AT216895B - Selbstansaugende Flüssigkeitspumpe mit Seitenkanal - Google Patents

Selbstansaugende Flüssigkeitspumpe mit Seitenkanal

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AT216895B
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Siemens Ag
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  • Structures Of Non-Positive Displacement Pumps (AREA)

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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Selbstansaugende Flüssigkeitspumpe mit Seitenkanal 
Es hat sich gezeigt, dass selbstansaugende Flüssigkeitspumpen besonders verschleissempfindlich sind, insbesondere, wenn sie zur Förderung von Flüssigkeiten benutzt werden, die mit Sandbeimengungen versehen sind. Man hat schon verschiedene Massnahmen getroffen, um diese Verschleissempfindlichkeit herabzusetzen. So hat man z. B. vorgeschlagen, eine genaue axiale Fixierung der Flügelräder auf der sie tragenden Welle vorzunehmen. um so das Schleifen der Flügelräder an den Gehäuseinnenflächen der Pumpe zu verhindern. Ferner hat man auch vorgeschlagen. die Innenteile von Kreiselpumpen mit verschleissfesten Überzügen zu versehen.

   Die Verwendung solcher Überzüge oder Scheiben ist jedoch bei Seitenkanalpumpen, bei denen das Flügelrad mit einem sehr kleinen Abstand vom Gehäuse läuft, wegen der hiebei erforderlichen Masshaltigkeit und auch wegen der hohen Kosten nicht vorteilhaft. Die vorliegende Erfindung zeigt nun eine für diesen Fall besonders geeignete Lösung. 



   Gemäss der Erfindung ist die selbstansaugende Flüssigkeitspumpe mit Seitenkanal in der Weise ausgebildet, dass auf den den Seitenkanal enthaltenden Gehäuseteil eine dünne Schutzscheibe aus verschleissfestem Werkstoff aufgesetzt ist, die mit Aussparungen für den dahinter liegenden Seitenkanal versehen ist. 



  Es hat sich nämlich gezeigt, dass für die Abnahme der Leistung bei fortschreitendem Verschleiss fast nur die Vergrösserung des Spaltes zwischen dem Flügelrad und der gegenüberstehenden ebenen, den Seitenkanal enthaltenden Fläche massgebend ist. Durch den Verschleiss der Oberfläche des Seitenkanales mit seinen    Ein- und Ausströmöffnungen wird   dagegen die Leistung der Pumpe nicht verkleinert, sondern infolge der grösser werdenden Querschnitte eher vergrössert. 



   Die Schutzscheiben müssen planparallele Oberflächen haben und können   z. B.   durch Schleifen mit genügend genauer Dicke hergestellt werden. Die Schutzscheiben können dabei aus einem Stanzblech hergestellt sein, dessen Oberfläche hart verchromt ist. Die Durchbrüche der Scheiben für den Seitenkanal können dabei ebenfalls in einfacher Weise ausgestanzt werden. In manchen Fällen kann gemäss der Erfindung die Schutzscheibe auch aus einem verschleissfesten elastischen Kunststoff bestehen, in den eine zur Versteifung dienende Metallscheibe od. dgl. eingebettet sein kann. Vorteilhaft ist ferner eine jede Schutzscheibe auf dem den Seitenkanal enthaltenden   Gehäuseteil lösbar, z. B.   durch Schrauben, befestigt. 



   In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel einer gemäss der Erfindung ausgebildeten selbstansaugenden Flüssigkeitspumpe mit Seitenkanal im Längsschnitt dargestellt, während die Fig. 2 die Schutzscheibe allein in Ansicht zeigt. Die Kreiselpumpe hat hier ein Gehäuse, das aus einer Laterne 1 und einem auf diese seitlich aufgesetzten und mit ihr durch Schrauben 2 fest verbundenen Deckel 3 besteht. 



  Auf dem durch die Laterne hindurchgehenden Ende der Pumpenwelle 4 ist das auf beiden Seiten mit Schaufeln besetzte Flügelrad 5 frei fliegend gelagert. Wie man aus der Zeichnung ersieht, ist die Pumpe als Seitenkanalpumpe ausgebildet, u. zw. ist der rechts von dem Flügelrad 5 liegende Arbeitsraum 6 in der Laterne 1 angeordnet, während der auf der linken Seite des Flügelrades liegende Arbeitsraum 7 sich innerhalb des Deckels 3 befindet. 8 und 9 sind beiderseits des Flügelrades 5 angeordnete Rohrstücke, die als Dichtung dienen. Auf die den Seitenkanal 6 enthaltende Wand der Laterne 1 bzw. den Seitenkanal 7 enthaltende Wand ist nun je eine dünne Schutzscheibe 10 bzw. 11 aufgesetzt, die aus einem verschleissfesten Werkstoff   (z.   B."Vulkollan") besteht.

   Wie man aus der Fig. 2 ersieht, welche eine der beiden in gleicherWeise ausgebildeten Schutzscheiben für sich allein in Ansicht darstellt, ist die Schutzscheibe mit 

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 Aussparungen versehen, die dem dahinter liegenden, als Seitenkanal dienenden Arbeitsraum 6 entsprechen. Die Schutzscheibe 11 ist dabei ebenso wie die Schutzscheibe 10 durch mehrere versenkte Schrauben 12 auf ihrer Auflagefläche befestigt. Die Schutzscheiben lassen sich daher erforderlichenfalls leicht auswechseln. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Selbstansaugende Flüssigkeitspumpe mit Seitenkanal, dadurch gekennzeichnet, dass auf den den Seitenkanal enthaltenden Gehäuseteil eine dünne Schutzscheibe (10,11) aus verschleissfestem Werkstoff aufgesetzt ist, die mit Aussparungen für den dahinter liegenden Seitenkanal versehen ist.

Claims (1)

  1. 2. Pumpe nach Anspruch 1, dadurch, gekennzeichnet, dass die Schutzscheibe aus Stanzblech besteht, dessen Oberfläche hart verchromt ist.
    3. Pumpe nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die Schutzscheibe aus einem verschleissfesten, elastischen Kunststoff besteht, in den eine zur Versteifung dienende Metallscheibe od. dgl. eingebettet sein kann.
AT335360A 1959-08-12 1960-05-03 Selbstansaugende Flüssigkeitspumpe mit Seitenkanal AT216895B (de)

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DE216895T 1959-08-12

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AT216895B true AT216895B (de) 1961-08-25

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