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Diapositiv-Rähmchen tfeiteilige Diapositiv-Rähmchen, die nach dem Schiebeprinzip aufgebaut sind, d. h. einen Rahmen- und eisen Deckelteil aufweisen, wobei der Deckelteil in den Rahmenteil eingeschoben wird, erfreuen sich zunehmender Beliebtheit. Es hat sich jedoch gezeigt, dass diese bekannten Diapositiv-Rähmchen nicht in jeder Beziehung den Anforderungen an ein ebenes Aufliegen des Films zwischen den beiden Deckglasplatten genügen. Dies hängt damit zusammen, dass die Dia-Gläser handelsüblich nur in den verhältnismässig grossen Stärketoleranzen j : 0, 10 mm gefertigt werden können, sofern nicht unzulässig hohe Preise für die
Herstellung in Kauf genommen werden, so dass bei Zusammentreffen der Minustoleranzen bis zu 0, 40 mm
Spiel in der Filmbettaufschichtung entstehen kann.
Dies hat den Nachteil, dass der mit seitlichen Gleitkufen versehene Schiebedeckel vermöge seiner allseitig geradlinigen und insbesondere zur Filmbetthöhenbegrenzung parallel- und feststehend gehalte- nen Linienführung ein Planhalten des Filmes durch die Deckgläser nur in wenigen Fällen gewährleisten kann. Dieser Übelstand wird erfindungsgemäss dadurch vermieden, dass die Kufen des aus elastischem
Material bestehenden Schiebedeckels in entspanntem Zustand in einem spitzen Winkel zu einer mittleren
Deckelhauptebene und zu den Kufenführungsnuten des Rahmenteils gelegt werden, so dass bei geschlossenem
Deckel dieser infolge der Biegeelastizität des Materials einen Druck auf die Glasscheibe ausübt. Man kann die Kufen an z. B. rechtwinklig zu ihnen verlaufenden Kufenträgern anordnen.
Die Kufenträger bilden dann mit der Deckelhauptebene einen erhabenen Winkel.
Diese Ausgestaltung der Kufen und Kufenträger des Schiebedeckels hat den Vorteil, dass hiedurch auf den Film und die Gläser senkrecht zu ihrer Ebene durch die elastischen Kräfte ein Druck ausgeübt wird, der auch die Scheibentoleranzen nach der Minusseite ausgleichen kann. Gleichzeitig erhält der Film eine weitgehende Planlage, die nicht zuletzt eine verzerrungsfreie Bildprojektionermöglicht und auch der Bil- dung der Newton'schen Ringe entgegenwirkt.
Die günstige Wirkung der elastischen Kräfte wird fernerhin noch dadurch gefördert und ergänzt, dass in weiterer Ausgestaltung des Erfindungsgedankens die Gleitkufen des Schiebedeckels in einer Keilform sowohl an-als auch auslaufen. Dies hat einmal ein spielend leichtes Einschieben des Deckels in den Rah- menteilzur Folge und zum andern wird in der Verschlussstellung über die Keilformen in den entsprechend schräg verlaufenden Gegenflächen der Rahmennuten ein festes Auf- bzw. Unterlaufen erreicht.
Die praktischen Erfahrungen haben gezeigt, dass durch diese Ausführungsform zwar beachtliche Vor- teile erreicht werden, dass aber die schräggestellten Schieberkufen sich federnd in der Hauptsache auf die- jenigen Teile der Scheibe auswirken, die den Scheibenkanten benachbart sind. Dies hat zur Folge, dass die Schieberplanflächen sich mehr oder weniger nach aussen biegen, so dass, ausgehend von den Fenster- rändern, Staub eindringen kann. Dieses unerwünschte Ausbiegen hat seinen Grund darin, dass sich die
Elastizität, insbesondere bei der für die Herstellung der Rahmenteile und insbesondere des Schieberdeckels verwendeten Vielfachform, nicht so genau voraus berechnen und bestimmen lässt, dass der Schieber gegen- über der Scheibe seine ursprüngliche Planlage auch nach erfolgtem Einschieben in den Rahmenteil beibe- hält. Dieses Verhalten bzw.
