AT21186B - Telegraphentaster. - Google Patents

Telegraphentaster.

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AT21186B
AT21186B AT21186DA AT21186B AT 21186 B AT21186 B AT 21186B AT 21186D A AT21186D A AT 21186DA AT 21186 B AT21186 B AT 21186B
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Marconi Wireless Telegraph Co
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Telegraphentaster. 



   Nach vorliegender Erfindung läuft ein am Taster befestigtes Band lose über eine \on einem schnell laufenden Motor getriebene Rolle ; auf der Oberseite des Bandes ruht eine zweite Rolle, die von einem   Ende eines   Hebels getragen wird, welcher einen Teil 
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 angezogen und damit die von ihm getragene Rolle gegen das Band und die vom Motor getriebene Rolle gedrückt. Der Motor wickelt dann das Band auf, wodurch der Taster 
 EMI1.2 
 in folgender Weise   in Tätigkeit gesetzt   : In einem Papierstreifen, wie sie bei Schreib-und   Druckteiographen üblich   sind, wird die zu gebende Depesche in Morse-Schrift gelocht, wobei die Punkte durch kleine Löcher und die Striche durch Schlitze dargestellt sind. 



    Diesen Streifen lässt   man über eine Metallrolle laufen, die durch Uhrwerk getrieben wird, wie dies in Morse-Schreibern üblich ist.   Auf. diesem Papierstreifen ruht   ein kleines   Rädchen   oder eine Feder, welche, wenn der Papicrstreifen   dal unter wegläuft, durch   die Löcher hindurchtritt und mit der Metallrolle Stromschluss herstellt. Dadurch wird   der Eh'ktro-   magnet in eine Batterieschliessung eingeschaltet und nach   Massgabe der   in dem Papierstreifen vorhandenen Löcher abwechselnd erregt und ausser Tätigkeit gesetzt.

   In der Zeichnung ist   Fig. l   ein Aufriss eines Tasters für Wellentelegraphie, bei welcher die Stromschlussstücke eine lange und rasche Bewegung vollführen sollen, Fig. 2 und 3 sind   Draufsichten.   ist ein Hebel, der   möglichst   leicht und steif sein soll und welcher am   best'n   aus einem dünnen Bambusröhrchen besteht. Dieser Hebel ist um einen Stahlzapfen b drehbar, der an einem Ständer c oder zwischen zwei solchen Ständern befestigt ist. Ein Ende des Hobels trägt ein Querstück d, an welchem zwei oder mehr gekrümmte 
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 des Magneten aufhört,   schnellt der Iebel a unter   der Einwirkung der Feder h empor. 



  Beim Niederdrücken ds Hebels a tauchen die Stahlspitzen e in das in einem Glas-oder Hartgummigefäss r enthaltene Quecksilber, wodurch sie miteinander leitend verbunden werden. Der Magnet q wird wie folgt erregt und   ausser Tätigkeit gesetzt   : Ein Rad s wird   durch ein Uhrwerk langsam gedreht   und gegen den Umfang dieses Rades wird ein Stromschlussröllchen t gedrückt, das von einem unter der Einwirkung einer Feder   I'stehenden   
 EMI1.4 
 

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 steht. Ist daher das   Röllchen   t mit dem Rad   8   in Berührung, so wird der Magnet erregt, stehen sie ausser Berührung miteinander, so ist der Magnet ausgeschaltet.

   Zwischen dem   Röllchen   t und dem Rad s wird durch die Drehung des letzteren ein Papierstreifen x (Fig. 3) hindurchgezogen, in welchem Morse-Zeichen gelocht sind ; die Punkte werden dabei durch kleine runde Löcher und die Striche durch Schlitze dargestellt. Wenn nun der Papierstreifen unter dem Röllchen t, das eine   Platinlauffläche besitzen   sollte, hindurchgeht, so tritt das Röllchen durch die Lochungen im Papierstreifen in Berührung mit dem Rad s, wodurch der Magnet   q   je nach der Beschaffenheit der   Lochungen im   Papierstreifen für kürzere oder   längere Zfiten eingeschaltet   wird. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : 
1.   Telegraphentaster, dadurch gekennzeichnet,   dass der Stromschlusshebel durch ein in der Ruhe still stehendes Band betätigt wird, welches auf einer kontinuierlich sich drehenden Rolle liegt, wobei zwecks Hervorbringung eines Zeichens das Band gegen die Rolle gepresst und von derselben mitgenommen wird und so den   Stromschliesser   mechanisch bewegt.

Claims (1)

  1. 2. Ausführungsform des Telegraphentasters nach Anspruch 1, bei welchem die Stromschliessung durch einen Hebel bewirkt wird, der seinerseits durch einen in die Schliessung eines selbsttätigen Morse-Gebers eingeschalteten Elektromagneten betätigt wird, dadurch gekennzeichnet, dass dieser Hebel (o) eine Druckrolle (n) trägt, welche das Band (k) gegen die rotierende Scheibe (l) drückt. EMI2.1
AT21186D 1904-09-24 1904-09-24 Telegraphentaster. AT21186B (de)

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AT21186T 1904-09-24

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AT21186B true AT21186B (de) 1905-08-25

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ID=3528143

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