AT21701B - Verfahren zum Kämmen von Seidenabfällen und Textilfasern. - Google Patents
Verfahren zum Kämmen von Seidenabfällen und Textilfasern.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Verfahren zum Kämmen von Seiqenabfällen und Textilfasern. Das Kämmen von Seidenabfällen wird gegenwärtig mittels zwei verschiedener Arten von Vorrichtungen durchgeführt, nämlich mittels Kettenkämmen und Zirkularkämmen. Nach dem Verteilen gemäss vorliegender Erfindung werden die Vorteile beider Systeme vereinigt, ihre Nachteile aber grösstenteils vermieden. Der allgemein bekannte Kettenkamm bietet die Vorteile einer grossen Kämmfläche und des langsamen Kämmens. Demzufolge wird die Faser geschont, was einer erhöhten EMI1.1 Ubcistände : Da das kämmende Organ oberhalb der zu kämmenden Masse angeordnet ist, können die Puppen und andere vorkommende Verunreinigungen durch den Kardenhesatz nicht entfernt werden, sondern sie werden im Gegenteil in die Seide eingedrückt, und das durch das Kämmen erhaltene Material ist daher nicht rein genug. Die Kämmlinge haben auch das Bestreben, sich an die Bänder anzulegen und können von den Kämmen schwer EMI1.2 zustellen. Dann ist diese Vorrichtung nur wenig ergiebig, und es wird dadurch der Kostenpreis der Kämmlinge ein sehr hoher. In der Zeichnung ist in Fig. 1 schematisch die Arbeitsweise eines derartigen Ketten- EMI1.3 l'russe a auf ihrer oberen Fläche b die einzelnen Bündel des zu kämmenden Materials und wird zu einer wagerechtell Bewegung im Sinne des Pfeiles c veranlasst. Die kardierenden oder kämmenden Organe d sind an einer Kette ohne Ende angeordnet und verändern ihre EMI1.4 grösser als die der Presse a, damit ein Kämmen erzielt wird, und es sind die angeführten Tatsachen an Hand dieses Schemas leicht einzuschen. Die bekannten Zirkularkämme bieten die folgenden Vorteile : Sie besitzen eine grössere Ergiebigkeit als die Kettenkämme. Da das Kämmen unterhalb der Presse erfolgt, hängen die Fasern herab und sind bestrebt, leichter in die Häkchen des zirkulierenden Kammorganes einzndringen. Es werden daher die Kämmlinge reiner sein und nicht den Übelstand aufweisen, dass Puppen in denselben zurückgeblieben sind. Dagegen ergeben sich die EMI1.5 zerreisst und geht auf Kosten der Ergiebigkeit in den Abfall. Um die Vorzüge der beiden vorerwähnten alten Systeme zu vereinigen und ihre Fehler so weit als möglich zu vermeiden, genügt es, die bei den Kettenkämmen bisher unten angebracht gewesene Presse oberhalb anzuordnen, so dass die sie beim Kämmen umgebenden Fasernbänder nach abwärts gerichtet sind und von unten gekämmt werden, anstatt dieselben, wie es bisher gebräuchlich war, von oben zu kämmen. Darin besteht der neue, den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildonde Grundsatz, der bei der Konstruktion eines Kammes berücksichtigt, ein langsames Kämmen mit grosser Oberfläche und reineren Kämmlingen erreichbar macht. Da die Fasern das natürliche Bestreben besitzen, in die Kämmorganc EMI1.6 <Desc/Clms Page number 2> In Fig. 2 ist schematisch der Arbeitsvorgang nach dem neuen Verfahren veranschaulicht. Die Presse a'ist dieselbe wie die frühor erwähnte und sie bewegt sich in der Richtung des Pfeiles c'; der Fasernbart hängt nach abwärts. Das kämmende Organ d' stimmt mit dem früher beschriebenen überein, kann aber auch anders gestattet sein und befindet sich unterhalb der Fasern auf einer endlosen Kette angeordnet, welche sich in der Richtung des Pfeiles e'bewegt.
Claims (1)
- PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zum Kämmen von Seidenabfällen und Textilfasern mit Kettenkämmen, dadurch gekennzeichnet, dass durch Anordnung der Pressen oberhalb der Kämme der nach abwärts gerichtete Fasernbart von unten gekämmt wird. EMI2.1
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| AT21701T | 1904-08-23 |
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- 1904-08-23 AT AT21701D patent/AT21701B/de active
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