoch ungefähr die Hälfte des Bandmaterials 87 von der Spule 86 abgezogen worden ist, nimmt die Bremswirkung des Bremsgliedes 93 ab und in diesem Zeitpunkt werden zusätzliche Bremsorgane 97 in Form von Nylonbolzen, die in gleichen gegenseitigen Abständen um die Mittellinie des Wickelkopfes amBremsglied 93 montiert sind, gegen die anliegende Fläche der Schulter 91 gedrückt, um eine Bremskraft auf den Spulenträger 85 auszuüben und dadurch weiterhin die   gewünschte Spannung im Bandmaterial   87 aufrechtzuerhalten. 



   Das von der Spule 86 abgezogene Bandmaterial 87 durchsetzt eine langgestreckte Öffnung 98 im Aussengehäuse 99 des Wickelkopfes und wandert über die Oberseite 100 dieses Gehäuses, bis es dessen Aussenkante erreicht, von wo aus es zum   Aderbündel   89 läuft, um auf diesem schraubenlinienförmig aufgewickelt zu werden. Aus den Fig. 1 und 8 ist zu erkennen, dass auf der Bandablaufseite der schwenkbare Betätigungsarm 101 eines Schalters 102 anliegt, der unter dem Einfluss eines die Abwärtsbewegung dieses Armes   verzögerndenDämpfungszylinders   103 steht und durch das Bandmaterial 87 angehoben wird, so dass der Schalter offen bleibt, so lange Bandmaterial auf das Aderbündel 89 aufgewickelt wird. Wenn das Bandmaterial 87 abreisst, so kann sich der Arm 101 in die strichliert gezeichnete Lage bewegen, wodurch der Schalter 102 schliesst.

   Die in Fig. 12 nur schematisch dargestellte Bewickelungseinrichtung 17 für das verseilt abel ist praktisch identisch mit den Wickelköpfen 76 für die einzelnen Bündel und ist ebenfalls mit einem vom Bandmaterial   gesteuertenschalter   102'ausgestattet, der dem Schalter 102 entspricht und ebenso wie dieser durch einen nicht dargestellten Dämpfungszylinder beeinflusst wird. 



   Das Scheibenglied 36 in Fig. 1 ist mit Führungen 104 ausgestattet, die auf der rechten Seite dieses Scheibengliedes angeordnet und je einem Paar von Verseil- und Wickelköpfen zugeordnet sind und die   Aderbündel   aufnehmen, welche von diesen Köpfen austreten. Die Führungen 104 erleichtern das Aufbringen des Bandmaterials 87 auf   die Aderbündel   und stützenferner noch vorrätige Spulen 86 von Bandmaterial 87 ab.

   Die linke Seite des Scheibengliedes 36 trägt Rillenrollen 105 und Führungen 106 für alle Aderbündel 89 mit Ausnahme des mittleren Bündels, das als Kernbündel auf geradem Weg zur Bewicklungsvorrichtung 17 (Fig. 12) geführt wird, wo es mit den übrigen Bündeln zusammentrifft und wo alle Bündel unter Verseilung infolge   einer Drehbewegung der Aufwickel Vorrichtung 18   zum fertigen Kabel vereinigt werden. 



   Einige wichtige Merkmale der beschriebenen Maschine liegen in der Anordnung der Verseilorgane (Verseilköpfe 40) und der Bewicklungsorgane (Wickelköpfe 76 und Führungen 104) in einem Korb, der zugänglich gemacht und in verschiedene Lagen gebracht werden kann, um den Einfädelvorgang bei der Vorbereitung der Inbetriebnahme der Maschine zu erleichtern. Die Einfädelvorgänge hängen stets von der Art des herzustellenden Kabels ab. Die Anzahl der Bündel in jedem Kabel ist im wesentlichen bestimmt durch die geforderte Zahl vonAderpaaren. Gegebenenfalls kann auch ein einziges Bündel unter Verwendung nur des mittleren Verseilkopfes 40 und des mittleren Wickelkopfes 76 hergestellt werden, wobei im mittleren Verseilkopf jede beliebige Anzahl vonFührungen46 benutzt werden kann.

   In ähnlicher Weise kann eine 

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 beliebige Anzahl von äusseren Verseilköpfen 40 und   zugeordneten Wickelköpfen   76 sowie je nach der Anzahl von Aderpaaren, die dem Kabel einverleibt werden sollen, eine beliebige Anzahl von Führungen 46 in den Verseilplatten in Verwendung genommen werden. 



