AT212587B - Einrichtung in Tonaufnahme- und Wiedergabegeräten - Google Patents

Einrichtung in Tonaufnahme- und Wiedergabegeräten

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AT212587B
AT212587B AT154459A AT154459A AT212587B AT 212587 B AT212587 B AT 212587B AT 154459 A AT154459 A AT 154459A AT 154459 A AT154459 A AT 154459A AT 212587 B AT212587 B AT 212587B
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Austria
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pawl
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setup
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AT154459A
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English (en)
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Godfried Dipl Ing Kargl
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Wiener Radiowerke Ag
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Description


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  Einrichtung in   Tonaufnahme- und Wiedergabe geräten   
Die Erfindung betrifft eine Einrichtung in   Tonaufnahme- und   Wiedergabegeräten mit eine gemeinsa- me Sperrklinke aufweisenden Drucktasten zum Ein- und Ausschalten der verschiedenen Bewegungsarten des Tonträgers, wobei für die Sperrklinke in Sperrstellung (eine oder mehrere Tasten gedrückt) und in
Ruhestellung (alle Tasten ausgelöst) unterschiedliche Lagen vorgesehen sind. 



   Bei   Tonaufnahme- und   Wiedergabegeräten genügt es meist nicht, insbesondere beim Stillsetzen der
Tonträgerbewegung, nur die auf den   Tonträger   wirkenden Antriebsmittel ausser Funktion zu setzen. In der Regel sind bzw. werden auch die den   Tonträger   tragenden Bauteile, z. B. Spulenteller bei Magnettongeräten, Plattenteller bei Plattenspielern, gebremst, wenn der Tonträger keine Bewegung ausführen soll
Wenn das Ein-und Ausschalten der verschiedenen Bewegungsarten des Tonträgers, z.

   B. der Vorlauf des Tonbandes bei Magnettongeräten mit normaler Geschwindigkeit zwecks Aufnahme oder Wiedergabe, der schnelle Vor- oder Rücklauf zwecks Umspulen des Bandes oder die Drehung des Plattentellers mit verschiedenen Geschwindigkeiten bei Plattenspielern mit Hilfe eines einzigen Schalters erfolgt, dann bereitet es keine Schwierigkeiten, diesen Schalter so auszubilden, dass er zugleich mit dem Ein-und Ausschalten der Bewegungsart auch entsprechend auf die Bremsen der den Tonträger tragenden Bauteile einwirkt, da die Steuerung der Bremsen immer von ein-und derselben Stelle aus, nämlich dem einzigen Schalter, erfolgen kann. 



   Wenn jedoch für das Ein- und Ausschalten der verschiedenen Bewegungsarten einzelne Schalter, die in ihrer Schaltfunktion für die verschiedenen Bewegungsarten voneinander nicht abhängen und daher mehr oder weniger räumlich getrennt sein können, vorgesehen werden, z. B. für jede Bewegungsart eine eigene Drucktaste, so ist bei einer solchen Anordnung der zentrale Punkt, von dem aus die Bremsen bei jeder Bewegungsart gesteuert werden können, nicht mehr vorhanden. Es ergibt sich die Notwendigkeit, für jeden Schalter eigene Übertragungswege zu den Bremsen vorzusehen. Dadurch wird die gesamte Anordnung ziemlich kompliziert und damit teuer und   störanfällig.   



   Man kann sich die Aufgabe stellen, diesen durch die Verwendung von Einzelschaltern verloren gegangenen zentralen Punkt künstlich dadurch zu schaffen, dass ein Steuerorgan vorgesehen wird, welches in seiner jeweiligen Betriebslage in zwangsläufiger Abhängigkeit von der Schaltlage eines jeden einzelnen der Schalter steht, das mit den Bremsen in üblicher Weise in Verbindung steht. Eine Anordnung, welche diese Aufgabe löst, ist natürlich nur dann sinnvoll, wenn sie mit einem Minimum von Bauteilen auskommt.

   Bei einer bekannten Anordnung dieser Bauart werden die auf verschwenkbaren Hebeln angebrachten Bremsen von zwei verschiebbaren Platten gesteuert, die mit je zwei Tasten eines insgesamt vier Tasten aufweisenden Drucktastensatzes derart in Kontakt sind, dass. sie beim Niederdrücken einer jeden der Taste in ihre Schaltstellung gegen die Bremshebel geschoben werden und dadurch die Bremsen lösen. Die Anordnung ist in ihrem Aufbau sehr kompliziert, für räumlich getrennt liegende Schalter ist sie überhaupt kaum anwendbar. 



   Es ist auch bekannt, die Sperrklinke von Drucktasten so auszubilden, dass die Sperrklinke in der Sperrstellung (wenigstens eine der Tasten gedrückt) und in der Ruhestellung (alle Tasten ausgelöst) unterschiedlich Lagen einnimmt. Diese Lageänderung wurde dazu benutzt, um einen als Drehschalter ausgebildeten   Bewegungsschalter   gesperrt zu halten, solange der Antrieb des Gerätes eingeschaltet ist
Erfindungsgemäss ist die Sperrklinke mit den Bremsen von bei ruhendem Tonträger gebremsten Bauteilen,   z. B.

   Spulenteller, Plattenteller od. dgL, über Gestänge, Seilzuge od. dgL in eine Wirkverbindung   gebracht, bei welcher der Sperrstellung der Sperrklinke offene Bremsen und der Ruhestellung der   Speir-   klinke angezogene Bremsen entsprechen 

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 EMI2.1 
 

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 EMI3.1 


Claims (1)

  1. <Desc/Clms Page number 4> inSchaltstellung. in die sie beim Loslassen wieder zurückkehren, bewegbar sind, in dem zusätzlichen Schaltbereich die Sperrklinke durch entsprechende Ausbildung der Kurvenbahn dieser Tasten in eine Lage gebracht ist, in welcher die Bremsen angezogen sind.
    3. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass mit den über ihre definierte Schaltstellung hinaus bewegbaren Tasten im zusätzlichen Schaltbereich der Bandlauf ausschaltbar ist, wodurch zugleich mit der Ausschaltung des Tonirägertransportes die Bremsen einfallen.
    4. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass als Auslöseorgan an der Sperrklinke ein Hebel od. dgL vorgesehen ist, mit dem die Sperrklinke zwecks Lösung der Bremsen bei nicht eingeschalteter Bewegung aus der Ruhestellung bringbar ist.
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