AT211440B - Indirekt geheizte Glühkathode für Hochfrequenz-Elektronen-Entladungsvorrichtungen - Google Patents

Indirekt geheizte Glühkathode für Hochfrequenz-Elektronen-Entladungsvorrichtungen

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AT211440B
AT211440B AT814753A AT814753A AT211440B AT 211440 B AT211440 B AT 211440B AT 814753 A AT814753 A AT 814753A AT 814753 A AT814753 A AT 814753A AT 211440 B AT211440 B AT 211440B
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hot cathode
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indirectly heated
discharge devices
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Sperry Rand Corp
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Description


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   Indirekt geheizte Glühkathode für   Hochfrequenz-Elektronen-Entladungsvorrichtungen   
Die Erfindung bezieht sich auf indirekt beheizte Kathoden, die sich zum Einbau in die infolge der kurzen Betriebswellenlängen engen und kleinen Innenräume von Laufzeitröhren eignen. Solche Röhren sind beispielsweise in den   USA-Patentschriften Nr. 2, 245, 627, Nr.   2,250, 511 und Nr. 2, 259,690 sowie der   österr. Patentschrift Nr. 181335   beschrieben. 



   Erfindungsgemäss ist eine indirekt geheizte Glühkathode mit hinter dem Elektronen emittierenden Körper angeordnetem Heizer für Hochfrequenz-Elektronenentladungsvorrichtungen,   bei der ein den Heizer   umgebendes Rohr vorgesehen ist, welches als Wärmeschirm für den Heizer dient, und der Heizer mecha-   nisch im Abstand von ihm gehalten ist, wobei der Elektronen emittierende Körper nächst einem Ende des Rohres    liegt, dadurch gekennzeichnet, dass die Halterung zwischen Heizer und Rohr rartig ausgebildet ist bzw. er-   folgt, dass   zur Aufrechterhaltung eines hohen   Wärmegefälles   zwischen emittierendem Körper und   WÅarmeschirm   der Wärmepfad vom Heizer zum Rohr über linien- und bzw. oder punktförmige Zonen führt. 



   Bei den bisher bekannten Ausbildungen von Kathoden für Entladungsröhren des erwähnten Typs trat ein beträchtlicher direkter Wärmefluss vom Heizer auf die übrigen Bauteile der Kathode und von diesen auf die frequenzbestimmenden Elemente der Röhre auf, was naturgemäss erhebliche Nachteile im Betriebe derselben nach sich zog. 



   Die   erfindungsgemässe Kathode   ist wegen ihrer oben erwähnten Hauptmerkmal und der im folgenden noch hervortretenden Merkmale ihrer speziellen Ausführungsformen für die Anwendung in Laufzeitröhren besonders geeignet, und sie ist im Stande, die genannten Nachteile aufzuheben. Wird diese Kathode bei einer Hochfrequenzeinrichtung verwendet, bei der sich ein Resonator mit frequenzbestimmenden Elementen in nächster Nähe der Kathode befindet, so können infolge der auf ein Minimum reduzierten   Wärrneabgabe   keine merklichen Änderungen in den frequenzbestimmenden Elementen auftreten, so dass die Betriebsfrequenz der Röhre im wesentlichen konstant bleibt. 



   Zum besseren Verständnis der Erfindung wird dieselbe nunmehr an Hand der Zeichnungen für beispielsweise Ausführungsformen näher erläutert, wobei auch noch weitere Merkmale hervorgehoben werden. 



   Fig. l ist ein Aufriss im Schnitt einer Röhre mit einer erfindungsgemässen Kathode, Fig. 2 ist ein Schnitt einer erfindungsgemässen Kathode, Fig. 3 eine schaubildliche Darstellung einer abgeänderten Form der Kathode nach Fig. 2, Fig. 4 eine Variante der Ausführungsform nach Fig. 2. 



   In   Fig. 1   ist eine Laufzeitröhre der Art wie in den erwähnten Patentschriften dargestellt. Elektronen von der Kathode 1 können in einem Strahl von rundem Querschnitt durch das Eingangsgitter 8 eines Hohlraumresonators 9 geworfen werden. Der Resonator 9 hat, wie ersichtlich, einen einspringenden Teil 1D, eine biegsame Abschlusswand 11, eine zylindrische   Aussenwand   12 sowie eine feste, ebene Stirnwand 13, die der Wand 11 gegenüberliegt. Die Stirnwand 13 des Resonators 9 weist eine Öffnung auf und trägt ein zu dem Gitter 8 koaxiales und nächst demselben angeordnetes Gitter 14. Die Gitter 8 und 14 können aus einem Ring mit abwechselnd langen und kurzen radialen leitenden Stäben bestehen, welche ihrerseits in einem einspringenden Teil 10 der Stirnwand bzw. in der Wand 13 sitzen.

