AT214574B - Zahn- und Mundpflegemittel und Verfahren zur Herstellung derselben - Google Patents

Zahn- und Mundpflegemittel und Verfahren zur Herstellung derselben

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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Zahn-und Mundpflegemittel und Verfahren zur Herstellung derselben 
Die vorliegende Erfindung betrifft neuartige   Zahn- und Mundpflegemittel   und ein Verfahren zur Herstellung derselben. 



   Die Forschung der letzten Jahre hat gezeigt, dass dem Element Fluor am Aufbau der Zahnhartsubstanz eine massgebende Bedeutung zukommt und dass ein Mangel dieses Elementes zu verminderter Cariesresistenz führt. Es ist auch bekannt, dass durch künstliche, wohl dosierte Zufuhr dieses Bausteins eine signifikante Verminderung des Cariesbefalls zu erzielen ist. Unter Berücksichtigung der Tatsache, dass über 90 % der Bevölkerung der zivilisierten Länder in mehr oder weniger starkem Ausmass von der Zahncaries befallen sind, ist die erwähnte Erkenntnis von nicht zu unterschätzender sozial-hygienischer Bedeutung.

   Es wurde daher in den letzten Jahren die ergänzende Zufuhr des Elementes Fluor eingehend diskutiert und in Form von künstlich fluorierten Nahrungsbestandteilen, vorzugsweise als Beimischung zum Trinkwasser, Kochsalz oder Milch sowie auch in Form von Tabletten durchgeführt. 



   Es wurde auch nachgewiesen, dass die erwähnten Massnahmen beim durchgebrochenen Zahn nicht mehr oder in stark vermindertem Masse zur Wirkung gelangen und dass ersterer befähigt ist, Fluorionen von aussen aufzunehmen, zu binden und damit cariesresistenter zu werden. Diese Erkenntnis führte zur Cariesprophylaxe mittels Bepinselung der Zähne mit Fluorsalzlösungen sowie mittels fluorhaltiger Zahnpflegemittel. 



   Bei allen diesen Massnahmen gelangte das Element Fluor vorwiegend in Form eines neutralen Natriumsalzes, nämlich Natriumfluorid, zur Verwendung. 



   Es wurde nun überraschenderweise gefunden, dass die Verbindungen der Aminosäuren mit Fluorwasserstoff oder mit löslichen, neutralen oder sauren Fluoriden wertvolle Mittel für die Cariesprophylaxe darstellen und ein Teil dieser Verbindungen die Wirkung des Natriumfluerids übertreffen. 



   Die erfindungsgemässen Zahn- und Mundpflegemittel wie Zahnpasten, Mundwasser, Lösungen oder Suspensionen zum Bepinseln der Zähne, Zahnseife, Zahnpulver, Tabletten u. dgl., sind demnach dadurch gekennzeichnet, dass sie neben üblichen Verdünnungsmitteln als Wirksubstanz Additionsverbindungen von Aminosäuren mit neutralen oder sauren löslichen Fluoriden bzw. Aminosäurehydrofluoride enthalten. 



   Das   erfindungsgemässe   Verfahren zur Herstellung dieser Zahn- und Mundpflegemittel besteht darin, dass man eine Additionsverbindung von Aminosäuren mit neutralen oder sauren löslichen Fluoriden bzw. Aminosäurehydrofluoride mit mindestens einem Verdünnungsmittel, wie Schleif-, Füll-, Trägerstoffen u. dgl., in trockenem, gelöstem oder suspendiertem Zustand mischt. 



   Die in dem erfindungsgemässen   Zahn-und Mundpflegemittel   enthaltenen Wirksubstanzen können erhalten werden, indem man, sofern man Hydrofluoride herstellen will, die Aminosäuren trocken oder aber in geeigneten Medien gelöst oder suspendiert mit wässeriger Fluorwasserstoffsäure oder gasförmigem Fluorwasserstoff zur Salzbildung bringt, worauf man das Lösungsmittel teilweise abdampft, das Hydrofluorid durch Abkühlung kristallisieren lässt und von der Mutterlauge trennt. Bei schwer kristallisierbaren Salzen wird das Lösungsmittel gänzlich abgedampft, wobei die Salze als trockener oder sirupöser Rückstand anfallen. Der Sirup kann dann durch mehrtägiges Verweilen über konz. Schwefelsäure unter Luftabschluss zur Kristallisation gebracht werden. Fällt hingegen das Hydrofluorid in Suspension an, so wird ersteres durch Filtration abgetrennt. 



   Die Additionsverbindungen mit neutralen oder sauren, löslichen Fluoriden lassen sich in einfacher 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 Weise durch direkte Einwirkung der Reaktionskomponenten in geeignetem Lösungsmittel, vorzugsweise Wasser, herstellen. Die Verbindungen kristallisieren aus konzentrierter Lösung oder lassen sich durch Eindampfen zur Trockne gewinnen. rie erfindungsgemässen Zahnpflegemittel können neben den erwähnten Wirkstoffen die üblichen Zusätze aufweisen, z. B. Schleifmittel, wie Calciumphosphat, Calciumcarbonat, Magnesiumcarbonat, Calciumsulfat, unlösliche, gefällte Erdalkalifluoride. Kaolin, Bolus alba. Ferner   können   sie oberflächenaktive Stoffe, die als Schaum- und Netzmittel wirken, sowie   Aroma- und Geschmackstoffe   enthalten. In pastenförmigen Zubereitungen lassen sich noch Schleimstoffe, wie z. B.

   Traganth, Caragheenschleim, Methylcellulose, Carboxymethylcellulose sowie zur Weichhaltung Glycerin, Sorbitsirup, Glucosesirup einverleiben. 



