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Waffelbackautomat Die Erfindung bezieht sich auf einen Waffelbackautomaten mit mehreren, innerhalb eines gemeinsamen Tunnelgehäuses angeordneten, aus endlosen Ketten od. dgl. bestehenden Waffelbackzangensystemen.
Es ist bekannt, Waffelbackautomaten zu bauen, bei denen, verbunden durch Kettenglieder oder ähnliche Organe, Waffelbackzangen durch einen Tunnelofen geführt werden. Die Beheizung der Backzangen zum Zwecke des Erbackens von Waffeln erfolgt im Tunnel durch Gasflammen, Ölbrenner oder elektrische Beheizung. Solche Waffelbackautomaten werden mit geringerer oder grösserer Zahl Backzangen. im allgemeinen nicht höher als bis zu 36 Backzangen, ausgeführt. Die Begrenzung der Anzahl der Waffelbackzangen ist weniger durch Herstellung und betriebstechnische Gesichtspunkte bedingt, sondern mehr eine Frage der Baumasse. Wollte man einen Waffelbackautomaten mit z.
B. 36 Backzaugen durch Hinzufügen weiterer Backzangen, die in einer einzigen Führungsbahn liegen, beträchtlich vergrössern, so würde hiezu eine Grundfläche in der Länge benötigt, die sehr vielen Betrieben nicht zur Verfügung steht.
Ferner sind Einrichtungen bekanntgeworden, bei welchen auf parallel laufenden, endlosen Bändern jeweils halbe Zangenplatten angeordnet sind. Bei diesen Einrichtungen laufen der obere und der untere Zug der halben Zangenplatten während eines Umlaufes leer, so dass nicht einmal die Hälfte der Zangenjeweils mit Waffelteig gefüllt ist. Trotz des relativ grossen Materialaufwandes ist bei diesen Automaten die Kapazität aus dem erwähnten Grunde gering.
Diese Nachteile verhindert die vorliegende Erfindung durch mindestens zwei parallel nebeneinander angeordnete Waffelbackzangensysteme.
Vorteilhaft werden die Waffelbackzangen führenden Ketten miteinander gekoppelt. Bei gleichbleibender Backleistung weist der erfindungsgemässe Automat nur mehr die Hälfte der bisher bei Waffelbackautomaten bekannten Baulängen auf. Statt zwei Führungsbahnen können gegebenenfalls auch drei oder mehr Führungsbahnen nebeneinander angeordnet werden.
Durch dieAnordnung von parallellaufendenKettensystemen wirdnochausser der Platzersparnis ein weitererVorteil erreicht, nämlich eine beträchtliche Heizstoffersparnis. DieAbstrahlflächen des Ofengehäuse sind, bezogen auf gleiche Backzangenzahl, bei einemOfen nach demMehrketten-System, viel geringer als bei einem einreihigen Waffelbackofen. Ausserdemkönnen bei einemOfen mitmehierenKettensystemendie Heizquellen, wie z. B. Gasbrennerrohre, auf geringem Raum, in der Breite gesehen, angebracht werden.
Bei einem Backofen mit mehreren Kettensystemen werden ausserdem gegenüber einem Ofen mit nur einem Kettensystem Ersparnisse an Maschinenteilen erreicht, z. B. Fortfall von Tragrollen.
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise veranschaulicht. Fig. 1 zeigt den Ofen im Querschnitt und Aufriss von vom gesehen ; Fig. 2 veranschaulicht den Ofen im Grundriss.
In der Zeichnung ist das Gehäuse des Ofens mit 1 bezeichnet. Die parallel angeordneten Waffelbackzangenzüge sind mit 2 und 3 bezeichnet. Die Waffelbackzangen tragen das Bezugszeichen 4, die sie verbindenden Kettenglieder 5. Tragrollen, auf denen die Zangen laufen, sind mit 6 bezeichnet. Eine Antriebsachse trägt das Bezugszeichen 7, auf welcher Umlenkrollen 8 vorgesehen sind, deren eine davon in der Mitte zur Abstützung dient. Der Antrieb ist mit 9 bezeichnet.
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