AT217546B - Säulentrennschalter - Google Patents
SäulentrennschalterInfo
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Description
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Säulentrennschalter
Scherentrennschalter, die einen an einem Leiterseil befestigten oder durch ein solches gebildeten Gegenkontakt zangenartig fassen, sollen diesen beim Einschalten verlässlich einfangen und im eingeschalteten Zustand auch bei vertikalen Seilschwingungen, wie sie etwa bei Eisabwurf entstehen, nicht loslassen. Man versah z. B. deshalb die Zangenbacken mit federnd nachgiebigen sperrklinkenartigen Nasen, die das Einfangen des Gegenkontaktes nicht erschweren, ihn aber, sobald er gefasst ist, gegen ein Herausgleiten nach oben sichern (österr. Patentschrift Nr. 191978).
Die Erfindung ermöglicht es, ohne derartige aufwendige oder störungsanfällige Hilfsmittel die beiden sich etwas widersprechenden Forderungen zu erfüllen, das Einfangen des Gegenkontaktes durch entsprechende Gestaltung der Zangenenden bzw. Fangbügel möglichst zu erleichtern und zugleich ein Herausgleiten des gefassten Gegenkontaktes zuverlässig zu verhindern.
Gegenstand der Erfindung ist nämlich ein Scherentrennschalter in Säulenform, bei dem die oberen Scherenglieder jenseits ihres gemeinsamen obe- ren Drehpunktes selbst Zangenbacken bilden oder mit solchen starr verbunden sind, die das an einem Leiterseil befestigte oder durch ein solches gebildete Gegenschaltstück beim Einschalten fassen und festhalten, mit der Kombination der beiden an sich bekannten Merkmale, dass in der Einschaltlage die Scherenglieder von ihrer Strecklage noch erheblich entfernt sind und die Öffnung der Zangenbacken bzw. mit diesen starr verbundener Teile sich nach oben auf ein die Dicke des Leiterseiles bzw. Gegenschaltstückes unterschreitendes Mass verengt.
Dabei können die in der Einschaltlage bestehende Abweichung der Scherenglieder von der StreckIage und die Zangenverengung so aufeinander abgestimmt sein. dass auch bei Ausserachtlassung des Reibungskoeffizienten zwischen Zange und Gegenschaltstück (bzw. Leiterseil) Selbsthemmung vorliegt.
Eine allfällige Blockierung des Trennschalterantriebes bzw. des Scherengestänges in der Einschaltstellung braucht die Selbsthemmung nicht aufzuheben, da diese auf kürzesten, schon allein durch die Elastizität des Gestänges ermöglichten Wegen wirksam werden kann.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt. Wie Fig. l besonders deutlich zeigt, ist die Verengung hier dadurch erreicht, dass in die Zangenbacken Fanghörner f, die das Einfangen des Gegenschaltstückes g beim Einschaltvorgang erleichtern, in nach innen geneigter Richtung eingesetzt sind, so dass sich die Öffnung zwischen ihnen zunächst verjüngt. Fig. 2 ist eine Gesamtansicht des Scherengestänges. Die Ausschaltstellung ist strichliert, die Einschaltstellung voll gezeichnet. Auch in der letzteren Stellung ist das Scherengestänge im Sinne der Erfindung noch erheblich von der Strecklage entfernt, so dass sine das gefasste Leiterseil nach oben an die Verengung drückende Kraft eine ausreichende Zunahme der Schliesskraft der Zange hervorruft.
Die Zangenbacken bzw. Fanghörner wird man im allgemeinen so formen, dass sich ihre Öffnung stetig verengt, wobei ihre die Verengung bildenden Konturen vorzugsweise glatt, d. h. frei von Ecken, sind.
Erforderlich ist aber nur, dass das Gegenschaltstück an den Zangenbacken bzw. Hörnern beim Schalten gegebenenfalls ungehindert entlanggleiten kann.
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Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE : 1. Scherentrennschalter in Säulenform, beidem die oberen Scherenglieder jenseits ihres gemeinsamen oberen Drehpunktes selbst Zangenbacken bilden oder mit solchen starr verbunden sind, die das an einem <Desc/Clms Page number 2> Leiterseil befestigte oder durch ein solches gebildete Gegenschaltstück beim Einschalten fassen und festhalten, gekennzeichnet durch die Vereinigung der beiden an sich bekannten Merkmale, dass in der Einschaltlage die Scherenglieder von ihrer Strecklage noch erheblich entfernt sind und die Öffnung der Zangenbacken bzw. mit diesen starr verbundener Teile sich nach oben auf ein die Dicke des Leiterseiles bzw.Gegenschaltstückes unterschreitendes Mass verengt.2. Scherentrennschalter nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die in der Einschaltlage bestehende Abweichung der Scherenglieder von der Strecklage und die Zangenverengung so aufeinander abgestimmt sind, dass auch bei Ausserachtlassung des Reibungskoeffizienten zwischen Zange und Gegenschaltstück (bzw. Leiterseil) Selbsthemmung vorliegt.3. Scherentrennschalter nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Verengung durch an die Zangenbacken angesetzte Fanghörner gebildet ist.4. Scherentrennschalter nach Anspruch l, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Öffnung der Zangenbacken bzw. Fanghörner stetig verengt und ihre Konturen vorzugsweise glatt (frei von Ecken) sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT315060A AT217546B (de) | 1960-04-26 | 1960-04-26 | Säulentrennschalter |
Applications Claiming Priority (1)
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Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT217546B true AT217546B (de) | 1961-10-10 |
Family
ID=3546095
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT315060A AT217546B (de) | 1960-04-26 | 1960-04-26 | Säulentrennschalter |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT217546B (de) |
-
1960
- 1960-04-26 AT AT315060A patent/AT217546B/de active
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