AT217087B - Einziehvorrichtung für Schleppseile von Schleppliften - Google Patents

Einziehvorrichtung für Schleppseile von Schleppliften

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AT217087B
AT217087B AT342160A AT342160A AT217087B AT 217087 B AT217087 B AT 217087B AT 342160 A AT342160 A AT 342160A AT 342160 A AT342160 A AT 342160A AT 217087 B AT217087 B AT 217087B
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AT
Austria
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tow
flyweights
speed
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tow rope
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AT342160A
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English (en)
Inventor
Herbert Duer
Original Assignee
Doppelmayr & Sohn
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  Einziehvorrichtung für Schleppseile von Schleppliften 
Die Erfindung bezieht sich auf eine Einziehvorrichtung für Schleppseile von Schleppliften mit einer Rückstellfeder für das Schleppseil und einer Fliehkraftbremse für die Schleppseiltrommel und zielt darauf ab, eine solche Vorrichtung mit einer Anfahrdämpfung auszustatten, die von der durch die zu befördernden Skifahrer, insbesondere eines Skifahrerpaares, hervorgerufene Reaktionskraft beeinflussbar und unab-   hängig   von dem Gewicht der Schlepplast ist, um eine geregelte Beschleunigung des Skifahrerpaares von der Geschwindigkeit Null bis zur Fahrgeschwindigkeit des Förderseiles zu ermöglichen. 



   Die Erfindung besteht im Wesen darin, dass die Trommel durch einen Mitnehmer mit einer lose drehbaren Mitnehmerscheibe, auf der die Fliehgewichte gelagert sind, kuppelbar ist, wobei der Mitnehmer in einer Endstellung (beim Einziehen des Schleppseiles) an einem Anschlag der Mitnehmerscheibe anliegt und im Zuge der Bewegung gegen diesen Anschlag auf eine am Fliehgewicht befestigte Feder in zentripetaler Richtung einwirkt und in der andern Endstellung (beim Ausziehen des Schleppseiles,   d. h.   beim Anfahren der Skifahrer) gegen einen auf der Mitnehmerscheibe gelagerten Hebel drückt, der auf die Fliehgewichte in zentrifugaler Richtung einwirkt. Durch diese Ausführung wird die Bremsung dieser Einrichtung von der Reaktionskraft des zu befördernden Skifahrerpaares beeinflussbar. Gemäss der Erfindung wird weiter eine 
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 se einwirkt.

   Wird beim Anfahren die von der Kurvenmutter vorgeschriebene Ausziehgeschwindigkeit überschritten, wird die Bremsung eingeleitet. Der Hebel ist so abgestimmt, dass die Zugkraft im Schleppseil der Bremskraft das Gleichgewicht hält ; die Fliehgewichte dienen nur zur Regelung der Drehzahl. Die Regelung der Drehzahl wird bei zu grosser Geschwindigkeit so bewirkt, dass die Feder einen Teil der Fliehkraft aufnimmt und der Rest der Fliehkraft auf das Bremsband einwirkt. Im umgekehrten Falle, also bei zu kleiner Geschwindigkeit, ist die Spannkraft der Feder grösser als die Fliehkraft, der Rest der Spannkraft der Feder wird zur Verminderung der Bremswirkung verwendet. Damit ist die gewichtsunabhängige Drehzahlregelung gegeben. 



   Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes ist in der Zeichnung dargestellt. Fig. 1 zeigt die Einziehvorrichtung im Schnitt nach   der Linie 1- I   der Fig. 2, die einen Schnitt nach   der Linie II-II   der Fig. 1 darstellt. Auf einer im Gehäuse 1 befestigten Welle 2 ist mittels der Hülse 3 eine spiralförmige Riickstellfeder 4 und neben dieser eine Seiltrommel 5 für das Schleppseil 6 gelagert. Beim Abwickeln des Schleppseiles 6 wird die   Rückstellfeder   4 gespannt ; sobald der   Schleppbügel   vom Skifahrerpaar an der Aussteigstelle losgelassen wird, wickelt die gespannte Spiralfeder das Schleppseil wieder auf die Seiltrommel auf. 



   Fliehgewichte 7,8 dienen dazu, die Einzugsgeschwindigkeit des Schleppseiles 6 zu regeln. Die beiden Fliehgewichte sind durch einen auf der Welle 2 drehbar gelagerten Doppelhebel 9 mittels in Schlitze 10,11 eingreifenden Stiften 12, 13 verbunden. Die Fliehgewichte wirken auf ein Bremsband 14 ein, das um die auf der Welle 2 aufgekeilte, mit einem Bremsbelag versehene Bremsscheibe 15 geschlungen ist und das sie von einer gewissen Drehzahl ab anziehen. Das Bremsband 14 ist an dem einen Ende am Arm des Fliehgewichtes 8 verstellbar befestigt und das andere Ende an einem Zapfen 16 verankert ; sowohl der Zapfen 16 als auch die Drehzapfen 17,18 der Fliehgewichte sitzen auf einer Mitnehmerscheibe 19, die auf der Nabe der Bremsscheibe 15 lose drehbar gelagert ist. 