   Wenn die Maschine ausser Betrieb ist, kann über Zuleitungen in jeden Zylinder 29 Druckluft eingelassen werden, um den Kolben 33 nach links zu drücken, wodurch auch die Führungen 104 samt dem Scheibenglied 36 in die linke Lage gelangen und einen für die freie Zugänglichkeit der Wickelköpfe 76 ausreichenden Abstand von diesen erlangen. Die Auflagerrollen 25 sind an einer gemeinsamen Hülse 107 abgestützt, die ihrerseits an einem Führungsstab 108 verschiebbar ist, der vom Maschinengestell 22 getragen wird. In diesem Zustand kann der Korb durch den Reversiermotor 110 (Fig. 2) in beliebiger Richtung gedreht werden, um einen beliebigen der äusseren Wickel- bzw. Verseilköpfe in die zum Einfädeln der Adern 41 günstigste Lage zu bringen oder den Ersatz von Vorratsspulen für die Wickelköpfe zu ermöglichen. 



   Während des normalen Betriebes der Maschine wird der Korb gegen Drehbewegung durch eine Rastnut 111 an einem Auflaufnocken 112 verriegelt, der an einer Konsole 114 abgestützt ist, welche ihrerseits an einem Hebel 115 montiert ist. Der Auflaufnocken 112 hat konvergierende Rampenflächen 116, 117, auf denen eine Rolle 118 abrollen kann, die an der Innenseite des Scheibengliedes 28 gelagert ist. Wenn die Rolle in die Rastnut 111 gelangt, so wird der Korb in einer Lage festgehalten, die als Null- oder Normalstellung bezeichnet werden kann. An der Konsole 114 ist ein Bremsorgan 119 montiert, das in jeder Stellung des Korbes, ausgenommen jener, in welcher die Rolle 118 in Eingriff mit der Rastnut 112 steht, an den Umfang des Scheibengliedes 28 angelegt werden kann, so dass der Korb in einer beliebigen Einfädelposition angehalten und festgehalten werden kann.

   Der Motor 110 und das ihm zugeordnete Untersetzungsgetriebe 120 sind am Hebel 115 montiert, der bei 121 schwenkbar gelagert ist. Die Ausgangswelle 122 des Getriebes 120 trägt ein Kettenrad 123, das über eine Kette 124 ein weiteres Kettenrad 125 an der Welle 126 antreibt. Die Welle 126 läuft in einem am Hebel 115 angeordneten Lagerbock 127 und trägt ein weiteres Kettenrad 128. Eine Kette 130, die in einer Ringnut 131 des Scheibengliedes 28 läuft, umschlingt das Kettenrad 128 und verbindet die Motoreinheit 110. 120 mit dem Korb, so dass dieser in beliebiger Richtung angetrieben werden kann, wenn der Hebel 115 die in Fig. 2 gezeigte Lage einnimmt. Mit dem freienEnde des Hebels 115 ist bei 135 das untere Ende der Kolbenstange 133 eines Druckluftzylinders 134 verbunden, der bei 136 an eine feste Konsole 137 angelenkt ist.

   Dieser Druckluftzylinder 134 wird in vorgegebenen Zeitintervallen selektiv so beaufschlagt, dass die Antriebsverbindung mit der Motoreinheit eine Korbbewegung bewirkt, so lange der Hebel 115 in seiner unteren Lage steht, wobei anderseits die Korbbewegung beliebig, insbesondere auch in der Nullstellung des Korbes, angehalten werden kann, indem der Hebel wieder in seine obere Stellung gebracht wird. 



   Elektro-pneumatische Steuerung. Es soll nun unter Bezugnahme auf die Fig. 9-12 die Steuereinrichtung der Maschine erläutert werden. In Fig. 9 ist oben in der Mitte ein Verteiler 140 erkennbar, der von einer Quelle 141 Druckluft unter geregeltem Druck aufnimmt und diese über Leitungen 142 in geeigneter Weise den Zylindern 80 der verschiedenen Wickelköpfe in Fig. 8 zuführt. Durch eine Leitung 143 ist der Verteiler 140 mit einer Speiseleitung 144 verbunden, welche zur Quelle 141 verläuft. In die Leitung 143 sind ein auf konstanten Druck regelndes Ventil 145, ein   Prüfventil 146   und ein elektromagnetisch gesteuertes Ventil 147 eingeschaltet. Von der Speiseleitung 144 führt eine ein auf konstanten Druck regelndes Ventil 150 und ein elektromagnetisch gesteuertes Ventil 151 enthaltende Hilfsleitung 148 zur Leitung 143. 



  Das elektromagnetisch gesteuerte Ventil 147, das in der Offenstellung dargestellt ist, ist normalerweise gesperrt, während das ebenfalls elektromagnetisch gesteuerte Ventil 151, das sich laut Zeichnung in der Schliessstellung befindet, normalerweise offen ist. Bei Inbetriebnahme der Maschine wird der normalerweise offene Schalter 152 geschlossen, wodurch ein Stromkreis von der Ader 153 über die Wicklung 154 des Ventils 151 zur Ader 155 geschlossen und infolgedessen das Ventil 151 in die dargestellte Schliessstellung gebracht wird.