   Die flüssigen Zahnpfleemittel bestehen vorzugsweise in einer wässerigen oder vorzugsweise wässerigalkoholischen Lösung der erfindungsgemässen Verbindungen unter Verwendung der üblichen Zusätze, wie Geschmacks-und Aromastoffe, Emulgatoren, Fettalkoholsulfonate, Seife, Glycerin, Sorbitsirup, Drogenauszüge. 



   Die Erfindung ist durch die folgenden Beispiele erläutert, ohne indessen darauf beschränkt zu sein. 



     Beispiel l :   Eine Zahnpaste kann folgende Zusammensetzung aufweisen : 
 EMI2.1 
 
<tb> 
<tb> Dicalciumphosphat <SEP> oder <SEP> Calciumcarbonat <SEP> 40,0%
<tb> Glycerin <SEP> 15,0%
<tb> Traganth <SEP> 1, <SEP> %
<tb> Aromastoffe <SEP> 1, <SEP> 5%
<tb> fettalkoholsulfonat <SEP> 2, <SEP> 0 <SEP> ja <SEP> 
<tb> Betain-Kaliumfluorid <SEP> 2, <SEP> 77%
<tb> (entsprechend <SEP> 0, <SEP> 1 <SEP> lu <SEP> F)
<tb> Wasser <SEP> 37, <SEP> 6311/0 <SEP> 
<tb> p-Oxybenzoesäure-methylester <SEP> 0,1%
<tb> 
 Beispiel 2 :

   Ein Zahnpulver wird beispielsweise aus folgenden Bestandteilen hergestellt : 
 EMI2.2 
 
<tb> 
<tb> Dicalciumphosphat <SEP> 74, <SEP> 95 <SEP> 0/0 <SEP> 
<tb> Kaolin <SEP> kolloidal <SEP> 20, <SEP> 0 <SEP> % <SEP> 
<tb> Aroma <SEP> 1, <SEP> 5 <SEP> % <SEP> 
<tb> Natriumlaurylsulfonat <SEP> 3, <SEP> 0 <SEP> ja <SEP> 
<tb> Sarkosinmono-hydrofluorid <SEP> 0,55%
<tb> (entsprechend <SEP> 0, <SEP> 1 <SEP> % <SEP> F)
<tb> 
 
Der Fluorgehalt der pasten- und pulverförmigen Zubereitungen kann zwischen   0, 01 und'4%,   vorzugsweise zwischen 0, 05 und 2   "/0   liegen. 



     Beispiel 3 : bus   wird z. B. ein Mundwasser folgender Zusammensetzung hergestellt : 
 EMI2.3 
 
<tb> 
<tb> Äthylalkohol <SEP> 50% <SEP> 74 <SEP> 5 <SEP> ja
<tb> Aroma <SEP> 5, <SEP> 0 <SEP> %
<tb> Natriumsulforicinoleat <SEP> 7, <SEP> 5 <SEP> ja <SEP> 
<tb> Lysin-Kaliumfluorid <SEP> 13, <SEP> 5 <SEP> 
<tb> (entsprechend <SEP> 1, <SEP> 25 <SEP> % <SEP> F)
<tb> 
 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 
Das Präparat wird für den Gebrauch stark verdünnt, z. B. 2 ml auf 50 ml Wasser, so dass eine Gebrauchskonzentration von   0,     05 %   F entsteht. 



   Beispiel 4: Eine Fluortablette kann nach folgendem Rezept hergestellt werden : 
 EMI3.1 
 
<tb> 
<tb> Glykokoll <SEP> - <SEP> Kaliumfluorid <SEP> 1, <SEP> 75 <SEP> mg <SEP> (entsprechend <SEP> 0, <SEP> 25 <SEP> mg <SEP> F) <SEP> 
<tb> Milchzucker <SEP> 76, <SEP> 25 <SEP> mg
<tb> Stärke <SEP> 20, <SEP> 0 <SEP> mg
<tb> Gummi <SEP> arabicum <SEP> 1, <SEP> 0 <SEP> mg
<tb> Magnesiumstearat <SEP> 1, <SEP> 0 <SEP> mg
<tb> 100, <SEP> 0 <SEP> mg
<tb> 
   PATENT ANSPRÜCHE :

      
1.   Zahn- und Mundpf1egemittel,   wie Zahnpasten, Mundwasser sowie Lösungen oder Suspensionen zum Bepinseln der Zähne, Zahnseife, Zahnpulver, Tabletten u. dgl., mit einem Gehalt an FluoridAmin-Verbindungen, die gleichzeitig die Löslichkeit erhöhende Gruppen enthalten, dadurch gekennzeichnet, dass sie neben   üblichen Verdünnungsmitteln als Wirksubstanz   Additionsverbindungen von Aminosäuren mit neutralen oder sauren löslichen Fluoriden bzw. Aminosäurehydrofluoride enthalten.

Claims (1)

  1. 2. Zahn- und Mundpflegemittel nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass sie als Wirksubstanz Aminosäurehydrofluoride, erhalten durch Hydrolyse von Eiweisssubstanzen mit Fluorwasserstoffsäure, enthalten.
    3. Verfahren zur Herstellung von Zahn- und Mundpflegemitteln, wie Zahnpasten, Mundwasser, Zahnpulver, Zahnseife, Tabletten u. dgl., dadurch gekennzeichnet, dass man eine Additionsverbindung von Aminosäuren mit neutralen oder sauren löslichen Fluoriden bzw. Aminosäurehydrofluoride mit mindestens einem Verdünnungsmittel, wie Schleif-, Füll-, Trägerstoffen u. dgl., in trockenem, gelöstem oder suspendiertem Zustand mischt.
AT860358A 1956-10-03 1957-09-26 Zahn- und Mundpflegemittel und Verfahren zur Herstellung derselben AT214574B (de)

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