DE733475C - Eckiges, explosionsgeschuetztes Gehaeuse fuer elektrische Geraete, bei dem die Anpressung des Deckels gegen das Gehaeuse mittels Keilflaechen erfolgt - Google Patents

Eckiges, explosionsgeschuetztes Gehaeuse fuer elektrische Geraete, bei dem die Anpressung des Deckels gegen das Gehaeuse mittels Keilflaechen erfolgt

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DE733475C
DE733475C DES135358D DES0135358D DE733475C DE 733475 C DE733475 C DE 733475C DE S135358 D DES135358 D DE S135358D DE S0135358 D DES0135358 D DE S0135358D DE 733475 C DE733475 C DE 733475C
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DE
Germany
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housing
cover
wedge surfaces
lid
explosion
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Expired
Application number
DES135358D
Other languages
English (en)
Inventor
Dr-Ing Diet Mueller-Hillebrand
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
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Filing date
Publication date
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Application granted granted Critical
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H9/00Details of switching devices, not covered by groups H01H1/00 - H01H7/00
    • H01H9/02Bases, casings, or covers
    • H01H9/04Dustproof, splashproof, drip-proof, waterproof, or flameproof casings
    • H01H9/042Explosion-proof cases

Landscapes

  • Casings For Electric Apparatus (AREA)