   Zum gleichen Zeitpunkt wird ein Stromkreis Über einen Verzögerungsschalter 156 geschlossen, der dadurch nach Ablauf eines bestimmten Zeitintervalls, welches das Schliessen des Ventils 151 ermöglicht, in die dargestellte   Schliessstellung   gelangt, worauf die Wicklung 157 das Ventil 147 in die dargestellte Offenstellung bringt, so dass die Leitung 143 zum Verteiler 140 für die unter geregeltem Druck stehende Luft freigegeben wird und die Druckluft zu den Wickelköpfen gelangt. 



   Der Zylinder 29 in Fig. 9, der alle Zylinder 29 des Verseilkorbes vertritt, wird von Hand aus mittels eines Umschalters 158 gesteuert, über den selektiv die Wicklungen 159 und 160 eines elektromagnetisch gesteuerten Ventils 161 gespeist werden. Das Ventil 161 ist auf   einer Seite zwischenLeitungen   162 und 163 eingeschaltet, die zu gegenüberliegenden Seiten des Zylinders 29 führen, wogegen eine Speiseleitung 164 und eine pumpenleitung 165 auf der   gegenüberliegendenSeite   des Ventils angeschlossen sind. Die Speise- 

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 leitung 164 ist bei 166 über ein   auf konstancenDruck regelndesVentil   167 an die Speiseleitung 144 angeschlossen.

   Durch Erregung der Wicklung 159 gelangt das Ventil 161 in die gezeigte Stellung, in der Druckluft den Kolben 33 nach rechts verschiebt und bewirkt, dass der Korb in Fig. 1 geschlossen wird, wobei die Führungen 104 in die in Fig. 1 gezeigten Stellungen gelangen. Bei Erregung der Wicklung 160 verbindet der Teil 168 des Ventils die Leitungen 162 und 165 bzw. 163 und 164, wodurch die Strömungsrichtungen der Druckluft umgekehrt werden und aus dem Zylinder 29 Luft abgesaugt wird, so dass sich der Kolben 33 nach links bewegt, um den Korb zu öffnen. 



   Das Ventil 167 steuert die Druckluftströmung zu einer Speiseleitung 170 für den Luftzylinder 134   (Fig. 2und9),   an den sich Leitungen 171 und   172 anschliessen,   die   von gegenüberliegenden Seiten des   Zylinders zu einem elektromagnetisch gesteuerten Ventil 173 führen. Das Ventil 173 steuert die Druckluftströmung über die Leitung 171 oder 172 zum Zylinder bzw. vom Zylinder zur Absaugleitung 174. Das Ventil 173 wird durch eine Feder 175 in der Normalstellung gehalten, in der es die Leitung 171 mit der Speiseleitung 170 verbindet, um den Kolben nach oben zu drücken und auf diese Weise die Leitung 172 vom Oberteil des Luftzylinders 134 mit der Absaugleitung 174 zu verbinden.

   In einem von der Ader 153 zur Ader 155   führenden Stromkreis   befinden sich normalerweise offene Elektromagnetschalter 177 und 178, welche die Wicklung 176 des Ventils 173 steuern. Die Wicklungen 181 und 182 für die Schalter 177 und 178 stehen unter der Steuerwirkung der den Motor 110 umfassenden Antriebseinrichtung des Korbes. Der Reversiermotor 110 ist in den Fig. 2 und 9 dargestellt und an eine Stromquelle 184 angeschlossen. Die schematisch dargestellten Motorstromkreise umfassen zwei positive Adern 185 und 186 und eine negative Ader 187, die über einen normalerweise offenen zweipoligen Umschalter 188, den Betrieb des Motors in einer der   beiden Drehrichtungen ermöglichen. Bei   Erregung der Wicklung 189 werden die oberen Kontakte des Schalters 188, bei Erregung der Wicklung 190 die unteren Kontakte dieses Schalters geschlossen. 



   Im unteren Teil von Fig. 9 sind verschiedene Endschalter   191, 192, 193   und 194 erkennbar. Diese Schalter   191 - 194   sind im Bewegungsbereich des Scheibengliedes 28 des Korbes montiert und an ihren nach aussen vorstehenden Armen mit üblichen Abtastrollen versehen, welche mit geeigneten Nocken zusammenwirken und durch diese betätigt werden können. Im vorliegenden Fall ist auf einer Seite des Scheibengliedes 28 ein Nocken 196 montiert, dessen Enden die Schalter 191 bzw. 192 betätigen, um die drehbaren Maschinenteile durch Abschaltung des Motors 110 stillzusetzen. Mit andern Worten begrenzen die Schalter 19i und 192 die absatzweisen Bewegungen des Korbes in den betreffenden Richtungen.