Ausbiegen des Schieberdeckels wird noch dadurch in ungünstigem Sinne be- einfluss, dass man auf die Plus-Minus-Toleranzen in der Dicke der Glasscheiben Rücksicht nehmen muss, insbesondere wenn zwei Scheiben mit Plus-Toleranzen zusammentreffen, wird man eine verhältnismässig starke Auswölbung der Schieberplanfläche beobachten können.
Um diese Nachteile zu beseitigen, wird nach einem weiteren Erfindungsgedanken dem Schieberdek-
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spricht, mit etwa bis zur Mitte in den Rahmenteil eingeschobenem Deckel, Eig. 13 einen der Fig. 12 ähn- lichen Schnitt, bei welchem der Deckel vollständig eingeschoben ist, Fig. 14 einen Querschnitt durch das
Dia-Rähmchen entsprechend der Linie XIV-XIV der Fig. 10, Fig. 15 eine Draufsicht auf den Deckel, Fig. 16 eine Draufsicht auf den Rahmenteil nach Herausnehmen des Deckels, Fig. 17 einen Schnitt nach der
Linie XVII-XVII der Fig. 15, Fig. 18 einen Schnitt nach der Linie xvm-xvm der Fig 15 und Fig. 19 einen
Schnitt nach der Linie XIX-XIX der Fig. 16 mit eingelegten Glasplatten.
Das erfindungsgemässe Dia-Rähmchen besteht nach der Ausführungsform der Fig. 1-14 aus einem Rah- enteil l und einem Schieberdeckel 2. Der Rahmenteil 1 weist ein mittleres Fenster 3'für den Bildaus- schnitt auf. Dieses Fenster wird von einem im Rahmenteil vertieft ausgebildeten Film- und Glasbett 4 umgeben. Zu beiden Seiten des Bettes 4 sind, lediglich durch Stege 5 vom Bett getrennt, in einem ver- stärkten Randteil des Rahmens Kufenführungsnuten 6 angeordnet, die auf der Deckelseite durch eine Füh- rungsrippe 7 teilweise abgeschlossen sind.
Der Schieberdeckel 2 weist ebenfalls ein Fenster 6 auf, das bei vollständig eingeschobenem Deckel genau über dem Fenster 3 des Rahmenteiles 1 liegt. An beiden Seiten sind an etwa rechtwinklig aus der
Fläche des Deckels nach der Rahmenseite ragenden Kufenträgern 9 ebenfalls etwa rechtwinklig und damit parallel zur Deckelfläche verlaufende Kufen 10 angebracht.
Die beiden Gleitkufen 10 ragen nach dem Einschiebeende bzw. der Zungenseite zu mit einseitigen
Keilansätzen 11 über die Zungenpartie 12 hinaus und legen sich in der Schliessstellung, wie Fig. 13 zeigt, mit den Keilflächen 13 gegen entsprechende Keilflächen 14 am Rahmenteil an, wodurch ein fester Sitz des Schieberdeckels im Rahmenteil erreicht wird. Im in Einschieberichtung hinteren Teil sind die Ku- fen 10 bis zu einer Anlauffläche 15 verstärkt, die über einen Stufenabsatz 16 in rechtwinklige Ansätze 17 übergeht.
Die Anlauffläche 15 kommt in der Schliessstellung des Schieberdeckels, ähnlich wie die Keil- fläche 13 im in Einschieberichtung hinteren Teil der Führungsrippe 7, wie dies Fig. 13 zeigt, zum dich- ten Anliegen an der Innerfläche der Rippe 7, wobei die Ansätze 17 mit ihrer Schulter 16 an der in der Zeich- nung oberen Abschlusskante 18 der Führungsrippe 7 zur Anlage kommen.
Damit dies möglich ist, ist die Führungsrippe 7 kürzer ausgeführt als der Rahmenteil, so dass diese Rippe oben in eine Aussparung 19 übergeht.
Die Dicke der Ansätze 17 ist so bemessen, dass ihre obere Fläche mit derjenigen der Führungsrippe in der
Schliessstellung fluchtet (Fig. 13). Aus spritztechnischen Gründen sind die Kufenführungsnuten 6, wie die
Querschnittsdarstellung der Fig. 13 erkennen lässt, abgesehen von der Keilfläche 13, am innersten Ende auch über die Gesamtlänge schwach keilförmig gestaltet.