Description

  • Eckiges, explosionsgeschütztes Gehäuse für elektrische Geräte, bei dem die Anpressung des Deckels gegen das Gehäuse mittels Keilflächen erfolgt Zusatz zum Patent 731 863 In dem Hauptpatent 73 r i;63 sind explosionsgeschützte Gehäuse angegeben, bei denen die Verbindung zwischen dem Deckel und dem Gehäuse durch einen an`zwei gegenüberliegenden Seiten gebildeten klauenartigen Verschluß entsteht, wobei die Seiten mit dem klauenartigen Verschluß unter einem Winkel, insbesondere senkrecht, zu den Scharnierachsen des verschiebbaren und aufklappbaren Deckels verlaufen. Hierbei sind die übereinanderliegenden Klauen, die in Richtung einer schiefen Ebene verlaufende Anlageflächen aufweisen, bzw. die in Richtung einer schiefen Ebene zur Grundfläche verlaufenden Stoßstellen zwischen dem Gehäuse und dem Deckel bei parallel zur Grundfläche liegenden Anlageflächen der Klauen nur an zwei gegenüberliegenden Seiten des Deckels und des Gehäuses vorgesehen.
  • Bei derartigen explosionsgeschützten Gehäusen wird an den übrigen Seiten, die keine Keilflächen aufweisen, ein bei Methanexplosionen im Hinblick auf die hierbei auftretende ZünddurchschlagsgeschwindigkeitdesMethans zulässiger Spalt zwischen dem Gehäuse und dem Deckel entstehen, welcher ausreicht, um einen Zünddurchschlag der heißen Gase zu @ erhindern. Durch die neuere Entwicklung, r. B. in der chemischen Industrie, ist es jedoch erforderlich, Rücksicht auf andere Gase, insbesondere Wasserstoff oder Acetylen, zu nehmen, die eine größere Zünddurchschlagsgeschwindigkeit besitzen als Methan. Deshalb wird es notwendi-, hei Gehäusen für die Ver-Wendung in diesen Betrieben den Luftspult möglichst klein zii halten (für 'Methan siii<l (",3 mm hei 25 min Flanschbreite und für Wasserstoff o,2 min hei einer Flanschbreite von 25 nim zulässig).
  • Da der Explosionsdruck der meisten explosiblen Gase in der Größenordnung von atü liegt, so tritt durch diesen Druck an den Seiten ohne Keilflächen zwischen Gehäuse und Deckel eine Verformung des schwächeren Teiles.also meistens desDeckels, und dadurch eine Vergrößerung des Luftspaltes ein. Eine bei den Bauarten für Grubenbetriebe noch ziilässige Vergrölierung des Luftspaltes würde Lei der Verwendung dieser Gehäuse für andere Betriebe, bei denen brisante Gas° auftreten bzw. verwendet yverden, einen Durchschlag herbeiführen.
  • Der Erfindung liegt <lie -Aufgabe zugrunde, den Verschluß zyvischen dem Deckel und Gehäuse so dicht zti halten, daß außer der an sich schon durch die Herstellung bedingten geringen Spalte zwischen den Flanschen von Gehäuse und Deckel diese hei einer Explosion nur unwesentlich überschritten werden. Dabei sieht die Erindtuig von der Vertvendung N -oü Asbest-, Gummi-, Gewebe- und ähnlichen Einlagen ab, da diese nach den Vorschriften für explosionsgeschützte Gehäuse den Anforderungen nicht genügen.
  • Die Erfindung zeichnet sich hierbei im wesentlichen dadurch aus, daß hei Verwendung ton geradlini- verschiebbaren Deckeln die Anpressung des Deckels an das Gehäuse an mehr als zwei Seiten mittels Keilflächen erfolgt. Hierdurch wird eine besonders gute Abdichtung gewährleistet und infolgedessen das Auftreten, von Zünddurchschlägen verhindert.
  • Es ist besonders vorteilhaft, zum Anpres-,sen des Deckel: an das Gehäuse an sämtlichen Seiten, also z. B. hei einem viereckigen Gehäuse und Deckel 'an allen vier Seiten, Keilflächen vorzusehen.
  • In der Zeichnung (Fig. 1, 2 und 3. 4) sind zwei Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes veranschaulicht, während Fig. einen für heidi ..eineinsamen Schnitt nach Linie A-B der Fig. i bzw. 3 und Fi-.6 einen 'feil des Deckels in schaubildlicher Darstellung zeigt.
  • Das Gehäuse i weist an seinen Seitenflächen vorstehende AllSätZe 2 auf. Die Ant7e 2 bilden mit den unter sie greifenden Ansätzen 3 des das Gehäuse i von auMen umschließenden Deckels _1 in der Betriebsstelhing der- im -Gehäuse vorgesehenen Geräte einen klauenartigen Verschluß an beiden Seiten des Gehäuses. Der ausgesparte obere Deckelteil ist durch die Flächen i; und 17 l)egrenzt, die zu den Flächen 3 bzw. 7 des -i ; ehä uses parallel verlaufen, und die zusamirren mit diesen die in verschiedenen Ebenen liegenden Stol:@stellen zwischen dein Gehäuse i und dem Deckel 4 bilden.
  • Die Flächen j# und 1 5 sind vorher hearl@eitet, damit der Spalt zwischen ihnen (las lüirhstzu lässige Maß für den Explosionsschutz nirgends überschreitet. Zwischen den Flächen 7 und 17 entsteht ein Luftspalt 18, (leg durch den klauenartigen Verschluß heliebig bis zur druckhaften Auflage einstellbar sein kann. Zu diesem Zweck können die ühereinanderliegenden Klauen 2. 3 in Richtung einer schiefen Ebene verlaufende Anlagefläche io, 2o . atif@yeiseii und die Stoßstellen ; und 17 zwischen dein Gehäuse i. und dein Deckel 4 parallel zur Grundfläche liegen (vgl. insbesondere Fig. 2 und Fig. 4). Die .Anlageflächen ig, 2o der Klauen sind vorteilhaft so ausgeführt, da13 sie in einer einzigen gemeinsamen geneigten Ebene liegen, so daß f#s durch einfachste Bearbeitung möglich @-, ird, eine Keilfläche zu erzielen, wie sie in einwandfreier Form durch eingängiges Gewinde erzielt wird, so daß bei einer solchen Ausführung die nichtmaschinelle Nacharbeit bzw. Anpassung nicht mehr erforderlich ist.