   Die Nocken 198 und 199 der Endschalter 193 und 194 sind auf der andern Seite des Scheibengliedes 28 montiert und steuern die Rückführung des Korbes in seine Nullstellung. 



   Im unteren Teil von Fig. 9 sind ferner von Hand aus betätigbare Schalter 200, 201 und 202 erkennbar, die   mit"Null","links"bzw."rechts"beschriftet   sind. Diese Beschriftungen geben die Wirkungender betreffenden Schalter nach deren Umlegen in die untere Stellung auf den Korb 26 an. Die Schalter sind in ihrer Ruhestellung dargestellt, in der sie ihre oberen Kontakte schliessen. Wenn der Korb 26 so gedreht werden soll, dass seine linke Seite nach oben gelangt, so wird der Schalter 201 betätigt, wodurch er den oberen Kontaktsatz öffnet und den unteren Kontaktsatz schliesst.

   Unabhängig davon, welcher der drei Schalter 200, 201 und 202 jeweils betätigt wird, wird über die Wicklung 176 des Ventils 173 ein Stromkreis geschlossen, durch den dieses Ventil aus der dargestellten Ruhestellung in die Wirkstellung gelangt, wobei der Druckzylinder 134 den Hebel 115 nach unten bewegt und so den Korb für die Drehbewegung freigibt und die Antriebseinrichtungen 128, 130 inFig. 2 mit dem Motor 110 verbindet. Die linken unteren Kontakte des handbetätigten Schalters 201 schliessen einen Stromkreis von der Ader 153 über die Wicklung 181 zur Ader 155, wodurch der Elektromagnetschalter 177 geschlossen wird und seinerseits die Wicklung 176 des Ventils 173 unter Spannung setzt.

   Die rechten unteren Kontakte des Schalters 201 schliessen einen Stromkreis vom Punkt 205 der Ader 153 über diese Kontakte, den normalerweise geschlossenen Schalter 192 und die Wicklung 190 des Umschalters 188 zur Ader 155. Dadurch wird der Motor 110 in solchem Drehsinn eingeschaltet, dass er den Korb in Fig. 9 im Uhrzeigersinn in Drehung versetzt, d. h. dass die linke Seite des Korbes nach oben gelangt, bis entweder der Schalter 201 freigegeben wird, so dass er in seine Ruhestellung zurückkehrt, oder der Nocken 196 die Abtastrolle des Schalters 192 erfasst, dadurch den Schalter öffnet und infolgedessen die Wicklung 190 aberregt. Der Umschalter 188 kehrt sodann in die Mittellage zurück, in der der Motor 110 abgeschaltet ist.

   Nach Freigabe des Schalters   20J   und Rückkehr desselben zu seinen oberenKontakten wird die Wicklung 181 aberregt, der Schalter 177 öffnet, die Wicklung 176 wird aberregt und das Ventil 173 kehrt in seine Ruhestellung zurück und setzt dadurch den Luftzylinder 134 in Betrieb, welcher den Hebel 115 so verstellt, dass die Antriebseinrichtungen 128-130 vom Motor 110 getrennt und infolgedessen der Korb stillgesetzt wird. 



   Das manuelle Umlegen des Schalters 202 von seinen oberen Kontakten auf die unteren Kontakte hat ein ähnliches Ergebnis, nur dass hiebei die Drehrichtung des Korbes umgekehrt ist, so dass sich die rechte 

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 Seite des Korbes nach oben bewegt. Die linken unteren Kontakte des Schalters 202 speisen die Wicklung 181, um das Ventil 173 zu betätigen und denDruckluftzylinder 134 so zu steuern, dass der Hebel 115 nach unten geschwenkt wird und in weiterer Folge der Korb für die Bewegung freigegeben wird, wobei gleichzeitig die Antriebseinrichtungen   128 - 130   an den Motor 110 angeschaltet werden. Durch das Schliessen der rechten unteren Kontakte des Schalters 202 entsteht ein Stromkreis von der Ader 153 über diese Kontakte, den normalerweise geschlossenen Schalter 191 und die Wicklung 189 des Umschalters 188 zur Ader 155.

   Die Betätigung des Umschalters 188 versetzt den Motor 110 in solcher Richtung in Drehung, dass der Korb entgegen dem Uhrzeigersinn geschwenkt wird, wobei sich die rechte Korbseite nach oben bewegt, bis der Schalter 202 von Hand aus geöffnet wird oder bis der Nocken 196 den Schalter 191 öffnet. 