Zwischen den Kufenträgern 9 ist an der Innenseite des Schieberdeckels, anschliessend an deren oberen Rand 20, eine rechteckige Verstärkung 21 vorgesehen, die beim Einschieben des Deckels in der Schliessstellung über einen entsprechend gestalteten flachen Ansatz 22 am Rahmenteil zu liegen kommt. Anschliessend an den in der Zeichnung unteren Rand 23 ist auf der Innenseite des Deckels 2 und damit im Bereich der Zungenpartie 12 eine Nocke 24 vorgesehen, die im Grundriss die gestrichelte Gestalt nach Fig. 1 hat. Die Nocke 24 ist zu einem Haken 25 geformt, der in der Schliessstellung (siehe Fig. 11) in eine Rastpfanne 26 am unteren Ende des Rahmenteiles 1 eingreift.
Die Nocke 24 erstreckt sich etwas über zwei Drittel der Breite des Deckels und ist nach den beiden Enden (Fig. 14) abgeflacht. Entsprechend ist auch die Einrastpfanne 26 im mittleren Teil am tiefsten und verflacht sich nach den beiden Seiten kreissegmentartig. Die Nocke 24 hat auf der dem Haken 25 abgekehrten Seite eine Anlaufschrägfläche 27, die beim Einschieben des Deckels in den Rahmenteil gegen eine entsprechende Schrägfläche 28 anläuft. Diese Schrägfläche 28 entspricht ihrer Länge nach der Länge der Nocke 24 (Fig. 2).
Beim Einschieben des Deckels trifft die Nocke 24 zunächst auf den flachen Ansatz 22. Die Höhe dieses Ansatzes und die Höhe der Nocke 24 sind so aufeinander abgestimmt, dass hiebei das Einschieben bei gleichzeitigem Untergreifen der Keilansätze 11 unter die vorderen Enden der Führungsrippen 7 mit leichtem Spiel, d. h. spannungsfrei erfolgen kann. Erst beim weiteren Einschieben trifft die Anlaufschrägflä- che 27 der Nocke 24 auf die entsprechende Schrägfläche 28 des Rahmenteiles, so dass bei dem Weiterschieben des Deckels die Zungenpartie 12 gegenüber einer mittleren Deckelhauptfläche 29 (Fig. 14) gewölbt wird.
Durch die infolge der Wölbung auftretende Spannung im Deckel wird die Nocke 24 beim Weiterschieben auf die Deckgläser gedrückt, so dass diese fest im Film- und Glasbett 4 des Rahmenteiles aufliegen (Fig. 10). Beim Erreichen der Schliessstellung schnappt schliesslich der Haken 25 in die Rastpfanne 26 ein, wobei gleichzeitig die Wölbung der Zungenpartie 12 aufhört, d. h. die Zungenpartie 12 wieder in ihren ebenflächigen Zustand zurückkehrt.
Bei der Beschreibung der Kufenträger und der Kufen wurde zum Ausdruck gebracht, dass diese nur ungefähr rechtwinklig zueinander bzw. zur Deckelhauptfläche verlaufen. Genauer ausgeführt, sind sowohl
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die Kufe 10 als auch der Kufenträger 9 aus der Rechtwinkellage gegenüber der Deckelhauptfläche 29 um einen spitzen Winkel derart abgewinkelt, dass in ungespanntem Zustand die Kufe 10 nur mit ihrer äusseren
Spitze 30 auf der inneren Führungsfläche der Führungsrippe 7 aufliegt, Im übrigen ist die Kufenführungs- nut, wie die Fig. 7 und 8 zeigen, mit beachtlichem Spiel im Verhältnis nicht nur zur Kufe 10, sondern auch zum Kufenträger 9 ausgeführt.
Dies hat einmal den Vorteil, dass der Deckel leicht in die Führung- nut eingeschoben werden kann, zum andem werden die beiden Deckgläser, obwohl sie aus herstellungs- technischen Gründen verhältnismässig hohe Toleranzen von : 0, 10 mm aufweisen, mit ausreichender
Spannung durch Deckel- und Rahmenteil aufeinander gepresst. Dies hängt damit zusammen, dass sich der
Deckel wegen der Abwinklung sowohl der Kufe als auch des Kufenträgers und wegen der. Auflage der Kufe in ungespanntem Zustand lediglich ihrer äussersten Kante ausreichend weit deformieren kann.
