AT215684B - Kreiselmaschine mit Axialspielmeßeinrichtung - Google Patents

Kreiselmaschine mit Axialspielmeßeinrichtung

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AT215684B
AT215684B AT478259A AT478259A AT215684B AT 215684 B AT215684 B AT 215684B AT 478259 A AT478259 A AT 478259A AT 478259 A AT478259 A AT 478259A AT 215684 B AT215684 B AT 215684B
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AT
Austria
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centrifugal machine
coil
measuring
guide vane
induction device
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Application number
AT478259A
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Licentia Gmbh
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01DNON-POSITIVE DISPLACEMENT MACHINES OR ENGINES, e.g. STEAM TURBINES
    • F01D21/00Shutting-down of machines or engines, e.g. in emergency; Regulating, controlling, or safety means not otherwise provided for
    • F01D21/003Arrangements for testing or measuring

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Measurement Of Length, Angles, Or The Like Using Electric Or Magnetic Means (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Kreiselmaschine mit Axialspielmesseinrichtung 
Die genaue Messung des Axialspieles zwischen Leitschaufeln und Laufschaufeln von Kreiselmaschinen stösst immer wieder auf gewisse Schwierigkeiten. Gemäss der Erfindung wird daher bei einer Kreiselmaschine mit Scheibenläufer und mit Induktionseinrichtung axial neben einem Laufrad zur Messung des
Axialspieles die Induktionseinrichtung in oder an   einem scheibenförmigen Leitschaufelträger im Bereich   zwischen dem Leitschaufelfusskreis und der Welle axial neben einer Laufradscheibe angeordnet. Diese Anordnung bringt die Vorteile, dass direkt an der interessierenden Stelle gemessen wird. die Induktion- einrichtung im oder am Leitschaufelträger, also Zwischenboden, Leitschaufeldeckel   od. dgl.,   ohne Aufwand unterzubringen ist und die Messgenauigkeit sehr gross ist.

   Die Anordnung gemäss der Erfindung bezieht sich auf Kreiselmaschinen mit Läuferscheiben jeglichen radialen Abstandes zwischen dem Leit-   schaufelfusskreis   und der Welle. Die Hauptsache ist, dass die Induktionseinrichtung noch unterzubringen ist. 



   Insbesondere ist im Leitschaufelträger eine quer zur Radialen sich erstreckende zylindrische Bohrung vorgesehen, in der eine Messspule der Induktionseinrichtung in einem zur Bohrung koaxialen, hohlzylindrischen Gehäuse liegt. Die zylindrische Querbohrung im Leitschaufelträger ist leicht herzustellen. Vorzugsweise liegt sie maschinenachsparallel. Sie kann durchgehend sein oder ein Sackloch darstellen. 



   In einem in der genannten Querbohrung liegenden besagten Hohlzylindergehäuse ist sehr gut mindestens eine Messspule mit Kern folgender Art unterzubringen : Erstens liegt die Messspule um den Mittelschenkel eines E-Kernes. Es sei erwähnt, dass Messspulen, die um den Mittelschenkel eines E-Kernes liegen, als Induktionseinrichtung zum Prüfen des Unrundlaufens von umlaufenden Maschinenteilen bekannt sind. Zweitens ist der E-Kern lamelliert,   d. h.   aus E-förmigen Blechen aufgebaut. und drittens sind die Aussenschenkel der E-Bleche beidseitig der blechparallelen Mittelebene um den Spulenumfang gebogen. 



  Bei Verwendung einer solchen Einrichtung ist u. a. der Vorteil geringeren Aussendurchmessers des Hohlzylindergehäuses und somit geringeren Durchmessers der Querbohrung gegeben. 



   Als Induktionseinrichtung in oder an dem Leitschaufelträger können zwei Messspulen vorgesehen sein, von denen eine mit der einen benachbarten Läuferscheibe und die andere mit der andern benachbarten Läuferscheibe zusammenwirkt. Dies ergibt eine bessere Linearität der Anzeige. Zweckmässigerweise sind die beiden Messspulen in einer einzigen Querbohrung vorgesehen. 



   Vorzugsweise sind die zwei Messspulen mit ihren Spulenachsen insbesondere parallel zur Kreiselmaschinenlängsachse im gleichen radialen Abstand von der Kreiselmaschinenlängsachse und in Richtung der Parallelen zu dieser Achse oder in Umfangsrichtung aufeinanderfolgend vorgesehen. Es handelt sich dabei insbesondere um Messspulen mit Kern genannter Art. Wenn die Messspulen in Richtung der Parallelen zur Maschinenlängsachse aufeinanderfolgen, werden sie zweckmässigerweise in einer einzigen Querbohrung vorgesehen,   u. zw.   insbesondere so, dass die Spulenachsen zusammenfallen. 