   Sobald die Maschine für den nächsten Fertigungsgang befädelt worden ist, bewirkt die manuelle Betätigung   des "Null" -Schalters 200   unabhängig von der jeweiligen Stellung des Korbes eine Rückführung desselben in seine Nullstellung. Das Umlegen des Schalters 200 in seine untere Stellung und das damit verbundene Schliessen der unteren Schalterkontakte vervollständigt zwei Stromkreise, von denen der erste von der Ader 153 über die Wicklung 182 zur Ader 155 verläuft, wobei der Schalter 178 geschlossen, die Wicklung 176 des Ventils 173 zwecks Abwärtsbewegung des Hebels 115 für die Freigabe des Korbes erregt und der Motor 110 mit den Antriebseinrichtungen 128, 130 verbunden wird. Der zweite Stromkreis wird über einen der Schalter 193 oder 194 geschlossen.

   Diese Schalter sind bezüglich ihrer Nocken 198 und 199 so angeordnet, dass beide Schalter offen sind, wenn sich der Korb in seiner Nullstellung befindet, während bei einer Drehung des Korbes in der einen oder andern Richtung einer der Nocken 198, 199 den   zugehöri-   gen Schalter freigibt, so dass dieser schliesst. Sobald dies geschieht, wird von der Ader 153 über die unterenKontakte des Schalters 200, die oberen Kontakte der Schalter 201 und 202 und den jeweils geschlossenenschalter 193 oder 194 sowie über eine der beiden Wicklungen 189 oder 190 ein Stromkreis geschlossen, durch den der Motor im Sinne einer Rückführung des Korbes in dessen Nullstellung eingeschaltet wird.

   Wenn beispielsweise die linke Seite des Korbes angehoben worden ist, so wird der Schalter 193 für das Schliessen des   erwähnten Stromkreises freigegeben,   und nach Freigabe der oberen Kontakte des Schalters 202 wird dieser Stromkreis über den geschlossenen Schalter 193, den ebenfalls geschlossenen Schalter 192 und die Wicklung 190 zur Ader 155 durchgeschaltet. Der Motor 110 wird dabei in solcher Richtung angetrieben, dass er den Korb entgegen dem Uhrzeigersinn verschwenkt, bis der Nocken 198 den Schalter 193 wieder   öffnet,   wodurch der Motor 110 abgeschaltet und die Bewegung des Korbes in dessen Nullstellung angehalten wird. Ähnliche Vorgänge spielen sich bei der Bewegung des Korbes im Uhrzeigersinn bei der Rückführung in dessen Nullstellung ab, wobei jedoch die Schalter 194, 191 und die Wicklung 189 wirksam werden. 



   Fig. 10 zeigt einen andernTeil der Steuereinrichtung, der an die Stromkreise nach   Fig. 9 anschliesst ;   vom Punkt 205 der Ader 153 in Fig. 9 verläuft ein Stromkreis über die geschlossenen linken Kontakte der Schalter 201 und 202, den geschlossenen Schalter 206   (Fig. 10),   die Wicklung 207 eines Verzögerungsschalters 208, einen Verzweigungspunkt 209 zum Punkt 210 der Ader 155 in Fig. 9. Der Schalter 206 hat einen mit einer Rolle versehenen Taster 211, der so angeordnet ist, dass die Rolle am Umfang des Scheibengliedes 27 abrollt und in eine Ausnehmung 212 einfallen kann, wenn sich der Korb in seiner Nullstellung befindet.

   Der Verzögerungsschalter 208 ist so eingestellt, dass er um jene Zeitspanne verzögert schliesst, die erforderlich ist, um die Bewegung des Korbes in die für die Befädelung der Maschine jeweils gewünschte Stellung zu ermöglichen, wobei mehrere solcher Bewegungsvorgänge ein Schliessen des Schalters 206 durch das Einfallen der Abtastrolle 211 in die Ausnehmung 212 zulassen.

   Erst nach Befädelung der Maschine und Verstreichen einer ausreichenden Zeit nach Rückkehr des Korbes in seine Nullstellung wird somit der Schalter 208 geschlossen, um die Wicklung 214 eines elektromagnetisch gesteuerten Ventils 215 zu erregen und dieses in eine Ruhestellung zu bringen, in der Druckluft von einer Quelle 216 zur Unterseite eines Zylinders 217 gelangen kann, so dass der Kolben 218 nach oben gedrückt wird, wobei gleichzeitig die über dem Kolben befindliche Luft durch eine Leitung 219 abgesaugt wird. Wenn die Wicklung 214 aberregt ist, so wird die Strömungsrichtung der Druckluft umgekehrt, wodurch der Kolben 218 im Druckluftzylinder 217 nach unten verschoben wird.

   Der Kolben 218 trägt einen Vielfachstecker 220, dessen Kontakte mit den Kontakten eines Sockels 221 zusammenwirken, der seinerseits am Korb angebracht und mit dem Vielfachstecker eingefluchtet ist, wenn sich der Korb in seiner Nullstellung befindet. 



