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Verstellbare, abgefederte Vorderachse für landwirtschaftliche.
Nutzfahrzeuge, insbesondere Traktoren Bei den bisher bekannten Traktoren ist die Vorderachse zumeist eine feste Achse ohne Höhenventellmöglichkeit. Der Nachteil einer solchen Achse besteht in der Übertragung von Fahrstössen auf das Fahrzeug und den Lenker. Bei Umstellung eines Traktors von der Verwendung im Ackerbau auf einen Vielzwecktraktor ist es notwendig, die ganze Vorderachse auszuwechseln. Teilweise sind die Vorderachsen als durch Blattfedern abgefederte Achsen, nur ausnahmsweise als teleskopartige Achsen ausgeführt. Zur Abfederung wird eine Schraubenfeder benützt, die für den erforderlichen Achsenhub verhältnismässig lange hält und keine progressive Charakteristik aufweist.
Die Höhenverstellung wird durch Änderung der Lage eines axial ausschiebbaren Rohres und eines senkrechten Rohres durchgeführt, das den Tragteil des annähernd senkrechten Zapfens bildet. Die Verbindung zwischen diesem Zapfen und dem Drehzapfen des Vorderrades ist fest und unveränderlich. Eine derartige Bauart ist jedoch kompliziert und teuer.
Die Erfindung beseitigt diese Nachteile und besteht im wesentlichen darin, dass zur Höhenverstellung der Vorderachse ein annähernd senkrechter Zapfen vorgesehen ist, der in seinem unteren Teil einerseits mit Einkerbungen versehen ist, in die eine die einzustellende Hohe bestimmende Schraube des Drehzapfens eingreift, und anderseits nach einer durch zwei mit der Zylinderachse gleichlaufende unter einem , Winkel < 180 gegeneinander geneigte Flächen abgeschnittenen Zylinderform ausgestaltet ist, die einen Keil bildet, während der radtragende Drehzapfen mit einer korrespondierenden Keilnut versehen ist, in die der Keil des Zapfens durch eine Beilage eingedrückt ist.
Gemäss einem weiteren Kennzeichen der Erfindung ist zur Begrenzung des Einschlages des Vorderrades an diesem ein Verlängerungsstück vorgesehen, das an seinem oberen Ende mit Daumen ausgestattet ist, gegen welche die Vorsprünge einer mit der Lenkstange drehbar verbundenen Hülse anschlagen.
Erfindungsgemäss sind schliesslich im hohl ausgebildeten Verlängerungsstück auf den annähernd senkrechten Zapfen aufgesteckte Tellerfedern untergebracht, die am unteren Ende durch ein Lager und am oberen Ende durch eine Sitzfläche des Verlängerungsstückes abgestützt sind.
Die Erfindung ist in einer beispielsweisen Ausführungsform in den Fig. 1 - 4 der Zeichnung dargestellt, in welcher Fig. 1 den Gesamtaufbau der Abfederung der Vorderachse, Fig. 2 einen Querschnitt nach der Linie B - B der Fig. l, Fig. 3 einen Querschnitt nach der Linie C - C der Fig. 1 und Fig. 4 eine Einzelheit der Tellerfeder zeigen.
Die Vorderachse 1 des Traktors ist eine um den Mittelzapfen schwenkbare Rohrachse, in der ein Verlängerungsstück 2 des Vorderrades gleitend gelagert ist. Das Verlängerungsstück 2 bildet einen Hohlkörper, in dem auf einem annähernd senkrechten Zapfen 4 eine Tellerfeder 3 angeordnet ist, die am unteren Ende durch das Lager 5 und am oberen Ende durch die Sitzfläche 6 des Verlängerungsstückes 2 abgestützt ist. Am oberen Teil des Hohlkörpers 2 sind die Daumen 7 ausgebildet, die feste, die Verdrehung (den Einschlag) des Vorderrades 8 begrenzende Anschläge dadurch bilden, dass mit dem Lenkhebel 10 und dem Zapfen 4 Vorsprünge 9 fest verbunden sind, die gegen diese Daumen anschlagen.
Der Zapfen 4 ist in Gleitlagern 11 und 12 gelagert und am unteren Ende mit dem Drehzapfen 13 verbunden. Zur Höheneinstellung der Vorderachse dient die den Drehzapfen 13 durchsetzende Schraube 14, die in eine der Einkerbungen 15 des Zapfens 4 eingreift.
Der untere Teil des Zapfens 4 ist ferner nach einer durch zwei mit der Zylinderachse gleichlaufende
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unter einem Winkel < 1800 gegeneinander geneigte Flächen abgeschnittenen Zylinderform ausgestaltet, die einen Keil 18 bildet, während der radtragende Drehzapfen 13 mit einer korrespondierenden Keilnut 16 versehen ist, in die der Keil 18 des Zapfens 4 durch eine Beilage 17 eingedrückt ist.
Die Beilage 17 ist mit dem Drehzapfen 13 mittels Schrauben 19 verbunden. Im Drehzapfen 13 sind ferner zylindrische Aussparungen 20 vorgesehen, in welche die die Kotflügel 22 nagenden Rohre 21 eingelegt sind. Die an den Rohren 21 angeschweissten Lappen 23 sind mittels Bohrungen auf die Schraube 14 aufgesteckt und durch die Mutter 24 festgezogen.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Verstellbare, abgefederte Vorderachse für landwirtschaftliche Nutzfahrzeuge, insbesondere Traktoren, dadurch gekennzeichnet, dass zur Höhenverstellung der Vorderachse ein annähernd senkrechter Zapfen (4) vorgesehen ist, der in seinem unteren Teil einerseits mit Einkerbungen (15) versehen ist, in die eine die einzustellende Höhe bestimmende Schraube (14) des Drehzapfens (13) eingreift, und anderseits nach einer durch zwei mit der Zylinderachse gleichlaufende unter einem Winkel < 1800 gegeneinander geneigte Flächen abgeschnittenen Zylinderform ausgestaltet ist, die einen Keil (18) bildet, während der radtragende Drehzapfen (13) mit einer korrespondierenden Keilnut (16) versehen ist, in die der Keil (18) des Zapfens (4) durch eine Beilage (17) eingedrückt ist.