Dies sei an Hand der Fig. 7 und 8 näher erläutert : Treffen zufällig Deckgläser zusammen, die beide die Minustoleranzen aufweisen, dann wird beim Einschieben des Deckels keine Deformation, weder in der
Kufe noch im Kufenträger, auftreten und trotzdem die dann ebene Deckelhauptfläche 29 satt auf den Rän- dem des oberen Deckglases aufliegen, so dass der dazwischen liegende Film 31 plan gehalten wird.
Trifft jedoch eine Minustoleranz des einen Deckglases mit einer Plustoleranz des andern Deckglases oder gar
Plustoleranzen beider Deckgläser zusammen, dann werden beim Einschieben des Deckels die Kufe 10 mit den Kufenträgern 9 derart ausfedern, dass die Abwinkelung zwischen diesen Teilen geringer wird, d. h., dass diese Teile fast zu einem rechte n Winkel gebogen werden, so dass nunmehr die Kufe 10 fast parallel zur Führungsrippe 7 verläuft und an ihrer Innenfläche nahezu voll zur Auflage kommt, wie dies Fig. 8 zeigt.
In jedem Fall können die Kufe und der Kufenträger des Deckels so weit ausfedem, dass ohne Klemm- wirkung ein ausreichender Anpressdruck zwischen den beiden Deckgläsem vorhanden ist, der sowohl für ein Planliegen des Filmes Sorge trägt, als auch die Bildung Newton'scher Ringe weitgehend verhindert.
Am unteren Querteil 32 des Rahmenteiles wird ein kreissegmentartiger Ausschnitt 33 vorgesehen.
Wenn man den Deckel herausschieben will, kann man mit dem Fingernagel unter die Schrägfläche 27 der
Kurvennocke 24 greifen und die Zungenpartie 12 des Schieberdeckels so auswölben, dass der Haken 25 aus der Rastpfanne 26 heraustritt.
Das Diapositiv-Rähmchen nach der Ausführungsform der Fig. 15-19 besteht aus einem Deckelteil 35 und einem Rahmenteil 36. Der Deckelteil hat eine Deckelwand 37, aus der ein Fenster 38 ausgespart ist. An den Seiten sind die beiden abgewinkelten Gleitkufen 39 vorgesehen, die in der Nähe der oberen Kante 40 des Schieberdeckels in Staubdichtungsansätze 41 übergehen. Diese Ansätze fluchten nach oben hin mit der
Deckelwand 37.
Auf der Rückseite des Deckels ist im oberen Teile eine Verstärkungsleiste 42 vorgesehen, die eine
Staubfangnut 43 hat. Diese Nut hat nicht nur den Zweck, etwa eindringenden Staub aufzufangen und zu speichern, sondern gibt auch dem Schieberdeckel im oberen Teil trotz der Verstärkungsleisten eine noch ausreichende Biegeweichheit. Nach unten zu geht die Verstärkungsleiste 42 in eine Schrägfläche 44 über, die mit einer entsprechenden Schrägfläche des Rahmenteiles, wie weiter unten näher erläutert werden soll, zur Auflage kommt.
In der Nähe der unteren Kante 45 des Deckels ist eine fast über die Gesamtbreite des Deckelteiles verlaufende Rastnocke 46 vorgesehen, die nach aussen in eine schräge Anlauffläche 47 übergeht und nach innen zu eine senkrecht zur Deckelwandfläche verlaufende Anlagekante 48 hat.
Nach Fig. 17 ist entsprechend der Schnittlinie XVII-XVII die Deckelwand geradlinig ausgeführt, während nach der Fig. 18 die Deckelwand in ungespanntem Zustand nach innen gewölbt ist.