  Der Vielfachstecker 220 und der Sockel 221 sind schematisch in Fig. 11 dargestellt, wo die Einfachlinien 222 - 228 vieladrige Kabel für die Motoren 77 von sieben Wickelköpfen, die Linie 229 drei Leitungsadern für den Reversiermotor 62, die Linie 230 Leitungsadern für einen Sicherheitsstromkreis und die Linie 231 schliesslich eine allen Motoren gemeinsame Leitungsader darstellen. 



   Fig. 12 stellt einen Steuerkreis dar, der allgemein mit 235 bezeichnet ist und auf einen oder alle 

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 Schalter 102-102'nach den Fig. l, 12 und 13 anspricht. Diese Schalter sind schematisch als einfache Schaltkontakte dargestellt, werden aber in der Praxis als Quecksilberschalter 236 gemäss Fig. 13 ausgebildet und an einer Konsole 237 eines kippbaren Trägers 238 montiert. Der Träger 238 sitzt auf einem Zapfen 239 und trägt einen Arm 240 mit einem gekrümmten freien Ende 241, der so angeordnet ist, dass er an dem Bandmaterial 87 des betreffenden Wickelkopfes anliegt. Ein am Träger 238 befestigter Hebelarm ist mit dem beweglichen Teil 243 eines Dämpferzylinders 103 verbunden, der zur Verzögerung der Kippbewegung des Trägers 238 dient ; der Schalter 236 schliesst, wenn alles Bandmaterial 87 abgelaufen ist oder das Bandmaterial reisst. 



   Jeder Steuerschalter 102 der sieben Wickelköpfe des Korbes und der   Steuerschalterl02'derBewicke-   lungsvorrichtung 17 liegt in Serie mit einem weiteren Schalter 245, der es ermöglicht, den betreffenden Steuerschalter selektiv in einen Steuerkreis 235 einzubeziehen, falls der betreffende Wickelkopf verwendet wird bzw. im umgekehrten Falle den   betreffendensteuerschalter   unwirksam zu machen. Durch Unterbrechung eines weiteren Schalters 246 können alle Steuerschalter 102 unwirksam gemacht werden, falls nur ein einziges Bündel gebildet werden soll. Der Schalter 248 wird, wenn der Korb fertig ist, kurz vor dem Anlaufzeitpunkt der Maschine von Hand aus geschlossen, um den zwischen den Adern 153 und 155 verlaufenden Stromkreis eines Verzögerungsrelais 249 zu schliessen.

   Der Relaisschalter 249 verzögert den Stromfluss im Steuerkreis 235, bis der Motor 20 volle Drehzahl angenommen hat, worauf der Relaisschalter 249 schliesst und den Steuerkreis 235 unter die Steuerwirkung aller jener Schalter 102, 102' stellt, welche durch das Schliessen der   zugeordnetenAuswahlschalter   245 jeweils aktiviert worden sind. Während des Betriebes der Maschine b zw. während der Zeit, in der die Bänder 87 rasch um die Bündel gewickelt werden, bleibt der Steuerkreis 235 offen, so dass eine andauernde Speisung des Motors 20 für den Vorschub des Kabelstranges mittels der Abzugeinrichtung 18 gewährleistet ist. Der Stromkreis für den Motor 20 nimmt, wie schematisch aus Fig. 12 hervorgeht, elektrische Energie von einer Quelle 250 auf und enthält einen manuell betätigbaren Schalter 251 sowie einen Verzögerungsschalter 252.

   Die Wicklung des Verzögerungsschalters liegt im Stromkreis 235, der wirkungslos bleibt, bis einer der Schalter 102 oder 102' infolge Reissens des Bandmaterials schliessen kann. In einem solchen Falle spricht der Schalter 252 nach Ablauf der Verzögerungszeit an und unterbricht den Stromkreis des Motors 20. 



   Arbeitsweise der Maschine. Die   Verseil- und Wickelköpfe   sind samt den die Wickelköpfe   unterstüt-   zenden Führungen 104 im Verseilkorb 26 angeordnet, der in einfacher Weise zum Einfädeln der Adern in die Maschine geöffnet werden kann ; hiebei kann der Korb in beliebige Richtungen gedreht werden, um die verschiedenenTeile der Maschine, welche die Adern aufnehmen müssen, in eine für das Einfädeln geeignete Lage zu bringen. Während dieses Einfädelvorganges muss der Vielfachstecker 220 (Fig. 10 und 11), der anfänglich an den Korb angeschlossen war, vom Sockel 221 im Korb abgezogen sein. Mit Hilfe der Schalter 201 und 202   inFig. 9   kann dann der Korb durch Einschalten des Reversiermotors 110 in beliebiger Richtung gedreht bzw. verstellt werden.

