AT21489B - Pflug mit auswechselbaren Teilen der Wendeflächen. - Google Patents

Pflug mit auswechselbaren Teilen der Wendeflächen.

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AT21489B
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Siegfried Gerstl
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Siegfried Gerstl
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  Pflug mit auswechselbaren Teilen der Wendeflächen. 
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 schematisch dargestellt ; die Kanten A B und B L haben den zu bearbeitenden Erdbalken nach horizontaler nnd vertikaler Ebene vom festen Boden abzutrennen, worauf er durch die Wendefläche gewendet und gekrümmelt und durch die Kante   A     11   zur Seite gestrichen wird. Es erhellt hieraus, dass die Kanten A B und B L schneidend wirken müssen. Aus 
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 Pflügen meist B L scharfkantig   abgeschrägt   ist, wobei jedoch der   Zuschärfungswinkel).   oft nicht kleiner ist als der   Schneidewinl, el p. (vgl. R   R').   T T ? kennzeichnet   den Schnitt durch die senkrechte Furchenwand und der Pfeil deutet die Bewegungsrichtung des Pfluges an. 



   Wegen der ungleichen Abnützung pflegte man bisher den Teil ABC D (Pflugschar oc) 
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 noch einen Schneidekantenteil E G, der sich stark abnützt. Deshalb wird manchmal   neuer-   dings eine Abtrennung vorgenommen, um den mehr beanspruchten unteren Teil E F H G (die Mittelplatte   ss)   gesondert von dem oberen Teil.   J K M L (die Oberplatte &gamma;) durch   einen neuen ersetzen zu können. 



   Nebst anderen Nachteilen hatte die bisherige Teilung der Wendefläche besonders den Übelstand, dass nach Abnützung auch nur eines Teiles derselben, stets ein neues Stück gekauft und an Stelle des abgentitzten Stückes gesetzt werden musste. Die vorliegende Erfindung bezweckt, diese Übelstände zu vermeiden oder doch zu vermindern, indem die Wendefläche derart geteilt wird, dass ein oder mehrere Teile derselben derartig gekrümmt und begrenzt sind, dass sie in ihrer gegenseitigen Lage und Anordnung verändert, d.   h.   an Ort und Stelle gedreht oder an eine andere Stelle der   Wendefläche   gebracht werden können, zum Zwecke, einen Ersatz der abgenützten Teile ohne   Hinzufügung   neuer Teile zu erzielen. 



   Nachstehend sollen einige   Ausführungen   des Erfindungsgegenstandes beschrieben werden. Fig. 4 bis 6 : Die   Wendefläche   zeigt mehrere gleiche Teile x von Form und Grösse des Schares A B C D. Ist das unterste Schar abgenützt, so tauscht es den Platz mit einem 
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 wird in Stellung a b c d die frühere Abstreichkante   A   D nunmehr als Schneidekante a d wirken   müssen :   es sind daher auch die Kanten E   G und K ilff der   anderen Schare   (nach A D) einwärts gebogen und scharfkantig (vgl. Querschnitt nach H v, dargestellt in Fig. ), w .d D in Fig. I gerade und normalkantig erscheint. nrn Querschnitt : t y,   

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 parallel zur senkrechten Furchenwand, zeigt Fig, 5.

   Es können die Schare entweder bloss aneinander gereiht angeordnet werden, oder auch sich teilweise überdeckend, um die inaktiven Scharschneiden besser zu schonen. 



   Wenn die Scharspitze B abgenutzt oder gebrochen ist, so wird in einer der neuen Stellungen dieses   Scharteilos   (Scharspitze in H oder J) die Ackerung durch diesen Übelstand nicht leiden. Das Schar kann sogar entzwei gebrochen sein und dennoch seine Funktion in den letzterwähnten Stellungen, wo es überwiegend als Streichbrett wirkt, ganz gut erfüllen. 



