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Rauchgerät
Den Gegenstand der Erfindung bildet ein Rauchgerät mit einem Raum zur Aufnahme des Zigaretten- tabaks und mit einem daran anschliessenden Raum zur Aufnahme eines Filters.
Es sind Rauchgeräte oder Tabakspfeifen bekannt, bei welchen ein einteiliger, kugelförmiger Filterraum zur Aufnahme eines Flttssigkeitsfilters einerseits mit dem Mundstück und anderseits mit dem Pfeifenkopf als Tabakaufnahmeraum durch Steckverbindung verbunden ist. Bei Tabakspfeifen ist es auch bekannt, im Zuge des Mundstückes selbst einen kugelförmigen Filterraum zur Aufnahme eines Filters anzuordnen, der zweiteilig ausgeführt ist. Bei andem Ausführungsformen von Pfeifen für das Tabakrauchen sind verschiedene zweiteilige Filteraufnahmeräume bekannt, die meist eine zylindrische oder doppelzylindrische Ausführung besitzen und zweiteilig oder mehrteilig ausgeführt sind.
Alle diese bekanntenpfeifen und deren
Teile weisen vor allem den Nachteil auf, dass die Teile voneinander ganz verschiedene Grössen und Formen aufweisen, so dass bei der Herstellung eine Vielzahl von Drehkörpern verschiedener Grösse notwendig sind.
Auch sind die Verbindungsmittel zwischen den Teilen von verschiedener Art, was ebenfalls auf die. Herstellung und den Zusammenbau sich nachteilig auswirkt.
Der Gegenstand der Erfindung betrifft nun ein Rauchgerät der eingangs genannten Art, dessen Teile sich besonders einfach herstellen lassen, wobei eine ganz geringe Anzahl von Teilen für ein Rauchgerät notwendig ist und ausserdem die einzelnen Teile sich gegeneinander zweckmässig austauschen lassen. Die Grundformen lassen sich einheitlich für die drei Hauptteile, nämlich den Tabakaufnahmeraum und den Filterraum, auf Automaten in grosser Zahl herstellen und die Verbindungsnippel sind für alle Teile gleich.
Das wesentliche Kennzeichen der Erfindung besteht nun darin, dass der Tabakaufnahmeraum aus einer seichten Mulde in einer hohlen Halbkugel besteht, die durch ein Nippel mit einem dünnen Kanal mit einem geschlossenen, ebenfalls aus zwei hohlen Halbkugeln bestehenden Filterraum in Verbindung steht, an den das an sich bekannte Mundstück anschliesst.
Ein weiteres Kennzeichen der Erfindung besteht ferner darin, dass die Teile des Rauchgerätes für die Aufnahme des Zigarettentabaks und des Filters aus drei gleichen, gleich grossen, halbkugelförmigen Körpern bestehen.
Schliesslich ist die Erfindung noch dadurch gekennzeichnet, dass der Tabakaufnahme-, Filterraum und das Mundstück des Rauchgeräteslediglich durch zwei gleich ausgebildete Nippel nacheinander und miteinander verbunden sind.
Der weitere Vorteil der Erfindung besteht in der Kombination einer seichten Tabakmulde mit dem anschliessenden sehr kleinen Kanal für den Abzug des Tabakrauches, so dass die Verbrennungsgeschwindigkeit des Tabaks derjenigen bei einer Zigarette angepasst ist, wobei gegenüber dieser, bei welcher der glühende Zigarettentabakteil von allen Seiten von der Atmosphäre umgeben ist, bei dem Gegenstand der Erfindung nur die Oberfläche dem Sauerstoff der Luft ausgesetzt ist, wodurch eine weitere Verlangsamung der Verbrennungsgeschwindigkeit ermöglicht wird.
Die Zeichnung zeigt in stark vergrösserter Darstellung den Gegenstand der Erfindung in einem vertikalen Querschnitt.
Der Gegenstand der Erfindung, ein Rauchgerät für die Aufnahme von Zigarettentabak, besteht im wesentlichen aus drei Halbkugeln 1, 2,3 von denen die hohle Halbkugel 1 zur Aufnahme des Zigarettentabaks bestimmt ist und eine sehr seichte Mulde 4 aufweist. Diese Mulde 4 in der Halbkugel 1 kann durch verengendes Erhöhen der Wände dieser Halbkugel in Form eines hohlen Konus nach oben verändert werden, oder einer Veränderung unterworfen sein.
An diese Halbkugel 1 schliesst ein Nippel 5 an, das mit einer sehr engen Bohrung 6 versehen ist und
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das mit dem oberen Teil 2 des Filterraumes durch Verschraubung verbunden ist. Der hohlkugelartige Filterraum mit dem Filter 7 wird durch die bei 8 angedeutete Verschraubung zweiej ; halbkagelförmiger Körper 2 und 3 gebildet. An einer Stelle des Gehäuseteiles 3 ist mittels eines Nippels 9 mit sehr engem Ka-
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nen leicht auseinandergenommen und gereinigt werden, wodurch eine sehr wesentliche Vereinfachung der Pflege des Rauchgerätes ermöglicht wird.
Dadurch, dass der Teil für die Aufnahme des Zigarettentabaks und für die Aufnahme des Filters je für sich ausgebildet ist, ergibt sich der weitere Vorteil, dass der Filterraum mit den beiden zusammenschraub- baren Teilen nicht heiss wird, und dadurch das Rauchgerät an der Kugel des Filterraumes gehalten werden kann.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Rauchgerät mit einem Raum zur Aufnahme des Zigarettentabaks und mit einem daran anschliessenden Raum zur Aufnahme eines Filters, dadurch gekennzeichnet, dass der Tabakaufnahmeraum aus einer seichten Mulde (4) in einer hohlen Halbkugel (1) besteht, die durch ein Nippel (5) mit einem dünnen Kanal (6) mit einem geschlossenen, ebenfalls aus zwei hohlen Halbkugeln (2,3) bestehenden Filterraum in Verbindung steht, an den das an sich bekannte Mundstück (11) anschliesst.