   Die Mitnehmerscheibe 19 weist an ihrem Umfang eine Ausnehmung 20 auf, in die ein an der Trommel 5 befestigter Mitnehmerbolzen 21 vorsteht, der also die gleiche Drehzahl wie die Trommel hat. Bei 

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 Änderung der Relativgeschwindigkeit zwischen Trommel 5 und Mitnehmerscheibe 19 bewegt sich der Bolzen 21 in der Ausnehmung 20, wobei er in der einen Einstellung an der   Flanke 33   der Ausnehmung anliegt und in der gegenüberliegenden Endstellung gegen den Arm   24'eines   Hebels 24 drückt, der um den in der Mitnehmerscheibe 19 gelagerten Zapfen 25 schwenkbar ist. Durch den Druck des Bolzens 21 wird eine Schwenkbewegung des Hebels 24 bewirkt, der dabei mit dem Ende seines andern Armes 24"gegen das Fliehgewicht 8 in zentrifugaler Richtung drückt.

   An Stelle der Ausnehmung 20 mit der Anschlagflanke 22 kann auch eine Nase am Scheibenumfang als Anschlag für den Mitnehmerbolzen 21 vorgesehen sein. 



   Wenn sich der Bolzen 21 von der Endstellung am Hebelarm 24'in die gegenüberliegende Endstellung zum Anschlag 22 verschiebt, trifft er auf eine Feder 26, die am Fliehgewicht 8 befestigt ist, drückt die Feder und damit das Fliehgewicht nach innen, wirkt also in zentripetaler Richtung auf das Fliehgewicht ein und löst so das Bremsband. Bei einer gewissen Drehzahl der Seiltrommel überwiegt wieder die Wirkung der Fliehgewichte die Kraft der Feder 26, so dass die Bremse wieder angezogen wird. 



   Die Bremsung erfolgt somit nicht allein durch die Wirkung der Fliehgewichte, der Hebel 24 überträgt vielmehr die Reaktionskraft des Skifahrerpaares auf die Fliehgewichte, die wieder das Bremsband 14 betätigen. Als Folge ergibt sich, dass die Bremswirkung nicht nur von der Drehzahl der Seiltrommel, sondern auch von der Zugkraft, die am Schleppseil wirkt, abhängig ist. 



   Um nun die Bremsung auch den anfallenden Verhältnissen anzupassen, ist eine zusätzliche Steuerung durch eine Kurvenmutter 30 vorgesehen. Die Kurvenmutter 30, bewegt sich auf einer Gewindespindel 31, die am Ende der Welle 2 vorgesehen und auf die Ausziehlänge des Schleppseiles 6 abgestimmt ist. An der Kurvenmutter liegt ein Tastfinger 32, der in einem Schlitz 33 der Mutter geführt ist, an ; der Tastfinger 
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 gabe dieser Steuerung liegt darin, die Wirkung der Fliehgewichte 7,8 und die   Reaktionswirkung   der Zugkraft am Schleppseil 6 erst nach einer bestimmten Ausziehlänge des Schleppseiles eintreten zu lassen. 



  Durch die Formgebung der Kurvenmutter kann die Ausziehgeschwindigkeit des Schleppseiles in Abhängigkeit zur Ausziehlänge gebracht werden. Die Ausziehgeschwindigkeit des Schleppseiles wird somit durch die Wirkung der Fliehgewichte, die Reaktionswirkung der Zugkraft am Schleppseil und die wahlweise Kurvenform der Kurvenmutter bestimmt. 



   Die Einziehvorrichtung ist insbesondere auch für   Schnelläuferskilifte   geeignet. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Einziehvorrichtung für Schleppseile von Schleppliften mit einer Rückstellfeder für das Schleppseil und einer Fliehkraftbremse für die Schleppseiltrommel, dadurch gekennzeichnet, dass die Trommel (5) durch einen Mitnehmer (21) mit einer lose drehbaren Mitnehmerscheibe (19), auf der die Fliehgewichte (7,8) gelagert sind, kuppelbar ist, wobei der Mitnehmer in einer Endstellung an einem Anschlag (22) der Mitnehmerscheibe anliegt und im Zuge der Bewegung gegen diesen Anschlag auf eine am Fliehgewicht (8)   befestigte Feder (26) in zentripetaler Richtung einwirkt und   in der andern Endstellung gegen einen auf der Mjmehmerscheibe gelagerten Hebel (24) drückt, der auf die Fliehgewichte in zentrifugaler Richtung einwirkt.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass eine in Abhängigkeit von der Ausziehlange des Schleppseiles (6) axial verschiebbare Schablone, z. B. eine Kurvenmutter (30), auf einer Gewindespindel vorgesehen ist, gegen die ein Tastfinger (32) anliegt, der auf die Fliehkraftbremse (8,14) einwirkt.
    3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Gewindespindel (31) am abgesetzten Ende der Trommelwelle (2) vorgesehen ist und der Tastfinger (32) über eine Feder (35) auf das Fliehgewicht (8) einwirkt.
    4. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Fliehgewichte auf eine Bandbremse (14, 15) der Seiltrommel (5) einwirken.
    5. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass zwei Fliehgewichte (7,8) diametral gegenüber angeordnet und auf der Mitnehmerscheibe (19) drehbar gelagert sowie durch einen um die Trommelwelle drehbaren doppelarmigen Hebel (9) mittels in Längsschlitze (10,11) des Hebels eingreifenden Stiften (12, 13) gekuppelt sind.
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