   Man wird das unterste Schar in etwas anderer Form und grösseren Dimensionen anfertigen können, als das obere oder die oberen ; denn wenn es an deren Stelle zu treten hat, wird es durch Abnützung ohnehin Material verloren haben. 
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 und kann überdies, wenn abgenützt, nachgeschmiedet werden, so dass keine Lücke in der Arbeitsfläche. bleiben muss. Fig. 7 bis 9 : Man verwendet im Streichbrett nicht nur Schare a, wie in Fig. 4 (vom Ergänzungsteil S soll abgesehen werden), sondern auch einen an Ort und Stelle drehbaren Plattenteil ss (F G J L M H). Sind die Kanten G J und H F abgenützt, so wird   p   gedreht, wodurch F nach f, G nach g usw. gebracht wird.

   G J gelangt nach g i,   H F nach h f,   während die bisher geschonten Kanten M H und   J L   an den Ort der grösseren Abnützung gelangen,   nämlich nach m 11   und i l. Fig. 9 zeigt den Durchschnitt u v durch die beiden Schneidekanten   G J und HM.   Wenn das untere Schar   ! 1.   abgenützt ist, vertauscht man es mit dem oberen und es gelangt   A   nach a, B nach b usw. 



  Eine Trennung der beiden Schare x (durch die Linie   A   E D C angedeutet)   muss   nicht vorgenommen werden, sondern   ABC N A   kann aus einem Stücke bestehen und nach Abnützung der Scharspitze B wird das ganze Stück gedreht, wodurch   A   nach a, B nach b usw. gelangt. 



   Der Vertikalschnitt durch die Streichfläche nach x y ist in Fig. 8 dargestellt. Man ersieht, dass die Kanten   A   B = C N,   A X = C B, J G H M   durchaus Schneidekanten sind ; alle übrigen Kanten können normalkantig, F G= L M kann sogar stumpfkantig sein, vgl. I,   I'und II, Il'in   Fig. 8. 



   Fig. 10. Man kann eine drehungsfähige Platte ss auch zwischen die tauschbaren 
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 filr Reservematerial bei VII', die nur bei Scharen üblich ist. Fig. 11 und 12. Man kann   die   der Abnützung vorwiegend ausgesetzten Teile von Schar und Streichbrett in ein einziges   Stück &alpha;zusammenfassen, welches   nur Schneidekanten besitzt und nach Abnützung von B gedreht wird, so dass A nach a, B nach b etc. gelangt. Auch das Seitenstück ss ist drehbar. Den Querschnitt x y durch x zeigt Fig. 12. Der Querschnitt u v würde bei V und VI spitzkantig, bei   111   und   7F komplementär stumpfkantig   erscheinen, ähnlich den Punkten J und 1I in Fig. 8 oder   Spi in   Fig. 17. Fig. 13.

   Man kann statt eines Stückes   oc     (A     B CD),   wie in Fig. 11, deren mehrere gleiche anordnen, welche den Platz tauschen können und von denen jedes durch Drohung zweimal zur Verwendung gelangen kann ; die Schneidekanten A Bund Bekommen an jedem   Teil Cl.   zweimal, jede derselben also im ganzen viermal vor. Aber auch der übrige Teil von Schar und Streichbrett kann so geteilt werden, dass tauschbare und drehbare Stücke entstehen, z.

   B. zwei      und zwei   &gamma;     ;   erstere beiden sind   Scharteile, von   denen einer als Streichbrett dient, letztere beiden sind meist   Streichbretteile.   Jeder der sechs Teile (zwei   IX,   zwei   P,     zwei'0   ist überdies an Ort und Stelle drehbar. 



   Man kann auch je zwei nebeneinander liegende Teile zu einem einzigen Stück 
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 angeordnet werden. Fig. 15. Man kann von Tausch und Drehung des Schares (oder Scharteiles oder von Scharteilen) absehen und nur das Streichbrett verbessern :   ABC   D E F ist an Ort und Stelle drehbar, es gelangt   A   nach a, B nach b usw. B C und F E wirken als Schneidkanten. Fig. 16 und 17. Man kann auch die sogenannte   Mittelplattoss (vgl.