  • Statt die Klauen 2. 3 in Richtung einer schiefen Ebene abzuschrägen, kann zur Herstellung einer druckhaften Anlage und Anpressung eine umgekehrte Anordnung getvählt «erden, bei der die übereinanderliegenden Klauen ?, 3 finit parallel zur Grundfläche verlaufenden Anlageflächen 19, 2o ausgeführt und die Stoßstellen 7, 1,^. zwischen dein Gehäuse und dem Deckel in Richtung einer schiefen Ebene zur Grundfläche vorgesehen werden. Eine solche Ausführungsform ist in den "Zeichnungen nicht dargestellt.
  • I3ei derAusführungsform nach Fig. i und2 ist der Deckel .I erfindungsgemäß auch auf der dritten, z. B. unteren Seite finit einem Leilfhrinigen Vorsprung 3 o ausgerüstet, der in einen in dem Gehäuse vorgesehenen Ausschnitt 32 eingreift, der entsprechend der Form des Keiles 3o ausgebildet und auf einer Seite durch eine der Keilneigung entsprechend geneigte Fläche 3 3 begrenzt ist. Auf der entgegengesetzten Seite kann di-:- Anpressung i mittels einer Schraube 3-1. erfolgen. Diese Schraube kann in einem nicht dargestellten, in dem Deckel geführten Druckstück exzeiitrisch vorgesehen werden. so daL1 leim Betätigen der Schraube zugleich das _%npressen i sämtlicher heilfliiclien _ aneinander herbeigeführt wird. Bei der Ausführungsform nach Fig. 3 und .4. sind auf sämtlichen Seiten des Gehäuses und des Deckels Keilflächen vorgesehen, indem auch auf der oberen Seite, z. B. in dem Gehäuse i, ein keilförmiger Vorsprung 31 vorgesehen ist, der in einen, in dem übergreifenden Teil 37 des Deckels .1. vorgesehenen Einschnitt 36 mit einer geneigten Begrenzungsfläche eingreift. Der untere Teil des Gehäuses und des Deckels bei der Ausführungsform nach Fig. 3 und a. kann genau so ausgebildet werden wie bei der Ausführungsform nach Fig. i und 2. Mit 34. ist dabei eine Schraube bezeichnet, die exzentrisch in einem Druckstück geführt wird, wodurch gleichzeitig an sämtlichen Keilflächen eine Anpressung hervorgerufen wird.
  • An beiden Seiten der Flächen 9, 1o des Gehäuses sind Scharniere vorgesehen, deren parallel zur Richtung- der Seitenflächen verlaufende Laschen 1 2 Schlitze enthalten. Hierdurch wird ermöglicht, den Deckel beim Offnen nach ollen zu verschieben, um die Deckelansätze des klauenartigen Verschlusses vom Eingriff mit den Gehäuseansätzen 2 frei zu* I)ekommen. Der Schiebdruckdeckel kann dann nach vorn - um seine Scharnierachsen 2 1 geklappt werden.
  • Das Gehäuse kann beliebige elektrische Geräte, z. B. Schalter, Sicherungen, Relais o. dgl., aufnehmen. Gemäß der Zeichnung, Fig. i bis .1 ., ist der Deckel mit einem eingebauten Drehschalter 23 ausgerüstet.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Eckiges, explosionsgeschütztes Gehäuse für elektrische Geräte, bei dem die Anpressung des Deckels gegen das Gehäuse mittels Keilflächen erfolgt, nach Patent 731 863, dadurch gekennzeichnet, daß die Keilflächen an mehr als zwei Seiten des eckigen Gehäuses bzw. Deckels vorgesehen sind.
  2. 2. Viereckiges Gehäuse nach :@iispruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Keilflächen zum Anpressen des Deckels an das Gehäuse an drei Seiten vorgesehen sind, während an der vierten Seite eine in dem Gehäuse geführte Schraube o. dgl. angeordnet ist, die eine _Xnpressung an sämtlichen Keilflächen herbeiführt.
  3. 3. Gehäuse nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Keilflächen zum Anpressen des Deckels an das Gehäuse an allen Seiten des eckigen Gehäuses bzw. Deckels vorgesehen sind. 4.. Gehäuse nach den.@nsprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichncct, daß an der einen kürzeren Seite des Deckels ein vorstehender Keil angebracht ist, der in eine entsprechende =Ausnehmung des Gehäuses eingreift, während an der entgegengesetzten Seite der keilförmige Vorsprung an dem Gehäuse vorgesehen ist, der in eine entsprechende Ausnehmung des Deckels eingreift.
DES135358D 1939-01-12 1939-01-12 Eckiges, explosionsgeschuetztes Gehaeuse fuer elektrische Geraete, bei dem die Anpressung des Deckels gegen das Gehaeuse mittels Keilflaechen erfolgt Expired DE733475C (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE970853C (de) * 1951-12-18 1958-11-06 Siemens Ag Druckfest gekapseltes zylinderfoermiges Gehaeuse, insbesondere fuer elektrische Geraete in explosionsgefaehrdeten Raeumen
DE1057197B (de) * 1952-04-01 1959-05-14 Calor Emag Elektrizitaets Ag Druckfestes Gehaeuse fuer elektrische Schaltgeraete
DE977194C (de) * 1951-08-16 1965-07-22 Siemens Ag Druckfestes, rechteckiges Gehaeuse mit Deckel, der mit Hilfe von Scharnieren an Gehaeusen angelenkt ist, fuer die Kapselung von elektrischen Schaltgeraeten fuer Grubenbetriebe

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE977194C (de) * 1951-08-16 1965-07-22 Siemens Ag Druckfestes, rechteckiges Gehaeuse mit Deckel, der mit Hilfe von Scharnieren an Gehaeusen angelenkt ist, fuer die Kapselung von elektrischen Schaltgeraeten fuer Grubenbetriebe
DE970853C (de) * 1951-12-18 1958-11-06 Siemens Ag Druckfest gekapseltes zylinderfoermiges Gehaeuse, insbesondere fuer elektrische Geraete in explosionsgefaehrdeten Raeumen
DE1057197B (de) * 1952-04-01 1959-05-14 Calor Emag Elektrizitaets Ag Druckfestes Gehaeuse fuer elektrische Schaltgeraete

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