   Bei Kreiselmaschinen mit Innen- und Aussengehäuse wurden bisher zur Bestimmung des genannten Axialspieles die Differenzdehnungen zwischen Innen- und Aussengehäuse einerseits   und Aussengehäuse   und Welle. anderseits gemessen. Daraus wurde dann das Axialspiel zwischen Leitschaufeln und Laufschaufeln näherungsweise berechnet. Dies ist sehr umständlich. Daher wird die Anordnung gemäss der Erfindung 

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 irsbesondere auf Kreiselmaschinen mit Aussengehäuse und die Leitschaufelträger tragendem Innengehäuse angewendet. Dabei sitzen die Leitschaufelträger mindestens in axialer Richtung fest im   Innengehäuse   und die Leitschaufeln mindestens in axialer Richtung fest in den Leitschaufelträgern. Die Induktionseinrichtung der Kreiselmaschine gemäss der Erfindung kann   z.

   B.   als Impulsgeber zur Auslösung des Schnellschlussventils einer Turbine verwendet werden. 



   In der Zeichnung ist in der Fig. 1 ein Teil einer Dampfturbine gemäss der Erfindung als Ausführungsbeispiel im Längsschnitt dargestellt. Im Zwischenboden ist eine Induktionseinrichtung mit zwei Messspulen mit jeweils einem E-Kern vorgesehen. Die Fig. 2 zeigt eine Ansicht der Induktionseinrichtung aus Richtung I, wenn man sich die rechte der beiden Messspulen mit E-Kern und den zylindrischen Mittelteil des Gehäuses der Induktionseinrichtung entfernt denkt. 



   Die Induktionseinrichtung weist zwei Messspulen 10 und 11 auf. Sie befinden sich in einem hohlzylindrischen Gehäuse 12, das in der Querbohrung 13 des Zwischenbodens 14 sitzt. Die Messspulen 10 und 11 sind jeweils um den Mittelschenkel 15 bzw. 16 des lamellierten E-Kerns gewickelt. Die Aussenschenkel 26 und 27 der E-Bleche sind beidseitig der blechparallelen Mittelebene (Zeichenebene der   Fig. l)   um den Spulenumfang gebogen. In der Ansicht gemäss der Fig. 2 ist diese Ebene mit 28 bezeichnet. In dieser Ansicht ist der Schenkel 15 nicht sichtbar. 



   Drähte od. dgl. können nun über den Zwischenboden 14, die Leitschaufeln 17 und das Innengehäuse 18 nach aussen geführt werden. Der Leitschaufelfusskreis ist mit 19, die Welle mit 20, die eine Laufradscheibe mit 21 und die andere mit 22 bezeichnet. An den Scheiben 21 und 22 sind radial aussen die Laufschaufeln angebracht. Die beiden Messspulen 10 und 11 sind im Gehäuse 12 so angeordnet, dass ihre Spulenachsen 23 und 24 zusammenfallen. Die beiden Spulenachsen 23 und 24liegen parallel zur Turbinenlängsachse 25. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Kreiselmaschine mit Scheibenläufer und mit Induktionseinrichtung axial neben einem Laufrad zur Messung des Axialspieles, dadurch gekennzeichnet, dass die Induktionseinrichtung (10,11, 12) in oder an einem scheibenförmigen Leitschaufelträger (14) im Bereich zwischen dem Leitschaufelfusskreis (19) und der Welle (20) axial neben einer Laufradscheibe (21,22) angeordnet ist.

Claims (1)

  1. 2. Kreiselmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass im Leitschaufelträger (14) eine quer zur Radialen sich erstreckende zylindrische Bohrung (13) vorgesehen ist, in der eine Messspule der Induktionseinrichtung (10,11) in einem zur Bohrung koaxialen, hohlzylindrischen Gehäuse (12) liegt.
    3. Kreiselmaschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Kern der Messspule (10,11) ein aus E-förmigen Blechen aufgebauter E-Kem ist, um dessen Mittelschenkel (15,16) die Messspule (10, 11) liegt, wobei die Aussenschenkel (26,27) der E-Bleche beidseitig der blechparallelen Mittelebene (28) um den Spulenumfang gebogen sind.
    4. Kreiselmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass als Induktionseinrichtung in oder an dem Leitschaufelträger (14) zwei Messspulen (10, 11) vorgesehen sind, von denen eine (11) mit der einen benachbarten Läuferscheibe (21) und die andere (10) mit der andern benachbarten Läuferscheibe (22) zusammenwirkt.
    5. Kreiselmaschine nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die zwei Messspulen (10,11) mit ihren Spulenachsen (23,24) insbesondere parallel zur Kreiselmaschinenlängsachse (25) im gleichen radialen Abstand von der Kreiselmaschinenlängsachse (25) und in Richtung der Parallelen zu dieser Achse (25) oder in Umfangsrichtung aufeinanderfolgend vorgesehen sind.
AT478259A 1958-07-09 1959-06-30 Kreiselmaschine mit Axialspielmeßeinrichtung AT215684B (de)

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