   Zur gleichen Zeit wird das Ventil 173 betätigt, um die Bremsund Halteorgane für den Korb abzuheben und die Antriebseinrichtungen 128, 130 mit dem Motor 110 zu verbinden. Nach der   gewünschten Verdrehung des Korbes   und Stillsetzung des Motors 110 wird automatisch das Ventil 175   betätigt, um   die   Brems-undHalteorgane für   den Korb wieder zur Wirkung zu bringen, den Korb in der gewünschten Lage festzuhalten und die Antriebseinrichtung vom Motor 110 zu trennen.

   Diese Arbeitsvorgänge werden so lange fortgesetzt, bis die gewünschte Anzahl von Adern durch die ausgewählten Führungen 46 der Verseilplatten in den zu verbindenden Verseilköpfen 40 sowie durch die Wickelköpfe 76 und deren Führungen 104 und schliesslich durch die Bewicklungsvorrichtung 17 bis   zur Abzugvorrichtung   18 eingefädelt worden ist. Die Vorratsspulen von Bandmaterial 87 für die Wickelköpfe 76 und die Bewicklungsvorrichtung 17 werden für die verschiedenen Bündel 89 bzw. das verseilte Kabel eingesetzt. 



   Sodann ist der Korb für die Rückführung in seine Nullstellung durch Betätigung des Schalters 200 in   Fig. 9 fertig. Unabhängig von der jeweiligen Stellung des Korbes werden durchBetätigung des"Null"-Schal-    ters 200 die Stromkreise so vorbereitet, dass der Motor 110 gespeist wird, sobald sein Stromkreis durch Betätigung des Ventils 173 geschlossen wird ; der Korb wird sodann in Richtung zur Nullstellung in Drehung versetzt. Bei Erreichen der Nullstellung fällt die Abtastrolle 118 in Fig. 2 in die Rastnut 111 am Auflaufnocken 112 und die Abtastrolle 211 in Fig. 10 in die Ausnehmung 212 des Scheibengliedes 27 des Korbes ein, wodurch ein Stromkreis über die Wicklung 207 des Verzögerungsschalters 208 geschlossen wird.

   Nach einem vorbestimmten Zeitintervall, das von der Einstellung des Schalters 208 abhängt, schliesst dieser Schalter und erregt die Wicklung 214 des Ventils 215, wodurch dieses Ventil in die dargestellte Stellung gebracht und in dieser festgehalten wird. Der Kolben 218 des Luftzylinders 217 wird dabei nach oben gedrückt und bewirkt das Einschieben des Vielfachsteckers 220 in den Sockel 221, wodurch die elektrischen Verbindungen der verschiedenen elektrisch betätigten Teile des Korbes, einschliesslich der Motoren 62 

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 EMI8.1 


Claims (1)

