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Aufzugssteuerung
Die Erfindung bezieht sich auf eine Aufzugssteuerung und betrifft die Betätigung der Rufmittel.
Es sind Aufzugssteuerungen bekannt, bei welchen die Speicherung der Rufe durch kapazitiv steuerbare, an den Haltestellen und gegebenenfalls in der Kabine unter Deckplatten eingebaute Kaltkathodenröhren und
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einen separaten Ablesewiderstand. Von diesen Ablesewiderständen wird über die Stockwerkscha1ter die Be- tätigung der Fahrtrichtungsrelais durchgeführt. Diese Anordnung bedingt die Verwendung einer weiteren Verstärkungsröhre für jedes Fahrtrichtungsrelais, da die Leistung, welche an den Ablesewiderständen abgenommen werden kann, zur direkten Speisung der Relais nicht genügt.
Die Erfindung bezweckt eine Vereinfachung und Verbesserung der Schaltung und besteht darin, dass der Anodenkreis jeder Kaltkathodenröhre über dem zugehörigen Stockwerkschalter mit den Spulen der gemeinsamen Fahrtrichtungsrelais direkt verbunden ist. Durch die erfindungsgemässen Massnahmen fallen sowohl die einzeinen Ablesewiderstände,, als auch die Verstärkerröhren für die Fahrtrichtungsrelais weg. woraus sich eine grössere Betriebssicherheit und eine verbesserte Wirtschaftlichkeit ergibt.
In der Zeichnung ist eine Aufzugssteuerung gemäss der Erfindung beispielsweise dargestellt. Es zeigen Fig. l das Schaltschema für eine nicht-sammelnde Druckknopfsteuerung, FIg. 2 das Betätigungsorgan an
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SchnittDie Druckknopfsteuerung ist an eine Gleichspannungsquelle + - angeschlossen, in welche über einen Spannungsteiler eine Wechselspannung eingekoppelt wird. Die Wechselspannung wird von der Sekundärwicklung 4 eines Transformators 1 geliefert, wobei das andere Ende der Sekundärwicklung 4 an Erde gelegt ist. Der Spannungsteiler ist mit zwei Widerständen 2 und 3 versehen.
Der Aufzug weist eine Anzahl Sicherheitskontakte, wie Türkontakte, Halteknöpfe usw. auf, die summarisch durch den an die negative Klemme geschalteten Kontakt 5 dargestellt sind, während mit 6 der
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weisen je eine Spule und einen Verriegelungskontakt auf und stehen mit den Kontakten 101,10 ,103 und 104 in Verbindung, welche in bekannter Weise die Rufe von den Etagen bzw. der Kabine auf das entsprechende Fahrtrichtungsrelais geben und vor dem Erreichen der Zielhaltestelle das entsprechende Richtungsrelais 91 oder 9% zum Abfallen bringen.
Die nähere Ausbildung der Etagenrufmittel ist in den Fig. 2 und 3 dargestellt. Das Ruftableauistals Deckplatte 12 aus isolierendem Material ausgebildet, welche von einem Gehäuse 11 ebenfalls aus isolierendem Material getragen wird. Die Deckplatte 12 weist an ihrer Innenseite eine Vertiefung auf, in welche ein metallischer Belag 13 untergebracht ist, der durch eine Feder 14 mit dem Starteranschluss 20 einer Kaltkathodenröhre 15 in Verbindung steht, welche Kaltkathodenröhre in einer Ausnehmung des Gehäu- ses 11 untergebracht ist. Im Gehäuse 11 sind noch Klemmen 16 und 17 vorgesehen, welche über Zulei-
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tungsfedern 18 und 19 mit der Anode 21 bzw. mit der Kathode 22 der Kaltkathodenröhren in Verbindung stehen.
Von vorne präsentiert sich das Tableau als glatte Fläche, auf der nur durch die z. B. ebenfalls rückseitig angebrachte Gravur LIFT auf die Berührungsstelle hingewiesen ist.
Das Tableau in der Kabine besteht aus einer der Anzahl Haltestelle entsprechenden Zusammenreihung von Elementen nach Fig. 2, wobei die Berührungsstellen durch die Stockwerkbezeichnungen markiert sind.
Die beschriebene Aufzugssteuerung arbeitet wie folgt : Der Aufzug steht entsprechend der Stellung des
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wird folgender Wechselstrom1creis geschlossen : Erde, Kapazität des Berührenden zu Belag 13, Starter-Kathodenstrecke der Röhre 7 geschlossene Kontakte 6 und 5, Widerstand 3, Sekundärwicklung 4, Erde.
Durch den fliessenden Strom in der Starter-Kathodenstrecke wird die Hauptstrecke, Anode 21, Kathode 22 gezündet und der folgende Gleichstromkreis geschlossen : Positive Klemme, Spule des Richtungsrelais 92' Verriegelungskontakt 91, Stockwerkschalterkontakte 104'103'Röhre 73'Kontakte 6 und 5, negative Klemme. Durch die Zündung der Hauptstrecke erniedrigt sich die Spannung zwischen Anode und Kathode auf die Brennspannung, so dass keine weitere Röhre mehr gezündet werden kann. Das Richtungsrelais 92 zieht an und schaltet den Schütz für Aufwärtsrichtung ein, wodurch sich der Aufzug in Bewegung setzt. Beim Erreichen der dritten Haltestelle kommt Kontakt IQ,, in die Mittellage und unterbricht den Gleichstrom-
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Die beschriebene Steuerung kann auch als sammelnde Druckknopfsteuerung ausgebildet sein. Dabei wird jeder Rufspeicherröhre ein individueller Widerstand in den Anoden-Kathodeniureis geschaltet. Bei gezündeter Röhre erscheint an dieser ein Spannungsabfall, welcher in der Steuerung zur Zündung weiterer Röhren- für die Fahrtrichtung und das Anhalten verwendet wird. Ferner kann in Serie mit jeder Rufspeicherröhre ein Relais geschaltet werden, welches mit seinen Kontakten die weiteren Schaltfunktionen über- nimmt. Diese Anordnung ist dann vorteilhaft, wenn eine Mehrzahl von verschiedenen Schaltfunktionen notwendig ist, die mit dem einen Spannungsabfall am erwähnten Serie-Widerstand der Röhre nicht durchgeführt werden können.
Ausserdem kann die Speicherfunktionvon der Röhre auf das Relais übertragen werden. In diesem Falle hält sich das Relais nach seinem Anzug selbst und löscht die Röhre sofort, was sich auf die Lebensdauer der Röhre vorteilhaft auswirkt.
Die Schaltungen können ausserdem noch so modifiziert werden, dass der Starter wegfällt. Die Röhren können so ausgebildet sein, dass die Berührung des Röhrenkolbens in der Nähe der Anode möglich ist. Dadurch entsteht durch die Kapazität gegen Erde eine Änderung des elektrischen Feldes in der Röhre, welche die Zündung der Hauptstrecke Anode-Kathode einleitet.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Aufzugssteuerung, bei welcher die Speicherung der Rufe durch kapazitiv steuerbare, an den Haltestellen und gegebenenfalls in der Kabine unter Deckplatten eingebaute Kaltkathodenröhren und die Bestimmung der Aufzugsbewegung durch Stockwerkschalter und Fahrtrichtungsrelais erfolgt, dadurch gekennzeichnet, dass der Anodenkreis jeder Kaltkathodenröhre (7 l'72'73'7) über den zugehörigen Stockwerkschalter (10.,10,10, 10.) mit den Spulen der gemeinsamen Fahrtrichtungsrelais (9, 9J direkt verbunden ist.