   Fig. l)   drehbar konstruieren, wie   oc   in Fig. 16 zeigt ; sie unterscheidet sich sonach von der in 

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 Fig, 1 dargestellten dadurch, dass die obere Kante G H nunmehr kürzer wurde, da sie gleich sein muss der unteren Kante E F, ferner dass die Kante F   H   konkav wurde, während sie früher konvex war, dass sie eine Schneidekante, d. h. im Querschnitt scharfkantig wurde, während sie früher   als. Abstreichkante   normalkantig war und dass E F =   N   J überhaupt nicht geradlinig verlaufen muss, was vordem fast immer der Fall war. Der obere   Tei ! ss des Streichbrettes   ist ebenfalls an Ort und Stelle drehbar. Das Stück F K H ist ein eventuelles   Ergänzungsstück   des Streichbrettes.

   Der Querschnitt u   v   (Fig. 17) zeigt die Kanten desselben, sowie die der Mittelplatte bei S, P und R. Fig. 18. Der rechte Teil oder der linke Teil des Streichbrettes oder beide Teile können an Ort und Stelle drehbare Stücke et und ss werden. Die Kante D C kann auch ganz oder teilweise höher reichen als in der Zeichnung dargestellt, nämlich näher zum Grindel empor, oder niedriger liegen   3.   G D. Dasselbe gilt für H G in Fig. 18, ferners für D C in Fig. 11,13, 14 und 19. 



  Das Mittelstück   A   F G D ist weder dreh-noch tauschbar ; es wird aber fast keine Kantenabnützung erleiden. Fig. 19 und 20. Das in Fig. 18 verbleibende Mittelstück kann zum Teile wieder drehbar gemacht sein (ss in Fig. 19), wodurch die   Abstreichseite y ein   wenig in der Form geändert wird, aber ebenso wie x drehbar bleibt. Ein Querschnitt u v in Fig. 20 zeigt, dass die   Kanten D A = B   C, und K   J= M   L schneidend (Punkte V,   VI   
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   Sämtliche bisherigen Darstellungen bezogen sich auf rechtsseitig wendende Wende-   flächen   ; aber ohneweiters kann alles bisher Gesagte auch auf linksseitig wendende ausgedehnt werden, wenn alle Figuren im Spiegelbild betrachtet werden, da auch die linkswendenden   Pflugwendeflächen   nur im Spiegelbilde zu den rechtswendenden gebaut sind. 



   Bei allen bisherigen Ausführungen waren konkave Formen der Wendefläche angenommen ; sie   konnten selbstredend   ebensogut konvexe oder gemischte Formen besitzen. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : 
1. Auswechselbare Teile der Wendeflächen (Schar und Streichbrett) von Pflügen, dadurch gekennzeichnet, dass ein oder mehrere Teile derselben derart gekrümmt und begrenzt sind, dass sie in ihrer gegenseitigen Lage und Anordnung verändert,   d.   h. an Ort und Stelle gedreht oder an eine andere Stelle   der Wcndefläche gebracht   werden können, zum Zwecke, einen Ersatz der abgenützten Teile ohne Hinzufügung neuer Teile zu erzielen.

Claims (1)

  1. 2. Eine Ausführungsform nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die auswechselbaren Toile einzeln einander gleich sind und wechselseitig untereinander vertauscht werden können.
    3. Eine Ausführungsform nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass einzelne Toile der Wendefläche gruppenweise entweder einem oder mehreren anderen Teilen gleich sind und wechselweise an verschiedenen Stellen ausgetauscht werden können, oder EMI3.2
AT21489D 1904-09-15 1904-09-15 Pflug mit auswechselbaren Teilen der Wendeflächen. AT21489B (de)

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