   Die Elemente der Gitter 8 und   14kOn-   nen aus Zirkonium oder andern, relativ wenig Sekundärelektronen emittierenden Metallen bestehen. 



  Knapp hinter und konzentrisch zu dem Gitter befindet sich die reflektierende Elektrode 18, welche, wie   ersichtlich, schalenförmig   ausgebildet sein kann. Der Reflektor 18 wird von einem Leiter 19 getragen, der 

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 EMI2.1 
 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 besitzt einen Durchmesser, der dem Innendurchmesser des Schirmes 78'nahe kommt. Soweit der Schirm   78'über   den Flansch 60 hinausragt, ist er verbreitert und schliesst an einen Zylinder 86 an, der gleich- falls aus Nickel ist und an seinem unteren Ende eine Abschlusswand 88 aufweist.

   Der mit    Al203   bedeckte und von der Heizspule 89 umgebene Teil des Leitungselementes 74 kann im Durchmesser mit dem restli- chen Teil desselben gleich oder auch etwas grösser sein, so dass ein leichterer Zusammenbau der Spule ermöglicht sowie eine   grössereLeistungsfähigkeit   erzielt werden. Selbstverständlich können die Heizwick- lungen 77 bzw. 89 normale Wickelspulen sein, aber auch solche mit geringer Selbstinduktion. 



   Wenn sowohl der Kegelstumpf 75 als auch der Schirm 78 aus Nickel bestehen, kann infolge der nor- malerweise hohen Betriebstemperatur einer solchen Kathode an der Kontaktlinie zwischen dem Kegel- stumpf 75 und der Ringnut 82 ein Verschmelzen auftreten, was eine verstärkte Wärmeübertragung von der
Kathode auf den Schirm zur Folge hätte. 



   Die Ausführungsform nach Fig. 3 kann zur Vermeidung dieses unerwünschten Ergebnisses verwendet werden. Hiebei ist der grössere Durchmesser des Kegelstumpfes 75 kleiner als der Innendurchmesser des
Schirmes 78 ausgeführt, so dass drei Drähte 90,   90'und 90" aus   Molybdän oder anderem geeignetem Material zwischen dem Kegelstumpf und dem Schirm eingefügt werden können. Die Drähte 90,90', 90" können allein durch Druck in Lage gehalten werden oder können gebogen in Schlitze 91,91', 91"ein- gebracht werden, die in die obere Stirnfläche des Schirmes 78 eingeschnitten sind. Hiebei wird das Ma- 
 EMI3.1 
 festgehalten sein. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Indirekt geheizte Glühkathode mit hinter dem Elektronen emittierenden Körper angeordnetem Heizer für Hochfrequenz-Elektronenentladungsvorrichtungen, bei der ein den Heizer umgebendes Rohr vorgesehen ist, welches als Wärmeschirm für den Heizer dient, und der Heizer mechanisch im Abstand von ihm gehalten ist, wobei der Elektronen emittierende Körper nächst einem Ende des Rohres liegt, dadurch gekennzeichnet, dass die Halterung zwischen Heizer und Rohr derart ausgebildet ist bzw. erfolgt, dass zur Aufrechterhaltung eines hohen   Wärmegefälles   zwischen emittierende Körper und Wärmeschirm der Wärmepfad vom Heizer zum Rohr über linien-und bzw. oder punktförmige Zonen führt.

Claims (1)

  1. 2. Glühkathode nach Anspruch 1, bei der die Elektronen emittierende Schicht an einem verbreiterten Kopf eines in bezug auf das Rohr zentralen Stabes aus wärmeleitendem Material angeordnet ist, wobei die Heizspule den Stab umgibt, dadurch gekennzeichnet, dass der Kopf eine scharfe Kante aufweist, mit der er an der Innenwand des Rohres anliegt.
    3. Glühkathode nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der verbreiterte Kopf vom Rohr durch dazwischenliegende Drähte im Abstand gehalten ist.
    4. Glühkathode nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass das dem verbreiterten Kopf abgewandte Ende des zentralen Stabes zugespitzt ist und der das zugespitzte Ende des Stabes überragende Teil des Rohres mit einer dieses Ende abstützenden Wand versehen ist.
    5. Glühkathode nach Anspruch 1, 2,3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass ein Teil des Rohres über den Elektronen emittierenden Kopf vorragt und als Bündelelektrode dient.
AT814753A 1942-01-29 1953-12-31 Indirekt geheizte Glühkathode für Hochfrequenz-Elektronen-Entladungsvorrichtungen AT211440B (de)

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AT814753A AT211440B (de) 1942-01-29 1953-12-31 Indirekt geheizte Glühkathode für Hochfrequenz-Elektronen-Entladungsvorrichtungen

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