AT214502B - Keilverschluß für explosionssichere Gehäuse von elektrischen Schaltern od. dgl. - Google Patents

Keilverschluß für explosionssichere Gehäuse von elektrischen Schaltern od. dgl.

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AT214502B
AT214502B AT358559A AT358559A AT214502B AT 214502 B AT214502 B AT 214502B AT 358559 A AT358559 A AT 358559A AT 358559 A AT358559 A AT 358559A AT 214502 B AT214502 B AT 214502B
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AT
Austria
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wedge
flange
explosion
electrical switches
housing
Prior art date
Application number
AT358559A
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English (en)
Inventor
Johann Dipl Ing Wantke
Original Assignee
Elin Union Ag
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  Keilverschluss für explosionssichere Gehäuse von elektrischen
Schaltern od. dgl, 
Es ist bekannt,   explosioI1s- und schlagwettersichere   Gehäuse mit Schubkeil bzw. andersartigen Keilverschlüssen zu verschliessen. Die bekannten Konstruktionen haben aber den Nachteil der schwierigen Anpassungsarbeit bei der Fertigung, um   z. B.   alle Keilhakenpaare, welche für ein Gehäuse nötig sind, so aufeinanderzulegen, dass sie bei der auftretenden Explosion mit dem gleichen Druck belastet werden ; ungleiche Belastungen bei der Explosion ziehen nämlich infolge von Materialdehnungen an den überlasteten Keilhaken eine Minderung der Explosionssicherheit nach sich.

   Durch die bekannten Konstruktionen können ferner die Keilhaken nur an den beiden Längsseiten der Gehäuse angebracht werden, so dass die Querseiten der Gehäuse ohne besondere Haltung durch Keilhaken dem Explosionsdruck standhalten müssen. 



  Durch diesen Mangel ist der Keilhakenverschluss alter Bauart nur für kleinere Gehäuse anwendbar. 



   Gegenstand der Erfindung ist   ein Keilverschluss   für explosionssichere Gehäuse von elektrischen Schaltern od. dgl., welcher die oben   angeführten   Nachteile vermeidet und sich universell anwenden lässt. Erfindungsgemäss trägt der Flansch des Gehäuses oder des Gehäusedeckels Schrauben, unter deren Köpfen Keilscheiben liegen und der Flansch des andern Geräteteiles besitzt mit diesen Keilscheiben zusammenarbeitende, analog keilförmige Bereiche, in welchen dieser Flansch zwecks Durchgang der   Schraubenbol-   zen geschlitzt ist, und dass diese Schlitze, sofern sie nicht am Rand des Flansches münden, in Öffnungen. übergehen, durch welche die Schraubenköpfe mit den Keilscheiben einführbar sind.

   Durch die Kleinheit der Elemente des Keilverschlusses können die Keilpaare am gesamten Umfang des Flansches des druckesten Gehäuses im nötigen Abstand voneinander angebracht werden. Es ist aber auch möglich, dass die Keile während der Fertigung dadurch zum Tragen gebracht werden, dass die Schraube entsprechend nachgestellt wird. Nach dem Einstellvorgang wird die Schraube auf irgend eine Art,   z. B.   durch Verschweissen mit Flacheisen, gegen Verdrehen gesichert. Dadurch kann einfach ein gleichmässiges Tragen aller Keile des Verschlusses erreicht werden. 



   Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt. 



   Das druckfeste Gehäuse besitzt einen Flansch 2, welcher mit dem Flansch 1 des Deckels die für die   Schlagwetter- bzw. Explosionssicherheit   nötigen Werte   der Spaltlänge   und Spaltweite gemäss VDE 0170/0171 im geschlossenen Zustand des Gehäuses ergibt. In den Flansch 2 des Gehäuses ist eine Schraube 3, welche eine Keilscheibe 4 trägt, eingeschraubt. Der Flansch 1 des Deckels hat je Keilverschluss eine runde Ausnehmung 6, welche sich in ein Langloch 7 fortsetzt. Die Grösse der runden Ausnehmung 6 ist so gewählt, dass der Kopf der Schraube 3 mit der Keilscheibe 4 hindurchgeht. Das Langloch 7 ist dagegen nur so breit, dass der Schaft der Schraube 3 durchbewegt werden kann. In der gleichen Breite der runden Ausnehmung 6 ist eine schräge Keilfläche 5 angefräst.

   Die Steigung der Keilfläche 5 und die Steigung der Keilfläche der Keilscheibe 4 ist gleich gewählt. 



   Beim Öffnen des Deckels gelangt die Schraube 3 mit der Keilscheibe 4 in die runde Ausnehmung 6 des Deckelflansches. Nun lässt sich der Deckel abnehmen (ausschwenken   usw.).   Analog tritt beim Schlie- ssen des Deckels die Schraube mit der Keilscheibe 4 in die runde Ausnehmung 6 des Deckelflansches ein. 



  Nachdem die Flansche 1 und 2 sich fast berühren, wird der Deckel mit seinem Flansch 1 so bewegt, dass der Schaft der Schraube 3 in das Langloch 7 eintritt. Die Keilfläche des Deckelflansches 5 berührt die Keilfläche der Keilscheibe 4, beide Flächen gleiten aufeinander, wodurch der Deckelflansch 1 an den 

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 Flansch 2 des Gehäuses gepresst und so festgehalten wird. Die Keilflächen sind so geneigt, dass sie innerhalb des Gleitwinkels liegen, wodurch die Möglichkeit ausgeschaltet wird, dass sich der Deckel von selbst wieder öffnet. Durch die Keilwirkung ergibt sich ferner eine sehr grosse Anpresskraft der Flansche bei nur geringer Kraftanwendung beim Schliessen des Deckels. Die Realisierbarkeit des Erfindungsgedankens ist selbstverständlich nicht nur auf dieses eine Beispiel   beschränkt.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Keilverschluss für explosionssichere Gehäuse von elektrischen Schaltern od. dgl., dadurch gekennzeichnet, dass der Flansch des Gehäuses oder des Gehäusedeckels Schrauben trägt, unter deren Köpfen Keilscheiben liegen und der Flansch des andern Geräteteiles mit diesen Keilscheiben zusammenarbeitende, analog keilförrrige Bereiche besitzt, in welchen dieser Flansch zwecks Durchgang der Schraubenbolzen geschlitzt ist, und dass diese Schlitze, sofern sie nicht am Rand des Flansches münden, in Öffnungen übergehen, durch welche die Schraubenköpfe mit den Keilscheiben einführbar sind.
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