  1. <Desc/Clms Page number 9>
    7. Maschine nach Anspruch 6, gekennzeichnet durch eine auf dem Motorträger (115) montierte Bremsvorrichtung (112, 114), die mit dem Korb in Eingriff versetzbar ist, um die Drehbewegungen des Korbes (26) zu unterbrechen, wenn der Motorträger in seine zweite (obere) Lage verschoben wird. EMI9.1 bar ist und mit dem Anschlussstecker (220) eingefluchtet liegt, wenn sich der Korb (26) in seiner Nullstellung befindet, und durch eine Einrichtung (218), die zur Kupplung bzw. Entkupplung des Anschlussstekkers mit dem bzw. von dem Anschlusssockel betätigbar ist.
    10. Maschine nach Anspruch 9. dadurch gekennzeichnet. dass neben dem Korb (26) ein Schalter (206) angeordnet ist, der in einem Stromkreis liegt, welcher die den Anschlussstecker (220) in Bewegung versetzende Einrichtung (218) steuert, wobei am Korb (26) ein Anschlag (211) vorgesehen ist, der den Schalter (206) offen hält, bis der Korb (26) in seine Nullstellung zurückgekehrt ist, und wobei an der Aussenfläche des Korbes eine Ausnehmung (212) vorgesehen ist, in welche, wenn der Korb seine Nullstellung erreicht, der Anschlag (211) einrastet, wodurch die Schliessung des Schalters (206) ermöglicht wird.
    11. Maschine nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass im Stromkreis des Schalters (206) ein elektrisches Verzögerungsgerät (208) angeordnet ist, welches ermöglicht, dass der Korb in jeder der beiden Bewegungsrichtungen durch die Nullstellung bewegt werden kann, und dass die den Anschlussstecker (220) bewegende Einrichtung (218) während der momentanen Schliessung des Schalters (206) unbetätigt bleibt.
    12. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Korb (26) mehrere, in Abständen angeordnete parallele scheibenförmige Glieder (27, 72, 28, 32,36) aufweist, von denen ein Glied (36) relativ zu den andernGliedern in Richtung der Schwenkachse des Korbes beweglich ist, dass die Verseilköpfe (40) an einem der letztgenannten Glieder (27) verdrehbar gelagert sind, dass die Wickelköpfe (76) mit ihren zugeordneten Verseilköpfen (40) eingefluchtet sind und durch ein anderes der parallelen Glieder (28) des Korbes getragen werden, dass ferner hohle Führungen (104) für die Bündel (89) des Kabels vorgesehen sind, die mit ihren zugeordneten Wickelköpfen (76) eingefluchtet sind und von dem verschiebbaren Glied (36) getragen werden, dass ferner durch Druckmedium betätigbare Zylinder (29)
    vorgesehen sind, die in gleichen Abständen zwischen bestimmten der am Korb vorgesehenen Glieder (27,72, 28, 32) eingeschaltet sind, wobei die in diesen Zylindern befindlichen Kolben mit Kolbenstange (34) ausgestattet sind, welche sich gegen das bewegliche Glied (36) erstrecken und mit diesem verbunden sind, und dass schliesslich Einrichtungen (158, 161) vorgesehen sind, die zur Inbetriebsetzung der Zylinder (29) betätigbar sind, um das bewegliche Glied (36) mit den Kabelführungen (104) in Richtung zu und von den Wickelköpfen (76) zu bewegen.
    13. Maschine nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen Einschaltstromkreis (250, 251, 252) für den Hauptmotor (20) mit einem normalerweise geschlossenen Schaltersatz (252), der elektrisch mit einer vorbes. immten Verzögerungszeit in die Offenstellung versetzbar ist, ferner durch einen elektrisch steuerbaren Stromkreis (235) für denSchaltersatz (252) und einen den Stromkreis für den Hauptmotor steuernden Schalter (102) an jedem Wickelkopf (76), welcher Schalter durch das vom zugeordneten Wickelkopf (76) auf ein bestimmtes Bündel (89) des Kabels aufgewickelte Band offen gehalten wird und beim Abreissen des aufzuwickelnden Bandes freigegeben wird und schliesst, um seinerseits den Motorstromkreis zu unterbrechen.
    14. Maschine nach Anspruch 13, bei welcher ausgewählte Verseilköpfe und Wickelköpfe zur Herstellung eines Kabels mit einer vorbestimmten Anzahl von Bündeln verwendet werden können, dadurch gekennzeichnet, dass für jeden Wickelkopfschalter (10'2) ein Auswahlschalter (245) vorgesehen ist, wobei es diese Auswahlschalter ermöglichen, die Wickelkopfschalter der unbenützten Wickelköpfe von der Steuerung des Stromkreises für den Hauptmotor auszuschliessen.
    15. Maschine nach Anspruch 13, gekennzeichnet durch eine zum schraubenlinienförmigen Aufwik- keln eines Bandes auf das aus den Bündeln (89) gebildete Kabel dienende Bewicklungsvorrichtung (17), die mit einem Schaltorgan (102) ausgestattet ist, das durch das aufzuwickelnde Band offen gehalten und beim Abreissen dieses Bandes freigegeben wird, um den Motorstromkreis zu unterbrechen.
    16. Maschine nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass jeder der Wickelkopfschalter (102) einen schwenkbaren Arm (101, 240) aufweist, der so angeordnet ist, dass der Schalter durch das aufzu- <Desc/Clms Page number 10> wickelnde Band offen genalten wird, und dass eine Dämpfungseinrichtung vorgesehen ist, welche das Schliessen des Schalters verzögert, so dass der Schalter so lange offen gehalten wird, bis das Band abreisst oder endet.
    17. Maschine nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass als Wickelkopfschalter Quecksilberschalter vorgesehen sind, die zusammen mit dem Schwingarm (101, 240) kippbar sind und normalerweise gegen die Schliessstellung gedrückt werden, wobei als Dämpfungseinrichtung ein Dämpferzylinder vorgesehen ist.
    18. Maschine nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass an jedem Wickelkopf (76) ein drehbarer Träger (85) für eine Vorratsspule (86) mit Bandmaterial vorgesehen ist, der einen kreisrunden Endteil aufweist, dass jeder Spule ein axial bewegliches Bremsorgan (93) mit einem konischen Teil (94) zugeordnet ist, der mit der Spule (86) zur Aufrechterhaltung einer vorbestimmten Spannung im Bandmaterial (87) so lange zusammenwirkt, bis ein vorgegebener Prozentsatz des Bandmaterials von der Spule abgezogen worden ist, und dass das durch eine Steuereinrichtung (82) verschiebbare Bremsorgan (93) Hilfsbremselemente (97) trägt, die mit dem kreisrunden Endteil des zugeordneten drehbaren Spulenträgers (85) zusammenwirken, um die vorbestimmte Spannung im Bandmaterial weiterhin aufrechtzuerhalten.
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