Der Rahmenteil36 besteht aus der Rahmenwand 50 mit einem Rahmenfenster 51. Die Rahmenwand 50 wird von Anlageleisten 52 begrenzt, um den Glasscheiben und dem Film eine richtige Lage innerhalb des
Rähmchens 36 zu geben. Anschliessend an diese Anlageleisten 52 sind in Fig. 16 lotrecht verlaufende Ku- fenführungsnuten 53 vorgesehen, die nahezu über die gesamte Höhe des Rähmchens teilweise von Füh- rungsrippen 54 abgedeckt werden. Lediglich im oberen Bereich ist eine Aussparung 55 vorgesehen, in die die Ansätze am Deckel eingreifen. Im unteren Teil ist unterhalb der unteren Anlageleiste 52 eine Nut 56 vorgesehen, die, ohne dass Trennstege vorgesehen sind, unmittelbar in die Kufenführungsnuten 53 über- geht.
Gegen die obere, senkrecht zur Rahmenwand verlaufende Kante 57 dieser'Nut kommt die entspre- chend senkrecht, erlaufende Kante 48 des Rastnockens zur Anlage. Ausgehend von der oberen Anlageleiste 52 ist eine schräg verlaufende, rampenartige Anlauffläche 58 vorgesehen, die der Schrägfläche 44 des
Deckels entspricht.
Für den Zusammenbau des Diapositiv-Rähmchens wird zunächst der Film zwischen zwei Glasscheiben 59 eingelegt und auf die Rahmenwand 50 des Rahmenteiles gelegt, so dass die oberste Fläche des obe-
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ren Glases mit den Anlageleisten 52 fluchtet. Alsdann wird-der Deckel 35 mit seinen Gleitkufen 39 in die
Kufenführungsnuten 53 des Rahmenteiles von oben her eingeschoben, wobei die schräge Anlauffläche 47 des Rastennockens auf der rampenartigen Anlauffläche 58 des Rahmenteiles hochgleitet. Hiebei muss ein gewisser Druck auf den Deckel ausgeübt werden, am besten in Form eines kleinen Fingerschlages.
Da- durch wird die Wölbung in der Deckelwand des Deckels unter Vorspannung zum grössten Teil aufgehoben, und der Rastennocken gleitet mit seiner am weitesten nach unten ragenden Kante 60 etwa über die Mitte der obersten Glasscheibe 59 hinweg, bis er mit seiner senkrechten Kante 48 über die unterste Anlage- leiste 52 schnappt und in die Nut 56 hineinschnellt. In diesem Augenblick ist der Deckel mit dem Rah- menteil fest verrastet, wobei gleichzeitig von der Deckelwand 37 in allen seinen Teilen unter Vorspan- nung ein Druck auf die Glasscheiben ausgeübt wird.
Will man den Deckel wieder herausschieben, dann muss man mit dem Fingernagel in die halblinsen- förmige Aussparung 61 am unteren Rand 62 des Rahmenteiles hineingreifen und den unteren Teil der
Deckelwand 37 anheben, wobei man gleichzeitig mit den Fingern der andern Hand den Rahmenteil 36 an den beiden Seitenkanten festhält. Bei diesem Anheben mittels des Fingernagels wird gleichzeitig ein
Druck in Richtung nach oben auf den Deckel ausgeübt, so dass der Rastnocken über die untere Anlagelei- ste 52 bis auf die obere Glasscheibe gehoben wird. Alsdann kann man den Druck mittels des Fingernagels aufgeben und braucht nur noch den Deckel nach oben herauszuziehen.
Man erkennt hieraus, dass die erfindungsgemässe Rähmchenkonstruktion eine ausserordentlich sichere
Rastverbindung ergibt.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Zweiteiliges Rähmchen, insbesondere zur Aufnahme von Diapositiven, bei welchem der eine
Teil aus einem Aufnahmerahmen für die Glasplättchen und den Film und der andere Teil aus einem Einschiebedeckel besteht, der mittels zweier Kufen in entsprechende Kufenführungsnuten am Aufnahmerähmchen einschiebbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Kufen (10) des aus elastischem Material bestehenden Schiebedeckels in entspanntem Zustand in einem spitzen Winkel zu einer mittleren Deckelhauptebene und zu den Kufenführungsnuten (6) des Rahmenteiles (1) liegen, so dass bei geschlossenem Deckel dieser infolge der Biegeelastizität des Materials einen Druck auf die Glasplatten ausübt.